sound.ambient.title.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwMTJf/Title_neu" sound.ambient.title.description: "title" -- {ambient sound: "title"} <p style= "text-align: justify; color:#555B7B"> <b>Herausgeber: </b>Goethe-Institut Ankara, Mesrutiyet Mah., Atatürk Bulvarı 131 K/1, Türkiye</br> <b>Publikationsrechte:</b> Goethe-Institut Ankara, 2024</br> <b>Text:</b> Urs Luger</br> <b>Illustrationen: </b> Onur Kutluoğlu</br> <b>Projektleitung:</b> Andreas Volk</br> <b>Redaktion:</b> Andreas Volk, Eda Pak-Gökcebağ, Gizem Uludağ</br> <b>Technische Umsetzung:</b> Andreas Volk, Urs Luger</br> <b>Erstellt mit:</b> twinery.org</br> <b>Sounddateien:</b> creative commons</br> <b>Song "Mein neues Leben":</b> Text: Andreas Volk, Urs Luger Musik/Produktion: Jan Beinling, StarWay Musikproduktion </br></br> <b>1. Veröffentlichung, Februar 2024, überarbeitet, 01.07.2025</br></b> </p> <p style= "text-align: justify; color:#555B7B"> Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf deshalb der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Goethe-Instituts Ankara e.V.</br></br> <b>Über den Autor</b></p><p style="text-align: justify"><img src='https://i.postimg.cc/L5WZ2pmh/urs.jpg' border='0' alt='urs' height='150' width='150' align='left'/><p style= "text-align: justify; color:#555B7B">Urs Luger schreibt Geschichten in einfacher Sprache für Deutschlernende, außerdem Lehrbücher und Prüfungsmaterialien. Er hat lange in verschiedenen Ländern Deutsch unterrichtet, an Universitäten und Schulen. Nun leitet er weltweit Fortbildungen und Workshops für kreatives Schreiben, Theater, Methodik & Didaktik und Künstliche Intelligenz.</br> <a href="https://www.daf-kreativcoach.com ">www.daf-kreativcoach.com</a></br></br> <b>Über den Illustrator</b></p> <p style="text-align: justify"><img src='https://i.postimg.cc/x8XtDy6m/Onur.jpg' border='0' alt='urs' height='150' width='150' align='left'/><p style= "text-align: justify; color:#555B7B">Onur Kutluoğlu ist Illustrator, Designer und Akademiker mit dem Schwerpunkt auf architektonischer Illustration und Graphic Novels. Er promoviert und lehrt am Fachbereich Innenarchitektur und Umweltgestaltung der TOBB Universität, Ankara. </br> <a href="https://www.onurkutluoglu.com">www.onurkutluoglu.com</a></br></br> <b>Didaktisierung</b><br> Didaktisierungsvorschläge für den Einsatz des Projekts im Unterricht finden sie hier: <a href="https://drive.google.com/drive/folders/1LxFGkH1OFkLa9xtzwsGAhA-r911qnXoI?usp=sharing">Didaktisierung für <i>Mein neues Leben</i>.</a></br></br> <b>Disclaimer</b><br> Für die Nutzung ist eine Internetverbindung erforderlich. Ein Durchlauf kann etwa 20–30 MB an Datenvolumen verbrauchen. Eine Haftung für evtl. entstehende Kosten wird ausgeschlossen.</br></br> <b>Kontakt</b><br> andreas.volk@tlu.ee<br><br> <p style= "text-align: justify; color:#555B7B"> <b>Entstanden in Rahmen von</b></br> <center><img src='https://i.postimg.cc/BQ9PTB2V/thumbnail-1.png' border='0' alt='Logos' height='150' width='400'/> </br></center> <p style= "text-align: justify; color:#555B7B"> <b>Veröffentlicht durch</b></br><center> <img src='https://i.postimg.cc/pLygZzfg/TLU-DAAD-LOGO.png' border='0' width=' 350' alt='TLU-DAAD-LOGO'/></center> </br><p style= "text-align: justify; color:#555B7B"> <b>Gefördert durch</b></br><center> <img src="https://i.postimg.cc/fRSjfPgj/aamt.png" width="160" alt="AAmt" /></center></br></p> <center><p style="font-size:24px; color: #FF8774; font-weight: bold"> [[START<-WEITER]] </center>sound.ambient.title.playing: false sound.effect.laugh.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ2MTVf/laugh" sound.effect.laugh.description: "laugh" -- {sound effect: "laugh"} <h1><center>Unser gemeinsamer Urlaub</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/VknbQppL/anja-und-melanie-telefonieren.jpg" /> „Berge oder Meer? Was denkst du?“</br> „Ist mir beides recht.“</br> Anja telefoniert mit ihrer besten Freundin Melanie. Nicht mehr lange, dann sind Sommerferien, und sie wollen gemeinsam in Urlaub fahren. Zum ersten Mal nur sie beide, ganz ohne Eltern. </br> „Wandern in den Bergen ist sicher schön“, sagt Anja. „Aber am Strand liegen, ein Buch lesen, eine Limo trinken, gar nichts tun – das klingt noch ein bisschen besser, finde ich.“</br> „Das Wichtigste ist doch: Das wird unser gemeinsamer Urlaub. Ganz egal wo. Hoffentlich erlauben es unsere Eltern.“</br> „Schauen wir gleich mal im Internet nach guten Angeboten.“</br> Es klopft an der Tür. </br>„Abendessen, Anja. Kommst du?“</br> „Ich muss gehen, Melanie. Ich rufe dich später noch einmal an, ok?“</br> [[B1_2<-Weiterlesen]]sound.ambient.title.playing: false sound.effect.laugh.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ2MTVf/laugh" sound.effect.laugh.description: "laugh" -- {sound effect: "laugh"} <h1><center>Unser Urlaub</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/VknbQppL/anja-und-melanie-telefonieren.jpg" /> „Berge oder Meer? Was denkst du?“</br> „Finde ich beides gut.“</br> Anja telefoniert mit ihrer besten Freundin Melanie. Nicht mehr lange, dann sind Sommerferien, und sie wollen zusammen in den Urlaub fahren. Zum ersten Mal nur sie beide, ganz ohne Eltern. </br> „Wandern in den Bergen ist sicher schön“, sagt Anja. „Aber am Strand liegen, ein Buch lesen, eine Limo trinken, gar nichts tun – das klingt noch ein bisschen besser, finde ich.“</br> „Das Wichtigste ist doch: Das wird unser Urlaub zusammen. Ganz egal, wo. Hoffentlich erlauben es unsere Eltern.“</br> „Schauen wir gleich mal im Internet nach guten Angeboten.“</br> Es klopft an der Tür. „Abendessen, Anja. Kommst du?“</br> „Ich muss gehen, Melanie. Ich rufe dich später noch einmal an, ok?“</br> [[A2_2<-Weiterlesen]] sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Mein neues Leben – ja bitte!</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;">So, das ist also mein <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Blog: ein öffentliches Tagebuch im Internet" > <u>Blog</u></a>: „Mein neues Leben“. Ich schreibe hier über mich, meine Gedanken und Gefühle – und alle können es lesen. Ein komisches Gefühl.</br> Also, ich bin … nein, meinen richtigen Namen sage ich euch nicht. Ich will ja offen über alles schreiben. Wenn ich in die Schule gehe, dann sollen nicht alle in der Klasse wissen, wen ich gerade toll finde, wer <a class="aciklama" href="#0" data-title= "jemand geht auf die Nerven: man mag eine Person nicht; man ärgert sich über jemanden" > <u>mir auf die Nerven geht</u></a> oder welche Probleme ich mit meinen Eltern habe. </br> Sagen wir einfach, ich heiße Lilly, ok? Ich bin 16 Jahre und wohne in einer Stadt in Österreich. </br> Aber bald schon nicht mehr. </br> Gestern habe ich mit meiner besten Freundin Melanie Pläne gemacht. Wir wollten im Sommer zusammen in den Urlaub fahren, ans Meer oder in die Berge. Nur wir zwei, unser gemeinsamer Sommer!</br> Aber dann hat sich alles um 180 <a class="aciklama" href="#00" data-title= "der Grad: °" > <u>Grad</u></a> gedreht.</br> Denn beim Abendessen haben meine Eltern gesagt: 'Wir ziehen um. Nach Norddeutschland, in eine kleine Stadt.' </br> Einfach so. Mich haben sie vorher nicht gefragt.</br> Jetzt könnte ich sagen: Was ist, wenn ich gar nicht umziehen will? Wer möchte schon in ein kleines <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Kaff: eine kleine langweilige Stadt (umgangssprachlich) " > <u>Kaff</u></a> in Norddeutschland? Da ist es immer kalt und regnet jeden Tag. Alles ist flach, und überall sind Kühe. Total langweilig. Und vor allem: dort ist keine Melanie. Jetzt sollen auf einmal 1000 Kilometer zwischen uns sein?</br> Und das stimmt auch alles, aber trotzdem denke ich mir: Warum nicht Wegziehen aus Österreich in die komische Kleinstadt H.? Dort wohnen sicher auch nette Leute, dort gibt es in der Schule sicher auch interessante Dinge zu tun. Ich sehe das Ganze einfach als Abenteuer, ändern kann ich es ja doch nicht. Und jeder Neuanfang bietet auch neue Chancen.</br> Also, auf nach Norddeutschland!</br> Neue Stadt, neues Glück, neue Möglichkeiten.</br></p> [[3.3. Neu in der Klasse<-Weiterlesen]] sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Mein neues Leben – will ich das?</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/6q8yHmCK/Blog-unhappy.jpg" /> <p style="font-family:courier;">So, das ist also mein <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Blog: ein öffentliches Tagebuch im Internet" > <u>Blog</u></a>: „Mein neues Leben“. </br> Ich schreibe über mich, meine Gedanken und Gefühle – und alle können es lesen. Ein komisches Gefühl.</br> Also, ich bin … nein, meinen richtigen Namen sage ich euch nicht. Ich will ja offen über alles schreiben. Wenn ich in die Schule gehe, dann sollen nicht alle in der Klasse wissen, wen ich gerade toll finde, wer <a class="aciklama" href="#0" data-title= "jemand geht auf die Nerven: man mag eine Person nicht; man ärgert sich über jemanden" > <u>mir auf die Nerven geht</u></a> oder welche Probleme ich mit meinen Eltern habe. </br> Sagen wir einfach, ich heiße Lilly, ok? Ich bin 16 Jahre und wohne in einer Stadt in Österreich. </br> Noch. </br> Und genau das ist das Problem.</br> Gestern, da war noch alles gut.</br> Gestern habe ich mit meiner besten Freundin Melanie Pläne gemacht. Wir wollten im Sommer zusammen in den Urlaub fahren, ans Meer oder in die Berge. Nur wir zwei, unser gemeinsamer Sommer!</br> Aber dann hat sich alles um 180 itchio</br> Denn beim Abendessen haben meine Eltern gesagt: 'Wir ziehen um. Nach Norddeutschland, in eine kleine Stadt.' </br> Einfach so. Mich haben sie vorher nicht gefragt.</br> Was ist, wenn ich gar nicht umziehen will? Wer möchte schon in ein kleines <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Kaff: eine kleine langweilige Stadt (umgangssprachlich) " > <u>Kaff</u></a> in Norddeutschland? Da ist es immer kalt und regnet jeden Tag. Alles ist flach, und überall sind Kühe. Total langweilig. Und vor allem: dort ist keine Melanie. Jetzt sollen auf einmal 1000 Kilometer zwischen uns sein? Das geht gar nicht!</br> Aber ich will mich nicht nur beschweren. Jeder neue Anfang ist immer auch spannend. Ein neues Land kennenlernen, eine neue Stadt. Und sicher gibt es dort in H. auch viele nette Leute. Es wird schon nicht so schlimm werden.</br></p> [[2.3. Erster Schultag<-Weiterlesen]]sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Mein neues Leben – bitte nicht!</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;">So. Das ist also mein <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Blog: ein öffentliches Tagebuch im Internet" > <u>Blog</u></a>: „Mein neues Leben“.</br> Ich schreibe über mich, meine Gedanken und Gefühle – und alle können es lesen. Ein komisches Gefühl.</br> Also, ich bin … nein, meinen richtigen Namen sage ich euch nicht. Ich will ja offen über alles schreiben. Wenn ich in die Schule gehe, dann sollen nicht alle in der Klasse wissen, wen ich gerade toll finde, wer <a class="aciklama" href="#0" data-title= "jemand geht auf die Nerven: man mag eine Person nicht; man ärgert sich über jemanden" > <u>mir auf die Nerven geht</u></a> oder welche Probleme ich mit meinen Eltern habe. </br> Sagen wir einfach, ich heiße Lilly, ok? Ich bin 16 Jahre und wohne in einer Stadt in Österreich. </br> Noch. </br> Und genau das ist das Problem.</br> Gestern, da war noch alles gut.</br> Gestern habe ich mit meiner besten Freundin Melanie Pläne gemacht. Wir wollten im Sommer zusammen in den Urlaub fahren, ans Meer oder in die Berge. Nur wir zwei, unser gemeinsamer Sommer!</br> Aber dann hat sich alles um 180 <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Grad: °" > <u>Grad</u></a>. Denn beim Abendessen haben meine Eltern gesagt: 'Wir ziehen um. Nach Norddeutschland, in eine kleine Stadt.'</br> Einfach so. Mich haben sie vorher nicht gefragt.</br> Was ist, wenn ich gar nicht umziehen will? Wer möchte schon in ein kleines <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Kaff: eine kleine langweilige Stadt (umgangssprachlich) " > <u>Kaff</u></a> in Norddeutschland? Da ist es immer kalt und regnet jeden Tag. Alles ist flach, und überall sind Kühe. Total langweilig. Und vor allem: dort ist keine Melanie. Melanie, das müsst ihr wissen, ist meine beste Freundin. Mit Melanie teile ich alles. Melanie kennt mich besser als ich mich selbst. Und jetzt sollen auf einmal 1000 Kilometer zwischen uns sein? Das geht gar nicht!</p> [[1.3. In der neuen Klasse<-Weiterlesen]] sound.effect.typing.playing: false sound.effect.school.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTIxNzZf/schoolday" sound.effect.school.description: "school" -- {sound effect: "school"} <h1><center>Erster Schultag</h1></center> <img src="https://i.postimg.cc/ydbNSytb/neu-in-der-klasse.jpg" /> <i>Alle sehen mich so komisch an. Als ob ich ein Tier im Zoo wäre.</i> </br> Es ist Anjas erster Tag in der neuen Schule in Hoppenburg.</br> Alle haben schon einen Platz, die meisten den gleichen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der/die Sitznachbar*in: die Person sitzt neben einem" > <u> Sitznachbarn</u></a> wie im letzten Jahr. Alle kennen sich.</br> <i>Alle außer mir.</i></br> Während der Ferien im Sommer ist sie mit ihrer Familie umgezogen und Melanie ist dann mit ihrer Familie in den Urlaub gefahren. </br> <i>Ich durfte Kisten packen, <a class="aciklama" href="#0" data-title= "schleppen: etwas Schweres tragen" > <u>schleppen</u></a> und wieder auspacken.</i> </br> Eine Firma ist gekommen und hat auch ihre Möbel abgeholt und nach Hoppenburg gebracht.</br> Hoppenburg. </br> <i>Hier kennt sicher jeder jeden. Nicht nur die Schülerinnen in der Klasse.</i> </br> In den letzten Wochen war der Himmel grau und es hat geregnet, dazu noch der Wind. </br> <i>Im Sommer im Pullover herumlaufen! Während es in Wien 30 Grad hat und die Sonne scheint.</i></br> Aber es ist eine schöne Stadt, das muss Anja <a class="aciklama" href="#0" data-title= "zugeben: eingestehen; akzeptieren; anerkennen; sagen" > <u>zugeben</u></a>. Und ihre Mutter ist jetzt wieder jeden Tag fröhlich, sie liebt ihren neuen Job. Ihr Vater kann als Journalist problemlos auch in Norddeutschland arbeiten, er hat das schon mit der Zeitung <a class="aciklama" href="#0" data-title= "etwas klären: man findet eine Lösung zusammen" ><u>geklärt</u></a>, für die er schreibt.</br> „Hallo, ich bin Anja. Ich … äh … ich komme aus Wien.“</br> 27 neue Gesichter. Manche lächeln. Manche sehen sie prüfend an. Ein Mädchen sieht richtig böse <a class="aciklama" href="#0" data-title= "böse dreinschauen: böse gucken (umgangssprachlich)" ><u>drein</u></a>.</br> „Also ich …“</br> „Setz dich doch zu mir“, sagt jetzt ein Mädchen. „Neben mir ist noch frei.“</br> „Danke …“</br> Anja geht durch die Reihen. Wieder viele <a class="aciklama" href="#0" data-title= "Blicke auf ihr: alle sehen sie an" > <u>Blicke auf ihr</u></a>. </br> Sie geht auch an dem Mädchen vorbei, das sie vorher so böse angesehen hat. Sie <a class="aciklama" href="#0" data-title= "flüstern: leise sprechen" > <u>flüstert</u></a> mit ihrer Nachbarin und sieht immer wieder zu Anja.</br> <i>Was ist los? Habe ich dir etwas getan?</i></br> Anja setzt sich.</br> „Ich bin Ezgi“, sagt das Mädchen neben ihr und <a class="aciklama" href="#0" data-title= "Die Hand hinstrecken: die Hand hinhalten" > <u>streckt ihr die Hand hin</u></a>.</br> „Anja.“ Sie lächelt.</br> „Ich weiß, hast du schon vor der ganzen Klasse gesagt.“</br> „Ezgi. Interessanter Name. Habe ich noch nie gehört.“</br> „Ist ein türkischer Name. Meine Großmutter ist aus Izmir. Der Name bedeutet: <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Melodie: ein Lied hat eine Melodie." > <u>Melodie</u></a>.“</br> „Danke“, Ezgi lächelt.</br> <b>Was macht Anja nach dem Unterricht?</b></br> [[1.4. In der Bibliothek<-Sie möchte Ruhe und geht in die Schulbibliothek.]]</br></br> [[2.4: Was könnte ich machen?<-Sie informiert sich, welche Aktivitäten es in der Schule noch gibt.]]</br></br> [[3.4. Ich zeige dir die Schule<-Sie macht mit Ezgi einen Rundgang durch die Schule.]] sound.effect.school.playing: false -- <h1><center>In der Bibliothek</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/wM1QhFvy/xander-and-anja-first-meeting.jpg" /> Es ist alles ein bisschen zu viel. Die neuen Mitschüler, die neuen Lehrerinnen und Lehrer. Jetzt, nach dem Unterricht, möchte Anja ihre Ruhe haben.</br> <i>Und wo hat man die meiste Ruhe? In der Schulbibliothek.</i></br> Anja geht durch die Reihen mit den Büchern und überlegt, ob sie etwas <a class="aciklama" href="#0" data-title= "ausborgen: ausleihen" > <u> ausborgen</u></a> soll. </br> <i>Eine traurige Geschichte wäre jetzt genau das Richtige.</i></br> Und da fällt Anja gleich als erstes ein ganz altes Buch ein: Romeo und Julia, eine traurige Liebesgeschichte.</br> Sie sucht es, nimmt es aus dem Regal und liest die ersten Zeilen.</br> „Ach, bist du auch in der Theater-<a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Arbeitsgemeinschaft (AG): ein Schüler*innenclub; Projekte außerhalb des Unterrichts"><u>AG</u></a>?“</br> Anja erschrickt. Sie hat den Jungen hinter ihr gar nicht kommen gehört.</br> Sie dreht sich um und sieht ihn an.</br> <i><a class="aciklama" href="#0" data-title= "wirken: aussehen; einen Eindruck machen" > </b><u> Wirkt</u></a> eigentlich ganz nett.</i></br> „Wieso Theater-AG? Ich möchte das nur lesen.“</br> „Ach so, entschuldige … ich habe bloß gedacht … Wir spielen in der Theater-AG in diesem Jahr <i>Romeo und Julia</i>.“</br> „Das habe ich nicht gewusst. Ich bin ganz neu hier an der Schule.“</br> „Du sprichst auch irgendwie anders als die Leute hier. Wo kommst du her?“</br> „Aus Wien.“</br> „Ach, da war ich mal ein paar Tage im Urlaub. Ich heiße übrigens Alexander. Aber alle sagen Xander zu mir.“</br> „Hallo Xander. Ich bin Anja.“</br> „Es gibt tolle AGs bei uns. Du wirst schon sehen.“</br> „Ich weiß gar nicht, ob ich irgendetwas machen will. Es ist alles noch so neu hier.“</br> „Ist sicher nicht leicht, in einer anderen Schule neu zu beginnen. Aber was könnte dich denn interessieren?“</br> „Ich habe noch …“</br> „Das ist eine Bibliothek! Kein Café!“ Eine ältere Dame sieht sie böse an. Die Bibliothekarin wahrscheinlich. „Wenn ihr euch unterhalten wollt, dann geht an einen anderen Ort!“</br> „Oh, entschuldige … ja natürlich“, sagt Anja.</br> „Wir gehen schon“, meint auch Xander.</br> </br> [[1.5. In der Cafeteria<-Weiterlesen]] sound.effect.school.playing: false -- <h1><center>Was könnte ich machen</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/wM1QhFvy/xander-and-anja-first-meeting.jpg" /> „Habt ihr hier keine Fußball<a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Mannschaft: das Team" ><u>mannschaft</u></a>?“, fragt Anja.</br> Der Unterricht ist vorbei, sie steht beim <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das schwarze Brett: eine Info-Wand" > <u> schwarzen Brett</u></a> der Schule und sieht sich an, welche <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Arbeitsgemeinschaft (AG): ein Schüler*innenclub" ></b><u>AG</u></a>s und andere Nachmittagsaktivitäten es hier gibt. </br> „Doch, haben wir schon“, sagt der Junge neben ihr. Er ist groß und schlank und hat ein schönes Gesicht.</br> „Sehr gut. Dann spiele ich da mit.“</br> „Das wird aber schwierig.“</br> „Warum?“</br> „Na ja, du bist ein Mädchen …“</br> „Und?“</br> „Wir haben nur eine Mannschaft für Jungen.“</br> „Das ist ja blöd. Vielleicht sollte ich eine Mannschaft für Mädchen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "gründen: ins Leben rufen, formieren" > <u>gründen</u></a>.“</br> In Wien hatten sie eine sehr gute. Mit der hat Anja sogar einmal die Wiener Schul<a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Meisterschaft: das Turnier"><u>meisterschaft</u></a> gewonnen. </br> „Du bist neu hier, oder?“, fragt der Junge. „Hallo, ich bin Alexander. Aber alle sagen Xander zu mir.“</br> „Hallo Xander, ich heiße Anja. Ja, ich bin neu hier. Ich komme aus Wien.“</br> „Ah, Österreich … Habe ich mir schon gedacht.“</br> „Wieso?“</br> „Na ja, wenn du redest, klingt es ein bisschen anders als hier.“</br> „Und du? Spielst du Fußball?“</br> „Nein, ich bin in der Theater-AG. Du kannst auch bei uns mitmachen, wenn du Lust hast. Wir spielen in diesem Jahr Romeo und Julia.“</br> Anja geht gerne ins Theater. Aber auf Theaterspielen hat sie keine große Lust. </br> „Was kann man denn sonst noch machen bei euch?“</br> „Spielst du vielleicht Gitarre?“</br> „Warum?“</br> „In der Schulband suchen sie gerade jemanden.“</br> „Ihr habt eine Schulband? Das ist ja super. Vielleicht sollte ich dort vorspielen.“</br> „Du könntest auch zum Schulradio gehen.“</br> „Schulradio?“</br> „Jens und Lena machen das. Die sind sehr nett.“</br> „Klingt auch nicht schlecht.“</br> <b>Was möchte Anja machen?</b></br> [[B1Quiz1_Fußball<-Sie möchte eine Fußballmannschaft gründen.]]</br></br> [[B1Quiz1Band<-Sie möchte bei der Band vorspielen.]]</br></br> [[B1Quiz1Radio<-Sie möchte sich beim Schulradio vorstellen.]] sound.ambient.title2.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Wo bin ich hier gelandet?</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;">Meine Lieben, hier bin ich wieder und schreibe meinen Blog. Die ersten paar Tage in der neuen Schule sind geschafft. War gar nicht so leicht, das könnt ihr mir glauben. Es ist schon alles sehr anders hier. Und wie die Leute reden! Das klingt total anders als bei uns in Wien. Manche Wörter kenne ich gar nicht. Z.B. sagen die hier „schnacken“, wenn sie „quatschen“ meinen. Und manchmal verstehen die anderen mich nicht. Schon lustig, es ist doch die gleiche Sprache …</br> Die meisten sind recht nett zu mir, vor allem mit Ezgi verstehe ich mich gut. Ich sitze in der Klasse neben ihr, und ich glaube, wir könnten Freundinnen werden. Ganz sicher nicht meine Freundin wird aber eine andere: Iris. Die ist auch in meiner Klasse und die macht sich immer über mich lustig, weil ich anders spreche als die Leute hier. Und nie gefällt ihr, welche Kleidung ich trage. </br> Am ersten Schultag war ich gleich beim schwarzen Brett und habe mit einem netten Jungen geredet. Da ist Iris plötzlich gekommen und hat sich zwischen uns gedrängt. Ich <a class="aciklama" href="#0" data-title= "für jemanden Luft sein: ignoriert werden; nicht gesehen werden" > <u>war dann bloß Luft für die beiden.</u></a> Schade eigentlich, es war ein netter Junge. Mit dem hätte ich gerne noch ein bisschen mehr geredet…</br> Aber eigentlich wollte ich heute über etwas anderes schreiben: Wo bin ich denn hier gelandet? Nur die Jungen spielen hier Fußball, es gibt gar keine Mädchenmannschaft. Das ist ja wie vor 100 Jahren.</br> Aber ich liebe Fußballspielen, schon seit Jahren habe ich in einer Mannschaft gespielt. Das will ich auch jetzt nicht ändern. Und wenn es hier keine gibt, dann muss ich eben eine gründen. So einfach ist das.</p> [[2.6: Auch Mädchen spielen Fußball<-Weiterlesen]]sound.ambient.title2.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Neue Stadt, neues Glück</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;"><p style="font-family:courier;">Meine Lieben, hier bin ich wieder und schreibe meinen Blog. Die ersten paar Tage in der neuen Schule sind geschafft. War gar nicht so leicht, das könnt ihr mir glauben. Es ist schon alles sehr anders hier. Und wie die Leute reden! Total anders als bei uns in Wien. Manche Wörter kenne ich gar nicht. Zum Beispiel sagen die hier „schnacken“, wenn sie „quatschen“ meinen. Und manchmal verstehen die anderen mich nicht. Schon lustig, es ist doch eigentlich die gleiche Sprache …</br> Die meisten hier sind nett zu mir, vor alle mit Ezgi verstehe ich mich gut. Ich sitze in der Klasse neben ihr, und ich glaube, wir sind jetzt schon Freundinnen. Ganz sicher nicht meine Freundin ist aber eine andere: Iris. Die ist auch in meiner Klasse und sie macht sich immer über mich lustig, weil ich anders spreche als die Leute hier. Und nie gefällt ihr, welche Kleidung ich trage. </br> Aber wisst ihr, was hier in der neuen Schule richtig toll ist: Es gibt eine Schulband. Und bei einer Band mitspielen wollte ich eigentlich schon lange, aber in Wien habe ich mich nie <a class="aciklama" href="#0" data-title= "sich trauen: den Mut haben für etwas" > <u> getraut</u></a>.</br> Neue Stadt, neues Glück – das habe ich doch gesagt, oder?</br> Hier kennt mich noch keiner, hier kann ich sein, wer ich will. </br> Deshalb spiele ich bei der Band vor. In einer Woche habe ich einen Termin. Wünscht mir Glück!</br> Und jetzt sollte ich wahrscheinlich Gitarre üben gehen und mich gut fürs Vorspielen vorbereiten. Aber draußen ist es so schön, vielleicht gehe ich zuerst noch raus. Hier gibt es einen tollen See, habe ich gehört, da wollte ich schon lange hin. Und heute ist der perfekte Tag dafür.</br> Ach ja, und noch ein kleines Geheimnis: Ich habe einen netten Jungen kennengelernt. Xander. Er spielt in der Theatergruppe. Ich hoffe, den treffe ich bald wieder mal 😊</p> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[3.6.1. Gut vorbereitet<-Sie übt viel Gitarre. ]]</br></br> [[3.6.2. Alles gleichzeitig<-Sie geht lieber zum See.]] sound.ambient.title2.playing: false sound.effect.radio1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTI2MTRf/mictap" sound.effect.radio1.description: "radio" -- {sound effect: "radio1"} <h1><center>Beim Schulradio</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/XqDLBmky/Radiopeople.jpg' border='0' alt='Radiopeople'/> „Hallo, du bist sicher Anja, oder? Komm rein.“</br> Der kleine Raum ist voll mit unterschiedlichen technischen Geräten. An zwei Schreibtischen sitzen ein Junge und ein Mädchen. Links sieht man durch eine Tür in den nächsten Raum. Dort ist ein Tisch mit einem großen Mikrofon. </br> <i>Da werden also die Sendungen gemacht.</i></br> „Ihr seid Jens und Lena?“, fragt Anja.</br> „Genau. Willkommen beim Schulradio.“ Der Junge gibt ihr die Hand.</br> „Hast du schon mal Radio gemacht?“, fragt Lena.</br> „Äh … nein, bisher noch nicht. Aber es klang interessant.“</br> „Dann machen wir gleich mal einen Sprung ins kalte Wasser“, sagt Lena. „Gehen wir rüber ins Studio und nehmen ein paar Sätze auf.“</br> Anja setzt sich an den Tisch vor das große Mikrofon.</br> „Und jetzt sag mal etwas wie: Willkommen beim Schulradio des Burkhardt-Gymansiums Hoppenburg! Blablabla …“</br> Anja sagt ein paar Sätze und sieht gleich: Lena ist nicht zufrieden.</br> „Du sprichst irgendwie ...äh... komisch“, sagt sie.</br> „Ich komme aus Wien. Da sprechen wir natürlich ein bisschen anders als hier.“</br> „Ich finde es nicht schlecht, wenn es ganz unterschiedliche Stimmen bei uns gibt“, meint Jens.</br> „Ich weiß nicht …“</br> Sie gehen zurück in den anderen Raum. </br> „Warum willst du überhaupt beim Radio mitmachen?“, fragt Jens.</br> „Ich … ich weiß auch nicht … den Zuhörern interessante Dinge erzählen, tolle Songs spielen … interessante Leute interviewen.“</br> „Wen denn zum Beispiel?“</br> <i>So genau habe ich noch gar nicht darüber nachgedacht.</i></br> „Äh … na ja … zum Beispiel … zum Beispiel Xander“, sagt Anja schnell. „Der spielt im Schultheater den Romeo. Oder Ezgi aus meiner Klasse. Sie ist die Bassistin in der Schulband.“</br> <i>Und sonst kenne ich ja noch niemanden.</i></br> „Gute Idee … Aber dann besser ein Interview mit Xander, über die Schulband haben wir erst vor kurzem eine <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Sendung: eine (Radio-)Show" > <u> Sendung</u></a> gemacht“, sagt Lena.</br> „Also, mach ein Interview mit ihm“, sagt Jens. „Und dann entscheiden wir, ob du bei uns mitmachen kannst.“</br> [[1.7. Interview mit Xander<-Weiterlesen]] sound.effect.typing.playing: false sound.effect.knock.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTUxNTFf/Knock.mp3" sound.effect.knock.description: "knock" -- {sound effect: "knock"} <h1><center>Auch Mädchen spielen Fußball</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/SNXMVJG9/Anja-closeup-unsecure.jpg' border='0' alt='Anja-closeup-unsecure'/> Anja klopft an die Tür des Lehrerzimmers neben der Sporthalle. Sie ist ein bisschen nervös. Ihre Sportlehrerin, Frau Waldinger, hat jetzt <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Sprechstunde: Office hour" > <u>Sprechstunde</u></a>. </br> <i>Was wird sie zu einer Fußballmannschaft für Mädchen sagen? Wird sie mir helfen?</i></br> „Herein!“, hört sie von drinnen.</br> Frau Waldinger trägt Sportkleidung, sitzt an einem Tisch und hat einige Papiere vor sich liegen. Die Stundenpläne für ihren Unterricht?</br> „Hallo … Anja? Was kann ich für dich tun?“</br> „Hallo Frau Waldinger … ich … äh …“</br> <i>Was ist, wenn sie meine Idee blöd findet?</i></br> „Komm, setz dich erstmal.“ Frau Waldinger zeigt auf einen Stuhl vor ihrem Tisch. </br> „Also … ich bin ja neu hier. Und in meiner alten Schule hat es eine Fußballmannschaft für Mädchen gegeben.“</br> „Das ist schön. Ich habe selbst früher viel Fußball gespielt.“</br> <i>Das ist doch schon mal gut.</i></br> „Ja, und … ich finde es schade, dass es hier keine Möglichkeit dafür gibt – für Mädchen.“</br> „Stimmt, das ist eigentlich schade.“</br> „Ich würde gerne eine Mädchenmannschaft gründen.“</br> <i>So, jetzt ist es raus. Was wird sie sagen?</i></br> Frau Waldinger sieht Anja an. Und überlegt. </br> Dann sagt sie: „Weißt du, das ist eigentlich eine gute Idee. Wir könnten im nächsten Jahr …“</br> „Wieso erst im nächsten Jahr? Wieso nicht gleich?“</br> „Hmm … das ist nicht so leicht. Das Schuljahr hat schon begonnen. Und wir haben ja auch keine Trainerin.“</br> „Sie haben doch gesagt, dass Sie viel Fußball gespielt haben. Können Sie nicht unsere Trainerin sein?“</br> „Ich weiß nicht … hm … ja, darauf hätte ich eigentlich schon Lust.“</br> „Das wäre toll. Dann könnten wir doch auch in diesem Jahr beginnen?“</br> Frau Waldinger überlegt. Sie sieht etwas in ihrem Kalender nach.</br> <i>Schaut sie schon, wann sie Zeit für das Training hätte?</i></br> „Also gut, ich rede mal mit unserer Direktorin. Schauen wir, was sie dazu sagt.“</br> [[2.7. Der Typ von der Theater-AG<-Weiterlesen]] sound.ambient.title.playing: false sound.effect.laugh.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ2MTVf/laugh" sound.effect.laugh.description: "laugh" -- {sound effect: "laugh"} <h1><center>Der Typ von der Theater-AG</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/VknbQppL/anja-und-melanie-telefonieren.jpg' border='0' alt='anja-und-melanie-telefonieren'/> „Ach Melanie, wann kommst du mich mal besuchen?“</br> Anja telefoniert mit ihrer besten Freundin in Wien.</br> „Haha, und du redest mit meinen Lehrern, dass sie mir frei geben?“</br> Es tut gut, wieder mal lange mit Melanie zu reden. Anja kennt jetzt schon ein paar Leute in Hoppenburg, vor allem versteht sie sich gut mit Ezgi. Aber mit Melanie ist es doch anders. </br> „Es wird klappen!“, sagt Anja. „Wir werden hier eine Mannschaft für Mädchen haben. Wahrscheinlich ist in zwei Wochen das erste Training.“</br> „Das ist ja cool. Gratuliere!“</br> Sie schweigen kurz. </br> <i>Soll ich Melanie erzählen von …?</i></br> „Was ist los?“, fragt ihre Freundin. „Da ist doch noch etwas, das du mir erzählen möchtest … Warte, sag nichts. Es geht um einen Jungen.“</br> „Äh … ja, stimmt.“</br> „Ich möchte alles wissen!“</br> „Es gibt eigentlich gar nicht viel zu erzählen.“</br> „Das kannst du nicht mit mir machen. Zuerst sagen, dass da ein Junge ist, und dann nicht mehr erzählen.“</br> Sie lachen beide. </br> „Also gut, er heißt Xander“, sagt Anja.</br> „Habt ihr euch schon mal nach der Schule getroffen?“</br> „Nein … ich habe bloß ein paar Mal mit ihm geredet. Wahrscheinlich denkt er <a class="aciklama" href="#0" data-title= "gar nie: gar nicht (österreichische Sprechweise)" > <u>gar nie</u></a> an mich.“</br> „Erzähl mir mehr von ihm.“</br> „Er ist in der Theater-AG. Er spielt den Romeo in ‚Romeo und Julia‘. Und er ist wirklich süß.“</br> „Nicht schlecht, ein süßer Romeo.“</br> Beide lachen.</br> „Aber vielleicht mag er Iris viel lieber als mich.“</br> „DIE Iris? Die immer <a class="aciklama" href="#0" data-title= "gemein: böse; feindlich" > <u>gemein</u></a> zu dir ist?“</br> „Genau, die. Ich sehe die beiden öfter zusammen …“</br> „Tja, da dann musst du eben herausfinden, ob er dich lieber mag oder Iris.“</br> <b>Was macht Anja als nächstes?</b></br> [[2.8.1. Bei der Theaterprobe<-Sie geht zu einer Theaterprobe, um Xander zu treffen.]]</br></br> [[2.8.2: Sag doch einfach Hallo!<-Anja spricht Xander auf dem Schulhof an.]] sound.effect.laugh.playing: false sound.effect.radio1.playing: false sound.effect.theater1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQwMzdf/theateratmo.mp3" sound.effect.theater1.description: "atmo" -- {sound effect: "theater1"} <h1><center>Bei der Theaterprobe</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/vBxfSTrD/Theaterprobe.jpg' border='0' alt='Theaterprobe'/> Anja hat sich ganz hinten in den Theatersaal gesetzt und schaut bei der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Probe: Personen üben zusammen" > <u>Probe</u></a> zu. </br> Xander spielt den Romeo wirklich gut.</br> <i>Da bekomme ich gleich noch mehr Lust, ihn kennenzulernen.</i> </br> Sie hofft, dass er sie nicht sieht, weil sie so weit hinten sitzt. </br> </i>Dann merkt er nicht, dass ich ihn mag.</i></br> Aber gleichzeitig hofft sie natürlich auch das Gegenteil. Das ist zwar totaler Blödsinn, aber doch ist es so. </br> „Hallo Anja, was machst du denn hier?“ </br> Xander steht neben ihr. Er hat sie also doch gesehen. </br> „Willst du doch beim Theater mitspielen?“, fragt er.</br> „Ich äh … nein“, sagt Anja. „Ich … ich wollte bloß mal zusehen, was ihr so macht.“</br> „Na ja, jetzt kann man noch nicht viel sehen. Wir fangen ja gerade erst mit dem Proben an.“</br> „Daran habe ich nicht gedacht …“</br> „Und eigentlich wollen wir lieber keine Zuschauer haben. Bei der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Aufführung: wenn die Schüler das Theater für das Publikum spielen" > <u>Aufführung</u></a> natürlich schon, aber bei den Proben nicht.“</br> „Ach so ja klar, verstehe ich. Ich gehe gleich wieder.“</br> „Aber für dich machen wir vielleicht eine Ausnahme.“ Xander lächelt sie an. „Es freut mich, dass du dich für unser Theater interessierst.“</br> <i>Warum sagt er das? Weil er höflich sein möchte? Oder freut er sich wirklich?</i></br> „Ich habe übrigens gehört, dass du eine Mädchenfußballmannschaft gegründet hast. Finde ich super.“</br> „Oh … danke. Du kannst ja mal vorbeikommen und zuschauen, wenn du Lust hast.“</br> Xander will etwas sagen, aber da ruft jemand von der Bühne: „Los, komm schon, Xander, die Pause ist vorbei. Mit hübschen Mädchen sprechen kannst du auch später.“</br> <i>Wird er jetzt rot?</i></br> Anja ist nicht sicher, es ist so dunkel hier hinten im Saal.</br> „Also, ich muss dann wieder“, sagt er. „Ciao, bis zum nächsten Mal.“</br> [[2.9.1: Iris und ihre Freundinnen<-Weiterlesen]] sound.effect.laugh.playing: false sound.effect.school2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQyNjBf/school2" sound.effect.school2.description: "school2" -- {sound effect: "school2"} <h1><center>Sag doch einfach Hallo!</h1></center></br> „Schau, dort steht er“, sagt Anja.</br> „Wer?“</br> „Na Xander.“</br> „Den du so süß findest?“, fragt Ezgi. </br> Es ist große Pause. Viele Schüler und Schülerinnen genießen die Sonne und die frische Luft auf dem Schulhof, machen ein bisschen Bewegung, essen ihr Pausenbrot.</br> „Dann geh doch zu ihm und sag Hallo“, meint Ezgi.</br> „Ich weiß nicht … und über was soll ich mit ihm reden?“</br> „Keine Ahnung … Fußball, Theater – du findest schon was.“</br> „Ja … äh … vielleicht morgen.“</br> „Besser heute“, sagt Ezgi und ruft laut: „Halloooo, Xander!!!“</br> Dann stellt sie sich hinter einen Baum, wo der Junge sie nicht sehen kann.</br> „Was soll denn das? Bist du verrückt?“, <a class="aciklama" href="#0" data-title= "flüstern: leise sprechen" > <u>flüstert </u></a> Anja, aber es ist schon zu spät: Xander hat sie gesehen und kommt zu ihr.</br> „Hallo Anja, schön dich zu sehen!“</br> „Äh … hallo … ja, freut mich auch. Wie geht’s dir? Wie ist es … äh … beim Theater?“ </br> „Ist alles noch ein ziemliches Chaos. Wir fangen ja gerade erst mit dem <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Probe: sie üben zusammen" > <u>Proben</u></a> an. Keiner kann den Text. Keiner weiß, wo er auf der Bühne hingehen soll.“ Er lacht. </br> „Und wie geht’s dir?“, fragt er dann. „Ich habe gehört, du hast eine Fußballmannschaft für Mädchen gegründet. Finde ich toll!“</br> „Danke. Nicht alle finden das gut.“</br> „Ach was, die Jungs müssen sich bloß erst daran gewöhnen, dass Mädchen jetzt auch Fußball spielen.“</br> „Ich hoffe es. Am Freitag haben wir das erste Training.“</br> „Wow, super. Sind da auch Zuschauer erlaubt?“</br> „Ich … äh … ja, klar. Aber es wird wie beim Theater sein: wir beginnen erst, keine weiß, wo sie stehen soll, was sie tun soll.“</br> „Klingt doch gut“, sagt Xander und lacht. „Vielleicht schaue ich ja vorbei…“</br> „Würde mich freuen.“</br> [[2.9.2: Auf dem Schulhof mir Iris<-Weiterlesen]] sound.effect.theater1.playing: false sound.effect.school2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQyNjBf/school2" sound.effect.school2.description: "school2" -- {sound effect: "school2"} <h1><center>Iris und ihre Freundinnen</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> Die Sonne scheint, viele Schüler sind auf dem Schulhof. Auch Xander.</br> Anja findet, es ist ganz gut gelaufen bei der Theaterprobe vor ein paar Tagen. </br> ‚Mit hübschen Mädchen kannst du auch später sprechen‘, haben seine Freunde gesagt. </br> <i>Findet Xander auch, dass ich hübsch bin?</i></br> Mag er sie oder wollte er nur höflich sein?</br> <i>Das werde ich jetzt herausfinden. Ich gehe einfach zu ihm und spreche ihn an.</i></br> Anja geht los, aber eine Gruppe von Mädchen stellt sich ihr in den Weg.</br> „Wo gehst du hin?“</br> „Musst du nicht zum Training?“</br> „Außer Fußballspielen kannst du nichts, oder?</br> „Sind alle in Österreich so dumm wie du?“</br> „Sprecht ihr alle so komisch?“</br> <i>Was ist hier los?</i></br> Alle reden durcheinander. Und alle sind gegen sie. </br> Da kommt noch ein Mädchen hinter den anderen heraus.</br> </i>Ach so, natürlich, alles klar.</i></br> „O Xander, Xander, ich liebe dich so sehr.“</br> Iris macht Küsse in die Luft und sieht sie böse an.</br> „Was ist denn dein Problem, Iris? Ja, ich wollte gerade mit Xander reden. Was geht das dich an?“</br> „Xander wird dich nicht mal verstehen, mit deinem blöden <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Ösi-Akzent: österreichischer Akzent (umgangsprachlich, unhöflich, beleidigend)" > <u>Ösi-Akzent</u></a>.“</br> „Das werden wir ja sehen.“</br> „Und was du schon wieder trägst! Sehen alle in Österreich so <a class="aciklama" href="#0" data-title= "peinlich: beschämend, 'cringy'" > <u>peinlich</u></a> aus wie du?“</br> „Iris, lass mich einfach in Ruhe.“</br> „Bleib besser bei deinen Fußbällen. Schade bloß, dass Jungs es nicht so interessant finden, wenn Mädchen ihr Spiel spielen.“</br> <i>Ihr Spiel… so ein Quatsch. Fußball gehört allen.</i></br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[2.10.1: Erstes Training<-Sie lädt Iris zum Fußballtraining ein.]]</br></br> [[2.10.2: Anja hat den Ball<-Sie lässt Iris stehen und geht weg.]] sound.effect.school2.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Erstes Training</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/90szsYB7/Fu-ball-laufen.jpg' border='0' alt='Fu-ball-laufen'/> 15 Mädchen stehen mit Anja auf dem Platz. Alle haben einen Fußball vor sich liegen. Es ist ihr erstes Training.</br> <i>Ich habe es wirklich geschafft!</i></br> Zuerst machen sie ein paar Übungen mit den Bällen, und dann spielen sie ein Match.</br> Inzwischen sind auch einige Zuschauer gekommen. Ein paar Mädchen interessieren sich für die Mannschaft und auch ein paar Jungen sind da. Doch die wollen nur stören.</br> „Haha, das soll Fußball sein?“</br> „Da rennt ja meine Oma schneller.“</br> „Wisst ihr auch, was ihr mit dem Ball machen sollt?“</br> „Kommt doch mal zu unserem Training. Wir geben euch gerne ein bisschen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Nachhilfe: Zusatzunterricht" > <u> Nachhilfe </u></a>.“</br> Die Jungen lachen. </br> <i>Euch werde ich es zeigen …</i></br> Anja hat jetzt den Ball. Sie läuft an einer <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der/die Gegner*in: Spieler*in vom anderen Team" > <u>Gegnerin</u></a> vorbei, dann weiter. </br> Sie macht einen Schritt mit dem Ball nach rechts. Dan gleich nach links, und wieder nach rechts. An der nächsten Spielerin vorbei. </br> Vor ihr ist nur noch das <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Tor: hier muss der Ball rein" > <u>Tor</u></a>. </br> <i>Jetzt schaut her, Jungs, vielleicht könnt ja ihr noch etwas lernen.</i></br> Anja sieht kurz zu den Zuschauerinnen und Zuschauern und will schon schießen, da sieht sie … Xander. </br> Er steht am Rand des Fußballfeldes und <a class="aciklama" href="#0" data-title= "winken: mit der Hand grüßen" > <u> winkt</u></a> ihr. Und neben ihm: Iris.</br> Anja schießt, aber sie schießt weit neben das Tor.</br> Die Jungen lachen. </br> Am liebsten möchte sie <a class="aciklama" href="#0" data-title= "in den Boden versinken: sich schämen; man möchte nicht gesehen werden" > <u>in den Boden versinken</u></a>.</br> <i>Warum habe ich Iris bloß zum Training eingeladen?</i></br> Aber Xander lacht nicht.</br> Iris ruft: „Super gespielt! <a class="aciklama" href="#0" data-title= "echt klasse!: echt super" > <u>Echt klasse</u></a>!“</br> Und dann legt sie Xander einen Arm um die Schulter.</br> <i>Viel schlimmer kann das erste Training nicht laufen.</i></br> Aber Xander geht einen Schritt zur Seite und winkt ihr noch einmal.</br> <i>Vielleicht doch kein so schlechtes Training.</i></br> Anja lächelt und winkt zurück.</br></br> <center> [[B1Quiz2_Fußball<-WEITER]]</center> sound.ambient.title2.playing: false -- <h1><center>Telefonieren mit Melanie</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/VknbQppL/anja-und-melanie-telefonieren.jpg' border='0' alt='anja-und-melanie-telefonieren'/> „Was gibt’s Neues im Norden?“, fragt Melanie.</br> Anja hat einen Videocall mit ihrer Freundin in Wien. </br> „Ganz schön viel … Wir hatten unser erstes Fußballtraining.“</br> „Und wie war es?“</br> „Eine Katastrophe!“</br> „Warum?“, fragt Melanie. „Xander war da. Und ich war so nervös, dass ich mindestens 10 Meter neben das Tor geschossen habe.“</br> „Ojeoje…“</br> „Und Iris war auch da.“</br> „Was wollte die denn beim Training?“</br> „Die wollte nur stören.“</br> Melanie ist kurz still und sieht Anja an.</br> Dann fragt sie: „Wie läuft es eigentlich mit Xander?“</br> Anja macht ein trauriges Gesicht und sagt: „Ach, weißt du …“</br> Melanie will ihre Freundin schon <a class="aciklama" href="#0" data-title= "trösten: jemandem, der traurig ist, versuchen zu helfen"> <u>trösten</u></a>, da ändert sich Anjas Gesicht und sie lacht. „Super läuft es. Er hat mich gestern gefragt, ob ich ihn nach der Schule treffen möchte.“</br> „Das ist ja super!!! Und das erzählst du mir erst jetzt?“</br> „Toll, oder? Ich habe mir das sehr gewünscht. Aber …“</br> „Aber was?“, fragt Melanie.</br> „Ich hab‘ nächste Woche eine Mathe-Klassenarbeit und einen Test in Biologie.“</br> „Ja und?“</br> „Meine Eltern machen voll Stress. Sie sagen, dass ich mehr lernen muss, weil ich in letzter Zeit schlechte Noten habe.“</br> Die Gründung der Fußballmannschaft hat viel Zeit gekostet und so hatte Anja in den letzten Wochen wenig Zeit für die Schule und hat kaum etwas gelernt.</br> „Und jetzt sollst du dich entscheiden zwischen Freunde treffen und Fußball?“, fragt Melanie.</br> „Sie sagen es nicht so, aber genauso meinen sie es.“</br> „Das ist unfair!“</br> <b>Was macht Anja?</b></br> [[2.12.1: Verabredung mit Xander<-Sie geht zu der Verabredung mit Xander.]]</br></br> [[2.12.2: Ich wäre jetzt lieber im Kino<-Sie lernt für Mathe und Biologie.]] sound.effect.wind.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMxODBf/wind" sound.effect.wind.description: "wind" -- {sound effect: "wind"} <h1><center>Verabredung mit Xander</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/nzFx2R6L/Xander-und-Anja-treffen.jpg' border='0' alt='Xander-und-Anja-treffen'/> Anja kann es kaum glauben. Neben ihr sitzt wirklich Xander. Zuerst waren sie etwas essen und jetzt sind sie im Kino.</br> Anja hat keine Ahnung, um was es in dem Film geht. Sie ist zu sehr abgelenkt. Irgendetwas mit einem Mann, der in einem kleinen Haus am Rande der Stadt lebt und der ein Pferd als besten Freund hat. Irgend so etwas.</br> Ist auch nicht so wichtig, was da im Film gerade passiert. Wichtig ist nur, dass Xander neben mir sitzt. </br> <i>Immer wieder sieht sie zu ihm hin und hofft, dass er zurückschaut. Aber er ist ganz konzentriert auf den Film.</i></br> <i>Hoffentlich fragt er mich danach nicht nach meiner Meinung. Was soll ich ihm dann sagen?</i></br> Anja überlegt, ob sie Xanders Hand nehmen soll. Oder ihre Hand einfach ganz langsam näher zu seiner schieben soll. Stück für Stück. Bis ihre Finger sich irgendwann ganz <a class="aciklama" href="#0" data-title= "zufällig: es ist nicht geplant" > <u>zufällig</u></a> berühren. </br> <i>Ob er dann seine Hand wegzieht? Oder lässt er sie dort liegen?</i></br> Aber Anja traut sich nicht.</br> Nach dem Kino begleitet Xander sie noch nach Hause. Das Wetter ist stürmisch und die Blätter wirbeln durch die Luft.</br> „Wie hat dir der Film gefallen?“, fragt er.</br> „Hm… ich fand ihn ein bisschen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "verwirrend sein: nicht verstehen können" > <u>verwirrend</u></a>.“</br> „Ja, nicht wahr? Ich habe wirklich gut aufgepasst, aber ich habe ihn nicht ganz verstanden.“</br> „Geht mir genauso.“</br> Sie lachen.</br> „Aber war trotzdem schön, mit dir im Kino zu sitzen“, sagt Anja.</br> „Ja, fand ich auch.“</br> Und dann berühren sich ihre Finger. </br> Ganz leicht. Ganz kurz.</br> <i>War das <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Zufall: nicht geplant; ohne Intention" > <u>Zufall</u></a>? Oder hat er seine Hand mit Absicht ein bisschen näher zu meiner bewegt?</i></br> Und dann berühren sie sich noch einmal. </br> Und keiner von beiden nimmt die Hand weg. </br> [[2.13.1: Was ist jetzt mit uns?<-Weiterlesen]] <h1><center>Ich wäre jetzt lieber im Kino</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> <i>Jetzt könnte ich eigentlich im Kino sitzen. Und neben mir Xander.</i></br> Anja sitzt an ihrem Schreibtisch.</br> Ihre Eltern haben gewonnen. Sie lernt Mathematik – nicht gerade ihr Lieblingsfach. </br> <i>Und dann muss ich mich auch noch für den blöden Bio-Test vorbereiten.</i></br> {reveal link: 'An der Zimmertür klopft es', passage: 'msg33'}. sound.effect.wind.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Was ist jetzt mit uns?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/90szsYB7/Fu-ball-laufen.jpg' border='0' alt='Fu-ball-laufen'/> Es ist ein wichtiges Spiel, aber Anja kann sich nicht konzentrieren. Sie muss immer an Xander denken. Sie haben sich zwei Mal getroffen, es war immer sehr schön und sie haben sich wirklich gut verstanden. </br> <i>Aber was ist jetzt mit uns? Sind wir bloß Freunde oder ein bisschen mehr?</i></br> „Anja, was ist mit dir los? Warum stehst du bloß herum?“, ruft Kira, eine Mitspielerin.</br> Sie hat schon wieder nicht auf das Spiel geachtet. </br> <i>Das kann doch nicht sein!</i></br> Die Mannschaft entwickelt sich gut. Sie trainieren viel, das ist anstrengend, aber alle sind mit Freude dabei. Und es gibt erste <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Erfolg: gewinnen" > <u>Erfolge</u></a>. Das letzte Spiel haben sie 3:1 gegen das Eichendorff-Gymnasium gewonnen. </br> <i>Und heute könnten wir auch leicht gewinnen, wenn ich bloß nicht so unkonzentriert wäre.</i></br> Die Trainerin ruft.</br> „Anja, du gehst raus und Milena spielt statt dir.“</br> „Bitte lassen Sie mich weiterspielen“, sagt Anja.</br> „Heute nicht. Ich weiß nicht, was mit dir los ist.“</br> „Bitte, Frau Waldinger …“</br> „Milena spielt. Tut mir leid, Anja.“</br> Sie geht traurig in die Kabine. Setzt sich erstmal hin. Geht dann duschen und zieht sich um.</br> <i>Frau Waldinger hat recht. Ich habe heute wirklich schlecht gespielt. So darf das nicht weitergehen.</i></br> Anja ruft Melanie an und erzählt ihr von ihrem Problem.</br> „Und was willst du tun?“, fragt sie.</br> „Was kann ich denn tun? Ich weiß einfach nicht, wo ich mit Xander stehe.“</br> „Na, dann frag ihn eben.“</br> „Was ist, wenn er dann sagt: Wir sind bloß Freunde.“</br> „Das kann schon passieren.“</br> „Das will ich aber nicht hören.“</br> <b>Was möchte Anja jetzt machen?</b></br> [[2.14.1: Brauche ich ein neues Kleid?<-Sie möchte Xander fragen, was er fühlt.]]</br></br> [[2.14.2. Einkaufen<-Sie hat Angst und fragt Xander nicht.]]sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.mall.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2NTgwNTZf" sound.effect.typing.description: "mall" -- {sound effect: "mall"} <h1><center>Brauche ich ein neues Kleid?</h1></center></br> Ezgi bringt ihr noch ein Kleid.</br> „Rot? Wirklich? Du glaubst, das steht mir?“</br> „Probiere es einfach mal.“</br> Anja hat heute wieder eine Verabredung mit Xander, und sie möchte schön aussehen. </br> <i>In Wien war ich immer gemeinsam mit Melanie Kleidung kaufen.</i> </br> Und jetzt macht sie es mit Ezgi.</br> <i>Ist das komisch? Mache ich etwas falsch?</i></br> Melanie ist weit weg.</br> <i>Ich hoffe, es stört sie nicht, wenn ich auch mit Ezgi Spaß habe …</i></br> Anja probiert das rote Kleid.</br> Aber es sieht komisch aus, findet sie. Zu klassisch, sie geht ja nicht auf den <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Abiball: die große Feier zum Schulabschluss" > <u>Abiball</u></a>. </br> Und auch das blaue und das grüne, das Ezgi vorschlägt, passen nicht. Und das mit den rosa Punkten. Auch nicht.</br> „Ich glaube, du willst gar kein neues Kleid kaufen“, sagt Ezgi.</br> „Doch, will ich schon.“</br> „Du willst gar kein Kleid, du hast nur Angst.“</br> „Das stimmt nicht …“</br> <i>Es stimmt eigentlich schon. Ezgi kennt mich inzwischen wirklich gut.</i></br> „Ich finde, du brauchst gar kein neues Kleid“, sagt Ezgi. „Entweder Xander mag dich wie du bist oder eben nicht … Ein neues Kleid ändert da gar nichts.“</br> Anja überlegt. </br> „Du hast recht“, sagt sie dann. „Lass uns lieber einen Kaffee trinken gehen. Ich lade dich ein.“</br> </br> Später trifft Anja Xander. Sie ist nervös.</br> „Hallo Anja, schön dich zu sehen“, sagt Xander und lächelt. „Du siehst heute toll aus, du hast einen ganz eigenen Stil.“ </br> „Danke.“</br> <i>Ezgi hatte recht.</i></br> „Worauf hast du Lust?“, fragt er. „Wollen wir wieder ins Kino? Vielleicht einen lustigeren Film diesmal? Den man auch besser versteht?“</br> „Ich würde am liebsten nur ein bisschen spazieren gehen.“</br> „Ok … ist es nicht ein bisschen kalt dafür?“</br> „Vielleicht … aber ich möchte gerne etwas mit dir besprechen.“</br> „Gut, dann lass uns spazieren gehen. Um was geht es denn?“</br> [[2.15.1: Blog: Angekommen<-Weiterlesen]] sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.mall.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2NTgwNTZf" sound.effect.typing.description: "mall" -- {sound effect: "mall"} <h1><center>Einkaufen</h1></center></br> Ezgi bringt noch ein Kleid.</br> „Rot? Wirklich? Du glaubst, das steht mir?“</br> „Probiere es einfach mal.“</br> Anja hat heute wieder eine Verabredung mit Xander, und sie möchte schön aussehen. </br> <i>In Wien war ich immer gemeinsam mit Melanie Kleidung kaufen.</i> </br> Und jetzt macht sie es mit Ezgi.</br> <i>Ist das komisch? Mache ich etwas falsch?</i></br> Melanie ist weit weg.</br> <i>Ich hoffe, es stört sie nicht, wenn ich auch mit Ezgi Spaß habe …</i></br> Anja probiert das rote Kleid.</br> Aber es sieht komisch aus, findet sie. Zu klassisch, sie geht ja nicht auf den <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Abiball: die große Feier zum Schulabschluss" > <u>Abiball</u></a>. </br> Und auch das blaue und das grüne, das Ezgi vorschlägt, passen nicht. Und das mit den rosa Punkten auch nicht.</br> „Ich glaube, du willst gar kein neues Kleid kaufen“, sagt Ezgi.</br> „Doch, will ich schon.“</br> „Du willst gar kein Kleid, du hast nur Angst vor dem Treffen mit Xander.“</br> „Das stimmt nicht …“</br> <i>Es stimmt eigentlich schon. Ezgi kennt mich inzwischen wirklich gut.</i></br> „Ich finde, du brauchst gar kein neues Kleid“, sagt Ezgi. „Entweder Xander mag dich wie du bist oder eben nicht. Ein Kleid ändert da gar nichts daran.“</br> Anja überlegt. </br> „Du hast recht“, sagt sie dann. „Lass uns lieber einen Kaffee trinken gehen. Ich lade dich ein.“</br> </br> Später trifft Anja Xander. Sie ist nervös.</br> „Hallo Anja, schön, dich zu sehen“, sagt Xander und lächelt. „Du siehst heute toll aus, du hast einen ganz eigenen Stil.“</br> „Danke.“</br> <i>Ezgi hatte recht.</i></br> „Worauf hast du heute Lust?“, fragt Xander. „Wollen wir wieder ins Kino gehen?“</br> <i>Ich würde am liebsten nur ein bisschen spazieren gehen. Ich möchte gerne etwas mit dir besprechen.</i> </br> <i>Aber was ist, wenn Xander dann sagt: Ach ne, es ist zu kalt heute, lass uns etwas anderes machen.</i></br> „Gut, gehen wir ins Kino“, sagt Anja. „Welche Filme spielen sie heute?“</br> [[2.15.2. Blog: Eine Neuigkeit<-Weiterlesen]]sound.effect.mall.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Angekommen</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg' border='0' alt='Blog-happy'/> <p style="font-family:courier;">Ich glaube, ich habe es geschafft! Ich bin wirklich angekommen. Hier in H.</br> Vor ein paar Monaten war alles neu für mich, die Stadt, die Schule, die Leute in der Klasse. Aber jetzt? H. ist für mich nicht mehr so unbekannt und auch meine Mitschülerinnen und Mitschüler nicht. Manche sind Freundinnen geworden, zum Beispiel Ezgi, neben der ich sitze und die von Anfang an total nett und offen zu mir war. </br> Und dann gibt es auch Leute, mit denen ich mich nicht so gut verstehe. Ihr wisst sicher, von wem ich spreche … </br> Natürlich, von Iris ist hier die Rede. Iris, die mich gleich am ersten Tag unfreundlich angeschaut hat. Und die seither jede Möglichkeit nutzt, gemein zu mir zu sein.</br> Aber das ist mir jetzt nicht so wichtig, denn es gibt eine große Neuigkeit: Xander und ich, wir sind jetzt so richtig zusammen. Ein Paar. Freund und Freundin. </br> Ich habe mich lange nicht getraut, mit ihm darüber zu reden. Und wisst ihr was? Er auch nicht mit mir. Aber dann habe ich doch meinen Mut zusammengenommen. Und das war gut so.</br> Jetzt sind wir also „zusammen“. Und das ist noch total neu für mich. Was macht man da? Wie oft muss man sich sehen? Wie viele Nachrichten pro Tag schreiben? Wie oft an den anderen denken? Reicht es 5 oder 10 Mal? Manchmal bei den Hausaufgaben oder dem Training vergesse ich ihn dann einfach. Ist das normal?</br> Na ja, mal sehen, das finde ich schon noch heraus. Das mit Xander und mir, das fühlt sich richtig an.</br> </br> PS: Mit dem Fußball läuft es auch gut. Wir gewinnen nicht jedes Spiel, klar, wir sind noch ein ganz junges Team. Aber zwei Mannschaften von anderen Schulen aus der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Umgebung: die Region" > <u>Umgebung</u></a> haben wir schon geschlagen, ein Spiel haben wir unentschieden gespielt. Und nur eins verloren. Das ist doch ein tolles Ergebnis für so eine neue Mannschaft.</p> [[2.16. Nachricht von Xander<-Weiterlesen]] sound.effect.typing.playing: false sound.effect.receive.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzNf/whatsapp_receive2" sound.effect.receive.description: "receive" -- {sound effect: "receive"} <h1><center>Nachricht von Xander</h1></center></br> <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Wir müssen reden!</div>"; }, 500); [continue] [after 2 seconds] Das hat Xander ihr geschrieben. Er hat kein Smiley dazu gemacht und auch kein Herz. Nur ein <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Ausrufezeichen: !" > <u>Ausrufezeichen</u></a>.</br> „Das klingt nicht gut. Was denkst du?“ Anja zeigt Ezgi die Nachricht.</br> „Nein, klingt nicht gut. Ich habe gedacht, bei euch ist alles super?“</br> „Habe ich auch geglaubt.“</br> </br> Nach der Schule treffen sich Anja und Xander im Park.</br> „Ich habe geglaubt, du magst mich“, sagt er.</br> „Aber ich mag dich ja. Sehr sogar.“</br> Xander gibt Anja sein Handy. „Lies vor!“</br> Eine Textnachricht.</br> „Was ist damit?“</br> „Lies vor!“</br> „Ok … ‚Und Xander: Ist schon ganz nett, der Typ, aber sobald ein Besserer kommt, heißt es: Tschüss, Xander!‘ … Was ist das für eine Nachricht?“</br> „Das fragst du mich?“ Xander ist wütend. „Die hast du selbst geschrieben. So denkst du also über mich? Über uns?“</br> „Das habe ich geschrieben? Du bist ja verrückt. Wer sagt denn so etwas?“</br> „Iris. Sie hat mir deine Nachricht gezeigt. ‚Das tut dir jetzt weh‘, hat sie gesagt. ‚Aber besser als noch länger mit einer Lüge leben.‘“</br> „Xander, das kannst du doch nicht ernst meinen! Iris will mir bloß schaden. Weil sie irgendetwas gegeben mich hat.“</br> „Jetzt ist also Iris die Böse?“</br> „Diese Nachricht ist nicht von mir, das musst du mir glauben! Ich will mit dir zusammen sein. Nur mit dir.“</br> „Das hier sagt etwas anderes.“</br> „Iris hat sich das <a class="aciklama" href="#0" data-title= "ausdenken: erfinden; es ist nicht wahr" > <u>ausgedacht</u></a>. Einen Screenshot kann man ganz leicht <a class="aciklama" href="#0" data-title= "fälschen: 'faken'" > <u>fälschen</u> </a>. Fake-News, sonst nichts.“</br> „Für mich sieht er ziemlich echt aus.“</br> „Xander …“ Anja nimmt seine Hand. Aber er zieht sie weg. </br> Er dreht sich um und geht.</br> „Warum gehst du?“, fragt Anja. „Rede mit mir!“</br> „Es gibt nichts mehr zu reden.“</br> „Was …?“</br> „Es ist aus, Anja.“</br> Sie sieht Xander nach, wie er langsam zwischen den Bäumen verschwindet. </br> Sie möchte ihm so viele Dinge nachrufen. </br> Aber sie kann nichts sagen. </br> Sie kann sich nicht mal bewegen.</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[2.17.1: Ich habe nur Kaffee getrunken<-Sie redet mit Iris.]]</br></br> [[2.17.2. Blick nach vorne<-Sie versucht das Ganze zu vergessen.]] <h1><center>Ich habe nur Kaffee getrunken</h1></center> <p> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> Anja ist traurig. </br> Und wütend. Sehr wütend. </br> Auf sich selbst, weil sie nicht die richtigen Worte gefunden hat, um Xander zu <a class="aciklama" href="#0" data-title= "jemanden überzeugen: jemand glaubt einem" > <u>überzeugen</u></a>, dass das alles bloß eine Lüge von Iris ist.</br> Auf Xander, weil er Iris mehr glaubt als ihr.</br> Und natürlich auf Iris, die an allem schuld ist.</br> <i>Donnerstagnachmittag … da ist Iris meistens mit ihrer <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Clique: Gruppe von Freund*innen" > <u>Clique</u></a> im Café.</i></br> Anja überlegt nicht lange, sie läuft los. </br> Sie öffnet die Tür des Cafés und geht gleich zu Iris‘ Tisch.</br> „Oh, hallo Anja, willst du dich zu uns setzen?“, fragt Iris und lächelt falsch. „Aber wie siehst du denn aus? Hast du geweint? Was ist denn passiert?“</br> Iris sieht ihre Freundinnen an und sie lachen alle. </br> „Du weißt, was du gemacht hast.“</br> „Was meinst du? Ich habe bloß hier gesessen, einen Kaffee getrunken und ein Stück Torte gegessen. Ihr seid meine <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Zeuge, die Zeugin: die Person hat gesehen, dass eine Person etwas gemacht hat oder nicht" > <u>Zeuginnen</u></a>, Mädels, oder?“</br> Iris‘ Freundinnen nicken, zeigen auf ihre Kaffeetassen und die halb gegessenen Tortenstücke vor ihnen.</br> „Du hast Xander eine falsche Nachricht von mir gezeigt.“</br> „Wirklich? Oje, dann war ich ja ein schlimmes Mädchen.“ Iris lacht wieder. </br> „Xander hat …“ Sie kann es nicht sagen. </br> Anja will sich auf sie stürzen, will sie schlagen, will, dass sie bezahlt. Aber zwei Freundinnen von Iris halten sie fest. </br> Und dann ist sie plötzlich weg, die Wut. Und nur noch die Trauer ist da.</br> Anja dreht sich um und verlässt das Café.</br> Sie sieht die Leute auf der Straße gehen und die Autos fahren. </br> Aber wohin sie selbst gehen soll, weiß sie nicht.</br> [[2.18. Blog: Jungen gegen Mädchen<-Weiterlesen]] <h1><center>Blick nach vorne</h1></center></br> „Geht’s dir wirklich gut, Anja?“, fragt Ezgi.</br> „Ja, doch. Komm, lass uns einkaufen gehen.“</br> „Du brauchst doch gar nichts Neues.“</br> „Oh doch. Ein T-Shirt. Und einen Pulli.“</br> „Ich glaube, du läufst nur vor deinen Gefühlen davon.“</br> „Ach was.“</br> Anja hat sich oft mit Freunden getroffen.</br> <i>Ein bisschen Spaß muss man doch haben.</i></br> Anja ist jeden zweiten Tag joggen gegangen.</br> <i>Das ist wichtig, so werde ich auch im Fußball besser.</i></br> Anja hat Ausflüge mit Ezgi unternommen.</br> <i>Zu diesen Plätzen wollte ich schon lange.</i></br> Den anderen Leuten zeigt sie: Mir geht’s gut, alles kein Problem. </br> Aber Ezgi kennt sie besser und weiß, was los ist.</br> „Du hast recht, Ezgi“, sagt Anja deshalb. „Ich brauche nichts Neues. Aber wenn ich nicht herumlaufe und ins Café gehe und extra viel Sport mache oder mich anders <a class="aciklama" href="#0" data-title= "ablenken: etwas tun, um etwas zu vergessen" > <u>ablenke</u></a>, dann muss ich zu viel an Xander denken. Und dann ist alles noch viel schlimmer.“ „Du könntest ihm einen Brief schreiben.“</br> „Ein Brief? Ist das nicht ein bisschen altmodisch?“</br> „Ja, schon, aber es zeigt auch, dass er dir wichtig ist.“</br> „Ich weiß nicht … wenn er mir in unserem Gespräch nicht geglaubt hat, dann wird er es auch mit einem Brief nicht tun.“</br> „Hm … da hast du wahrscheinlich recht“, stimmt Ezgi zu.</br> „Ich muss meinen Blick nach vorne richten. Xander vergessen.“</br> „So funktioniert das nicht. Du kannst nicht einfach entscheiden: Jetzt vergesse ich jemanden.“</br> „Kann ich doch! Los, lass uns wenigstens in den Bücherladen gehen. Ich brauche zwar keine Klamotten, aber gestern sind die neuen Comics angekommen. </br> [[2.18. Blog: Jungen gegen Mädchen<-Weiterlesen]]sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Jungen gegen Mädchen</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;"> <p style="font-family:courier;">„Mädchen können nicht Fußball spielen!“</br> „Jungs haben einfach mehr Muskeln und sind schneller!“</br> „Mädchenmannschaften sind immer nur 2. Klasse!“</br> Wie oft habe ich solche Sachen in den letzten Monaten gehört?</br> Die meisten finden es gut, dass es hier jetzt auch eine Mannschaft für Mädchen gibt, aber ein paar können es nicht lassen, <a class="aciklama" href="#0" data-title= "doofe Sprüche: doofe Kommentare" > <u>doofe Sprüche</u></a> zu machen. Vor allem die Jungen, die selbst Fußball spielen.</br> Lass sie reden, hat meine Freundin Ezgi gesagt. Sie spielt selbst nicht Fußball, aber sie kommt oft zu unseren Matches. </br> Ok, habe ich gesagt, sollen sie doch.</br> Aber irgendwann war es trotzdem zu viel. </br> Wir sind mit der ganzen Mannschaft zum Training der Jungs gegangen, haben gelacht und blöde Kommentare gemacht. Genau wie sie. Das fanden sie dann gar nicht mehr so lustig.</br> Nach dem Training haben wir aber Frieden geschlossen: Sie lassen uns in Ruhe trainieren, und wir machen das gleiche. Und am Ende des Jahres gibt es ein Match Jungen gegen Mädchen – da sieht man dann, wer besser Fußball spielen kann. Keine leichte Aufgabe für uns, wir sind noch eine neue Mannschaft. Aber dieses Spiel müssen wir natürlich gewinnen.</br> Und sonst? Was gibt es Neues bei mir, jetzt zum Ende des 1. Schulhalbjahres?</br> Nicht viel Gutes, muss ich leider sagen: Ein schöner Anfang mit Xander und dann ein tiefer Fall. Und weil man mit viel Fußball und viel Problemen wenig Zeit für die Schule hat: eine fünf in Mathematik und auch eine 4 in Biologie und eine 3 in Englisch. Dabei bin ich in Englisch sonst immer sehr gut. Deshalb Stress mit den Eltern und ein nicht so tolles Programm für die Ferien: Lernen, lernen, lernen.</br> Das hat aber auch einen kleinen Vorteil: Dann denke ich vielleicht nicht so viel an Xander.</br> Schöne Ferien euch allen da draußen! Hoffentlich bessere als meine.</br></br> <center> [[B1Quiz3_Fußball<-WEITER]]</center> sound.ambient.title2.playing: false -- <h1><center>Das Schuljahr geht weiter</h1></center></br> <i>So sollte es immer sein. </br> So wie während des Laufens.</i></br> Anja geht jetzt zwei oder dreimal pro Woche mit Ezgi und ein paar Freundinnen aus dem Fußballteam joggen. Da gibt es keinen Xander, keine Iris und keine Probleme in der Schule. Und danach gehen sie oft noch zusammen einen Kaffee oder eine Limo trinken.</br> Aber heute hat Anja andere Pläne. Ihr Schulrucksack ist kaputt und sie möchte im Kaufhaus auf dem Marktplatz einen neuen kaufen.</br> Bei den Taschen sieht sie …</br> <i>Iris! Habe ich denn nie Ruhe vor der?</i></br> Anja möchte nicht mit ihr sprechen und beobachtet sie.</br> <i>Hoffentlich geht sie bald wieder.</i></br> Iris ist jetzt bei den <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Brieftasche: das Portemonnaie; dort hat man sein Geld drin" ><u>Brieftaschen</u></a>, nimmt eine nach der anderen in die Hand, legt sie wieder zurück. Aber eine scheint ihr zu gefallen, sie nimmt sie noch einmal, sieht sie von allen Seiten an und … </br> <i>Was macht sie da?</i></br> Anja nimmt schnell ihr Handy und filmt Iris.</br> Diese steckt die Brieftasche in ihre Jackentasche und geht Richtung Ausgang. Ohne zu bezahlen.</br> <i>Was soll ich jetzt tun?</i></br> Anja könnte dem Security-Mann am Ausgang das Video zeigen. Oder es gleich in den sozialen Medien posten. Dann kann sie Iris auch schaden, so wie sie ihr bei Xander geschadet hat. </br> <i>Klingt irgendwie nicht schlecht</i></br> Aber das würde ihren Streit noch schlimmer machen.</br> Sie könnte Iris auch folgen und ihr sagen, dass sie alles gesehen hat, sie aber nicht <a class="aciklama" href="#0" data-title= "jemanden verraten: sagen, das jemand etwas schlechtes gemacht hat" ><u>verraten</u></a> hat. Das wäre vielleicht eine Möglichkeit, den Streit zu beenden. Oder ihr <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Verhältnis: die Beziehung; gut/schecht verstehen" > <u>Verhältnis </u></a>zumindest ein bisschen besser zu machen.</br> </br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[2.20.1. Friede?<-Sie verrät Iris nicht.]]</br></br> [[2.20.2 Beweise<-Sie verrät Iris.]] <h1><center>Friede?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> „Iris, warte mal.“ </br> „Was willst du hier? Folgst du mir?“</br> Anja hat Iris nicht verraten und geht ihr nach. Draußen wird es schon dunkel. Es ist viel los auf der Straße, die Leute gehen von der Arbeit nach Hause. Auch die Geschäfte, an denen sie vorbeigehen, sind voll mit Menschen.</br> „Iris, ich habe dich im Kaufhaus gesehen.“</br> „Ich war einkaufen. Na und?“</br> „Ich habe dich auch in der Taschenabteilung gesehen.“</br> Anja zeigt ihr das Video.</br> Jetzt sagt Iris erstmal nichts mehr. </br> „Machst du so etwas öfter?“, fragt Anja.</br> „Das war … Hast du es jemandem gezeigt?“</br> Iris sieht plötzlich gar nicht mehr so <a class="aciklama" href="#0" data-title= "arrogant: sie glaubt sie ist besser als andere" > <u>arrogant</u></b></a> aus wie sonst. Sie hat Angst.</br> Anja wartet ein paar Sekunden mit ihrer Antwort. </br> <i>Es macht schon ein bisschen Spaß, Iris so zu sehen.</i></br> „Ich habe das Video niemandem gezeigt.“</br> Iris ist überrascht.</br> „Aber warum?“, fragt sie. „Ich hätte das sicher gemacht.“</br> „Kann sein. Aber ich bin nicht wie du.“</br> „Was willst du jetzt von mir?“</br> „Ich will gar nichts … oder eigentlich vielleicht doch: Ich möchte, dass der Streit zwischen uns zu Ende ist.“</br> Iris sieht Anja lange an. </br> „Ich verstehe dich nicht“, sagt sie dann. „Du verrätst mich nicht, obwohl ich immer gemein zu dir war.“</br> Anja sieht Iris ruhig an.</br> „Also gut“, sagt sie nach einer Weile. „Friede. Und <a class="aciklama" href="#0" data-title= "meinetwegen: wegen mir" > <u>meinetwegen</u></a> rede ich sogar mit Xander.“</br> „Du sagst ihm, dass du ihn <a class="aciklama" href="#0" data-title= "(an)lügen: nicht die Wahrheit sagen" > <u>angelogen</u></a> hast?“</br> „Das kannst du vergessen. Aber ich sage ihm, dass alles ein <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Missverständnis: man hat etwas falsch verstanden"> <u>Missverständnis</u></a> war.“</br> <i>Vielleicht bekomme ich so noch einmal eine Chance bei Xander … Aber will ich das überhaupt noch?</i></br> [[2.21.1: Gespräch mit Xander<-Weiterlesen]] <h1><center>Beweise</h1></center></br> Als Iris aus dem Geschäft geht, ruft Anja: „He, Iris, warte mal!“</br> Das Mädchen dreht sich um und fragt: „Was willst DU denn hier schon wieder?“</br> „Ich habe gerade etwas Interessantes gesehen.“</br> „Ich weiß nicht, was du meinst.“</br> Neben der Tür steht ein Security-Mann und beobachtet die beiden.</br> „Dieses Mädchen hat gerade eine Brieftasche gestohlen“, sagt Anja zu ihm.</br> „So ein Unsinn. Die ist verrückt, die lügt die ganze Zeit“, sagt Iris.</br> „Das werden wir ja gleich wissen“, meint der Mann. „Zeig mir mal, was du in deinen Taschen hast.“</br> „Ich muss Ihnen gar nichts zeigen.“</br> Der Mann geht zu Iris.</br> „Fassen Sie mich nicht an!“</br> Anja gibt ihm ihr Handy. „Hier ist der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Beweis: es zeigt, dass etwas passiert ist" > <u>Beweis</u></a>. Mehr brauchen Sie nicht.“</br> Der Mann sieht sich das Video an, dann ruft er die Polizei.</br> Iris will weglaufen, aber Anja hält sie fest.</br> Als schließlich die Polizei kommt, stehen schon viele Leute um die beiden Mädchen und den Security-Mann herum. Manche filmen mit ihrem Handy. Der Direktor des Kaufhauses kommt und auch Iris‘ Eltern.</br> Anja muss noch einmal erzählen, was sie gesehen hat, und auch noch einmal ihr Video zeigen. </br> <i>Das ist jetzt fast schon ein bisschen viel. So große Probleme wollte ich Iris eigentlich nicht machen.</i></br> Die Erwachsenen reden lange und Iris hat Glück: Ihre Eltern bezahlen eine <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Strafe: man macht etwas falsch und muss Geld bezahlen" > <u>Strafe</u></a>, aber sie muss nicht mit zur Polizei gehen.</br> „Das war keine gute Idee!“, flüstert Iris. „Jetzt bekommst du richtige Probleme.“</br> „Du hast das mit Xander und mir kaputt gemacht. Was kannst du noch mehr tun?“, antwortet Anja.</br> [[2.21.2 Du hast mir nicht geglaubt!<-Weiterlesen]]<h1><center>Gespräch mit Xander</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/Dzh4253Q/Anja-und-xander-konfrontation.jpg' border='0' alt='Anja-und-xander-konfrontation'/> Ein paar Tage später geht Anja von der Schule nach Hause. Und plötzlich ist Xander neben ihr.</br> „Hallo Anja.“</br> „Hallo.“</br> Sie sieht ihn nicht an und geht einfach weiter.</br> „Anja, ich möchte mit dir reden.“</br> „Ich aber nicht mit dir.“</br> „Das verstehe ich. Aber kannst du vielleicht trotzdem mal warten?“</br> Anja bleibt stehen und sieht Xander an. Er sieht ziemlich traurig aus, findet sie. </br> <i>Aber da bist du selbst schuld. Warum hast du mir nicht von Anfang an geglaubt?</i></br> „Ich habe mit Iris geredet“, sagt er.</br> „Ach ja?“</br> „Sie hat mir gesagt, dass alles ein Missverständnis war. Dass du diese Textnachricht gar nicht geschrieben hast.“</br> <i>Sie hat es also wirklich getan. Ich war mir nicht sicher.</i> </br> „So eine Überraschung.“</br> „Es tut mir leid, dass ich dir nicht geglaubt habe.“</br> Anja geht wieder weiter. Xander geht neben ihr. </br> „Es tut mir leid, Anja.“</br> „Ja.“</br> „Kannst du mir <a class="aciklama" href="#0" data-title= "jemandem verzeihen: nicht mehr böse sein" > <u>verzeihen</u></a>?“</br> Anja schweigt und denkt nach.</br> „Ja, Xander, ich verzeihe dir. Du hast es ja nicht böse gemeint.“</br> „Danke. Können wir … können wir jetzt wieder zusammen sein?“</br> Anja bleibt stehen und sieht Xander an. Er ist noch immer der gleiche Junge, den sie von Anfang an toll fand. </br> <i>Er ist süß, er ist nett, mit ihm kann ich lachen und mich gut unterhalten, aber …</i></br> Irgendetwas in ihr sagt laut: „Nein!“</br> „So einfach ist das nicht, Xander. Ich kann dir einfach nicht mehr <a class="aciklama" href="#0" data-title= "jemandem vertrauen: die Person enttäuscht einen nicht" > <u>vertrauen</u></a>.“</br> „Was heißt das?“</br> <i>Mache ich gerade das Richtige? Will ich das wirklich, was ich ihm jetzt gleich sage?</i></br> „Xander, du hast das selbst gesagt, es ist aus. Und dabei bleibt es.“</br> Anja dreht sich um und geht weg. </br> Tränen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "hinunterrinnen: hinunterlaufen" > <u>rinnen</u></a> ihr Gesicht hinunter. Verzeihen ist doch nicht so einfach. Sie will es zwar, aber kann es nicht. Das ist ein ganz neues Gefühl für sie.</br> [[2.22. Blog: Kennt ihr mich noch?<-Weiterlesen]] sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Kennt ihr mich noch?</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;"> <p style="font-family:courier;">Lange habe ich nichts in meinem Blog geschrieben … kennt ihr mich überhaupt noch? </br> Es gab aber auch nicht so viel zu erzählen. Im ersten Halbjahr war unglaublich viel los, alles war neu, alles war anders. Das zweite Halbjahr war dann viel ruhiger.</br> Ich bin jetzt wieder besser in der Schule. Keine Fünf mehr in Mathe, bessere Noten in Biologie und Englisch. Meine Eltern freuen sich. Und beschweren sich nicht dauernd. Jetzt sagt ihr vielleicht: Sollen sie sich halt beschweren, ist ja nicht dein Problem. Stimmt schon irgendwie. Aber angenehmer ist es trotzdem, wenn zu Hause <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Friede: Harmonie; kein Streit oder Kampf" > <u>Frieden</u></a> ist.</br> Mein Plan war: mit Xander zusammen sein. Die Wirklichkeit aber war: allein sein, viel Zeit haben. Also auch viel Zeit zum Lernen. Aber das ist auch gar nicht so schlecht.</br> Ich bin dann nämlich bei meiner Entscheidung geblieben: Nein zu einer Beziehung mit Xander. Ich konnte ihm einfach nicht mehr vertrauen.</br> Nur manchmal denke ich mir: War das ein Fehler? Sollte ich ihm doch noch eine Chance geben?</br> Aber sprechen wir hier auch von schöneren Dingen: Die Schulkreismeisterschaften im Fußball sind vorbei, und wir haben den 3. Platz gemacht. Alle sind richtig glücklich. Im ersten Jahr gleich so ein Erfolg – im nächsten Jahr werden wir die Meisterschaft dann gewinnen!</br> Aber das wichtigste Spiel des Jahres kommt noch: Wir gegen die Jungs! Am Tag nach dem Fest zum Schulschluss. Und da kann es nur einen Sieger geben – und der werden wir sein!</p> <b>Was macht Anja jetzt?</b> </br> [[2.23.1. Was soll ich schreiben?<-Sie will Xander doch noch eine Chance geben.]]</br></br> [[2.23.2. Eine neue Trainerin<-Sie vertraut Xander noch immer nicht.]]</br> sound.effect.typing.playing: false -- <p style="text-align:top"> <center><h1>Was soll ich schreiben?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> 'Hallo Xander, wollen wir uns mal treffen? Ich habe viel nachgedacht.'</br> <i>Hm … nein, das klingt komisch.</i></br> Anja löscht die Nachricht wieder.</br> 'Xander, Treffen heute um drei? Ich möchte etwas mit dir besprechen.'</br> <i>Nein, auch nicht gut.</i></br> 'Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht. Wollen wir uns wieder einmal treffen?' </br> <i>So kann ich es auch nicht schreiben.</i></br> Anja hat sich entschieden: sie möchte es noch einmal mit Xander versuchen. Aber wie soll sie ihm das am besten sagen? </br> Ihr Handy piept. Eine neue Nachricht.</br></br> {reveal link: 'Anja öffnet die Nachricht.', passage: 'msg11b'} sound.effect.typing.playing: false -- <h1><center>Eine neue Trainerin</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/6q8yHmCK/Blog-unhappy.jpg' border='0' alt='Blog-unhappy'/> Anja liegt auf ihrem Bett und hört ein trauriges Lied. Und ist selbst ein wenig traurig. Sie denkt viel an Xander in der letzten Zeit. Seit er sie gefragt hat, ob sie wieder zusammen sein können.</br> <i>Ja, ich möchte! Ich möchte es so gern.</i></br> Aber sie kann nicht. Er hat ihr zu sehr wehgetan.</br> <i>Irgendwann später vielleicht, wer weiß? Aber vielleicht will dann er nicht mehr.</i></br> Anjas Handy piept. Eine neue Nachricht.</br></br> {reveal link: 'Anja öffnet die Nachricht.', passage: 'msg11'} <h1><center>Keine gute Zeit für ein Gespräch</h1></center></br> Anja geht mit Ezgi und Kira zum Schulfest. Wie jedes Jahr ist es der Abschluss des Schuljahres. Sie unterhalten sich, reden über ihre Pläne für den Sommer und über Jungs. Beim Büfett trinken sie Kaffee und essen Kuchen. Anja freut sich auf die Ferien, sie wird mit dem Fußballteam auf ein Trainingscamp fahren, zwei Wochen lang. Aber sie weiß: Vorher möchte sie unbedingt noch mit Xander reden. </br> <i>Vielleicht haben wir zu zweit noch eine Chance – ich muss es versuchen.</i></br> Es wird langsam Abend und sie gehen gemeinsam zum Festsaal der Schule. Dort spielt die Theater-AG „Romeo und Julia“.</br> Als sie vor dem Saal stehen, kommt Xander vorbei. </br> <i>Er ist im Stress. Bald geht es los. Er muss wahrscheinlich gleich hinter der Bühne sein.</i></br> „Hallo Xander“, sagt Anja und lächelt.</br> „Hallo Anja.“</br> „<a class="aciklama" href="#0" data-title= "toitoitoi: sagt man, wenn man jemandem Glück wünschen möchte"> <u>Toitoitoi</u></a> für die Aufführung.“</br> „Danke. Schaut ihr euch alle das Stück an?“</br> „Ja klar. Wir wollen ja dich als Romeo sehen.“</br> „Das freut mich … na dann viel Spaß.“ Er will gehen.</br> „Xander“, sagt Anja, „ich würde gerne …“</br> „Tut mir leid Anja, ich muss jetzt los. Wir reden nach der Aufführung, ok?“</br> „Äh … ja klar, bis dann.“ </br> <i>Kein guter Zeitpunkt für ein Gespräch.</i></br> „Ja, sieh mal an, wen haben wir denn da? Die Verliererinnen von morgen.“</br> Anja dreht sich um. Ein paar Jungen von der Fußballmannschaft stehen vor ihnen und lachen. Morgen ist das große Spiel. </br> „Tut mir leid, Jungs, das wird morgen ziemlich peinlich für euch.“</br> „Haha, für EUCH wird es schlimm. Ihr habt keine Chance gegen uns.“</br> „Das werden wir ja sehen.“</br> Die Glocke läutet. Das Theaterstück fängt an.</br> „Guter Zeitpunkt“, sagt Anja leise zu Ezgi. „Ich habe jetzt wirklich keine Lust auf einen Streit mit den Jungs.“</br> <b>Was macht Anja?</b></br> [[2.25.1. Nach der Theateraufführung<-Sie wartet nach der Aufführung auf Xander.]]</br> </br>[[2.25.2. Morgen ist unser Spiel<-Sie wartet nach der Aufführung nicht auf Xander.]] sound.effect.applaus1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMyMjhf/applaus" sound.effect.applaus1.description: "applaus1" -- {sound effect: "applaus1"} <h1><center>Nach der Theater-Aufführung</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> „Wow, das war super! Und Xander als Romeo … toll.“ Ezgi ist <a class="aciklama" href="#0" data-title= "begeistert sein: enthusiastisch sein, sehr glücklich sein"> <u>begeistert</u></a>.</br> „Ja, war wirklich gut“, findet auch Anja.</br> „Kommst du, Anja?“, fragt Ezgi.</br> Alle sind schon aufgestanden und wollen gehen. Nur sie sitzt noch und ihre Gedanken sind weit weg.</br> „Äh … wisst ihr was? Geht schon mal ohne mich. Ich bleibe noch ein bisschen hier.“</br> „Vielleicht kommt ja ein ganz bestimmter Junge vorbei“, sagt Ezgi und lacht.</br> Anja wird rot.</br> „Alles klar“, sagt Kira. „Aber mach nicht zu lange. Morgen ist unser wichtigstes Spiel. Da musst du fit sein.“</br> „Ja sicher, ich bleibe nicht mehr lange.“</br> „Gut, dann bis morgen.“ Die Mädchen gehen. </br> Der Festsaal wird immer leerer. </br> Schließlich sitzt Anja allein da. </br> <i>Wir reden nach der Aufführung, hat er gesagt. Hat er mich vergessen? Ist er schon mit seinen Freunden von der Theater-AG auf dem Weg in ein Café? Sie haben ja wirklich etwas zu feiern. Das Theater war toll.</i></br> Die Lichter im Saal gehen aus.</br> <i>Soll ich noch warten?</i></br> Anja bleibt noch ein paar Minuten im Dunkeln sitzen. </br></br> {reveal link: 'Dann schreibt sie eine Nachricht.', passage: 'msg10'}sound.effect.applaus1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMyMjhf/applaus" sound.effect.applaus1.description: "applaus1" -- {sound effect: "applaus1"} <h1><center>Morgen ist unser Spiel</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> „Wow, das war super! Und Xander als Romeo … toll.“ Ezgi ist begeistert.</br> „Ja, war wirklich gut“, findet auch Anja.</br> <i>Und diesen Romeo habe ich nicht genommen, als er zurück zu mir wollte.</i></br> „Kommst du, Anja?“, fragt Ezgi.</br> Alle sind schon aufgestanden und wollen gehen. Nur Anja sitzt noch auf ihrem Stuhl und ihre Gedanken sind weit weg.</br> „Äh …“</br> „Wartest du vielleicht auf einen ganz bestimmten Jungen?“, fragt Ezgi und lacht.</br> Anja wird rot.</br> <i>Er hat doch gesagt, wir reden nach der Aufführung. Ich sollte hier bleiben.</i></br> „Nein, nein, mache ich nicht.“</br> <i>Aber jetzt ist er wahrscheinlich schon mit den Kollegen von der Theater-AG beim Feiern.</i></br> „Ok, ich komme schon. Morgen ist unser wichtiges Spiel. Da muss ich fit sein.“</br> „Genau“, sagt Kira. Da brauchen wir dich.“</br> Draußen verabschiedet Anja sich von ihren Freundinnen.</br> „Bis morgen – du kommst doch zum Spiel, Ezgi, oder?“ </br> „Na klar. Ich bin euer größter Fan.“</br> Anja geht allein nach Hause. </br> <i>Werden wir überhaupt noch vor den Ferien reden, Xander und ich? Und wie wird das dann? Denkt er überhaupt noch an mich?</i></br> {reveal link: 'Sie schreibt Xander eine Nachricht.', passage: 'msg8'} sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Das Entscheidungs-Spiel</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/sfLBB3Rg/Fu-ball-tor.jpg' border='0' alt='Fu-ball-tor'/> Es steht 2:2. </br> Und es sind nur noch wenige Minuten zu spielen.</br> <i>Das hättet ihr nicht gedacht, was?</i></br> Die Jungen haben geglaubt, dass sie schnell und leicht gewinnen werden. Aber jetzt ist alles offen. </br> Anja bekommt den Ball und läuft los.</br> An einem Jungen vorbei.</br> Sie erinnert sich an das erste Training. Da hat sie allein vor dem Tor gestanden. Dann hat sie Xander und Iris gesehen. Und hat danebengeschossen.</br> Links – rechts – links – rechts. Anja läuft an noch einem Jungen vorbei.</br> Jetzt ist sie wieder allein vor dem Tor. Die Zuschauerinnen und Zuschauer schreien und klatschen. Plötzlich sieht sie Xander. Er ist aufgestanden und winkt.</br> <i>Heute ist es anders. Heute schieße ich deshalb nicht daneben.</i></br> Anja schaut nur auf den Ball und auf das Tor.</br> Sie schießt. </br> 3:2.</br> Das Publikum jubelt. </br> Anjas Mitspielerinnen laufen zu ihr und umarmen sie. </br> Sie haben es geschafft.</br> </br> Xander steht am Rand des Spielfelds, als sie in die Kabine gehen.</br> „Gratuliere, Anja. Du warst unglaublich.“</br> „Danke.“</br> Anja kann nicht anders, sie umarmt ihn einfach.</br> Und sie weiß: das fühlt sich richtig an.</br> Und vielleicht fühlt er das genauso, denn er nimmt ihre Hand und sagt: „Und was machen wir jetzt?“</br> „Jetzt muss ich zuerst mal unter die Dusche.“ Anja lacht. „Und dann gibt es eine große Feier mit der Mannschaft. Kommst du mit?“</br> „Ja, gerne. Ich warte hier auf dich.“</br> „Das freut mich. Bis gleich.“</br> </br> <center> [[B1_A2_Quiz4_Fußball<-WEITER]] </center>sound.effect.school2.playing: false -- <h1><center>Auf dem Schulhof mit Iris</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> <i>Er ist wirklich total nett. Und er fand es nicht komisch, dass „ich“ ihn gerufen habe.</i></br> „Siehst du, alles kein Problem.“ Ezgi und kommt hinter dem Baum hervor. „Er mag dich. Vielleicht kommt er ja sogar zum Training. Und vielleicht solltest du auch einmal zu einer Theaterprobe gehen?“ </br> <i>Er ist sicher toll auf der Bühne.</i></br> Die beiden wollen zurück in die Klasse gehen, aber eine Gruppe von Mädchen stellt sich ihnen in den Weg.</br> „Wo geht ihr hin?“</br> „Musst du nicht zum Training, Anja?“</br> „Außer Fußballspielen kannst du nichts, oder?</br> „Sind alle in Österreich so dumm wie du?“</br> „Sprecht ihr alle so komisch?“</br> <i>Was ist hier los?</i></br> Alle reden durcheinander. Und alle sind gegen sie. </br> Da kommt noch ein Mädchen hinter den anderen heraus.</br> <i>Ach so, natürlich, alles klar.</i></br> „Oh Xander, Xander, ich liebe dich so sehr.“</br> Iris macht Küsse in die Luft und sieht sie böse an.</br> „Was ist denn dein Problem, Iris? Ja, ich habe gerade mit Xander geredet. Was geht das dich an?“</br> „Ich bin sicher, er hat dich nicht mal verstanden, mit deinem blöden <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Ösi-Akzent: österreichischer Akzent (umgangsprachlich, unhöflich, beleidigend)" > <u>Ösi-Akzent</u></a>. „Und was du schon wieder trägst! Sehen alle in Österreich so <a class="aciklama" href="#0" data-title= "peinlich: beschämend, 'cringy'" > <u>peinlich</u></a> aus wie du?“</br> „Iris, lass mich einfach in Ruhe.“</br> „Bleib besser bei deinen Fußbällen. Schade bloß, dass Jungs es nicht so interessant finden, wenn Mädchen ihr Spiel spielen.“</br> <i>Ihr Spiel… so ein Quatsch. Fußball gehört allen.</i></br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[2.10.1: Erstes Training<-Sie lädt Iris zum Fußballtraining ein.]] </br></br> [[2.10.2: Anja hat den Ball<-Sie lässt Iris stehen und geht weg.]] sound.effect.school2.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Anja hat den Ball</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/90szsYB7/Fu-ball-laufen.jpg' border='0' alt='Fu-ball-laufen'/> 15 Mädchen stehen mit Anja auf dem Platz. Alle haben einen Fußball vor sich liegen. Es ist ihr erstes Training.</br> Zuerst machen sie ein paar Übungen mit den Bällen, dann spielen sie ein Match.</br> Mit der Zeit kommen auch einige Zuschauer. Ein paar Mädchen interessieren sich für die Mannschaft und auch ein paar Jungen sind da.</br> <i>Gut, dass ich Iris nicht eingeladen habe. Das hätte mir gerade noch gefehlt.</i></br> Aber die Jungen wollen anscheinend nur <a class="aciklama" href="#0" data-title= "jemanden stören: jemanden ärgern" > <u>stören</u></a>.</br> „Haha, das soll Fußball sein?“</br> „Da rennt ja meine Oma schneller als ihr.“</br> „Kommt doch mal zu unserem Training. Wir geben euch gerne ein bisschen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Nachhilfe: Zusatzunterricht" > <u> Nachhilfe</u></a>.“</br> Sie lachen. </br> <i>Euch werde ich es zeigen …</i></br> Anja hat jetzt den Ball. Sie läuft an einem Mädchen des <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das gegnerische Team: das andere Team" > <u>gegnerischen Teams</u></a> vorbei, dann weiter. </br> Sie macht einen Schritt mit dem Ball nach rechts. Dan gleich nach links, und wieder nach rechts. An der nächsten Spielerin vorbei. </br> Jetzt ist nur noch das Tor vor ihr. </br> <i>Schaut her, Jungs, hier könnt ihr noch etwas lernen.</i></br> Anja sieht kurz zu den Zuschauern und will schon schießen, da sieht sie … </br> Xander. </br> Er steht am Rand des Fußballfeldes und <a class="aciklama" href="#0" data-title= "winken: mit der Hand grüßen" > <u>winkt</u></a> ihr. Und neben ihm: Iris.</br> <i>Was macht die denn hier?</i></br> Anja ist erschrocken und überrascht, sie schießt weit neben das <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Tor: hier schießt man den Fußball rein" > <u>Tor</u></a>.</br> Die Jungen lachen. </br> Am liebsten möchte sie in die Erde sinken.</br> Aber Xander lacht nicht.</br> Iris ruft: „Super gespielt! <a class="aciklama" href="#0" data-title= "echt klasse!: echt super" > <u>Echt klasse</u></a>!“</br> Dann legt sie Xander einen Arm um die Schulter.</br> <i>Viel schlimmer kann das erste Training nicht laufen.</i></br> Aber Xander geht einen Schritt zur Seite und winkt ihr noch einmal.</br> <i>Na ja, vielleicht doch kein so schlechtes Training.</i></br> Anja lächelt und winkt zurück.</br> <center> [[B1Quiz2b_Fußball<-WEITER]]</center>sound.effect.wind.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Was ist jetzt mit Xander und mir?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/90szsYB7/Fu-ball-laufen.jpg' border='0' alt='Fu-ball-laufen'/> Es ist ein wichtiges Spiel, aber Anja kann sich nicht konzentrieren. Sie muss immer an Xander denken. Sie haben es nach dem Biotest wirklich geschafft und waren gemeinsam aus. </br> Und es war – wunderschön. Sie haben viel geredet und viel gelacht. Sie waren im Kino, und auf dem Heimweg hat Xander sogar ihre Hand genommen. </br> <i>Aber was ist jetzt mit uns? Sind wir bloß Freunde oder ein bisschen mehr?</i></br> „Anja, was ist los mit dir? Warum stehst du bloß herum?“, ruft Kira, eine Teamkameradin.</br> Sie hat schon wieder nicht auf das Spiel geachtet. </br> <i>Das kann doch nicht sein!</i></br> Die Mannschaft entwickelt sich gut. Sie trainieren viel, das ist anstrengend, aber alle sind mit Freude dabei. Und es gibt erste <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Erfolg: gewinnen" > <u>Erfolge</u></a>. Das letzte Spiel haben sie 3:1 gegen das Eichendorff-Gymnasium gewonnen.</br> <i>Und heute könnten wir auch leicht gewinnen. Wenn ich bloß nicht so unkonzentriert wäre.</i></br> Die Trainerin ruft.</br> „Anja, du gehst raus und Milena spielt statt dir.“</br> „Bitte lassen Sie mich weiterspielen“, sagt Anja.</br> „Heute nicht. Ich weiß nicht, was heute mit dir los ist.“</br> „Bitte, Frau Waldinger …“</br> „Milena spielt. Tut mir leid Anja.“</br> Sie geht traurig und wütend über sich selbst in die Kabine und setzt sich hin. Geht dann duschen und zieht sich um.</br> <i>Frau Waldinger hat recht. Ich habe heute wirklich schlecht gespielt. So darf das nicht weitergehen.</i></br> Anja ruft Melanie an und erzählt ihr von ihrem Problem.</br> „Und was willst du tun?“, fragt ihre Melanie.</br> „Was kann ich denn tun? Ich weiß einfach nicht, wo ich mit Xander stehe.“</br> „Na, dann frag ihn eben.“</br> „Was ist, wenn er dann sagt: Wir sind bloß Freunde.“</br> „Das kann schon passieren.“</br> „Das will ich aber nicht hören.“</br> <b>Was möchte Anja jetzt machen?</b></br> [[2.14.1: Brauche ich ein neues Kleid?<-Sie möchte Xander fragen, was er fühlt.]]</br></br> [[2.14.2. Einkaufen<-Sie hat Angst und fragt Xander nicht.]]</br> sound.effect.mall.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Eine Neuigkeit</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg' border='0' alt='Blog-happy'/> <p style="font-family:courier;">Ich glaube, ich habe es geschafft! Ich bin wirklich angekommen. Hier in H.</br> Vor ein paar Monaten war alles neu für mich, die Stadt, die Schule, die Leute in der Klasse. Aber jetzt? H. ist nicht mehr so unbekannt und auch meine Mitschülerinnen und Mitschüler nicht. Manche sind Freundinnen geworden, zum Beispiel Ezgi, neben der ich sitze und die von Anfang an total nett und offen zu mir war. </br> Und dann gibt es auch Leute, mit denen ich mich nicht so gut verstehe. Ihr wisst sicher, wen ich meine … </br> Natürlich, von Iris ist hier die Rede. Iris, die mich gleich am ersten Tag unfreundlich angeschaut hat. Und die seither jede Möglichkeit nutzt, gemein zu mir zu sein.</br> Aber das ist mir jetzt nicht so wichtig, denn es gibt eine große Neuigkeit: Xander und ich, wir sind jetzt so richtig zusammen. Ein Paar. Freund und Freundin. </br> Ich habe mich lange nicht getraut, mit ihm darüber zu reden. Und wisst ihr was? Er auch nicht mit mir. Drei Mal waren wir aus, und es war nicht klar, was das zwischen uns ist. Aber irgendwann haben wir doch geredet 😊.</br> Jetzt sind wir also „zusammen“, aber das ist noch total neu für mich. Wie oft muss man sich da sehen? Wie viele Nachrichten pro Tag schreiben? Wie oft an den anderen denken? Reicht es 5 oder 10 Mal? Manchmal bei den Hausaufgaben oder dem Training vergesse ich ihn dann einfach. Ist das normal?</br> Na ja, mal sehen, das finde ich schon noch heraus. Das mit Xander fühlt sich richtig an.</br> </br> PS: Mit dem Fußball läuft es auch gut. Wir gewinnen nicht jedes Spiel, klar, wir sind noch ein ganz junges Team. Aber zwei Mannschaften von anderen Schulen aus der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Umgebung: die Region" > <u>Umgebung</u></a> haben wir schon geschlagen, ein Spiel haben wir unentschieden gespielt. Und nur eins verloren. Das ist doch ein tolles Ergebnis für so eine neue Mannschaft.</p> [[2.16. Nachricht von Xander<-Weiterlesen]]<h1><center>Du hast mir nicht geglaubt!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/Dzh4253Q/Anja-und-xander-konfrontation.jpg' border='0' alt='Anja-und-xander-konfrontation'/> „Alle wissen es! Iris ist eine <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der/die Dieb*in: jemand der stiehlt" > <u>Diebin</u></a>“, sagt Ezgi gleich zur Begrüßung, als Anja am nächsten Tag in die Schule kommt. Mehrere Leute haben die Szene beim Kaufhaus gefilmt und die Videos dann in den sozialen Medien hochgeladen.</br> <i>Hm … es reicht eigentlich schon, dass die Polizei da war und Iris Angst hatte, dass sie große Probleme bekommt.</i></br> Mehr wollte Anja nicht. Dass jetzt alle darüber reden, findet sie gar nicht so gut. Iris tut ihr auf einmal leid. </br> <i>Bin ich jetzt eine <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Petze: eine Person, die eine Person verrät; sagt, dass eine Person einen Fehler gemacht hat (umgangsprachlich, beleidigend)" > <u>Petze</u></a>, bin ich auch ein gemeiner Mensch?</i></br> In der Pause trifft sie zufällig Xander auf dem Schulhof.</br> Sie weiß, es ist nicht richtig aber, sie muss es einfach sagen:</br> „Siehst du, so ist Iris. Sie lügt und sie stiehlt. Und ihr hast du mehr geglaubt als mir.“</br> Xander sieht ziemlich traurig aus, findet sie.</br> „Es tut mir leid, dass ich dir nicht geglaubt habe.“</br> Anja dreht sich um und geht weg. </br> „Warte, Anja. Es tut mir leid. Wirklich.“</br> „Ich habe es gehört. Danke.“</br> „Kannst du mir verzeihen?“</br> Anja schweigt und denkt nach.</br> „Xander, ich ähm ich… ja verzeihe dir.“</br> „Danke. Können wir … können wir jetzt wieder zusammen sein?“</br> Anja bleibt stehen und sieht Xander an. Er ist noch immer der gleiche Junge, in den sie von Anfang an toll fand. </br> <i>Er ist süß, er ist nett, mit ihm kann ich lachen und mich gut unterhalten, aber …</i></br> Irgendetwas in ihr sagt laut „Nein!“ </br> „So einfach ist das nicht, Xander. Ich kann dir einfach nicht mehr <a class="aciklama" href="#0" data-title= "jemandem vertrauen: die Person enttäuscht einen nicht" > <u>vertrauen</u></a>.“</br> „Was heißt das?“</br> <i>Mache ich gerade das Richtige? Will ich das wirklich, was ich ihm jetzt gleich sage?</i></br> „Xander, du hast das selbst gesagt, es ist aus. Und dabei bleibt es.“</br> Anja dreht sich um und geht weg. </br> Tränen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "hinunterrinnen: hinunterlaufen" > <u>rinnen</u></a> ihr Gesicht hinunter. Verzeihen ist doch nicht so einfach. Sie will es zwar, aber kann es nicht. Das ist ein ganz neues Gefühl für sie.</br> [[2.22. Blog: Kennt ihr mich noch?<-Weiterlesen]]<h1><center>Wir reden später</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/nr9hKQtc/Schulfest-MIt-Ezgi.jpg' border='0' alt='Schulfest-MIt-Ezgi'/> Anja geht mit Ezgi und Kira zum Schulfest. Wie jedes Jahr ist es der Abschluss des Schuljahres. Sie unterhalten sich, reden über ihre Pläne für den Sommer und über Jungs. Beim Buffet trinken sie einen Kaffee und essen Kuchen. Anja freut sich auf die Ferien, sie wird mit dem Fußballteam auf ein Trainingscamp fahren, zwei Wochen lang.</br> Es wird langsam Abend und sie gehen gemeinsam zum Festsaal der Schule. Dort spielt heute die Theater-AG <i>Romeo und Julia</i>.</br> Als sie vor dem Saal stehen, kommt Xander vorbei. </br> „Hallo Xander.“</br> „Hallo Anja.“ Er lächelt sie an. Und in dem Augenblick weiß sie es.</br> <i>Ich möchte wieder mit Xander befreundet sein. Ich muss mit ihm reden, noch vor dem Schulschluss.</i></br> „<a class="aciklama" href="#0" data-title= "toitoitoi: sagt man, wenn man jemandem Glück wünschen möchte"> <u>Toitoitoi</u></a> für die Aufführung“, sagt sie.</br> „Danke. Schaut ihr euch alle das Stück an?“</br> „Ja klar. Wir wollen dich als Romeo sehen.“</br> „Das freut mich … na dann viel Spaß.“ Er will gehen.</br> „Xander“, sagt Anja, „ich würde gerne …“</br> „Tut mir leid Anja, ich muss jetzt los. Wir reden nach der Aufführung, ok?“</br> „Äh … ja, klar, bis dann.“ </br> <i>Kein guter Zeitpunkt für ein Gespräch.</i></br> „Ja, sieh mal an, wen haben wir denn da? Die Verliererinnen von morgen.“</br> Anja dreht sich um. Ein paar Jungen von der Fußballmannschaft stehen vor ihnen. Morgen ist das große Spiel.</br> „Tut mir leid, Jungs, das wird morgen ziemlich peinlich für euch.“</br> „Haha, für EUCH wird es schlimm. Ihr habt keine Chance gegen uns.“</br> „Das werden wir ja sehen.“</br> Die Glocke läutet. Das Theaterstück fängt an.</br> „Guter Zeitpunkt“, sagt Anja leise zu Ezgi. „Ich habe jetzt wirklich keine Lust auf einen Streit mit den Jungs.“</br> <b>Was macht Anja?</b></br> [[2.25.1. Nach der Theateraufführung<-Sie wartet nach der Aufführung auf Xander]]</br></br> [[2.25.2. Morgen ist unser Spiel<-Sie wartet nach der Aufführung nicht auf Xander]]sound.effect.typing.playing: false sound.effect.school.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTIxNzZf/schoolday" sound.effect.school.description: "school" -- {sound effect: "school"} <h1><center>In der neuen Klasse</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/ydbNSytb/neu-in-der-klasse.jpg" /> <i>Alle sehen mich so komisch an. Als ob ich ein Tier im Zoo wäre.</i></br> Es ist Anjas erster Schultag in der neuen Schule.</br> Alle haben schon einen Platz, die meisten den gleichen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der/die Sitznachbar*in: die Person sitzt neben einem" > <u> Sitznachbarn</u></a> wie im letzten Jahr. Alle kennen sich.</br> <i>Alle, außer mir.</i></br> Während der Ferien im Sommer ist sie mit ihrer Familie umgezogen und Melanie ist dann mit ihrer Familie in den Urlaub gefahren. </br> <i>Ich durfte Kisten packen, <a class="aciklama" href="#0" data-title= "schleppen: etwas Schweres tragen" > <u> schleppen </u></a> und wieder auspacken.</i></br> Eine Firma ist gekommen und hat auch ihre Möbel abgeholt und nach Hoppenburg gebracht.</br> Hoppenburg. </br> <i>Hier kennt sicher jeder jeden. Nicht nur die Schülerinnen in der Klasse.</i></br> In den letzten Wochen war der Himmel grau und es hat geregnet, dazu noch der Wind. </br> <i>Im Sommer im Pullover herumlaufen! Während es in Wien 30 Grad hat und die Sonne scheint.</i></br> Aber es ist eine schöne Stadt, das muss Anja <a class="aciklama" href="#0" data-title= "zugeben: eingestehen; akzeptieren; anerkennen; sagen" > <u> zugeben</u></a>. Und ihre Mutter ist jetzt wieder jeden Tag fröhlich, sie liebt ihren neuen Job. Ihr Vater kann als Journalist problemlos auch in Norddeutschland arbeiten, er hat das schon mit der Zeitung <a class="aciklama" href="#0" data-title= "etwas klären: man findet eine Lösung zusammen" > </b> <u>geklärt</u></a>, für die er schreibt.</br> „Hallo, ich bin Anja. Ich … äh … ich komme aus Wien.“</br> 27 neue Gesichter. Manche lächeln. Manche sehen sie prüfend an. Ein Mädchen sieht richtig böse <a class="aciklama" href="#0" data-title= "böse dreinschauen: böse gucken (umgangssprachlich)" ></b> <u>drein</u></a>.</br> Niemand sagt etwas.</br> „Also ich …“</br> „Setz dich doch zu mir“, sagt ein Mädchen. „Neben mir ist noch frei.“</br> „Danke …“</br> Anja geht durch die Reihen. Wieder viele <a class="aciklama" href="#0" data-title= "Blicke auf ihr: alle sehen sie an" > <u> Blicke auf ihr </u></a>. </br> Sie geht auch an dem Mädchen vorbei, das sie vorher so böse angesehen hat. Sie <a class="aciklama" href="#0" data-title= "flüstern: leise sprechen" > <u>flüstert</u></a> mit ihrer Nachbarin und sieht dazwischen immer wieder zu Anja.</br> <i>Was ist los? Habe ich dir irgendwas getan?</i></br> Anja setzt sich.</br> „Ich bin Ezgi“, sagt das Mädchen neben ihr und <a class="aciklama" href="#0" data-title= " die Hand hinstrecken: die Hand hinhalten"> <u>streckt ihr die Hand hin</u></a>.</br> „Anja.“ Sie lächelt.</br> „Ich weiß, hast du schon vor der ganzen Klasse gesagt.“</br> „Ezgi. Interessanter Name.“</br> „Ist ein türkischer Name. Meine Großmutter ist aus Izmir. Der Name bedeutet: <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Melodie: ein Lied hat eine Melodie." > <u>Melodie </u></a>.“</br> „Ich finde ihn sehr schön.“</br> „Danke“, sagt Ezgi und lächelt.</br> <i>Und jetzt soll der Tag bitte möglichst schnell vorbeigehen.</i></br></br> <b>Was macht Anja nach dem Unterricht?</b></br> [[1.4. In der Bibliothek<-Sie möchte Ruhe und geht in die Schulbibliothek.]]</br></br> [[2.4: Was könnte ich machen?<-Sie informiert sich, welche Aktivitäten es in der Schule noch gibt.]]</br></br> [[3.4. Ich zeige dir die Schule<-Sie macht mit Ezgi einen Rundgang durch die Schule.]] <h1><center>In der Cafeteria</h1></center></br> „Also, die Bibliothekarin hat gesagt, wir sollen in die Cafeteria gehen …“ Xander lacht. „Hast du Lust?“</br> „Äh … ja, gerne.“</br> Sie holen sich einen Kaffee und suchen einen ruhigen Platz.</br> „Du willst also nicht zu uns in die Theater-AG kommen?“, fragt Xander.</br> „Ich weiß nicht … nein … Ich schaue mir dann lieber das fertige Theater an.“</br> „Schade.“</br> „Ich glaube, wenn ich schon etwas erzähle, dann will ich lieber von mir erzählen und nicht eine Geschichte, die ein Herr Shakespeare vor vierhundert Jahren geschrieben hat.“</br> „Dann wäre vielleicht das Schulradio das richtige für dich.“</br> „So etwas gibt es hier?“</br> „Sie suchen gerade neue Leute. Da spielen sie natürlich viel Musik, aber dort kann man auch über verschiedene Themen sprechen und interessante Interviews machen.“</br> „Vielleicht stelle ich mich dort wirklich mal vor. Hast du einen Kontakt?“</br> Xander gibt ihr eine E-Mail-Adresse. „Jens und Lena machen das Radio. Die sind nett.“</br> Sie trinken wieder einen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Schluck: 'gluck, gluck', etwas trinken"> <u> Schluck</u></a>.</br> „Was hast du denn in Wien neben der Schule gemacht?“, fragt Xander dann.</br> „Ich habe Fußball gespielt. Wir hatten eine richtig gute <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Mannschaft: das Team" > <u> Mannschaft</u></b></a>.“</br> „Hier gibt es nur eine Mannschaft für die Jungen.“</br> „Vielleicht sollte ich eine für Mädchen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "gründen: ins Leben rufen, formieren" > <u> gründen</u></a>. Es ist ja auch total altmodisch, dass nur die Jungs spielen.“</br> „Finde ich eine gute Idee.“</br> „Hast du sonst noch einen guten Tipp? Was kann man hier noch Interessantes tun?“</br> Xander überlegt. „Also, wenn du Gitarre spielst … die Schulband sucht gerade jemanden.“</br> „Ich spiele wirklich ein wenig Gitarre. Weiß nicht, ob das für eine Band reicht. Aber versuchen könnte ich es ja.“</br></br> <b>Was möchte Anja machen?</b></br> [[B1Quiz1_Fußball<-Sie möchte eine Fußballmannschaft gründen.]]</br></br> [[B1Quiz1Band<-Sie möchte bei der Band vorspielen.]]</br></br> [[B1Quiz1Radio<-Sie möchte sich beim Schulradio vorstellen.]] sound.effect.radio1.playing: false sound.effect.radio1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTI2MTRf/mictap" sound.effect.radio1.description: "radio" -- {sound effect: "radio1"} <h1><center>Interview mit Xander</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/T3Mp9Q18/Interview-mit-Xander.jpg' border='0' alt='Interview-mit-Xander'/> Anja: Hallo, mein Name ist Anja und ich habe heute einen ganz besonderen Gast zu mir ins Studio eingeladen: Hallo Xander, schön, dass du Zeit hast.</br></br> Xander: Freut mich, hier zu sein.</br></br> Anja: Xander spielt in diesem Jahr mit der Theatergruppe Romeo und Julia.</br></br> Xander: Genau … Wir proben jetzt und am Schuljahresende gibt es dann die große <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Aufführung: wenn die Schüler das Theater für das Publikum spielen" > <u>Aufführung</u></a>.</br></br> Anja: Shakespeares große Liebesgeschichte … Und Xander spielt den Romeo. Wer ist dieser Romeo, Xander?</br></br> Xander: Ich denke, er ist nicht viel anders als du oder ich. Er ist ein Junge, der kaum älter ist als wir. Und er verliebt sich in ein Mädchen – wem ist das noch nicht passiert? Was vielleicht bei Romeo anders ist als bei den meisten von uns: Wir sitzen jeden Tag in der Schule, wir spielen mit dem Handy, wir schauen uns Fernsehserien an. Wir <a class="aciklama" href="#0" data-title= "sich ablenken: etwas anderes machen, dann denkt man nicht mehr an eine Sache" > <u>lenken</u></a> uns mit vielen Dingen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "sich ablenken: etwas anderes machen, dann denkt man nicht mehr an eine Sache" > </b><u>ab</u></a> , Romeo lenkt sich nicht ab. Romeo ist verliebt und er sieht und <a class="aciklama" href="#0" data-title= "spüren: fühlen" > <u>spürt</u></a> nur noch das.</br></br> Anja: Aber wie spielt man so eine intensive Liebe? </br></br> Xander: Ich kann natürlich nur das spielen, was ich irgendwo in mir selbst finde.</br></br> Anja: Heißt das, du bist auch gerade verliebt?</br></br> Xander: Das muss nicht gerade jetzt sein. Aber irgendwo in mir muss es so eine Liebe geben, sonst kann ich es nicht spielen.</br></br> Anja: Hast du eine Freundin, Xander? Wenn ja, was sagt die dazu, dass du auf der Bühne ein anderes Mädchen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "anhimmeln: bewundern; toll finden" > <u>anhimmelst</u></a>?</br></br?</br></br> Xander: <i>(lacht)</i> Nein, ich habe keine Freundin. Aber auf der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Bühne: hier spielt man Theater oder ein Konzert" > </b><u>Bühne</u> </a> bin ich nicht Xander, sondern Romeo. Und der liebt eben Julia. Das ist etwas anderes.</br></br> Anja: Ach so … dann gibt es also noch Hoffnung für alle Mädchen da draußen, die vielleicht im richtigen Leben gerne die Julia für Xander wären. Als nächstes möchte ich dich fragen, wie alles begonnen hat, wann du zum ersten Mal auf einer Bühne gestanden hast?</br> …</br> [[1.8.2. Nach dem Interview<-Weiterlesen]]</br> sound.effect.radio1.playing: false -- <h1><center>Nach dem Interview</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/XqDLBmky/Radiopeople.jpg' border='0' alt='Radiopeople'/> Anja hat Jens und Lena das fertige Interview geschickt, und jetzt sitzt sie bei ihnen im Büro.</br> </i>Hat es ihnen gefallen? Warum sagen sie nichts?</i></br> „Dein Interview mit Xander …“, beginnt Jens </br> „…war ganz ok“, beendet Lena den Satz.</br> <i>Hmm … klingt nicht so toll.</i></br> „Es gibt einige Sachen, die wir nicht gut fanden“, sagt Lena. „Als du Xander gefragt hast, ob er eine Freundin hat, das war nicht sehr professionell. Man könnte meinen, du fragst das, weil du selbst Interesse an ihm hast“, sagt Jens.</br> „Nein, nein, darum ging es gar nicht. Ich wollte es nur ein wenig <a class="aciklama" href="#0" data-title= "locker: entspannt, cool, nicht verkrampft" > <u> locker</u></a> machen.“</br> „Als Interviewerin braucht man eine professionelle Distanz.“</br> „Ich werde es mir merken.“</br> Jens und Lena sagen nichts. Das macht Anja nervös.</br> „Also … äh … und sonst? Kann ich bei euch mitmachen?“</br> „Wir haben uns noch nicht entschieden“, sagt Lena.</br> „Ich könnte noch ein zweites Interview machen, mit Ezgi zum Beispiel. Dann seht ihr, dass ich das auch ganz professionell machen kann. Mit viel Distanz und so. Obwohl sie meine Freundin ist.“</br> Jens und Lena sprechen leise miteinander.</br> „Ok, wir geben dir noch eine Chance“, sagt Jens dann. „Mach noch eine Sendung für uns, und dann sehen wir, wie es weitergeht, ok?“</br> „Ja klar! Sehr gerne. Das Interview?“</br> „Wir möchten lieber etwas anderes. Du bist doch gerade aus Wien hierhergekommen, du könntest eine Sendung mit dem Titel <i>Neu in der fremden Stadt</i> machen“, sagt Lena.</br> „Wie du Hoppenburg und unsere Schule erlebst. Ein Blick von außen.“</br> „Und wir unterstützen dich, wenn du Fragen hast oder uns brauchst“, sagt Jens. Auf dem Weg nach Hause sieht Anja alles mit neuen Blicken an. </br> <i>Schon komisch, eigentlich wollte ich gar nichts wissen von der neuen Stadt, von meinem neuen Leben hier und von den Leuten, die ich alle noch nicht kenne. Und jetzt mache ich eine Sendung über genau diese Dinge.</i></br> Und Xander möchte sie besser kennenlernen, da ist Anja sicher. Aber das nächste Mal privat, nicht im Radio. </br> <b>Wie will Anja Xander besser kennenlernen?</b></br> [[1.9.1. Bei Xanders Theaterprobe<-Sie geht zu einer Theaterprobe von Xander. ]] </br></br>[[1.9.2. Mit Xander auf dem Schulhof<-Sie möchte Xander auf dem Schulhof ansprechen.]]</br> sound.effect.school2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQyNjBf/school2" sound.effect.school2.description: "school2" -- {sound effect: "school2"} <h1><center>Mit Xander auf dem Schulhof</h1></center></br> „Schau, dort steht er“, sagt Anja.</br> „Wer?“, fragt Ezgi.</br> „Na Xander.“</br> „Den du so nett findest?“, fragt Ezgi. </br> Es ist große Pause. Viele Schüler und Schülerinnen genießen die Sonne und die frische Luft auf dem Schulhof, machen ein bisschen Bewegung, essen ihr Pausenbrot.</br> „Dann geh doch zu ihm und sag hallo“, meint Ezgi.</br> „Ich weiß nicht … und über was soll ich dann mit ihm reden?“</br> „Keine Ahnung … du hast doch schon mal ein Interview mit ihm gemacht. Über was habt ihr da geredet?“</br> „Das ist etwas anderes.“</br> „Halloooo, Xander!!!“, ruft Ezgi laut. </br> Dann stellt sie sich hinter einen Baum, wo er sie nicht sehen kann.</br> „Was soll denn das? Bist du verrückt?“, <a class="aciklama" href="#0" data-title= "flüstern: leise sprechen" > <u>flüstert</u></a> Anja. </br> Aber es ist schon zu spät. Xander hat sie gesehen und kommt zu ihr.</br> „Hallo Anja, schön dich zu sehen!“</br> „Äh … hallo … äh … ja, freut mich auch. Wie geht’s dir? Wie … äh … läuft es beim Theater?“ </br> „Ist alles noch ein ziemliches Chaos. Wir fangen ja gerade erst mit dem Proben an. Keiner kann den Text. Keiner weiß, wo er auf der Bühne hingehen soll.“ </br> „Ich habe übrigens deine Sendung gestern gehört“, sagt er dann. „Hat mir sehr gut gefallen! Dein Blick von außen auf die Schule und den Ort ist interessant. Da <a class="aciklama" href="#0" data-title= "wirken: aussehen" > <u>wirken</u></a> viele Dinge gleich ganz anders.“</br> „Freut mich, dass es dir gefallen hat. Das Interview mit dir spielen wir natürlich auch noch – wenn das für dich ok ist.“</br> „Klar, jeder Schauspieler freut sich, wenn er im Radio ist.“</br> Er will noch etwas sagen, aber da ruft einer seiner Freunde: „Los, komm schon, Xander. Die Pause ist gleich vorbei. Mit hübschen Mädchen reden kannst du auch später.“</br> <i>Wird er jetzt rot?</i> „Also, ich muss dann wieder“, sagt er. „Ciao, bis zum nächsten Mal.“</br> [[1.10.2. Du willst dich bloß wichtigmachen<-Weiterlesen]] sound.effect.radio1.playing: false sound.effect.theater1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQwMzdf/theateratmo.mp3" sound.effect.theater1.description: "atmo" -- {sound effect: "theater1"} <h1><center>Bei Xanders Theaterprobe</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/vBxfSTrD/Theaterprobe.jpg' border='0' alt='Theaterprobe'/> <i>Will ich überhaupt, dass Xander mich sieht?</i></br> Anja sinkt noch ein bisschen tiefer in ihren Stuhl, damit er sie nicht sieht.</br> Die Bühne vorne ist ganz hell. Aber hinten im Theatersaal ist es schön dunkel.</br> <i>Vielleicht gehe ich dann später nach vorne und rede mit ihm.</i> </br> Aber was ist, wenn er es komisch findet, dass sie zur <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Probe: Personen üben zusammen" > <u>Probe</u></a> gekommen ist? </br> Sie hofft, dass er sie nicht sieht, weil sie so weit hinten sitzt. </br> </i>Dann merkt er nicht, dass ich ihn mag.</i></br> Aber gleichzeitig hofft sie natürlich auch das Gegenteil. Das ist zwar totaler Blödsinn, aber doch ist es so. </br> „Hallo Anja, was machst du denn hier?“ </br> Xander steht neben ihr. Er hat sie also doch gesehen. </br> „Willst du beim Theater mitspielen?“, fragt er.</br> „Ich äh … nein. Ich … ich wollte bloß mal zuschauen, was ihr so macht. Ich finde, du spielst den Romeo super!“</br> „Danke. Aber eigentlich wollen wir lieber keine Zuschauer haben. Für die Aufführung natürlich schon, aber bei den Proben nicht.“</br> „Ach so, ja klar, verstehe ich. Tut mir leid.“</br> „Aber für dich machen wir vielleicht eine Ausnahme.“ Xander lächelt sie an.</br> <i>Warum sagt er das? Weil er höflich sein möchte? Oder freut er sich, dass ich hier bin?</i></br> „Ich habe übrigens deine Sendung gestern gehört“, sagt er dann. „Hat mir sehr gut gefallen! Dein Blick von außen auf die Schule und den Ort ist interessant. Da <a class="aciklama" href="#0" data-title= "wirken: aussehen" > <u> wirken</u></a> viele Dinge gleich ganz anders.“</br> „Freut mich, dass es dir gefallen hat. Das Interview mit dir spielen wir natürlich auch noch – wenn das für dich ok ist.“</br> Xander will etwas sagen, aber da ruft jemand von der Bühne: „Los, komm schon, die Pause ist vorbei. Mit hübschen Mädchen reden kannst du auch später.“</br> <i>Wird er jetzt rot?</i> </br> Anja ist nicht sicher, es ist so dunkel hier hinten.</br> „Also, ich muss dann wieder“, sagt er. „Ciao, bis zum nächsten Mal.“</br> </br> [[1.10.1. Xander wird dich nicht verstehen<-Weiterlesen]] sound.effect.theater1.playing: false sound.effect.school2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQyNjBf/school2.mp3" sound.effect.school2.description: "school2" -- {sound effect: "school2"} <h1><center>Xander wird dich nicht verstehen</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> Große Pause. Anja ist mit Ezgi und Lena auf dem Schulhof. Sie sieht zu Xander, der ein Stück entfernt steht.</br> „Xander gefällt dir, oder?“, fragt Lena. „Das habe ich mir auch schon bei deinem Interview mit ihm gedacht.“</br> „Hm … na ja … er ist schon ganz süß, oder?“</br> „Dann geh doch rüber zu ihm“, sagt Lena. </br> „Hmm…“</br> „Was soll schon passieren“, findet auch Ezgi. „Bei der Theaterprobe ist es doch auch gut gelaufen, oder?“</br> „Stimmt.“ Anja geht los, aber ein Mädchen stellt sich ihr in den Weg.</br> <i>Oh nein, lass mich bitte in Ruhe.</i></br> „Oh Xander, Xander, ich liebe dich so sehr.“</br> Iris macht Küsse in die Luft und sieht sie böse an.</br> <i>Seit dem ersten Tag ist Iris gegen mich. Und ich weiß nicht, warum.</i></br> „Was ist denn dein Problem, Iris? Ja, ich wollte gerade mit Xander reden. Na und? Was geht das dich an?“</br> „Xander wird dich nicht mal verstehen, mit deinem blöden <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Ösi-Akzent: österreichischer Akzent (umgangsprachlich, unhöflich, beleidigend)" > <u>Ösi-Akzent</u></a>.“</br> „Das werden wir ja sehen.“</br> „Und was du schon wieder trägst! Sehen alle in Österreich so <a class="aciklama" href="#0" data-title= "peinlich: beschämend, 'cringy'" ><u>peinlich</u></a> aus wie du?“</br> „Iris, lass mich in Ruhe.“</br> „Mach lieber noch eine Radiosendung. Und erzähle allen, wie schwer es das kleine Mädchen aus Wien im bösen Hoppenburg hat.“</br> „Ach, du hast also meine Sendung gehört?“</br> „Du willst dich ja bloß wichtigmachen.“</br> Anja will etwas antworten, aber da kommt Ezgi und sagt: „Komm schon, lass uns gehen. Du kannst ja ein anderes Mal mit Xander reden.“</br> Sie führt Anja weg.</br> „Genau“, sagt Lena. „Am Samstag vielleicht.“</br> „Samstag?“</br> „Samstag ist eine Party bei mir. Wäre schön, wenn du kommst. Vielleicht ist Xander ja auch dort.“</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[1.11.1. Party!<-Anja geht gern auf die Party.]]</br></br> [[1.11.2. Nicht zur Party?<-Anja ist nicht sicher, ob sie zur Party gehen will.]] sound.effect.school2.playing: false sound.effect.party1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ0NjVf/partysound" sound.effect.party1.description: "party" -- {sound effect: "party1"} <h1><center>Party!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/nr9hKQtc/Schulfest-MIt-Ezgi.jpg' border='0' alt='Schulfest-MIt-Ezgi'/> Anja steht neben dem Tisch, ein Glas in der Hand, und bewegt sich zur Musik. </br> <i>Richtig gute Musik! Kein Wunder, wenn Lena vom Schulradio eine Party macht.</i></br> „Anja, kennst du schon Kilian aus der 11. Klasse, er ist der Sänger in unserer Band? … Kilian, das ist Anja.“</br> „Hallo Kilian, freut mich, dich kennenzulernen.“</br> Und schon gehen sie wieder weiter.</br> Es ist ein verrückter Abend. Anja hat noch überlegt, ob es vielleicht komisch werden wird. Weil sie noch neu in der Schule ist und wenige Leute kennt.</br> „Ich bin ja da“, hat Ezgi gesagt. „Wir werden dir ganz viele Leute vorstellen.“</br> Und das haben sie und Lena wirklich gemacht. </br> Nick, Ina, Jörn, Frieda … und wie sie alle heißen. Anja hat sich gar nicht alle Namen gemerkt. </br> <i>Jetzt kenne ich schon die halbe Schule.</i></br> Aber einer ist nicht hier: Xander.</br> „Was ist los, Anja?“ Ezgi kommt gerade vorbei. „Bist du traurig? Ist dir langweilig?“</br> „Mir geht’s gut. Alles in Ordnung.“</br> „Super!“ Und dann ist Ezgi auch schon wieder weg und quatscht mit den Leuten von der Schulband.</br> <i>Soll ich noch bleiben?</i></br> Da steht plötzlich <i>er</i> vor ihr.</br> „Hallo, Anja.“</br> „Hallo Xander … du bist auch hier?“</br> <i>Blöde Frage. Das sieht man ja.</i></br> „Ich wollte eigentlich gar nicht zur Party gehen. Aber Lena hat mir gesagt, dass du auch hier sein wirst. Und da musste ich dann doch kommen.“</br> „Schön, dass du hier bist!“</br> „Möchtest du etwas trinken? Soll ich dir etwas bringen?“</br> Anja zeigt auf das Glas in ihrer Hand.</br> „Ach so, du hast schon was. Dumm von mir.“</br> <i>Das war nicht dumm. Das war sehr nett.</i></br> „Möchtest du vielleicht tanzen?“, fragt Anja.</br> „Sehr gern.“</br> Anja schließt die Augen und lässt sich von der Musik führen.</br> <i>Ich glaube, ich werde mich hier in Hoppenburg sehr wohl fühlen.</i></br> <center> [[B1Quiz2a_Radio<-WEITER]]</center> sound.effect.school2.playing: false sound.effect.dingdong.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTM5NDBf/ding-dong.wav" sound.effect.dingdong.description: "dingdong" -- {sound effect: "dingdong"} <h1><center>Nicht zur Party?</br></h1></center></br> Es klingelt an der Tür.</br> „Ezgi? Was machst du hier?“</br> „Die Frage ist doch viel eher: Wie siehst du denn aus? So geht man doch nicht zu einer Party.“</br> „Ja … die Party. Ich weiß gar nicht, ob gehen will. Lena will vielleicht gar nicht, dass ich hinkomme.“</br> „Ach <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Unsinn: Quatsch; 'Nonsense'" > <u> Unsinn</u></a>. Klar kannst du kommen.“</br> „Und ich kenne ja fast niemanden hier.“</br> „Mich kennst du doch. Und Lena und Jens. Reicht das nicht?“</br> „Hm … doch …“</br> „Ich werde dir ganz viele Leute vorstellen. Und jetzt zieh dir was Schönes an. Auf uns wartet eine {reveal link: 'P-A-R-T-Y!', passage: 'msg30'} sound.ambient.title2.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Er hat mich gefragt!</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/6q8yHmCK/Blog-unhappy.jpg" /> <p style="font-family:courier;"> <p style="font-family:courier;"></b>Er hat mich gefragt! Ob wir uns nach der Schule treffen wollen.</br> Ich glaube, ihr wisst schon, von wem ich rede. Ich habe in letzter Zeit ja schon öfter im Blog über ihn geschrieben.</br> Ich habe mir das so sehr gewünscht – aber jetzt bin gar nicht mehr sicher, ob ich will.</br> Ja, er ist süß!</br> Ja, ich mag ihn sehr.</br> Aber …</br> Jetzt denkt ihr vielleicht: Was ist denn mit <i>dir</i> los? Warum bist du plötzlich nicht mehr sicher? </br> Wisst ihr, es ist alles ein bisschen viel <a class="aciklama" href="#0" data-title= "derzeit: zurzeit; gerade" > <u>derzeit</u></a>. Der Umzug, die neue Schule, die neue Klasse. So viele neue Leute, so viele neue Sachen, die ich mache. Meine Arbeit für das Radio. Die mache ich total gern, aber die braucht auch viel Zeit. Ich frage mich einfach, ob es der richtige Zeitpunkt ist. Jetzt. Mit Xander.</br> Und dann kommt noch etwas anderes dazu:</br> Ich habe richtig Probleme in der Schule. Und ich spreche hier nicht von Iris. Mit der habe ich auch Probleme. Die geht mir total auf die Nerven. Die ist noch immer gegen mich, egal was ich tue. Ich spreche hier von anderen Problemen: In Mathematik hatte ich eine <a class="aciklama" href="#0" data-title= " das deutsche Notensystem: 1 = sehr gut, 2= gut, 3 = befriedigend, 4 = ausreichend, 5 = magelhaft, 6 = ungenügend" > <u>Fünf</u></a> in der letzten Klassenarbeit. Beim Biologietest war ich auch ganz schlecht. Und in Englisch muss ich aufpassen, dass es zumindest eine Note besser wird als beim letzten Mal. Und da bin ich normalerweise immer super gewesen.</br> Meine Eltern sind schon ziemlich <a class="aciklama" href="#0" data-title= "sauer sein: verärgert sein; böse sein auf jemaden" > <u>sauer</u></a>.'Du musst mehr lernen', sagen sie die ganze Zeit. Weniger fürs Radio machen. Dich weniger mit deinen Freundinnen und Freunden treffen.</br> Ich sollte Xander absagen. Es ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt. </br> Aber er ist so nett, wie kann ich da absagen?</br></p> <b>Was möchte Anja jetzt?</b></br> [[1.13.1. Das ist aber wichtig!<-Sie möchte trotzdem mit Xander ausgehen.]]</br></br> [[1.13.2. Chat mit Ezgi<-Sie sollte lieber zu Hause bleiben und lernen. ]] sound.effect.typing.playing: false -- <h1><center>Das ist aber wichtig!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> Lange hat Anja überlegt, was sie tun soll, aber am Ende ist klar: Sie will sich mit Xander treffen. Das müssen auch ihre Eltern verstehen.</br> <i>Was soll ich anziehen? Den roten Rock? Die schwarze Hose? Das blaue Top?</i></br> „Anja, was tust du da?“ Ihre Mutter steht im Zimmer.</br> „Ich … äh … ich bin heute verabredet. Ich suche die beste Kleidung.“</br> „Anja, wir haben darüber geredet: Du musst mehr für die Schule tun. Du kannst heute nicht deine Freunde treffen.“</br> „Es ist aber wichtig.“</br> „Schule ist auch wichtig.“</br> „Ja, schon klar, ich werde auch sicher mehr lernen. Aber heute …“</br> „Heute bleibst du zu Hause.“</br> „Das kannst du nicht machen!“</br> „Morgen ist dein Englisch-Test. Du musst ein andermal ausgehen.“</br> „Mama, bitte … nur heute. Morgen lerne ich wieder.“</br> „Nein, tut mir leid.“</br> Was soll sie jetzt tun?</br> <i>Kann ich Xander trotzdem noch treffen? Zuerst Abendessen, dann gehe ich in mein Zimmer „lernen“. Tür zu und aus dem Fenster klettern?</i></br> Aber das ist zu gefährlich. Ihre Eltern würden es sicher bemerken. </br> </i>Und dann darf ich für längere Zeit gar niemanden treffen, auch nicht meine Freundinnen.</i></br> Es gibt nur eine Möglichkeit.</br> {reveal link: 'Anja schickt Xander eine Nachricht.', passage: 'msg4'} sound.effect.notification1.playing: false sound.effect.notification2.playing: false -- <h1><center>Ich weiß nicht, was ich will</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/1zKn46yk/anja-und-melanie-telefonieren-unhappy.jpg' border='0' alt='anja-und-melanie-telefonieren-unhappy'/> Langsam wird Anja wieder besser in der Schule. In Englisch eine 3. In Deutsch sogar eine 2. Und gerade hat sie noch für den Physik-Test am nächsten Tag gelernt. </br> <i>Aber jetzt muss ich mal etwas anderes machen.</i></br> „Hallo Anja, das ist ja eine Überraschung, ich habe lange nichts mehr von dir gehört“, sagt Melanie am Telefon.</br> „Ja, tut mir leid. Ich melde mich nie. Ist gerade keine leichte Zeit.“</br> „Ich bin immer für dich da, das weißt du.“</br> Sie sagen eine Weile lang nichts. </br> Es ist schon komisch … Melanie war immer ihre beste Freundin, seit der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Grundschule: die erste Schule, in die man geht (1.-4. Klasse)"> <u>Grundschule</u></a>. Und jetzt? Manchmal redet Anja lieber mit Ezgi über ihre Probleme. </br> <i>Nicht weil ich Ezgi lieber als Melanie mag. Aber sie sitzt in der Schule neben mir, sie ist hier in Hoppenburg. Sie kennt die Leute, von denen ich rede: Xander, Iris, Lena, Jens. </i></br> Es ist schon komisch, wenn man woanders hinzieht.</br> „Was ist los, Anja?“, fragt Melanie. „Ich weiß gar nichts mehr von dir. <a class="aciklama" href="#0" data-title= "jemanden ausschließen: hier: nichts mehr erzählen"><u>Schließ mich nicht aus</u></a>!“</br> „Es ist nur … du bist so weit weg.“</br> „Aber du kannst mir doch trotzdem erzählen, was bei dir los ist. Und nicht nur alle zwei Wochen.“</br> „Du hast ja recht. Ich weiß bloß nicht, was bei mir los ist.“</br> „Wie meinst du das?“, fragt Melanie.</br> „Ich habe dir doch von Xander erzählt.“</br> „Ja, schon eine ganze Menge.“ Melanie lacht.</br> „Wir wollten uns treffen. Aber meine Eltern haben Stress wegen der Schule gemacht. Ich musste ihm absagen.“</br> „Und jetzt?“</br> „Ich … ich weiß nicht. Es ist mir wirklich alles zu viel. Die neue Stadt, das Radio, die Schule. Ich glaube, ich habe keine Zeit jetzt auch noch für Xander.</br> „Dann ist es doch gut, so wie es jetzt ist.“</br> „Ja. Und nein. Ich mag ihn ja trotzdem sehr. Und möchte ihn gerne besser kennenlernen.</br> „Mhh, ja Anja, das klingt kompliziert. Du weißt einfach nicht, was du willst.“</br> </br> [[1.15. Das habe ich mir schon lange gewünscht<-Weiterlesen]] <h1><center>Das habe ich mir schon lange gewünscht</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/XqDLBmky/Radiopeople.jpg' border='0' alt='Radiopeople'/> Anja steht vor der Tür zu den Schulradio-Räumen.</br> Sie hat einen Termin bei Jens und Lena.</br> „Wir wollen etwas mit dir besprechen“, haben sie gesagt.</br> <i>Eigentlich waren sie doch immer zufrieden mit den Sendungen, die ich gemacht habe, oder?</br> Warum machen sie dann extra einen Termin mit mir?</i></br> Was ist, wenn sie mich …?</br> <i>Jetzt geh rein, Anja, es wird schon nichts Schlimmes sein.</i></br> Sie klopft und öffnet die Tür.</br> „Hallo Anja, schön, dass du hier bist“, sagt Jens.</br> „Setzt dich doch!“, Lena zeigt auf einen Stuhl.</br> „Hallo … äh … was ist denn los? Warum wolltet ihr mit mir sprechen?“</br> „Keine Sorge, es ist nichts Schlimmes“, sagt Lena und lacht.</br> <i>Habe ich so ängstlich ausgesehen?</i></br> „Es ist sogar etwas Gutes“, sagt Jens.</br> „Du hast jetzt schon einige Sendungen für uns gemacht. Interviews, Reportagen. Und wir fanden immer gut, was du gemacht hast.“</br> „Das freut mich.“</br> „Wir möchten, dass du mehr fürs Radio machst.“</br> „Mehr und vor allem regelmäßiger“, sagt Lena. „Kannst du dir das vorstellen?“</br> Die beiden sehen sie an.</br> „Äh … ja … ich denke schon.“</br> „Sehr gut“, sagt Jens. „Wir möchten gerne, dass du jede Woche eine Sendung machst.“</br> „Immer am Mittwoch um 16 Uhr. Wie wäre das?“</br> <i>Das wäre richtig viel Arbeit. Und habe ich nicht gerade Xander aufgegeben, weil mir alles zu viel ist? Aber das ist eine tolle Chance.</i></br> „Was soll denn das für eine Sendung sein?“, fragt Anja vorsichtig.</br> „Du kannst machen, was du willst. Du kannst über interessante Themen berichten, du kannst Interviews machen …“</br> „Und wenn du mal keine Zeit hast, kannst du auch einfach nur Musik spielen.“</br> <i>Meine eigene Sendung … Das habe ich mir schon lange gewünscht.</i></br> „Ja, ich mache es“, sagt Anja und lacht.</br> <b>Was macht Anja als nächstes?</b> </br> [[1.16.1. So ist es doch gar nicht!<-Sie sucht die Konfrontation mit Iris.]]</br></br> [[1.16.2. Ich habe dich wirklich sehr gern<-Sie versucht, die Dinge mit Xander zu klären.]] <h1><center>So ist es doch gar nicht!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> „Hallo Anja. Na, wie geht’s dem Radio-Star?“</br> <i>Oh nein, Iris! Lass mich doch. Ich will in Ruhe nach Hause gehen.</i></br> „Hallo Iris. Hast du nichts Besseres zu tun?“</br> „Besser als was?“</br> „Besser als hier mit mir zusammenzugehen.“</br> „Nein, das ist jetzt gerade genau das, was ich tun will.“</br> „Lass mich einfach in Ruhe.“</br> Sie gehen ein Stück.</br> „Na, wie läuft es mit Xander?“, fragt Iris.</br> <i>Natürlich. Das war ja klar, dass sie damit anfängt.</i></br> „Ich rede nicht mit dir über Xander.“</br> „Ist es doch nichts geworden mit ihm? Findet er dich nicht so toll?“</br> Anja sagt nichts.</br> „Überrascht mich nicht. Du bist ja auch total langweilig. Du sitzt nur zu Hause und lernst. Das interessiert natürlich einen Jungen nicht.“</br> Anja sagt nichts.</br> „Da hilft es auch nichts, wenn du jede Woche deine blöde Sendung im Radio machst." </br> „Iris, bitte lass mich. So ist das alles nicht.“</br> „Was willst du damit sagen?“</br> „Na ja … es passt einfach nicht so gut jetzt gerade.“</br> „Dann stimmt es also wirklich, was die Leute sagen?“ </br> Anja sagt nichts.</br> „Was glaubst du denn, wer du bist? Zuerst machst du Xander Hoffnung, und dann <a class="aciklama" href="#0" data-title= "jemanden ghosten: jemanden ignorieren (aus dem Englischen)" > <u>ghostest</u></a> du ihn?“</br> „So ist das doch nicht.“</br> <i>Jetzt reicht es. Das wird mir alles zu viel. Iris, Xander, meine Eltern … Ich muss hier mal weg!</i></br> </br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[1.17.1. Einfach mal raus hier!<-Sie plant einen Ausflug.]]</br></br> [[1.17.2. Das Wasser ist viel zu kalt<-Sie bittet Ezgi, ihr zu helfen.]] <h1><center>Ich habe dich wirklich sehr gern</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/Dzh4253Q/Anja-und-xander-konfrontation.jpg' border='0' alt='Anja-und-xander-konfrontation'/> „Du bist ja so langweilig geworden! Du sitzt jeden Tag zu Hause und lernst“, sagt Iris in der Schule.</br> „Na und? Warum interessiert dich das?“, fragt Anja.</br> „Interessiert mich ja gar nicht.“</br> „Dann lass mich einfach in Ruhe.“</br> „Xander lässt dich ja jetzt auch in Ruhe, habe ich gehört.“</br> „Was willst du damit sagen?“</br> „Ist wohl doch nichts geworden mit euch zweien. Hört man so.“</br> <i>Ja, weil ich ihm abgesagt habe.</i></br> „Sooo schade“, sagt Iris und geht weg.</br> <i>Soll sie doch denken, was sie will!</i></br> Aber Xander … Anja möchte, dass er versteht, warum sie nicht mit ihm ausgehen. Dass sie ihn eigentlich sehr mag.</br> In der Pause sucht sie ihn auf dem Schulhof.</br> „Hallo Xander.“</br> Er sieht traurig aus.</br> <i>Hoffentlich nicht wegen mir.</i></br> „Hallo Anja.“</br> „Wie geht’s dir?“</br> „Geht so.“</br> <i>Früher konnten wir immer gut reden. Jetzt ist das Gespräch komisch.</i></br> „Äh … Xander, wegen der Absage … du weißt schon, das ist nicht wegen dir.“</br> „Ich will eigentlich nicht darüber reden.“</br> „Aber ich. Es war einfach ein schlechter Zeitpunkt. Ich habe dich wirklich sehr gern …“</br> „Aber nicht gern genug für eine Verabredung. Verstehe.“</br> „Nein, so ist das nicht. Meine Eltern haben total Stress gemacht, weil ich in der Schule so schlecht geworden bin. Es war mir einfach alles zu viel …“</br> „Aber für deine Radiosendungen jede Woche hast du schon Zeit, oder? Da gibt es keine Probleme mit den Eltern und den Noten.“</br> „Das ist etwas anderes. Kannst du nicht verstehen, dass …“</br> „Ich muss jetzt weiter, sorry. Tschüss, Anja.“</br> „Xander? Mensch, Xander, bitte?!?!“</br> Er geht einfach weg.</br> <i>Jetzt reicht es! Das wird mir alles zu viel. Iris, Xander, meine Eltern … Ich muss hier mal weg!</i></br> </br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[1.17.1. Einfach mal raus hier!<-Sie plant einen Ausflug.]]</br></br> [[1.17.2. Das Wasser ist viel zu kalt<-Sie bittet Ezgi, ihr zu helfen.]] sound.effect.meer1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ4MzRf/sea" sound.effect.meer1.description: "meer1" -- {sound effect: "meer1"} <h1><center>Einfach mal raus hier</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/QtxB7ttH/Ausflug.jpg' border='0' alt='Ausflug'/> „Wie bist du denn auf diese Idee gekommen?“, fragt Ezgi und sieht aus dem Fenster. Draußen ist es kalt und windig. Ein paar Regentropfen fallen und langsam wird es dunkel.</br> „Ich wollte einfach mal raus.“</br> Anja, Ezgi, Jens und Lena sitzen in einem Café in einer kleinen Stadt an der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Nordsee: so heißt das Meer im Nordwesten von Deutschland" > <u>Nordsee</u></a>. Sie blicken hinaus auf den Strand. Es ist Samstag, und sie wollen das ganze Wochenende hier verbringen. Ezgi hat sogar eine Probe mit der Schulband für ihr gemeinsames Wochenende abgesagt.</br> „Winterbaden im Meer? Warum möchtest du über dieses Thema eine Reportage machen?“</br> „Finde ich ein interessantes Thema. Aber mir war vor allem wichtig: Mal weg aus Hoppenburg. Einen kleinen Ausflug machen, Zeit mit meinen Freunden verbringen.“</br> Manche Städte sind berühmt, weil es schöne Kirchen und Schlösser gibt. Oder interessante Museen und Theater. Hier gibt es das alles nicht. Aber hier treffen sich im Winter Leute am Strand, um gemeinsam zu baden. </br> Anja hat am Nachmittag ein paar Interviews gemacht. Sie war im Mantel am Strand, ihre Interviewpartnerinnen und Interviewpartner in <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Badebekleidung: Badehose; Badeanzug; Bikini; ..." ><u> Badebekleidung</u></b></a>. </br> Warum sie im Winter im Meer baden gehen?</br> „Es ist gut für die Gesundheit“, sagte der eine. „Perfekt gegen Stress“, eine andere. „Man fühlt sich dann einfach so sauber“, wieder ein anderer. Und natürlich ist es für alle auch ein guter Grund, Freunde zu treffen und gemeinsam etwas zu unternehmen. </br> Anja hat ihren Fuß kurz ins Wasser gesteckt, zum Ausprobieren. Aber schon das war viel zu kalt für sie. Sie sitzt lieber mit ihren Freunden im warmen Café am Strand. Die Schule, Iris und Xander sind weit weg.</br> „Schade nur, dass Melanie nicht hier ist“, sagt sie.</br> „Melanie?“, fragt Lena.</br> „Das ist meine Freundin in Wien. Ich glaube, ihr würdet euch gut verstehen.“</br> „Du musst sie eben einmal nach Hoppenburg einladen.“</br> <i>Das stimmt, ich habe sie schon viel zu lange nicht mehr gesehen.</i></br> „Jetzt brauche ich erstmal noch einen heißen Tee“, sagt Anja. „Und danach könnten wir doch auch im Meer baden gehen.“</br> Alle lachen.</br> </br> [[1.18. Blog: Eigentlich alles gut, oder?<-Weiterlesen]] sound.effect.meer1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ4MzRf/sea" sound.effect.meer1.description: "meer1" -- {sound effect: "meer1"} <h1><center>Das Wasser ist viel zu kalt</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/QtxB7ttH/Ausflug.jpg' border='0' alt='Ausflug'/> „Du musst einfach mal raus!“ hat Ezgi zu Anja gesagt. „Und ich weiß genau das Richtige für dich. Vertrau mir!“</br> Und jetzt sitzen sie in einem Café in einer kleinen Stadt an der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Nordsee: so heißt das Meer im Nordwesten von Deutschland" > <u>Nordsee</u></a> und sehen aus dem Fenster hinaus auf den Strand: Anja, Ezgi, Jens und Lena. Draußen ist es kalt und windig, ein paar Regentropfen fallen. Es ist Samstag, und sie wollen das ganze Wochenende hier verbringen. Ezgi hat sogar eine Probe mit der Schulband für ihr gemeinsames Wochenende abgesagt.</br> „Das war wirklich eine gute Idee, Ezgi. Eine Radioreportage zum Thema ‘Winterbaden im Meer‘“, sagt Anja.</br> „Ein interessantes Thema.“, sagt Lena.</br> „Ja, das auch, aber wichtig ist mir vor allem: Raus aus Hoppenburg, Zeit mit Freunden verbringen.“</br> Manche Städte sind berühmt, weil es schöne Kirchen und Schlösser gibt. Oder interessante Museen und Theater. Hier gibt es das alles nicht. Aber hier treffen sich im Winter Leute am Strand, um gemeinsam zu baden. </br> Anja hat am Nachmittag ein paar Interviews gemacht. Sie war im Mantel am Strand, ihre Interviewpartnerinnen und Interviewpartner in <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Badebekleidung: Badehose; Badeanzug; Bikini; ..."><u> Badebekleidung</u></a>. </br> Warum sie im Winter im Meer baden gehen?</br> „Es ist gut für die Gesundheit“, sagt der eine. „Perfekt gegen Stress“, eine andere. „Man fühlt sich dann einfach so sauber“, wieder ein anderer. „Und natürlich ist es auch ein guter Grund, Freunde zu treffen und gemeinsam etwas zu unternehmen.“ </br> Anja hat ihren Fuß kurz ins Wasser gesteckt, zum Ausprobieren. Aber schon das war viel zu kalt für sie. Sie sitzt lieber mit ihren Freunden im warmen Café.</br> „Schade nur, dass Melanie nicht hier ist“, sagt sie.</br> „Melanie?“, fragt Lena.</br> „Das ist meine Freundin in Wien. Ich glaube, ihr würdet euch gut verstehen.“</br> „Du musst sie eben einmal nach Hoppenburg einladen.“</br> <i>Das stimmt, ich habe sie schon viel zu lange nicht mehr gesehen.</i></br> „Jetzt brauche ich aber erstmal noch einen heißen Tee“, sagt Anja. „Und danach könnten wir doch auch im Meer baden gehen.“</br> Alle lachen.</br> </br> [[1.18. Blog: Eigentlich alles gut, oder?<-Weiterlesen]] sound.effect.meer1.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Eigentlich alles gut, oder?</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/6q8yHmCK/Blog-unhappy.jpg" /> <p style="font-family:courier;"> <p style="font-family:courier;">Es gibt Leute, die gehen im Winter im Meer baden. Sie sagen, es macht nichts, dass es draußen kalt und das Meer noch viel kälter ist. Sie sagen, das ist gut für den Körper und das Leben wird intensiver.</br> Wisst ihr was? So fühle ich mich manchmal auch hier in der neuen Stadt. Es ist wie im kalten Wasser schwimmen. </br> Und vielleicht haben die Leute mit dem kalten Wasser recht. Vielleicht ist das mit meinem kalten Wasser genauso.</br> In den letzten Monaten ist viel passiert. Ich mache jetzt jede Woche eine Radiosendung – an so etwas hätte ich früher gar nicht gedacht. Ich habe liebe Freunde gefunden, vor allem Ezgi, meine Sitznachbarin. Und auch Jens und Lena vom Schulradio. Und trotzdem habe ich meine beste Freundin in Wien nicht verloren. Auch wenn wir jetzt seltener als früher reden oder schreiben. </br> In der Schule war es nicht leicht. Natürlich lernt man in Deutschland ähnliche Sachen wie in Österreich, aber manches ist doch anders. Und so musste ich mehr lernen als sonst. </br> Schade ist eigentlich ist nur eines: Xander. Wir wollten uns treffen, dann gab es Streit mit meinen Eltern, ich habe abgesagt, und dann … Wenn wir uns jetzt <a class="aciklama" href="#0" data-title= "zufällig: etwas passiert, es ist aber nicht geplant gewesen"> <u>zufällig</u></a> in der Schule sehen, ist es immer ein bisschen komisch. </br> Xander ist toll und ich mag ihn. Oft frage ich mich, ob ich einen Fehler gemacht habe. Aber ich fürchte, jetzt ist es zu spät. Das wird nichts mehr.</br> Ja, und es gibt vielleicht noch eine zweite Sache, die hier nicht so toll ist … Ihr wisst, was ich meine. Aber auch das wird nichts mehr. Iris bleibt Iris und wird bis zum <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Abitur: Schulabschluss vom Gymnasium" > <u>Abitur</u></a> <a class="aciklama" href="#0" data-title= "gemein: böse, feindlich" > <u>gemein</u></a> zu mir sein.</br> Manchmal denke ich: Wenn sie diesen Blog findet – das wäre wirklich schlimm. Aber ich glaube nicht, dass das passiert. Hier bin ich ja Lilly…</p> <center> [[B1Quiz3_Radio<-Weiter]]<center>sound.ambient.title2.playing: false sound.effect.school2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQyNjBf/school2" sound.effect.school2.description: "school2" -- {sound effect: "school2"} <center><h1>Irgendetwas ist komisch …</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/ydbNSytb/neu-in-der-klasse.jpg" /> Irgendetwas ist anders an diesem Morgen. Das spürt Anja, als sie in die Schule kommt. </br> Die anderen Schülerinnen und Schüler sehen sie nicht an. Oder sie schauen vorsichtig zu ihr und, sobald sie in ihre Richtung blickt, sehen sie schnell wieder weg. </br> Als Anja in ihre Klasse kommt, wird es noch klarer: Die Leute verhalten sich wirklich komisch. Sie flüstern aufgeregt und können ihr nicht in die Augen sehen.</br> <i>Ist das ein schlechter Traum?</i></br> An der Tafel steht: „Guten Morgen, Lilly!“</br> <i>Wer ist Lilly? Bekommen wir eine neue Schülerin?</i></br> Aber dann versteht Anja, was los ist.</br> <i>Lilly … Nein, das kann nicht sein!</i></br> <i>Das DARF nicht sein.</i></br> Jemand hat ihren Blog gefunden. Und hat verstanden, dass SIE Lilly ist. Nicht irgendjemand, natürlich. Sondern …</br> „‘Xander ist toll und ich mag ihn. Oft frage ich mich, ob ich einen Fehler gemacht habe.‘“ Iris liest von einem Papier ab und lacht sie aus. </br> Und da bemerkt Anja: Überall in der Klasse liegen und hängen Blätter.</br> <i>Iris hat meinen Blog ausgedruckt. Und alle haben ihn gelesen!</br> Warum war ich nur so dumm und habe …</i></br> „Na, Lilly, soll ich noch ein bisschen mehr aus deinem Blog lesen? 'Iris ist das gemeinste Mädchen, das ich kenne. Warum lässt sie mich nicht in Ruhe?' Buhuhuhu … Iris ist so böse.'" Iris tut, als würde sie weinen. „Ich bin die kleine Lilly und ich finde das so schrecklich.“</br> Anja steht vor der Klasse und kann sich nicht bewegen. </br> „Ich habe deinen Blog übrigens auch in den sozialen Medien gepostet. Ich kann ja nicht in der ganzen Schule Blätter aufhängen“, sagt Iris.</br> Die meisten anderen Schüler und Schülerinnen wissen nicht, wo sie hinschauen sollen. Für die meisten ist die Situation <a class="aciklama" href="#0" data-title= "unangenehm: unkomfortabel; irritiert"><u>unangenehm</u></a>. Aber alle haben die Zettel gelesen oder ihren ganzen Blog. </br> Ezgi sieht sie an und steht auf.</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[1.20.1. Nur schnell weg hier!<-Sie meldet sich krank und geht nach Hause. ]] </br></br> [[1.20.2. Ich bleibe<-Sie bleibt den ganzen Schultag in der Klasse.]]</br> <h1><center>Nur schnell weg hier!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/SNXMVJG9/Anja-closeup-unsecure.jpg' border='0' alt='Anja-closeup-unsecure'/> Alle kennen jetzt ihre ganz privaten Gefühle. Anja kann ihren Mitschülern nicht in die Augen sehen. Sie läuft aus der Klasse. </br> <i>Ezgi ist aufgestanden, sie wollte mir sicher helfen. Aber ich kann jetzt mit niemandem reden.</i></br> Anja geht zum Lehrerzimmer. </br> „Anja … was ist denn los? Geht es dir nicht gut?“, fragt ihre Deutschlehrerin.</br> „Frau Mischkulnig, ich … ich bin krank. Ich kann nicht in der Schule bleiben.“</br> „Ach, du Arme, du siehst ja wirklich nicht gut aus. Soll ich einen Arzt rufen?“</br> „Nein, es geht schon. Aber es ist besser, ich gehe nach Hause und lege mich ins Bett.“</br> „Ja, klar, mach das. Ich wünsche dir gute Besserung. Kann dich jemand abholen kommen?“</br> „Äh … ja … ich werde meine Mutter anrufen.“</br> „Dann ist es ja gut. Alles Gute!“</br> Ihre Eltern sind beide auf der Arbeit, aber mit ihnen möchte Anja jetzt nicht sprechen.</br> Sie geht alleine nach Hause. Die Leute laufen durch die Straßen, sie lachen, sie unterhalten sich, sie schauen auf ihre Handys.</br> <i>Redet ihr über mich? Lacht ihr über mich? Lest ihr gerade meinen Blog?</i></br> Aber niemand <a class="aciklama" href="#0" data-title= "achten auf: etwas bemerken; sehen; wahrnehmen"> <u>achtet</u></a> auf sie. Und natürlich liest niemand ihren Blog. Sie ist irgendein Mädchen auf der Straße, das keiner kennt. </br> Als Anja nach Hause kommt, geht sie gleich in ihr Zimmer und schließt die Tür ab. Sie legt sich aufs Bett, zieht das Kissen über ihren Kopf und dann noch die Decke darüber. </br> Immer wieder klingelt ihr Telefon. </br> <i>Wahrscheinlich Ezgi.</i></br> Aber Anja geht nicht ran. Sie bleibt unter der Decke liegen.</br> Irgendwann klingelt es an der Haustür.</br> Anja schaut auf die Uhr: Halb drei. Der Unterricht ist schon zu Ende.</br> <i>Wahrscheinlich Ezgi.</i></br> Anja bleibt liegen.</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[1.21.1 Alles im Radio<-Sie wird aktiv.]]</br></br> [[1.21.2. Ich gehe nie wieder in die Schule<-Sie zieht sich zurück. ]] <h1><center>Ich bleibe</h1></center></br> Anja geht zu ihrem Platz. </br> Ezgi umarmt sie und fragt etwas.</br> Aber Anja hört es nicht. Sie hört nur, wie Iris lacht und lacht. Auch als es schon lange still ist, hat sie es noch in den Ohren.</br> Sie setzt sich hin. </br> „Anja!“ Ezgi fasst sie an der Schulter.</br> „Was …?“ </br> Rund um sie reden die Schülerinnen und Schüler leise miteinander. Sehen zu ihr, sehen wieder weg. </br> „Anja … das tut mir alles so leid! Kann ich etwas für dich tun?“</br> <i>Was kann man denn jetzt noch tun?</i></br> „Geht’s dir gut? Du bist ganz <a class="aciklama" href="#0" data-title= "blass: weiß" > <u>blass</u></a>.“</br> „Geht so …“, sagt Anja leise. „Ich weiß nicht, wie ich es bis zum Ende des Tages hier in der Klasse schaffen soll.“</br> „Willst du nach Hause gehen? Jeder würde das verstehen.“</br> <i>Ist es zu Hause besser? Ich glaube nicht.</i></br> „Sollen wir gemeinsam zum Lehrerzimmer gehen?“, fragt Ezgi. „Du sagst einfach, du bist krank. Ich kann dich nach Hause bringen.“</br> „Hm … nein, ich bleibe hier“, sagt Anja. „Iris soll nicht gewinnen. Aber du musst mir bitte helfen! Allein schaffe ich es nicht.“</br> Es wird ein langer Tag.</br> Iris lacht viel und laut. </br> Sie versucht, mit Anja zu streiten. Aber Anja sagt einfach gar nichts zu ihr. </br> Manche von ihren Mitschülern sind auf Iris Seite, das war klar. Aber manche kommen auch zu ihr, in den Pausen, und sagen ihr, dass sie schrecklich finden, was Iris getan hat. Das hilft Anja durch den Tag. </br> „So, jetzt ist es genug. Jetzt bringe ich dich nach Hause“, sagt Ezgi nach der 6. Stunde.</br> „Ja, ich glaube, ich habe es geschafft.“ Zum ersten Mal lächelt Anja heute. Sie ist stolz auf sich, dass sie vor Iris keine Schwäche gezeigt hat</br> „Gehen wir!“</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[1.21.1 Alles im Radio<-Sie wird aktiv. ]]</br></br> [[1.21.2. Ich gehe nie wieder in die Schule<-Sie zieht sich zurück.]] sound.effect.radio1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTI2MTRf/mictap" sound.effect.radio1.description: "radio" -- {sound effect: "radio1"} <h1><center>Alles im Radio</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/DzkTbYxD/Im-Radio.jpg' border='0' alt='Im-Radio'/> "Meine Lieben! Ich kann es kaum glauben, aber ich habe es geschafft: Ich bin hier im Radiostudio der Schule und mache meine Sendung wie jede Woche. Alles wie immer also …</br> Aber nein, es ist nichts wie immer. Alle, die hier zuhören, haben wahrscheinlich meinen Blog gelesen. Oder sie haben zumindest von ihm gehört.</br> Deshalb muss ich heute genau über dieses Thema reden.</br> Ihr könnt euch vorstellen, die letzten Tage waren schrecklich für mich. Oft habe ich gedacht: Anja, es war dumm zu glauben, dass dich niemand erkennt, bloß weil du dich im Blog Lilly nennst!</br> Ja, vielleicht war das dumm. Vielleicht hätte ich alles anders machen sollen. </br> Dann würde ich heute ein paar coole neue Lieder spielen und euch über Leute erzählen, die im Winter im Meer baden gehen.</br> Aber dann habe ich gedacht: Ich bin es nicht, die hier etwas falsch gemacht hat. Iris hat etwas falsch gemacht. Sie hat meinen Blog allen gezeigt. Einfach weil sie mich nicht mag. Keine Ahnung, warum. </br> Aber das Schlimmste ist, dass jetzt auch Xander irgendwie in der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Öffentlichkeit: nicht privat; alle können es sehen, lesen oder hören" > <u>Öffentlichkeit</u></a> steht. Und das wollte ich ganz sicher nicht. Xander ist ein netter und interessanter Junge, und jetzt reden sicher auch alle über ihn. Xander, wenn du das hörst, dann sollst du wissen: Es tut mir leid, dass du jetzt Probleme hast.</br> Doch nun genug davon, jeder kann seine eigene Meinung haben, wer etwas falsch gemacht hat: ich, weil ich den Blog geschrieben habe oder Iris, weil sie ihn <a class="aciklama" href="#0" data-title= "öffentlich machen: etwas publizieren, bekannt machen" > <u>öffentlich machen</u></a> hat. Schreibt gerne in die Kommentare auf der Webseite des Radios, was ihr denkt. Und hier gibt es jetzt ein bisschen Musik."</br> [[1.22.1. Kommentare<-Weiterlesen]]<h1><center>Ich gehe nie wieder in die Schule</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/6q8yHmCK/Blog-unhappy.jpg' border='0' alt='Blog-unhappy'/> Anja schläft schlecht in der Nacht, in ihren Träumen geht sie durch Hoppenburg, und alle Leute sitzen auf Stühlen und Bänken an der Straße und lesen ihren Blog. Sie sehen sie an, lachen, lesen weiter, lachen wieder. Vor ihrem Haus steht Xander, und auch er liest ihren Blog. </br> „Das hast du da über mich geschrieben?“ Er ist böse, er hat ganz große Augen und einen offenen Mund. </br> Anja wacht auf. Ihr Gesicht ist rot und ihr Kopf tut weh.</br> Ihre Mutter klopft an der Tür. „Wie geht es dir?“, fragt sie.</br> Gestern wollte Anja mit niemandem reden, auch nicht mit ihren Eltern. Aber sie haben gesehen, dass es ihr schlecht geht. Sie waren sehr nett, ihre Mutter hat ihr heiße Schokolade gekocht und ans Bett gebracht. Sie hat einfach nur neben ihr gesessen und ihre Hand gehalten. </br> Und irgendwann hat Anja dann zu erzählen begonnen. Vom Blog, von Iris, von Xander. Und dass sie nie wieder in die Schule zurückgehen möchte.</br> Auch heute morgen will sie nur eines: im Bett bleiben, unter der Decke. </br> Wieder hat ihre Mutter heiße Schokolade gemacht – die gibt es sonst nur am Wochenende. </br> „Du brauchst heute nicht in die Schule gehen“, sagt sie. Ich rufe an und sage, dass du krank bist.“</br> „Danke!“ Anja trinkt ihre Schokolade und bleibt liegen. </br> Am Nachmittag kommt Ezgi auf Besuch und erzählt ihr, wie es in der Schule war. Natürlich reden noch immer viele über Anja und den Blog.</br> „Manche wollen mit einem Blog berühmt werden“, sagt Anja. „Ich glaube, das habe ich geschafft.“ Sie lächelt traurig.</br> „Du kannst ja wieder ein bisschen lachen“, sagt Ezgi. „Das ist gut.“</br> <i>Aber morgen werde ich trotzdem noch „krank“ zu Hause bleiben.</i></br> [[1.22.2. Wir wollen Anja!<-Weiterlesen]] sound.ambient.radio1.playing: false -- <h1><center>Kommentare</h1></center></br> <p style="font-family:courier;"><b>mi_mouse: </b>Du hast nichts falsch gemacht, Anja. Iris ist hier die Böse!</br></br> <b>tellerrand:</b>Iris ☹️ </br></br> <b>mooons: </b>Anja, ich finde es toll, dass du heute deine Sendung gemacht hast. War sicher nicht leicht. Wahrscheinlich möchtest du eigentlich lieber zu Hause liegen und die Decke über den Kopf ziehen 😉</br></br> <b>teresa: </b>Ich finde es gut, dass du über die Sache geredet hast. Im Radio, wo alle es hören können. Das war ja richtig schlimmes Mobbing von Iris! So etwas darf es an unserer Schule nicht geben.</br></br> <b>ich_weiß_alles: </b>Ach, die arme kleine Anja. War Iris gemein zu dir? Musst du jetzt weinen?</br></br> <b>kopfueber:</b> Ich finde, es wird zu viel über diesen Blog geredet. Was ist denn das Besondere daran? Ein Mädchen, das in eine neue Schule kommt und sich verliebt. Gääähhhn!</br></br> <b>ute_B:</b> Anja, wir stehen hinter dir! Girl-Power! </br></br> <b>maren:</b> Ich verstehe nicht, warum Iris den Blog öffentlich gemacht hat. Was bringt ihr denn das? Die ist ja total verrückt.</br></br> <b>gremlin:</b> Ist Xander überhaupt ein richtiger Mann? So ein Verlierer.</br></br> <b>lilylily:</b> Ach halt den Mund, gremlin. In welchem Jahrhundert lebst du denn?</br></br> <b>kolja: </b>Anja, ich finde es toll, dass du so offen über deine Gefühle gesprochen hast. Wir bräuchten mehr Leute wie dich 😊</br></br> <b>hexer:</b> Iris, geh nach Hause! Wir wollen dich an der Schule nicht mehr sehen!</br></br> <b>nele_brom:</b> Und was ist jetzt mit Xander? Willst du ihn oder nicht? Das ist im Blog nicht so ganz klar. Vielleicht kannst du uns in der nächsten Sendung diese Frage beantworten 😉</br></br> <b>chromecaster:</b> Lass dich nicht ärgern, Anja. Nicht von Iris und nicht von nele_brom!</p> [[1.23. Blog für alle<-Weiterlesen]] sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog für alle</h1></center></br><p style="font-family:courier;"> <p style="font-family:courier;">Ja, ich heiße Anja. Nicht Lilly. </br> Das wissen nun alle Leserinnen und Leser in Hoppenburg. Iris hat meinen Blog gefunden und an meiner Schule öffentlich gemacht. Ich habe lange überlegt: Soll ich diesen Blog löschen oder weiterschreiben.</br> Und ihr seht es – ich schreibe weiter. Einerseits, weil ich mir den Blog von niemandem kaputt machen lasse, auch von Iris nicht. Und andererseits, weil ich wirklich gerne schreibe. Das habe ich früher gar nicht gewusst, aber in der letzten Zeit ist es mir <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klar werden: verstehen"> <u>klar geworden</u></a> – als ich nicht mehr geschrieben habe. Das hat mir richtig gefehlt.</br> Vielleicht geht es Xander so ähnlich, wenn er nicht Theater spielen kann.</br> Mit Xander habe ich übrigens noch nicht viel gesprochen seit … na ja, ihr wisst schon. Aber über ihn werde ich ab jetzt hier im Blog nicht mehr schreiben. Nicht, weil er mich nicht mehr wichtig ist. Er ist es und ich hoffe, wir werden irgendwann wieder Freunde sein. Aber über diesen Teil von meinem Leben schreibe ich hier nicht mehr, das ist privat.</br> </br> Nicht mehr lange, und das Schuljahr ist zu Ende. Und da muss ich jetzt sagen: Einmal werde ich doch noch über Xander schreiben: Denn beim Schulfest in der letzten Schulwoche spielt er den Romeo in „Romeo und Julia“, und das Theater werde ich mir natürlich anschauen und im Blog und im Radio berichten. Aber das ist etwas anderes.</br> Jetzt möchte ich mich noch bei euch allen bedanken: Ich habe nach der schrecklichen Sache ganz viele positive <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Rückmeldung: das Feedback" > <u>Rückmeldungen</u></a> bekommen. In den Kommentaren beim Schulradio und auch ganz persönlich. Das hat mir wirklich sehr geholfen. So waren die letzten Wochen viel leichter. Und mit eurer Hilfe konnte ich sehen: Ich habe nichts falsch gemacht und ich brauche mich auch nicht für meine Gefühle und Gedanken entschuldigen.</p> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[1.24.1. Es tut mir so leid!<-Anja redet endlich mit Xander.]]</br></br> [[1.24.2. Er ist sicher gerade im Stress<-Anja geht Xander weiterhin aus dem Weg.]] sound.effect.typing.playing: false -- <h1><center>Es tut mir so leid!</h1></center></br> Eine Sache muss Anja jetzt noch tun. Sie muss mit Xander reden. Aber einmal hat sie keine Zeit, weil sie dringend etwas für ihre Sendung vorbereiten muss. Einmal, weil sie für eine Klassenarbeit lernen muss. Und ein anderes Mal kann sie Xander leider nicht finden.</br> Aber Anja weiß natürlich: das sind nicht die wirklichen Gründe. Ihr ist es einfach unangenehm. Was soll sie ihm sagen? Was WILL sie ihm sagen? </br> An einem Nachmittag geht sie durch die Stadt, da sieht sie ihn, wie er nur wenige Meter vor ihr in das Fenster eines Geschäftes schaut. </br> <i>Er hat mich noch nicht gesehen … Soll ich auf die andere Straßenseite gehen?</i></br> Aber Anja findet, sie hat schon viel zu lange gewartet.</br> „Hallo Xander, wie geht’s?“</br> „Hallo … äh … Anja. Danke, geht ganz gut. Und dir?“</br> „Äh … ja, auch gut.“</br> Sie schweigen und sehen sich an. Es fühlt sich an wie 5 Minuten, auch wenn es kaum mehr als 20 Sekunden sind.</br> „Ich wollte schon lange mit dir reden“, sagt Anja. „Es tut mir so leid, was passiert ist.“</br> „Es braucht dir nicht leidtun. Du hast nichts Falsches gemacht.“</br> „Ich weiß nicht. Es war nicht gut, dass ich im Blog über dich geschrieben habe.“</br> „Ist schon ok. Jetzt weiß ich wenigstens, wie Iris so <a class="aciklama" href="#0" data-title= "ticken: wie jemand ist" ><u>tickt</u></a>.“</br> Sie lachen beide ein bisschen.</br> „Und, äh natürlich auch wie du tickst.“, sagt Xander dann. „Aber eines verstehe ich nicht: Du hast gesagt, du willst dich nicht mit mir treffen. Aber in deinem Blog klingt das nicht ganz so …“</br> <i>Ich wollte schon, aber …</i></br> „Xander, ich weiß, dass da mehr zwischen uns ist. Nicht bloß eine normale Freundschaft.“</br> „Das denke ich auch.“</br> „Ich mag dich sehr, aber das war jetzt alles so komisch. Ich kann jetzt nicht einfach …“</br> „Nein, ich auch nicht.“</br> „Und wenn wir jetzt einfach mal nur Freunde sind? Und wer weiß, vielleicht irgendwann …?“</br> "Das Klingt nach einer guten Idee.“ [[1.25.1. Ein Gast im Studio<-Weiterlesen]] sound.effect.typing.playing: false -- <h1><center>Er ist sicher gerade im Stress</h1></center></br> „Ezgi, gehen wir noch einen Kaffee trinken?“</br> „Tut mir leid, heute lieber nicht.“</br> „Oder gehen wir joggen.“</br> „Waren wir diese Woche schon dreimal. Das reicht mir eigentlich.“</br> „Dann … ich weiß nicht, lass uns doch …“</br> „Anja, du willst dich bloß ablenken.“</br> „Stimmt doch gar nicht.“</br> <i>Stimmt schon.</i></br> Sie gehen von der Schule nach Hause.</br> „Und ich weiß auch, warum“, sagt Ezgi.</br> „Ach so … und warum?“</br> „Ich sage nur: Xander … Wie lange willst du noch warten, bis du mit ihm redest?“</br> „Es ist einfach nie der richtige Zeitpunkt.“</br> Einmal hat sie keine Zeit, weil sie einkaufen gehen muss, einmal muss sie ganz dringend etwas für ihre Sendung vorbereiten. Und ein anderes Mal unbedingt für eine Mathe-Klassenarbeit lernen. Und wenn sie Xander am Schulhof sieht, dann redet er meistens mit seinen Freunden und sie will ihn nicht stören. „Du hast bloß Angst“, sagt Ezgi.</br> „Ich weiß einfach nicht: Was soll ich ihm sagen? Was WILL ich ihm sagen?“</br> „Wenn du mal mit ihm redest, dann kommen schon die richtigen Worte.“</br> <i>Es stimmt, ich muss mit Xander reden. Wenn ich will, dass die Sache mit dem Blog endlich wirklich vorbei ist.</i></br> „Anja, schau mal, wer da vorne steht“, sagt Ezgi. „Wer da gerade ins Fenster des Computergeschäfts schaut.“</br> <i>Xander!!!</i></br> <i>Aber er hat uns noch nicht gesehen …</i></br> „Nein, nein, heute ist es nicht gut. Er ist sicher gerade sehr … im Stress. Ich rede ein andermal mit ihm.“</br> „Bist du sicher, Anja?“</br> „Ja. Komm, gehen wir auf die andere Straßenseite.“</br> [[1.25.2. Das Schuljahr geht zu Ende<-Weiterlesen]] sound.effect.radio1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTI2MTRf/mictap" sound.effect.radio1.description: "radio" -- {sound effect: "radio1"} <h1><center>Ein Gast im Studio</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/NfrKmZg7/INterview-mit-Ezgi.jpg' border='0' alt='INterview-mit-Ezgi'/> Ihr wisst es alle, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, nicht mal mehr drei Wochen, dann ist das Schuljahr zu Ende. Aber vor den Ferien kommt noch etwas ganz Wichtiges: Das Schulfest. Ihr kennt das natürlich alle schon. Aber ich bin das erste Mal dabei. Und ich freue mich besonders auf zwei Sachen: das Theater und das Konzert der Schulband. Xander als Romeo und Alisa als Julia werden sicher toll sein und ich werde natürlich hier im Radio und in meinem Blog darüber berichten.</br> Aber nicht nur das Theater wird sicher super, sondern auch das Konzert mit der Schulband. Und deshalb habe ich heute noch einen ganz besonderen Gast hier im Studio. Sie ist nicht nur meine beste Freundin hier in Hoppenburg, sie ist auch eine tolle Musikerin. Und dazu passt auch ihr Name sehr gut.</br></br> Anja: „Hallo Ezgi, kannst du uns das mit dem Namen vielleicht gleich erklären?“</br></br> Ezgi: „Hallo Anja, danke für die Einladung ins Studio. Ezgi ist ein türkischer Name und bedeutet ‚Melodie‘.“</br></br> Anja: „Genau richtig für dich, du spielst ja in der Schulband. Welches Instrument?“</br></br> Ezgi: „Ich spiele den Bass.“</br></br> Anja: „Ich habe euch schon ein paar Mal spielen gehört und muss sagen: Ich freue mich schon sehr auf euer Konzert beim Schulfest!“</br></br> Ezgi: „Ich freue mich auch schon. Das Konzert am Jahresende ist doch etwas Besonderes.“</br></br> Anja: „Was ist so besonders?“</br></br> Ezgi: „Es kommen so viele Leute. Normalerweise haben wir mal 60, mal 100 Zuschauer. Aber beim Schulfest sind es mindesten 500.“</br></br> Anja: „Bist du nervös vor so einem großen Konzert?“</br></br> Ezgi: „Beim Schulfest kennen mich alle. Da möchte man wirklich perfekt spielen. Deshalb mache ich mir schon ein bisschen Sorgen: Wird alles klappen? Werden wir gut spielen? Aber wenn ich dann auf der Bühne bin, dann bin ich nicht mehr nervös.“</br></br> Anja: „Es wird sicher ein ganz tolles Konzert! Und wir unterhalten uns gleich weiter. Aber zuerst spiele ich hier ein Lied von euch, das wir am Schulfest sicher auch hören werden …“ </br> <b>Was macht Anja als nächstes?</b></br> [[1.26.1.1. Fußball und Kuchen<-Sie lädt Melanie zum Schulfest ein. ]]</br></br> [[1.26.1.2. Ich hätte sie gerne hier<-Sie lädt Melanie nicht ein.]] sound.effect.radio1.playing: false sound.effect.school2.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Fußball und Kuchen</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/13DdbRKC/Fu-ball-tor2.jpg' border='0' alt='Fu-ball-tor2'/> Anja sitzt mit Ezgi beim Sportplatz. Der erste wichtige Programmpunkt des Schulfestes ist: Die Schüler spielen gegen die Lehrer Fußball. Es steht 2:2 und nur noch fünf Minuten sind zu spielen. </br> „Du musst unbedingt nach Hoppenburg kommen! Wir haben uns schon so lange nicht gesehen. Und das Schulfest wäre doch eine tolle <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Gelgenheit: die Chance" > <u>Gelegenheit</u></b></a>!“ Das hat Anja am Telefon zu Melanie gesagt. </br> „Stimmt schon. Aber …“</br> „Du hast dann doch Ferien, in Wien hört die Schule früher auf als hier. Wir könnten gemeinsam aufs Schulfest gehen und du lernst meine Freundinnen hier kennen. Wenn das Schuljahr zu Ende ist, fahren wir dann ein paar Tage ans Meer.“</br> „Das klingt wirklich super. Aber … äh … es geht nicht. Ich habe hier in Österreich ein Familienfest. Da muss ich hin.“</br> „Schade.“ </br> Es bleibt beim 2:2. Die Schüler haben gut gespielt, aber gewonnen haben sie leider nicht. Anja und Ezgi gehen Richtung Schule, bald beginnt dort das Theater. Aber davor wollen sie noch ein Stück Kuchen essen und einen Kaffee trinken. „Schneller, komm“, sagt Ezgi, „gleich sind die ganzen Fußballfans beim Kaffeetisch, und dann müssen wir lange warten.“</br> Es ist schön am Schulfest, der Kuchen schmeckt gut und Anja freut sich sehr auf das Theater und das Konzert. Aber trotzdem …</br> „Was ist denn los mit dir, Anja?“, fragt Ezgi. „Geht’s dir nicht gut? Ist es wegen Xander?“</br> Anja lacht. „Nein, zum Glück nicht wegen Xander. Mit dem ist alles gut.“</br> „Das ist ja mal was Neues.“</br> „Ich habe Melanie zum Schulfest eingeladen, aber sie kann nicht kommen. Ich vermisse sie. Und ich wollte sie dir gerne vorstellen.“</br> „Schade. Du hast schon viel von ihr erzählt. Ich würde sie gerne mal kennenlernen. Aber jetzt komm, das Theater fängt gleich an.“</br> [[1.27.1.1. Alle meine Freunde 1<-Weiterlesen]] sound.effect.radio1.playing: false sound.effect.school2.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Ich hätte sie gerne hier</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/13DdbRKC/Fu-ball-tor2.jpg' border='0' alt='Fu-ball-tor2'/> Anja sitzt mit Ezgi beim Sportplatz. Der erste wichtige Programmpunkt des Schulfestes ist: Die Schüler spielen gegen die Lehrer Fußball. Es steht 2:2 und nur noch fünf Minuten sind zu spielen. </br> <i>Schade, dass Melanie jetzt nicht hier ist. War es ein Fehler, dass ich …?</i></br> Anja hat überlegt: Soll sie ihre Freundin aus Wien zum Schulfest nach Hoppenburg einladen? Die Schule in Wien ist etwas früher zu Ende als in Hoppenburg. Sie hätte also Zeit.</br> „Es wäre schön, wenn ich Melanie endlich mal kennenlerne“, hat Ezgi dazu gesagt. „Du hast mir schon so viel von ihr erzählt.“</br> „Ich weiß nicht, vielleicht fühlt sie sich hier nicht wohl. Sie kennt ja niemanden.“</br> „Ach was, lade sie einfach ein.“</br> Anja hat es dann doch nicht gemacht. </br> <i>Aber jetzt hätte ich sie gerne hier.</i></br> Es bleibt beim 2:2. Die Schüler haben gut gespielt, aber gewonnen haben sie leider nicht. Anja und Ezgi gehen Richtung Schule, bald beginnt dort das Theater. Aber davor wollen sie noch einen Kaffee trinken. </br> „Schneller, komm“, sagt Ezgi, „gleich sind die ganzen Fußballfans beim Kaffeetisch, und dann müssen wir lange warten.“</br> Ezgi kauft auch zwei Kuchen, aber Anja hat keinen Hunger.</br> „Was ist denn mit dir los, Anja? Sonst isst du doch immer gerne Kuchen. Geht’s dir nicht gut? Ist es wegen Xander?“</br> Anja muss lachen. „Nein, zum Glück nicht. Mit dem ist alles gut.“</br> „Das ist ja mal was Neues.“</br> „Du weißt ja, ich habe Melanie dann doch nicht zum Schulfest eingeladen. Und jetzt hätte ich sie gerne hier. Aber jetzt ist es zu spät.“</br> „Hmm … ja, schade. Aber jetzt komm, das Theater fängt gleich an.“</br> <i>Das ist alles? Mehr sagst du nicht dazu?</i></br> [[1.27.1.2. Beide Hälften<-Weiterlesen]] sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.applaus1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMyMjhf/applaus" sound.effect.applaus1.description: "applaus1" -- {sound effect: "applaus1"} <h1><center>Romeo und Julia</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> <i>Jetzt muss ich tatsächlich weinen! Das gibt es doch nicht.</i></br> Romeo stirbt auf der Bühne.</br> Die Zuschauer <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klatschen: applaudieren" > <u>klatschen</u></a> lange, als das Stück aus ist. Es war eine tolle Vorstellung.</br> „Ich muss sofort los“, sagt Ezgi. „Für das Konzert vorbereiten.“ </br> Und weg ist sie.</br> Anja macht für ihre Sendung ein paar Interviews mit Zuschauern, dann bleibt sie allein im Saal zurück. </br> <i>Xander feiert sicher gerade mit den anderen Schauspielern und Schauspielerinnen. Ezgi ist bei ihren Bandkollegen. Ich gehe mal raus, vielleicht finde ich Jens und Lena irgendwo.</i></br> {reveal link: 'Anja öffnet die Tür zum Schulhof, da …', passage: '1.27.1.1. Alle meine Freunde 2'} sound.effect.school2.playing: false -- <center><h1>Du willst dich bloß wichtigmachen</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> <i>Er ist wirklich total nett. Und er fand es nicht komisch, dass „ich“ ihn gerufen habe.</i></br> „Siehst du, alles kein Problem.“ Ezgi kommt hinter dem Baum hervor. „Er mag dich. Vielleicht solltest du ja einfach einmal zu einer Theaterprobe gehen?“ </br> <i>Er ist sicher toll auf der Bühne.</i></br> Die beiden wollen zurück in ihre Klasse gehen, aber eine Gruppe von Mädchen stellt sich ihnen in den Weg.</br> „Na, bist du in Xander verliebt?“</br> „Mhmmm Xander, Xander.“ Ein Mädchen macht Küsse in die Luft.</br> „Stört ihn das nicht, dass du so komisch redest?“ </br> „Redet ihr alle so blöd in Wien?“</br> <i>Was ist hier los?</i></br> Alle reden durcheinander. Und alle sind gegen sie. </br> Da kommt noch ein Mädchen hinter den anderen heraus.</br> <i>Ach so, natürlich, alles klar.</i></br> „Oh Xander, Xander, ich liebe dich so sehr.“</br> Auch Iris macht Küsse in die Luft und sieht sie dann böse an.</br> <i>Seit dem ersten Tag ist Iris gegen mich. Und ich weiß nicht, warum.</i></br> „Was ist denn dein Problem, Iris?“</br> „Ich habe kein Problem. Ich kann dich bloß nicht so gut verstehen. Wegen deines blöden <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Ösi-Akzent: österreichischer Akzent (umgangsprachlich, unhöflich, beleidigend)" ><u>Ösi-Akzents</u></a>. Und Xander geht es sicher genauso.“</br> „Iris, lass mich in Ruhe.“</br> „Mach doch noch eine Radiosendung. Und erzähle allen, wie schwer es das kleine Mädchen aus Wien im bösen Hoppenburg hat.“</br> „Ach, du hast also meine Sendung gehört?“</br> „Du willst dich ja bloß wichtigmachen.“</br> Anja will etwas antworten, aber da sagt Ezgi: „Komm, lass uns gehen.“</br> Sie führt Anja weg.</br> „Am Samstag ist doch die Party bei Lena. Vielleicht kommt Xander da auch hin.“</br> „Aber Lena hat mich gar nicht eingeladen“, sagt Anja.</br> „Ihr kennt euch eben noch nicht so gut. Es stört sie sicher nicht, wenn du mitkommst. Hast du Lust?“</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[1.11.1. Party!<-Anja geht gern auf die Party.]]</br></br> [[1.11.2. Nicht zur Party?<-Anja ist nicht sicher, ob sie zur Party gehen will. ]]</br><h1><center>Wir wollen Anja!</h1></center></br> <i>Genau jetzt. Genau jetzt ist eigentlich meine Sendung im Schulradio.</i></br> Und ich sitze zu Hause.</br> Ich kann heute einfach keine Sendung machen.</i></br> „Hallo Leute, lasst uns über Leute reden, die im Winter im Meer baden. Und dann spiele ich euch lustige Musik vor.“</br> <i>Nein, das geht nicht.</br> Vielleicht nächste Woche wieder. Oder in zwei Wochen.</i></br> Es klingelt. Anja geht zur Tür.</br> „Hallo Ezgi. Schön, dich sehen.“</br> „Ich wollt nur mal schauen, wie es dir geht. Kann ich reinkommen?“</br> „Ja klar.“</br> Sie setzen sich in Anjas Zimmer. </br> „Wie lange willst du noch zu Hause bleiben?“, fragt Ezgi.</br> „Weiß nicht, zwei Wochen. Oder zwei Monate.“</br> „Ja klar.“ Sie lachen beide.</br> „Ich muss dir was zeigen“, sagt Ezgi dann.</br> Sie öffnet auf dem Handy die Webseite des Schulradios.</br> „Heute hast du keine Sendung gemacht – lies mal, welche Kommentare die Leute deshalb geschrieben haben.</br> <i>Oh nein, was haben sie geschrieben?</i></br> „Das will ich gar nicht wissen.“</br> „Jetzt lies schon!“</br> <p style="font-family:courier;"> <b>teresa:</b>Wo ist Anja? Wir wollen ihre Sendung hören!</br></br> <b>chromecaster:</b> Genau. Wann machst du sie wieder? Lass dich von Iris nicht ärgern.</br></br> <b>kolja: </b>Anja, ich finde es toll, dass du so offen über deine <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Gefühl: die Emotion; man fühlt es" > <u>Gefühle </u></b></a> geschrieben hast im Blog. Wir bräuchten mehr Leute wie dich 😊</br></br> <b>ute_B:</b> Anja, wir stehen hinter dir! Girl-Power! </br></br> <b>noons: </b>Iris ist doch nur eine Idiotin.</p> „Na, was sagst du jetzt?“, fragt Ezgi.</br> „Hmm … Vielleicht gehe ich doch morgen schon wieder in die Schule …“</br> [[1.23. Blog für alle<-Weiterlesen]] sound.effect.radio1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTI2MTRf/mictap" sound.effect.radio1.description: "radio" -- {sound effect: "radio1"} <h1><center>Das Schuljahr geht zu Ende</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/NfrKmZg7/INterview-mit-Ezgi.jpg' border='0' alt='INterview-mit-Ezgi'/> Ihr wisst es alle, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, nicht mal mehr drei Wochen, dann ist das Schuljahr zu Ende. Aber vor den Ferien kommt noch etwas ganz Wichtiges: Das Schulfest. Ihr kennt das natürlich alle schon. Aber ich bin das erste Mal dabei. Und ich freue mich besonders auf zwei Sachen: das Theater und das Konzert der Schulband. Die meisten wissen, mit Xander, der den Romeo spielt, und mir ist es vielleicht nicht so einfach, seit der Sache mit dem Blog. Aber das Theater werde ich mir natürlich trotzdem ansehen und hier berichten.</br> Aber nicht nur das Theater wird sicher super, sondern auch das Konzert mit der Schulband. Und deshalb habe ich heute noch einen ganz besonderen Gast hier im Studio: Sie ist nicht nur meine beste Freundin hier in Hoppenburg, sie ist auch eine tolle Musikerin. Und dazu passt auch ihr Name sehr gut.</br> Anja: „Hallo Ezgi, kannst du uns das mit dem Namen vielleicht gleich erklären?“</br></br> Ezgi: „Hallo Anja, danke für die Einladung ins Studio. Ezgi ist ein türkischer Name und bedeutet ‚Melodie‘.“</br></br> Anja: „Genau richtig für dich, du spielst ja in der Schulband. Welches Instrument?“</br></br> Ezgi: „Ich spiele den Bass.“</br></br> Anja: „Ich habe euch schon ein paar Mal spielen gehört und muss sagen: Ich freue mich schon sehr auf euer Konzert beim Schulfest!“</br></br> Ezgi: „Ich freue mich auch schon. Das Konzert am Jahresende ist doch etwas Besonderes.“</br></br> Anja: „Was ist so besonders?“</br></br> Ezgi: „Es kommen so viele Leute. Normalerweise haben wir mal 60, mal 100 Zuschauer. Aber beim Schulfest sind es mindesten 500.“</br></br> Anja: „Bist du nervös vor so einem großen Konzert?“</br></br> Ezgi: „Beim Schulfest kennen mich alle. Da möchte man wirklich perfekt spielen. Deshalb mache ich mir schon ein bisschen Sorgen: Wird alles klappen? Werden wir gut spielen? Aber wenn ich dann auf der Bühne bin, dann bin ich nicht mehr nervös.“</br></br> Anja: „Es wird sicher ein ganz tolles Konzert! Und wir unterhalten uns gleich weiter. Aber zuerst spiele ich hier ein Lied von euch, das wir am Schulfest sicher auch hören werden …“ </br> <b>Was macht Anja als nächstes?</b></br> [[1.26.2.1. Ich habe ein Familienfest<-Sie lädt Melanie zum Schulfest ein.]]</br></br> [[1.26.2.2. Ich habe keinen Hunger<-Sie lädt Melanie nicht ein.]]</br> sound.effect.radio1.playing: false sound.effect.school2.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Ich habe ein Familienfest</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/13DdbRKC/Fu-ball-tor2.jpg' border='0' alt='Fu-ball-tor2'/> Anja sitzt mit Ezgi beim Sportplatz. Der erste wichtige Programmpunkt des Schulfestes ist: Die Schüler spielen gegen die Lehrer Fußball. Es steht 2:2 und nur noch fünf Minuten sind zu spielen. </br> „Du musst unbedingt nach Hoppenburg kommen! Wir haben uns schon so lange nicht gesehen. Und das Schulfest wäre doch eine tolle <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Gelegenheit: die Chance" > <u>Gelegenheit</u></a>!" Das hat Anja am Telefon zu Melanie gesagt. </br> „Stimmt schon. Aber …“</br> „Du hast dann doch Ferien, in Wien hört die Schule früher auf als hier. Wir könnten gemeinsam aufs Schulfest gehen und du lernst meine Freundinnen hier kennen. Wenn das Schuljahr zu Ende ist, fahren wir dann ein paar Tage an die Nordsee.“</br> „Das klingt wirklich super. Aber … äh … es geht nicht. Ich habe hier in Österreich ein Familienfest. Da muss ich hin.“</br> „Schade.“ </br> Es bleibt beim 2:2. Die Schüler haben gut gespielt, aber gewonnen haben sie leider nicht. Anja und Ezgi gehen Richtung Schule, bald beginnt dort das Theater. Aber davor wollen sie noch ein Stück Kuchen essen und einen Kaffee trinken. </br> „Schneller, komm“, sagt Ezgi, „gleich sind die ganzen Fußballfans beim Kaffeetisch, und dann müssen wir lange warten.“</br> Es ist schön am Schulfest, der Kuchen schmeckt gut und Anja freut sich sehr auf das Theater und das Konzert. Aber trotzdem …</br> „Was ist denn los mit dir, Anja?“, fragt Ezgi. „Geht’s dir nicht gut? Ist es wegen Xander?“</br> Anja lacht. „Nein, zum Glück nicht wegen Xander. Ich habe noch immer nicht mit ihm gesprochen. Aber jetzt habe ich gerade nicht an ihn gedacht.“</br> „Was ist es dann?“</br> „Ich habe Melanie zum Schulfest eingeladen, aber sie kann nicht kommen. Ich vermisse sie. Und ich wollte sie dir gerne vorstellen.“</br> „Schade. Du hast schon viel von ihr erzählt. Ich würde sie gerne mal kennenlernen. Aber jetzt komm, das Theater fängt gleich an.“</br> [[1.27.2.1. Meine Freunde<-Weiterlesen]] sound.effect.radio1.playing: false sound.effect.school2.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Ich habe keinen Hunger</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/13DdbRKC/Fu-ball-tor2.jpg' border='0' alt='Fu-ball-tor2'/> Anja sitzt mit Ezgi beim Sportplatz. Der erste wichtige Programmpunkt des Schulfestes ist: Die Schüler spielen gegen die Lehrer Fußball. Es steht 2:2 und nur noch fünf Minuten sind zu spielen. </br> <i>Schade, dass Melanie jetzt nicht hier ist. War es ein Fehler, dass ich …?</i></br> Anja hat überlegt: Soll sie ihre Freundin aus Wien zum Schulfest nach Hoppenburg einladen? Die Schule in Wien ist etwas früher zu Ende als in Hoppenburg. Sie hätte also Zeit.</br> „Es wäre schön, wenn Melanie endlich mal kennenlerne“, hat Ezgi dazu gesagt. „Du hast mir schon so viel von ihr erzählt.“</br> „Ich weiß nicht, vielleicht fühlt sie sich dann nicht wohl. Sie kennt ja hier niemanden.“</br> „Ach was, lade sie einfach ein.“</br> Aber Anja hat es dann doch nicht gemacht. </br> <i>Aber jetzt hätte ich sie gerne hier.</i></br> Es bleibt beim 2:2. Die Schüler haben gut gespielt, aber gewonnen haben sie leider nicht. Anja und Ezgi gehen Richtung Schule, bald beginnt dort das Theater. Aber davor wollen sie noch einen Kaffee trinken. </br> „Schneller, komm“, sagt Ezgi, „gleich sind die ganzen Fußballfans beim Kaffeetisch, und dann müssen wir lange warten.“</br> Ezgi kauft auch zwei Kuchen, aber Anja hat keinen Hunger.</br> „Was ist denn mit dir los, Anja? Sonst isst du doch immer gerne Kuchen. Geht’s dir nicht gut? Ist es wegen Xander?“</br> Anja muss lachen. „Nein, zum Glück nicht. Ich habe noch immer nicht mit ihm gesprochen. Aber jetzt habe ich gerade nicht an ihn gedacht.“</br> „Was ist es dann?“</br> „Du weißt ja, ich habe Melanie dann doch nicht zum Schulfest eingeladen. Und jetzt hätte ich sie gerne hier. Aber jetzt ist es zu spät.“</br> „Hmm … ja, schade. Aber jetzt komm, das Theater fängt gleich an.“</br> <i>Das ist alles? Mehr sagst du nicht dazu?</i></br> [[1.27.2.2. Meine beiden Hälften<-Weiterlesen]] sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.applaus1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMyMjhf/applaus" sound.effect.applaus1.description: "applaus1" -- {sound effect: "applaus1"} <h1><center>Die Aufführung</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> <i>Jetzt muss ich tatsächlich weinen! Das gibt es doch nicht.</i></br> Romeo stirbt auf der Bühne.</br> Die Zuschauer <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klatschen: applaudieren" > <u>klatschen</u></a> lange, als das Stück aus ist. Es war eine tolle Vorstellung.</br> „Ich muss schnell los“, sagt Ezgi dann. „Für das Konzert vorbereiten.“ </br> Und weg ist sie.</br> Anja macht für ihre Radiosendung ein paar Interviews mit Zuschauern, dann bleibt sie allein im Saal zurück.</br> <i>Wieso habe ich Melanie bloß nicht eingeladen?</i></br> Anja geht zurück auf den Schulhof. {reveal link: 'Sie öffnet die Tür, da …', passage: '1.27.1.2. Beide Hälften 2'} sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.applaus1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMyMjhf/applaus" sound.effect.applaus1.description: "applaus1" -- {sound effect: "applaus1"} <center><h1>Das Theater</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> <i>Jetzt muss ich tatsächlich weinen! Das gibt es ja nicht.</i></br> Romeo stirbt auf der Bühne.</br> Die Zuschauer <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klatschen: applaudieren" > <u>klatschen</u></a> lange, als das Stück aus ist. Es war eine tolle Vorstellung.</br> „Ich muss schnell los“, sagt Ezgi. „Für das Konzert vorbereiten.“ </br> Und weg ist sie.</br> Anja macht für ihre Radiosendung ein paar Interviews mit Zuschauern, dann möchte sie rausgehen.</br> <i>Vielleicht finde ich Jens und Lena da irgendwo.</i></br>Anja geht zurück auf den Schulhof.</br> {reveal link: 'Sie öffnet die Tür, da …', passage: '1.27.2.1. Meine Freunde 2'} sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.applaus1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMyMjhf/applaus" sound.effect.applaus1.description: "applaus1" -- {sound effect: "applaus1"} <center><h1>Die Theateraufführung</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> <i>Jetzt muss ich tatsächlich weinen! Das gibt es doch nicht.</i></br> Romeo stirbt auf der Bühne.</br> Die Zuschauer klatschen lange, als das Stück aus ist. Es war eine tolle Vorstellung.</br> „Ich muss schnell los“, sagt Ezgi dann. „Für das Konzert vorbereiten.“ </br> Und weg ist sie.</br> <i>Wieso habe ich Melanie bloß nicht eingeladen?</i></br> Anja macht für ihre Radiosendung ein paar Interviews mit Zuschauern, dann geht sie zurück auf den Schulhof. </br> <i>Vielleicht finde ich Jens und Lena da irgendwo.</i></br> {reveal link: 'Sie öffnet die Tür, da …', passage: '1.27.2.2. Meine beiden Hälften 2'} sound.effect.typing.playing: false sound.effect.school.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTIxNzZf/schoolday" sound.effect.school.description: "school" -- {sound effect: "school"} <h1><center>Neu in der Klasse</h1></center> <img src="https://i.postimg.cc/ydbNSytb/neu-in-der-klasse.jpg" /> <i>Alle sehen mich so komisch an. Als ob ich ein Tier im Zoo wäre.</i></br> Es ist Anjas erster Schultag in der neuen Schule.</br> Alle haben schon einen Platz, die meisten den gleichen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der/die Sitznachbar*in: die Person sitzt neben einem" > <u>Sitznachbarn</u></a> wie im letzten Jahr. Alle kennen sich.</br> <i>Alle, außer mir.</i></br> Während der Ferien im Sommer ist sie mit ihrer Familie umgezogen und Melanie ist dann mit ihrer Familie in den Urlaub gefahren. </br> <i>Ich durfte Kisten packen, <a class="aciklama" href="#0" data-title= "schleppen: etwas Schweres tragen" > <u>schleppen</u></a> und wieder auspacken.</i></br> Eine Firma ist gekommen und hat auch ihre Möbel abgeholt und nach Hoppenburg gebracht.</br> Hoppenburg. </br> <i>Hier kennt sicher jeder jeden. Nicht nur die Schülerinnen in der Klasse.</i></br> Aber es ist eine schöne Stadt, das muss Anja <a class="aciklama" href="#0" data-title= "zugeben: eingestehen; akzeptieren; anerkennen; sagen" > <u>zugeben</u></b></a>. Und ihre Mutter ist jetzt wieder jeden Tag fröhlich, sie liebt ihren neuen Job. Ihr Vater kann als Journalist problemlos auch in Norddeutschland arbeiten, er hat das schon mit der Zeitung <a class="aciklama" href="#0" data-title= "etwas klären: man findet eine Lösung zusammen" > <u>geklärt</u></a>, für die er schreibt.</br> „Hallo, ich bin Anja. Ich … äh … ich komme aus Wien.“</br> 27 neue Gesichter. Manche lächeln. Manche sehen sie prüfend an. Ein Mädchen schaut richtig böse <a class="aciklama" href="#0" data-title= "böse dreinschauen: böse gucken (umgangssprachlich)" ><u>drein</u></a>.</br> „Also ich …“</br> „Setz dich doch neben mich“, sagt ein Mädchen. „hier ist noch frei.“</br> „Danke …“</br> Anja geht durch die Reihen. Wieder viele <a class="aciklama" href="#0" data-title= "Blicke auf ihr: alle sehen sie an" ><u>Blicke auf ihr</u></a>. </br> Sie geht auch an dem Mädchen vorbei, das sie vorher so böse angesehen hat. Sie <a class="aciklama" href="#0" data-title= "flüstern: leise sprechen" > <u>flüstert</u></a> mit ihrer Nachbarin und sieht dazwischen immer wieder zu Anja.</br> <i>Was ist los? Habe ich dir irgendwas getan?</i></br> Anja setzt sich.</br> „Ich bin Ezgi“, sagt das Mädchen neben ihr und <a class="aciklama" href="#0" data-title= " Die Hand hinstrecken: die Hand hinhalten" > <u>streckt ihr die Hand hin</u></a>.</br> „Anja.“ Sie lächelt.</br> „Ich weiß, hast du schon vor der ganzen Klasse gesagt.“</br> „Ezgi. Interessanter Name. Habe ich noch nie gehört.“</br> „Ist ein türkischer Name. Meine Großmutter ist aus Izmir. Der Name bedeutet: <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Melodie: ein Lied hat eine Melodie" > <u>Melodie</u></a>.“</br> „Ich finde ihn sehr schön.“</br> „Danke“, Ezgi lächelt.</br> Anja lächelt ihre neue Sitznachbarin ebenfalls an.</br> <i>Sie wirkt nett. Ich glaube, wir könnten Freundinnen werden.</i></br></br> <b>Was macht Anja nach dem Unterricht?</b></br> [[1.4. In der Bibliothek<-Sie möchte Ruhe und geht in die Schulbibliothek.]]</br></br> [[2.4: Was könnte ich machen?<-Sie informiert sich, welche Aktivitäten es in der Schule noch gibt.]]</br></br> [[3.4. Ich zeige dir die Schule<-Sie macht mit Ezgi einen Rundgang durch die Schule.]] sound.effect.school.playing: false -- <h1><center>Ich zeige dir die Schule</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/wM1QhFvy/xander-and-anja-first-meeting.jpg" /> „Was hast du jetzt vor?“, fragt Ezgi.</br> „Na ja … der Unterricht ist zu Ende, jetzt gehe ich nach Hause, denke ich.“</br> „Ach was, jetzt zeige ich dir erstmal unsere Schule. Komm mit.“</br> Sie gehen durch das große Gebäude.</br> „Hier ist das Lehrerzimmer … und da die Sporthalle.“</br> „Ich liebe Sport. Ich habe in Wien in der Fußball<a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Mannschaft: das Team" ><u>mannschaft</u></a> der Schule gespielt. Gibt es hier auch eine?“</br> „Wir haben schon eine Mannschaft. Aber nur für Jungen.“</br> „Das ist ja wie im letzten Jahrhundert.“</br> „Vielleicht musst du einfach eine für Mädchen gründen“, meint Ezgi.</br> „Gute Idee! Spielst du auch Fußball?“</br> „Ich bin nicht so sportlich“, sagt Ezgi.</br> „Was machst du dann in deiner Freizeit?“</br> „Ich spiele Bass. Ich bin in der Schulband.“</br> „Wow, das ist ja super. Ich spiele ein bisschen Gitarre. Ihr braucht nicht zufällig eine Gitarristin für die Band?“</br> Ezgi sieht Anja an. „Lustig, dass du das fragst. Wir suchen wirklich gerade jemanden. Möchtest du bei uns vorspielen?“</br> „Ich … äh … ich weiß nicht. Ich habe das nur aus Spaß gefragt. Ich weiß gar nicht, ob ich gut genug bin.“</br> „Du kannst es dir ja überlegen.“</br> Sie sehen sich noch gemeinsam den Schulhof und die Cafeteria an.</br> „Und jetzt gehen wir zum schwarzen Brett“, sagt Ezgi. „Da kann man alle <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Arbeitsgemeinschaft (AG): ein Schüler*innenclub, Projekte außerhalb des Unterrichts" > <u>AG</u></a>s sehen. Theater, Schach, Chemie und solche Sachen. Da ist sicher auch etwas Interessantes für dich dabei. Wir haben hier auch ein tolles Schulradio.“</br> <i>Schulradio? Nicht schlecht. Hier gibt es wirklich interessante Sachen zu machen.</i></br> Beim <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das schwarze Brett: eine Info-Wand" > <u>schwarzem Brett</u></a> steht ein Junge und sieht sich an, was es in diesem Jahr zu tun gibt.</br> <i>Der sieht aber nett aus.</i></br> „Das ist Xander“, sagt Ezgi. „Er spielt in der Theater-AG. Soll ich euch vorstellen?“</br> „Na, aber sicher!“</br> <b>Was möchte Anja machen?</b></br> [[B1Quiz1_Fußball<-Sie möchte eine Fußballmannschaft gründen.]]</br></br> [[B1Quiz1Band<-Sie möchte bei der Band vorspielen.]]</br></br> [[B1Quiz1Radio<-Sie möchte sich beim Schulradio vorstellen.]] sound.effect.typing.playing: false sound.effect.probe1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE4MDlf/Probe1" sound.effect.probe1.description: "probe1" -- {sound effect: "probe1"} <h1><center>Gut vorbereitet</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/RVvx7DxJ/probenhappy.jpg' border='0' alt='probenhappy'/> Anja hat die ganze Woche jeden Tag Gitarre geübt und sich gut auf das Vorspielen bei der Schulband vorbereitet. Sie klopft an der Tür zum <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Proberaum: hier üben, proben die Musiker*innen" > <u> Proberaum</u></a>.</br> <i>Jetzt wird es ernst …</i></br> „Hallo, komm rein, schön, dass du hier bist“, sagt Ezgi. Sie hat schon ihren Bass in der Hand und redet gerade mit einem anderen Musiker. Weiter hinten steht noch ein Junge: Kilian, der Sänger der Band. Anja hat schon einiges über ihn gehört. Er ist sehr beliebt, besonders bei den Mädchen.</br> <i>Hm … ja, sieht schon ganz gut aus.</i></br> „Hallo“, sagt er. „Kilian. Und du musst Anja sein.“</br> „Hallo … ja, genau … Anja … ich, äh … bin zum Vorspielen da.“</br> Ezgi legt ihr die Hand auf die Schulter. „Komm, ich stelle dich allen vor.“ </br> Anja lernt die anderen Mitglieder der Band kennen, Milan am Schlagzeug und Lucy am Keyboard.</br> Und dann spielen sie zusammen. Anja hat ein Lied vorgeschlagen, das sie in der letzten Woche viel geübt hat.</br> Und gleich zu Beginn … macht sie einen Fehler.</br> Kilian sieht sie unzufrieden an.</br> „Sorry, können wir noch einmal anfangen? Ich kann das besser, wirklich!“, sagt Anja.</br> Und beim zweiten Versuch <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klappen: funktionieren" > <u> klappt </u></a> es. Oder: Es klappt zumindest besser. Anja macht ein paar Fehler, aber sie findet jedes Mal zurück in die Musik.</br> „Hm … ganz ok fürs erste Mal“, sagt Kilian. „Dieses Lied hast du geübt, das merkt man. Aber was ist mit einem Lied, das du nicht so gut kennst?“</br> <i>Das schaffe ich nie.</i></br> „Das schaffe ich auch. Schlag was vor.“</br> [[3.7.1. Erzähl mir alles!<-Weiterlesen]] sound.effect.typing.playing: false sound.effect.probe1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE4MDlf/Probe1" sound.effect.probe1.description: "probe1" -- {sound effect: "probe1"} <h1><center>Alles gleichzeitig</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/GpztbCQr/Probe-unhappy.jpg' border='0' alt='Probe-unhappy'/> Anja steht vor dem <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Proberaum: hier üben, proben die Musiker*innen" > <u> Proberaum</u></a> der Band. </br> <i>Ich glaube, ich habe nicht genug geübt. Ich habe ja noch nie in einer Band gespielt … Ach was, es wird schon <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klappen: funktionieren" > <u>klappen</u></a>.</i></br> Sie öffnet die Tür.</br> „Hallo, schön, dass du hier bist“, sagt Ezgi. Sie hat schon ihren Bass in der Hand und redet gerade mit einem anderen Musiker. </br> „Komm, ich stelle dich allen vor.“ Anja lernt die anderen Mitglieder der Band kennen, Milan am Schlagzeug, Lucy am Keyboard und den Sänger Kilian.</br> „Du bist also Anja“, sagt er und lächelt. „Dann zeig uns mal, was du kannst.“</br> „Ich … äh … was soll ich denn spielen?“</br> „Das erste Lied darfst du aussuchen, das zweite wählen wir.“</br> <i>Hm … ich habe kein bestimmtes Lied vorbereitet.</i> </br> Anja schlägt ein Lied vor, das sie schon ein paar Mal gespielt hat. Aber gleich zu Beginn … macht sie einen Fehler.</br> Kilian sieht sie unzufrieden an.</br> „Sorry, können wir noch einmal anfangen?“, sagt Anja. „Ich kann das besser, wirklich!“</br> Und beim zweiten Versuch klappt es. Oder: Es klappt zumindest besser. Anja macht ein paar Fehler, aber sie findet jedes Mal zurück in die Musik.</br> „Hm … ganz ok fürs erste Mal“, sagt Kilian. „Aber was ist mit einem Lied, das du nicht so gut kennst?“</br> <i>Das wird schwierig.</i></br> Anja muss zu viele Dinge gleichzeitig machen: Noten lesen, spielen, auf die anderen hören, die richtige Geschwindigkeit finden.</br> Sie schafft es nicht.</br> Nach dem halben Lied hören sie auf.</br> „Das war nicht so gut“, sagt Kilian. „Ich denke, das hast du selbst gemerkt.“</br> Anja nickt.</br> „Das kann jedem mal passieren“, sagt Ezgi und lächelt Anja an. „Spielen wir noch ein Lied, und dann sehen wir weiter.“</br> [[3.7.2. Doch Fußball?<-Weiterlesen]] sound.effect.probe1.playing: false -- <h1><center>Erzähl mir alles</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/VknbQppL/anja-und-melanie-telefonieren.jpg' border='0' alt='anja-und-melanie-telefonieren'/> „Und? Jetzt sag schon …“</br> „Ich habe es …“</br> „Ja?“</br> „Ich habe es geschafft! Sie haben mich genommen, ich bin in der Band.“</br> „Wow, gratuliere, das ist ja super!“</br> Anja und ihre beste Freundin in Wien telefonieren am Abend nach dem Vorspielen.</br> „Du musst mir alles erzählen“, sagt Melanie.</br> „Ich war so nervös. Und gleich beim ersten Lied war mein Kopf plötzlich ganz leer. Ich habe nicht mehr gewusst, was ich spielen muss.“</br> „Klingt ziemlich schlimm.“</br> „War es auch! Ich habe gedacht: Jetzt ist es vorbei. Sie nehmen mich sicher nicht. Aber dann ist es besser geworden. Es war auch eine große Hilfe, dass Ezgi dabei war. Da habe ich gewusst: Die ist auf meiner Seite.“</br> „Wie ist es weitergegangen?“, fragt Melanie.</br> „Wir haben dann noch ein Lied gespielt, dass ich kaum kannte. Damit wollte mich Kilian prüfen.“</br> „Kilian?“</br> „Der Sänger. Und ich habe es auch nicht besonders gut gespielt.“</br> „Na ja, kein Wunder, wenn du das Lied nicht kennst.“</br> <i>Ja, klar, aber erzähl das mal Kilian.</i></br> „Ich habe wirklich Glück, dass Ezgi in der Band ist. Ich glaube, ohne sie hätte ich es nicht geschafft. Kilian hat mich nicht so gut gefunden.“</br> „Ich freue mich für dich. Aber dieser Kilian, der klingt nicht so nett.“, sagt Melanie.</br> „Hmm … nein, vielleicht nicht so nett. Aber er sieht wirklich gut aus. Und er singt toll.“</br> <b>Was macht Anja bei der ersten Bandprobe?</b></br> [[3.8.1. Die erste Probe<-Sie sucht die Nähe von Kilian.]]</br></br> [[3.8.2. Er soll es nicht wissen<-Sie tut so, als wäre Kilian ihr egal. ]] sound.effect.probe1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE4MDlf/Probe1" sound.effect.probe1.description: "probe1" -- {sound effect: "probe1"} <h1><center>Die erste Probe</h1> </center></br> <img src='https://i.postimg.cc/RVvx7DxJ/probenhappy.jpg' border='0' alt='probenhappy'/> „Und jetzt gleich noch einmal dieses Lied. Anja, du warst schon wieder zu langsam.“</br> „Ich weiß.“</br> „Jetzt sei mal nicht so“, sagt Ezgi. „Es ist ihre erste <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Probe: man übt zusammen" > <u> Probe </u></a>. Du machst sie bloß nervös.“</br> <i>Danke!</i></br> Sie spielen noch eine Stunde und am Ende ist Anja ganz zufrieden. </br> </i>Für eine erste Probe war das gar nicht schlecht. Und ich glaube, auch Kilian hat das gemerkt.</i></br> Er hat immer wieder zu ihr gesehen und hat kurz gelächelt.</br> „War ganz ok, Anja“, sagt er jetzt. „Ich glaube, das wird was werden mit uns.“</br> „Uns?“</br> „Na ja, mit der Band.“</br> „Ach so, ja, natürlich … Ich finde, du hast toll gesungen“, sagt Anja. </br> <i>War das zu viel? Sollte ich ihm lieber nicht zeigen, dass ich ihn gut finde?</i></br> „Danke. Freut mich, dass es dir gefallen hat.“</br> <i>Lächelt er ein bisschen?</i></br> „Na, ihr zwei, alles ok bei euch?“ Ezgi steht plötzlich neben ihr.</br> „Ja klar, alles gut.“</br> „Wir gehen noch eine Cola trinken“, sagt Ezgi. „Kommst du mit, Anja?“</br> „Ja klar, gerne.“ </br> <i>Dann kann ich auch Kilian ein bisschen besser kennenlernen.</i></br> „Ich bin heute nicht dabei“, sagt der Sänger. „Ich habe noch etwas vor. Beim nächsten Mal gerne.“</br> „Schade“, sagt Anja.</br> Beim Hinausgehen nimmt Ezgi ihre Hand und sagt leise: „Anja, ich habe gesehen, wie du Kilian ansiehst.“</br> „Ja, und?“</br> „Er sieht gut aus, ich weiß. Aber vergiss es einfach.“</br> „Wieso sagst du das?“</br> „Ich möchte bloß, dass es dir gut geht. Kilian ist … na ja … ein <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Mädchenschwarm: viele Mädchen finden ihn toll" > <u> Mädchenschwarm </u></a></a> … und ziemlich... <a class="aciklama" href="#0" data-title= "arrogant: er denkt er ist besser als andere" > <u> arrogant</u></a>.“</br> <i>Vielleicht ist er bei mir ja anders.</i></br> [[3.9.1. Auf dem Schulhof mit Iris<-Weiterlesen]] sound.effect.probe1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE4MDlf/Probe1" sound.effect.probe1.description: "probe1" -- {sound effect: "probe1"} <h1><center>Er soll es nicht wissen</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/RVvx7DxJ/probenhappy.jpg' border='0' alt='probenhappy'/> „Und jetzt gleich noch einmal dieses Lied. Anja, du warst schon wieder zu langsam“, sagt Kilian</br> „Ich weiß.“</br> „Jetzt sei mal nicht so“, sagt Ezgi. „Es ist ihre erste <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Probe: man übt zusammen" > <u> Probe </u></a>. Du machst sie bloß nervös.“</br> </i>Danke!</i></br> Sie spielen noch eine Stunde und Anja schaut immer wieder zu Kilian. Aber nur ganz kurz, damit er es nicht merkt.</br> </i>Er soll nicht wissen, dass ich ihn toll finde.</i></br> Am Ende ist Anja ganz zufrieden. </br> Ich war vielleicht nicht super, aber für eine erste Probe war das gar nicht schlecht.</br> „War ganz ok, Anja“, sagt Kilian. Er lächelt sie kurz an. „Ich glaube, das wird gut werden mit uns.“</br> „Uns?“</br> „Na ja, mit der Band.“</br> Anja packt ihre Gitarre ein.</br> <i>Was macht Kilian gerade?</i></br> Anja geht bei ihm vorbei. Wie zufällig. Sie schaut kurz zu ihm, dann schnell wieder weg.</br> „Wir gehen noch eine Cola trinken“, sagt Ezgi. „Kommst du mit, Anja?“</br> „Ja klar, gerne.“ </br> <i>Dann kann ich auch Kilian ein bisschen besser kennenlernen.</i></br> „Ich bin heute nicht dabei“, sagt der Sänger. „Ich habe noch etwa vor. Beim nächsten Mal gerne.“</br> Schade.</br> Beim Hinausgehen nimmt Ezgi Anjas Hand und sagt leise zu ihr: „Anja, ich habe gesehen, wie oft du Kilian ansiehst.“</br> „Mache ich gar nicht.“</br> „Er sieht gut aus, ich weiß. Aber vergiss es einfach.“</br> „Ich will doch gar nicht … wieso sagst du das?“</br> „Ich möchte bloß, dass es dir gut geht. Kilian ist … na ja … ein <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Mädchenschwarm: Mädchen mögen ihn" > <u> Mädchenschwarm</u></a> … und ziemlich <a class="aciklama" href="#0" data-title= "arrogant: er denkt er besser als andere" > <u>arrogant</u></a>.“</br> <i>Vielleicht ist er bei mir ja anders.</i></br></br> [[3.9.2. Du redest so komisch<-Weiterlesen]] sound.effect.probe1.playing: false sound.effect.school2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQyNjBf/school2" sound.effect.school2.description: "school2" -- {sound effect: "school2"} <h1><center>Auf dem Schulhof mit Iris</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> „Hallo, Kilian!“, ruft Anja und winkt.</br> Es ist große Pause und sie ist mit Ezgi auf dem Schulhof.</br> „Anja, denk daran, was ich dir über Kilian gesagt habe.“</br> „Ja, ja, ich denke dran.“</br> „Ich will bloß, dass du nicht <a class="aciklama" href="#0" data-title= "entäuscht werden: es ist nicht so wie man es gerne haben wollte" > <u> enttäuscht </u></a> wirst.“</br> „Ich weiß, vielen Dank! Aber da ist nichts. Ich wollte bloß Hallo sagen.“</br> „Anja!“ Kilian winkt auch. </br> „Ich gehe kurz zu ihm.“</br> Anja läuft los, aber eine Gruppe von Mädchen stellt sich ihr in den Weg.</br> „Na Anja, wo gehst du hin?“</br> „Was wollt ihr denn hier? Lasst mich in Ruhe“, sagt Anja.</br> „Sorry, aber ich kann dich leider nicht verstehen.“</br> „Du redest so komisch.“</br> „Reden alle in Österreich so wie du?“</br> „Sind alle in Österreich so dumm wie du?“</br> <i>Was ist hier los?</i></br> Alle reden durcheinander. Und alle sind gegen sie. </br> Da kommt noch ein Mädchen hinter den anderen heraus.</br> </i>Ach so, natürlich, alles klar.</i></br> „Oh Kilian, Kilian, ich liebe dich so sehr.“</br> Iris macht Küsse in die Luft und sieht sie böse an.</br> Seit dem ersten Tag ist sie gegen sie.</br> „Was ist denn dein Problem, Iris? Ich wollte gerade mit Kilian reden, na und? Was geht das dich an?“</br> „Kilian wird dich gar nicht verstehen, mit deinem blöden <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Ösi-Akzent: österreichischer Akzent (umgangsprachlich, unhöflich, beleidigend)" > <u>Ösi-Akzent</u></a>.“</br> „Das werden wir ja sehen.“</br> „Und was du schon wieder trägst! Sehen alle in Österreich so<a class="aciklama" href="#0" data-title= "peinlich: beschämend, 'cringy'"> <u>peinlich</u></a> aus wie du?“</br> „Iris, lass mich einfach in Ruhe.“</br> Da kommt Ezgi und sagt: „Komm, lass uns gehen.“</br> Anja blickt noch einmal zu Kilian. Aber er ist schon weg.</br> „Ja, lass uns gehen“, sagt sie. „Die Pause ist ja auch gleich vorbei.“</br> </br> [[3.10. Blog: Wie steht es?<-Weiterlesen]] sound.effect.school2.playing: false sound.ambient.title2.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Wie steht es?</h1></center></br><img src='https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg' border='0' alt='Blog-happy'/> <p style="font-family:courier;">3:2 für mich.</br> So würde man im Fußball sagen.</br> Aber es ist nicht Fußball, es ist mein neues Leben hier in Hoppenburg.</br> Trotzdem: 3:2. Sachen, die gute sind gegen Sachen, die nicht so toll sind.</br> Kein schlechtes <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Ergebnis: das Resultat" > <u> Ergebnis</u></a> für den Anfang, finde ich.</br> Erster Punkt für mich: Ich spiele in der Schulband. Das ist nicht immer leicht, die ersten Proben waren hart. Die anderen spielen schon länger zusammen und sie haben <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Routine: sie wissen, wie sie zusammenspielen" > <u> Routine</u></a>. Die sind ein Team. Und ich bin die Neue. Aber langsam werde ich ein Teil der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Mannschaft: das Team" > <u> Mannschaft</u></a>.</br> Schon wieder ein Wort aus dem Fußball – ich glaube, ihr merkt, dass mir das Fußballspielen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "fehlen: hier: vermissen" > </b> <u>fehlt</u></a>. Sehr fehlt. </br> 1:1 also.</br> An der neuen Schule wird es langsam leichter und ich kenne jetzt auch schon ein paar nette Leute. Vor allem aber habe ich eine richtig gute Freundin gefunden: Ezgi. Das ist <a class="aciklama" href="#0" data-title= "auf jeden Fall: so oder so'" > <u>auf jeden Fall</u></a> ein weiterer Punkt für mich.</br> 2:1</br> Aber es gibt in der Schule natürlich auch Leute, die nicht so nett sind. Da denke ich vor allem an eine: Iris. Sie macht mir Probleme, wo sie kann. Also:</br> 2:2</br> In letzter Zeit ist es noch schlimmer mit ihr geworden. Seit ich in der Band bin. <a class="aciklama" href="#0" data-title= "keine Ahnung haben: man weiß es nicht" > <u>Keine Ahnung</u></a>, warum sie das stört. Und wo ich gerade bei der Band bin: Ein weiterer Punkt für mich: Kilian. Unser cooler Sänger interessiert sich für mich. Jedenfalls glaube ich das … </br> 3:2</br> Es läuft also ganz gut, finde ich.</br> Und jetzt kann ich nicht weiterschreiben, denn ich muss … genau, Gitarre üben. </p> <center>[[B1Quiz2_Band<-WEITER]]</center> sound.ambient.title2.playing: false -- <h1><center>Ich habe ihn gefragt</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/1zKn46yk/anja-und-melanie-telefonieren-unhappy.jpg' border='0' alt='anja-und-melanie-telefonieren-unhappy'/> „Ich habe ihn einfach gefragt“, sagt Anja.</br> „Was?“</br> Anja und Melanie in Wien telefonieren.</br> „Ob wir uns nach der Schule treffen wollen.“</br> Kilian hat sie oft bei der Probe angelächelt, aber nie viel mit ihr geredet.</br> „Und was hat er gesagt?“, fragt Melanie.</br> „Er war erstmal ein bisschen überrascht, glaube ich.“</br> „Die Jungen sind doch überall gleich. Finden es komisch, wenn die Mädchen mal fragen. Leben wir noch im letzten Jahrhundert?“</br> „Aber dann hat er ‚ok‘ gesagt.“</br> „Äh … gut.“</br> „Ja, super, finde ich auch … Aber warte mal, das klingt nicht sehr <a class="aciklama" href="#0" data-title= "begeistert sein: euphorisch, man freut sich riesig über etwas" > <u> begeistert</u></a> bei dir. Was ist los? Freust du dich nicht für mich?“</br> „Doch, natürlich freue ich mich. Es ist nur …“</br> Es ist kurze Zeit still am Telefon.</br> „Jetzt sag schon, Melanie! Warum findest du das nicht gut?</br> Anja ist ein bisschen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "sauer sein: böse sein auf jemaden" > <u>sauer</u></a>. Sie trifft einen netten Jungen, und ihre beste Freundin freut sich nicht.</br> „Na ja … du hast mir doch erzählt, was Ezgi gesagt hat. Dass Kilian ein arroganter Typ ist. Ich will einfach nicht, dass er dich unglücklich macht.“</br> „Ach was, mach dir keine Sorgen.“</br> „Hm …“</br> „Also, jetzt sei nicht so negativ, Melanie. Freu dich doch einfach für mich.“</br> „Ich freue mich ja. Aber sei vorsichtig, ok?“</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[3.12.1. Verabredung mit Kilian<-Sie trifft Kilian.]]</br></br> [[3.12.2. Das ist unfair!<-Sie sagt die Verabredung ab.]]<h1><center>Verabredung mit Kilian</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/zXpZ0Fqt/treffen-mit-kilian.jpg' border='0' alt='treffen-mit-kilian'/> „Das Konzert ist super. Es war eine gute Idee, hierherzukommen.“</br> „Freut mich, dass dir die Band gefällt“, sagt Kilian und lächelt sie an. </br> <i>Ach, dieses Lächeln …</i></br> „Und du kennst die Sängerin der Band?“, fragt Anja.</br> „Ja, wir haben früher mal zusammen Musik gemacht.“</br> Nach dem Konzert sieht Kilian auf sein Handy und sagt: „Die Band geht noch gemeinsam ins Café Krob. Hast du Lust mitzugehen?“</br> Anja überlegt. </br> <i>Mit der Band noch etwas trinken gehen, das ist sicher auch nicht schlecht. Aber …</i></br> „Was ist los? Keine Lust?“, fragt Kilian.</br> „Doch, schon … aber weißt du, ich habe gedacht, wir machen heute etwas zu zweit. Und können uns ein bisschen kennenlernen.“</br> „Aber wir sind ja zu zweit beim Konzert. Reicht das nicht?“</br> <i>Das finde ich jetzt ein bisschen komisch. Hat Ezgi vielleicht doch recht?</i></br> Anja sieht Kilian böse an.</br> „Ok, ok, gehen wir eben nicht hin. Ich möchte, dass es ein schönes Treffen für dich wird. Was möchtest du tun?“</br> „Lass uns doch einfach ein bisschen spazieren gehen, ok?“</br> „Klar.“</br> Sie gehen gemeinsam durch die Straßen von Hoppenburg.</br> Es ist ziemlich kalt draußen und die Straßenlampen leuchten im Nebel. </br> <i>Das ist jetzt fast romantisch.</i></br> „Ich habe mich gefreut, dass du gefragt hast, ob wir uns treffen wollen“, sagt Kilian nach einer Weile. </br> „Ach ja?“</br> „Das machen nicht viele Mädchen. Die meisten warten, dass die Jungen etwas sagen.“</br> „Ich weiß eben, was ich will.“</br> Der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Nebel: Wolken direkt am Boden" > <u> Nebel </u></a> wird immer stärker und sie hören nichts außer ihren leisen Schritten auf der Straße.</br> <i>Es ist als, ob wir allein auf der Welt wären.</i></br> So gehen sie gemeinsam durch die dunklen Straßen von Hoppenburg. Die einzigen Menschen auf der Welt.</br> <i>Ja, genau, das will ich.</i></br></br> [[3.13.1. Vor dem Konzert<-Weiterlesen]] <h1><center>Das ist unfair!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/6q8yHmCK/Blog-unhappy.jpg' border='0' alt='Blog-unhappy'/> <i>Gerade heute!</i></br> Anja liegt im Bett. Sie hat Kopfschmerzen und es geht ihr nicht gut.</br> <i>Ich gehe trotzdem zu meiner Verabredung mit Kilian!</i></br> Sie steht auf, aber alles dreht sich. Sie hält sich am Bett fest, legt sich dann wieder hin.</br> <i>Keine Chance … Das ist unfair!</i></br> {reveal link: 'Anja schreibt Kilian eine Nachricht.', passage: 'msg12'}. </br>sound.effect.concert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTM1NDBf/crowd.mp3" sound.effect.concert1.description: "concert1" -- {sound effect: "concert1"} <h1><center>Vor dem Konzert</h1></center> <img src="https://i.postimg.cc/rFHgVDjy/anjaspieltalleine.jpg" alt="anjaspieltalleine"/> <i>10 Minuten … nur noch 10 Minuten …</i></br> Anja steht mit den Kollegen von der Band hinter der Bühne. Es ist ihr erstes Konzert und sie ist sehr nervös.</br> Sie geht zu Kilian. </br> Er sitzt ruhig da und schaut auf sein Handy.</br> „Bist du … bist du nicht nervös?“, fragt sie.</br> „Nervös? Ne, ist ja nicht mein erstes Konzert.“</br> „Für mich ist es das erste.“</br> „Klar, dass du dann nervös bist.“</br> Er sieht wieder auf sein Handy.</br> <i>Das ist alles? Mehr sagst du nicht?</i></br> Anja sieht Kilian enttäuscht an. Aber er bemerkt es nicht einmal.</br> Sie will sich wieder hinsetzen, aber sie ist zu nervös. Sie spielt kurz auf der Gitarre und geht dann auf und ab.</br> „Was ist los mit dir?“ fragt Ezgi. </br> „Ich … ich kann das nicht. Es war ein Fehler, dass ich bei der Band mitmache. Ich kann heute nicht spielen. Das wird total schrecklich.“</br> Ezgi umarmt sie.</br> „Das ist normal, dass du dich so fühlst. Mir ist es bei meinem ersten Konzert auch so gegangen.“</br> „Wirklich?“</br> „Ja klar. Uns allen. Auch Kilian war sehr nervös beim ersten Mal.“</br> „Echt? Kilian?“</br> „Er würde dir das nie erzählen. Aber ich war dabei. Ich habe gesehen, wie er auf und ab gelaufen ist und ganz <a class="aciklama" href="#0" data-title= "feucht: nass" > <u> feuchte</u></a> Hände hatte.“</br> Ezgi lacht.</br> Und dieses Bild – der nervöse Kilian – findet Anja auch lustig und sie lachen gemeinsam. </br> <i>Mit einer guten Freundin ist alles viel leichter.</i></br> Da geht das Licht an und sie müssen auf die Bühne. </br> </br> <b>Wie fühlt sich Anja?</b></br> [[3.14.1.1. Ihr habt toll gespielt!<-Anja ist dank Ezgis Hilfe nicht mehr so nervös.]]</br></br> [[3.14.1.2. Gleich weiter zu seinen Fans<-Anja fühlt sich noch immer unsicher.]]sound.effect.concert1.playing: false sound.effect.endingconcert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMzMjNf/crwodapplause" sound.effect.endingconcert1.description: "endingconcert1" -- {sound effect: "endingconcert1"} <h1><center>Ihr habt toll gespielt!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/65qYxrd1/konzert.jpg' border='0' alt='konzert'/> Anja spielt ihre letzten Noten. Sie lächelt.</br> Es ist gut gelaufen. Natürlich hat sie immer wieder kleine Fehler gemacht. Aber das hat keiner im <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Publikum: die Zuschauer*innen, Konzertbesucher*innen"> <u> Publikum</u></a> gemerkt. Kilian hat toll gesungen, Ezgi und die anderen waren natürlich auch super. Die Leute haben lange geklatscht, sie mussten noch drei Zugaben spielen.</br> Kilian lächelt sie an.</br> Sie gehen von der Bühne, packen ihre Instrumente ein und gehen dann in den Saal zurück. Dort warten noch Leute aus dem Publikum, die ihnen gratulieren wollen.</br> „Du warst super“, sagt Kilian leise und legt ihr kurz die Hand auf die Schulter.</br> Dann geht er weiter.</br> <i>Eigentlich würde ich jetzt gerne länger mit dir reden.</i></br> Aber Kilian ist das Publikum wichtiger. Seine Fans. Er steht vor der Bühne lächelt und redet mit den Jungen und Mädchen, die ihn toll finden. Vor allem mit den Mädchen.</br> Leute kommen auch zu Anja. Leute, die sie gar nicht kennt.</br> „Wow, super“, sagen sie. </br> „Ihr habt toll gespielt!“</br> „Ich habe gar nicht gewusst, dass die Band eine neue Gitarristin hat.“</br> „Ich komme zu jedem Konzert von euch.“</br> Anja freut sich über die vielen netten Dinge, die die Leute sagen.</br> „Anja, wow, super gespielt!“ Ezgi steht neben ihr.</br> „Danke.“ Anja lächelt. „Du auch!“</br> Aber dann sieht sie zwei Leute, die ein Stück weit entfernt miteinander reden.</br> „Anja, was ist los?“</br> „Siehst du, dort …?“</br> Iris ist auch unter den Fans. Sie steht direkt neben Kilian. Die beiden reden und lachen. Iris umarmt Kilian. Sie macht ein Selfie mit ihm. Lacht wieder.</br> „Ach was, lass sie doch“, sagt Ezgi. „Iris ist meistens bei unseren Konzerten. Und nachher redet sie immer mit Kilian. Das kennen wir schon. Das bedeutet nichts.“</br> <i>Hoffentlich.</i></br> „Los, komm, wir gehen alle noch ins Café Blau. Unser Konzert feiern“, sagt Lucy.</br> <i>Ich habe jetzt gar nicht mehr so große Lust auf Feiern.</i></br> [[3.15.1. Was soll ich machen?<-Weiterlesen]] sound.effect.concert1.playing: false sound.effect.endingconcert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMzMjNf/crwodapplause" sound.effect.endingconcert1.description: "endingconcert1" -- {sound effect: "endingconcert1"} <h1><center>Gleich weiter zu seinen Fans</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/65qYxrd1/konzert.jpg' border='0' alt='konzert'/> Das Licht ist viel zu hell.</br> Anja spielt ihre letzten Noten. </br> Es ist nicht gut gelaufen. Sie hat viele Fehler gemacht. Bei einem Lied mussten sie fast aufhören und neu beginnen. Aber dann haben Kilian und Ezgi nochmal alles gerettet.</br> <i>Das <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Publikum: die Zuschauer*innen, Konzertbesucher*innen"> <u> Publikum</u></a> hat die meisten Fehler wahrscheinlich gar nicht gemerkt. </br> Aber die anderen von der Band schon.</i></br> Die haben alle gut gespielt und Kilian hat toll gesungen. So war das Publikum begeistert und hat lange geklatscht.</br> Sie gehen von der Bühne, packen ihre Instrumente ein und gehen dann in den Saal zurück. Dort warten noch ein paar Fans.</br> Kilian geht bei Anja vorbei und legt ihr kurz die Hand auf die Schulter. Dann geht er weiter zu seinen Fans.</br> <i>Das ist alles? Ich brauche jetzt einen Freund!</i></br> Anja hört die Leute um sich herum.</br> „Ihr wart super“, sagen sie. </br> „Toll gespielt!“</br> „Ich habe gar nicht gewusst, dass die Band eine neue Gitarristin hat. Passt die wirklich zu euch?“</br> „Ich gehe zu jedem Konzert von euch.“</br> Ezgi kommt zu ihr.</br> „Tut mir leid“, sagt Anja. „Ich habe echt schlecht gespielt.“</br> „Hey, mach dir keine Sorgen, es war dein erstes Konzert. Wir wissen ja, was du kannst.“</br> Ezgi umarmt sie.</br> Das sieht Anja …</br> „Anja, was ist los?“</br> „Siehst du, dort …?“</br> Iris ist auch unter den Fans, sie steht direkt neben Kilian. Die beiden reden und lachen. Iris umarmt Kilian. Sie macht ein Selfie mit ihm. Lacht wieder.</br> „Lass sie doch“, sagt Ezgi. „Iris ist meistens bei unseren Konzerten. Und nachher redet sie immer mit Kilian. Das kennen wir schon. Das bedeutet nichts.“</br> Hoffentlich.</br> „Los, komm, wir gehen alle noch ins Café Blau. Das Konzert feiern.“</br> <i>Eigentlich habe ich gar keine Lust auf Feiern.</i></br> [[3.15.1. Was soll ich machen?<-Weiterlesen]] sound.effect.endingconcert1.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1><center>Was soll ich machen?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> <p style="font-family:courier;">Kennt ihr das? Dass ihr einfach nicht wisst, was los ist?</br> Mir geht es gerade so, mit Kilian.</p> Anja löscht die zwei Zeilen, die sie für ihren Blog geschrieben hat.</br> <p style="font-family:courier;">Mit der Band läuft es gut. Bald ist unser nächstes Konzert. </br> Aber ich weiß nicht, was mit Kilian ist. Er kann total nett sein, aber dann ist er wieder kalt und geht auf Distanz.</p> Anja löscht den Text wieder. <p style="font-family:courier;">Ich mag ihn wirklich – ihr wisst schon, wen. Aber mag er mich auch?</p> Anja löscht auch diesen Text.</br> <i>Ich kann nicht Mal mehr meinen Blog schreiben. Vielleicht ist es das Beste, ich höre ganz auf damit.</i></br> Anja ruft Melanie an. Sie erzählt ihr, dass es mit Kilian nicht so läuft, wie sie gehofft hat.</br> „Tut mir leid, Anja“, sagt Melanie. „Das klingt echt nicht gut.“</br> „Was soll ich denn jetzt machen? Soll ich ihn einfach fragen, warum er so zu mir ist? Mal nett und mal <a class="aciklama" href="#0" data-title= "gleichgültig: wenn einem etwas egal ist"> <u> gleichgültig</u></a>?“</br> „Hm … ja, das wäre eine Möglichkeit.“</br> „Oder soll ich warten, dass alles mit der Zeit klarer wird.“</br> „Vielleicht auch nicht schlecht. Aber Anja, tut mir leid, ich muss jetzt los. Ich habe einen Termin. Telefonieren wir ein anderes Mal, ok?“</br> Mit Melanie ist es komisch in letzter Zeit. Sie telefonieren und chatten immer seltener.</br> </i>Ich glaube nicht, dass sie einen Termin hat. Sie wollte einfach nicht mit mir reden. Weil sie mich nicht mehr versteht. Wie immer, wenn es um Kilian geht.</i></br> Aber Anja will jetzt nicht über Melanie nachdenken. Sie muss etwas tun wegen Kilian.</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[3.16.1. Du hast das Richtige gemacht<-Sie schreibt Kilian, dass sie mit ihm sprechen möchte.]]</br></br> [[3.16.2. Lieber noch warten?<-Sie wartet, dass auch ohne ein Gespräch alles klarer wird.]] sound.effect.typing.playing: false -- <h1><center>Du hast das Richtige gemacht</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> {reveal link: 'Anja schickt eine Nachricht an Kilian.', passage: 'msg2'} sound.effect.typing.playing: false -- <h1><center>Lieber noch warten?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> Anja setzt sich auf ihr Bett. </br> Steht wieder auf.</br> Sie geht durchs Zimmer.</br> Setzt sich an den Schreibtisch.</br> Steht wieder auf.</br> <i>Ich muss endlich wissen, was mit mir und Kilian ist.</i></br> Aber was ist, wenn er dann sagt: Du bist mir eben einfach nicht so wichtig …</br> <i>Vielleicht doch lieber noch warten.</i></br> Es klopft an der Zimmertür.</br> <i>Ich will mit niemandem reden.</i></br> Ihr Vater kommt ins Zimmer.</br> „Anja, was ist los mit dir?“, fragt er.</br> „Nichts. Alles gut.“</br> „Irgendetwas ist doch, oder? Du warst die letzten Tage so unruhig. So kenne ich dich gar nicht. Kann ich dir irgendwie helfen?“</br> „Ich habe bloß schlecht geschlafen.“</br> Ihr Vater setzt sich auf einen Stuhl und sagt erstmal gar nichts mehr. Er gibt ihr Zeit. Und irgendwann erzählt Anja ihm von Kilian.</br> „Ich finde, du hast das recht, dass er dir sagt, was los ist“, sagt ihr Vater.</br> „Hm…“</br> „Ich habe so etwas auch einmal mit einem Mädchen erlebt. Als ich jung war. </br> <i>Das will ich gar nicht so genau wissen, Papa.</i></br> „Ich habe nie gewusst, mag sie mich oder nicht? Das ist über ein halbes Jahr so gegangen. Es war schrecklich.“</br> „Aber wenn Kilian sagt, dass ich ihm nicht wichtig bin?“</br> „Besser als gar nicht wissen, was los ist. Und er wäre sehr dumm, wenn er dich nicht will.“</br> „Das sagst du bloß, weil du mein Vater bist.“ Anja lacht.</br> „Das sage ich, weil du ein toller Mensch bist. Und wenn er das nicht sieht, ist es vielleicht besser, er ist nicht in deinem Leben.“</br> <i>Ich habe gar nicht gewusst, dass man mit seinem Vater so ein gutes Gespräch führen kann.</i></br> Als ihr Vater gegangen ist, schreibt sie Kilian. </br></br> {reveal link: 'Anja drückt auf senden', passage: 'msg1'}. <h1><center>Gespräch mit Kilian</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/bvnnjTN8/Killian-und-Anja-confront.jpg' border='0' alt='Killian-und-Anja-confront'/> „Hallo Anja.“</br> Kein Lächeln.</br> <i>Das fängt ja gut an.</i></br> „Wollen wir ein bisschen spazieren gehen?“, fragt Anja.</br> „Ok.“ </br> Beim Gehen kann Anja immer am besten denken und reden. </br> Zuerst schweigen sie eine Weile, aber dann beginnt Anja: „Kilian, ich weiß nicht, was los ist …“ Und sie sagt ihm, dass sie ihn sehr mag, dass sie sich immer freut, wenn sie sich sehen. </br> „Das finde ich doch auch schön“, sagt Kilian. „Was ist denn das Problem?“</br> „Das Problem ist: Du bist manchmal total lieb, manchmal wie ein Fremder.“</br> „Anja, Anja, was hast du denn erwartet? So bin ich nun mal. Das ist ja nicht böse gemeint.“</br> „Ich finde das schwierig. Ich muss wissen, ob ich mich auf dich verlassen kann. Das ist mir wichtig.“</br> „Du machst mir da einen großen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "Druck machen: jemanden sagen, was er/sie machen soll; jemanden drängen" > <u> Druck </u></b></a>. Das gefällt mir gar nicht.“</br> „Ich mache keinen Druck. Du bist der, der sich hier komisch verhält.“</br> „Und ich habe gedacht, du bist anders. Dass alles ok ist und wir einfach eine gute Zeit zusammen haben.“</br> Anja sieht Kilian an.</br> <i>Er sieht wirklich gut aus. Und er kann sehr nett sei. Aber nur, wenn es ihm gerade passt. Ich würde mich mit ihm eigentlich gerne weiterhin treffen, aber …</i></br> „Weißt du was, Kilian? Das ist mir alles zu blöd!“</br> „Was soll das heißen?“</br> „Tschüss Kilian. Das heißt es.“</br> Anja dreht sich um und geht.</br> „Was soll denn das? Komm zurück. Was …?“</br> Aber Anja bleibt nicht stehen.</br> [[3.18. Wie soll es mit der Band weitergehen?<-Weiterlesen]]sound.effect.lake1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTM1NzRf/see" sound.effect.lake1.description: "lake1" -- {sound effect: "lake1"} <h1><center>Wie soll es mit der Band weitergehen?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/BZpKsts8/See-traurig.jpg' border='0' alt='See-traurig'/> Die Sonne spiegelt sich im Wasser. Es ist kalt, aber die Enten auf dem See stört das nicht. In der Nähe lachen Kinder und weiter hinten geht ein Liebespaar vorbei. Sie halten sich an den Händen, reden und lachen.</br> <i>Alle sind fröhlich. Nur ich nicht.</i></br> Anja sitzt auf einer Bank bei dem kleinen See von Hoppenburg. </br> <i>Ezgi hat mich gewarnt, Melanie hat mich gewarnt.</i> </br> Aber sie wollte nicht hören.</br> Es ist das Richtige, ihn nicht mehr zu treffen, da ist Anja sicher.</br> <i>Aber ein bisschen traurig ist es trotzdem.</i></br> Die Frage ist jetzt, wie es mit der Band weitergehen wird. </br> <i>Jetzt sind mal Ferien, aber danach haben wir wieder Probe. Werden wir noch gut zusammenspielen können, nach unserem Streit?</i> </br> Mit der Band aufhören möchte Anja aber nicht. Gerade jetzt, wo sie langsam besser wird. Wo sie das Musikmachen richtig genießen kann.</br> Sie schaut auf den See. Die Enten freuen sich, dass die Sonne scheint und dass sie im Wasser schwimmen können.</br> <i>Die haben keine Kilian-Probleme.</i></br> Anja würde gerne Melanie anrufen und mit ihr über die ganze Sache sprechen. So wie früher immer. Aber sie haben nach dem Gespräch mit Kilian noch gar nicht telefoniert. Es ist etwas anders geworden zwischen ihnen in letzter Zeit. Sie sind sich nicht mehr so nahe. Sie reden selten und streiten oft. </br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[3.19.1. Ich habe dich gewarnt<-Sie ruft Melanie an.]]</br></br> [[3.19.2. Vielleicht eine Textnachricht?<-Sie ruft Melanie nicht an.]]sound.effect.lake1.playing: false -- <h1><center>Ich habe dich gewarnt</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/1zKn46yk/anja-und-melanie-telefonieren-unhappy.jpg' border='0' alt='anja-und-melanie-telefonieren-unhappy'/> „Hallo Anja.“</br> „Hallo Melanie. Schön, dich wieder mal zu hören.“</br> Anja hat ihre Freundin in Wien doch noch angerufen. Vielleicht hat sie sich <a class="aciklama" href="#0" data-title= "unnötig: nicht notwendig / erforderlich / richtig" > <u> unnötig </u></b></a> Sorgen gemacht und es ist eigentlich alles gut zwischen ihnen. „Wie geht’s dir, Anja? Jetzt habe ich wirklich lange nichts mehr von dir gehört.“</br> „Geht so …“</br> „Oje, das klingt nicht gut. Was ist denn los?“</br> „Ach, es ist … Ich hatte vor ein paar Tagen ein Gespräch mit Kilian.“</br> „Ein Gespräch?“</br> „Du weißt schon … er war immer so komisch. Ich habe nie gewusst, ob er mich mag oder nicht.“</br> „Ach, SO EIN Gespräch. Hm … so wie du klingst, ist es nicht gut gelaufen.“</br> „Nein, ist es nicht. Der Typ ist einfach … ‚Ich brauche eben meine Freiheit‘, hat er gesagt. Aber das heißt bei ihm doch bloß: 'Ich will alles so machen, wie es mir gerade passt.'“</br> „So etwas nervt.“</br> „‘Es ist doch alles gut, wie es jetzt ist‘, hat er gemeint. Nichts ist gut!“</br> „Und was hast du dann gemacht?“</br> „Ich bin einfach gegangen. So will ich das nicht. Das Teil Kilian ist damit wohl vorbei. Aber das weiß ich bloß mit dem Kopf. Mit den Gefühlen ist es ein bisschen anders.“</br> <i>Jetzt musst du sagen: So ein Idiot, das tut mir alles so leid.</i></br> Aber Melanie sagt: „Das willst du jetzt vielleicht nicht hören, aber ich habe dich gewarnt. Und deine Freundin in Hoppenburg auch. Das war ja klar, dass es so endet.“</br> „Nichts war klar.“</br> „Wie du meinst“, sagt Melanie.</br> Es ist eine <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Weile: eine Zeit (lang)" > <u> Weile</u></b></a> still.</br> „Na vielen Dank für deine Hilfe!“, ruft Anja und beendet das Gespräch. </br> Sie wirft das Handy in eine Zimmerecke und zieht sich das Kissen über den Kopf.</br> <center> [[B1Quiz3_Band<-WEITER]]</center> sound.effect.lake1.playing: false -- <h1><center>Vielleicht eine Textnachricht?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/6q8yHmCK/Blog-unhappy.jpg' border='0' alt='Blog-unhappy'/> „Ich habe extra dein Lieblingsessen gekocht“, sagt Anjas Mutter beim Abendessen. </br> „Das ist sehr lieb, aber …“</br> „Jetzt iss doch ein bisschen was.“</br> Anja isst ein wenig. Sie will ihre Mutter nicht enttäuschen.</br> Aber sie hat einfach keinen Hunger.</br> Am Ende hat sie den halben Teller geschafft. </br> Sie geht in ihr Zimmer und setzt sich aufs Bett.</br> So kann es nicht weitergehen. Sie muss doch wieder mal mit Melanie reden. Soll sie sie nicht doch anrufen?</br> <i>Ich kann ihr ja eine Nachricht schreiben. Da kann ich ihr erzählen, was los wie das Gespräch mit Kilian gelaufen ist. Aber muss nicht mit ihr sprechen. Dann streiten wir auch nicht.</br> Oder soll ich Ezgi anrufen?</i></br> Ezgi ist eine gute Freundin geworden, und Anja redet jetzt viel mehr mit ihr als mit Melanie. </br> <i>Vielleicht ist das für Melanie schwierig? Streiten wir deshalb so oft? Ich mag Ezgi ja nicht lieber als dich, Melanie.</i></br> Aber mit Ezgi über Kilian sprechen ist keine so gute Idee. Die beiden spielen schon lange zusammen in der Band. Ezgi kennt ihn viel länger als Anja. Und außerdem, vielleicht sagt Ezgi dann: Ich habe es dir ja gesagt …</br> Also eine Textnachricht an Melanie:</br> 'Ich habe vor ein paar Tagen mit Kilian geredet. Wir werden uns nicht mehr treffen.' </br> <i>Das stimmt schon, aber es klingt so wenig persönlich, eher wie ein Bericht aus einer Zeitung.</i></br> Sie löscht den Text.</br> 'Kilian ist ein Idiot! Das ist mir jetzt klar geworden.'</br> <i>Nein, das will ich auch nicht schreiben.</i></br> 'Melanie, was ist los mit uns? Warum reden wir nicht mehr miteinander?'</br> Aber Anja löscht auch diesen Text wieder. </br> [[B1Quiz3_Band<-Weiterlesen]] sound.ambient.title2.playing: false sound.effect.bandprobe3.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTM2NjFf/probe2" sound.effect.bandprobe3.description: "bandprobe3" -- {sound effect:"bandprobe3"} <h1><center>Zu langsam, zu schnell</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/GpztbCQr/Probe-unhappy.jpg' border='0' alt='Probe-unhappy'/> Anja packt ihre Gitarre aus und spielt ein paar Töne. Sie haben die erste Bandprobe nach den Ferien.</br> Und heute sehen sie und Kilian sich zum ersten Mal. Seit ihrem Streit.</br> Alle außer ihm sind schon hier und bereiten sich vor.</br> Ezgi kommt zu ihr und nimmt kurz ihre Hand.</br> „Alles gut, Anja? Wie wird es mit Kilian werden?“</br> „Wird schon gehen.“</br> Da geht die Tür auf und Kilian kommt herein. </br> <i>Er sieht noch immer gut aus …</br> Aber das reicht eben nicht.</i></br> „Hallo zusammen“, sagt er und lacht. Aber es klingt nicht ganz echt.</br> Sie spielen ihr erstes Lied.</br> </i>Ganz ok. Vielleicht klappt es ja doch gut mit der Band. Wir spielen noch immer gut zusammen.</i></br> Aber mitten im Lied hört Kilian auf zu singen.</br> „Du bist zu langsam, Anja! So geht das nicht.“</br> „Aber ich war gar nicht …“</br> „Fangen wir noch einmal von vorne an.“</br> Und so geht es die ganze Probe weiter. Immer hat Kilian irgendetwas zu <a class="aciklama" href="#0" data-title= "meckern: sich beschweren (umgangssprachlich)" > <u>meckern</u></b></a>. </br> Zu langsam, zu schnell, zu laut, zu leise.</br> Es ist keine angenehme Probe, niemand in der Band fühlt sich wohl. Und am Ende gehen sie nicht, wie sonst oft, noch gemeinsam einen Kaffee trinken. </br> Anja geht mit ihrer Freundin nach Hause.</br> „So klappt es nicht“, sagt Ezgi.</br> „Nein, wirklich nicht.“</br> „Ihr müsst eine Möglichkeit finden, dass ihr gemeinsam spielen könnt.“</br> „Was soll ich denn tun? Er hat doch dauernd gemeckert. Ich habe gar nichts gesagt.“</br> „Ich weiß. Ich werde mal mit ihm reden.“</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[3.21.1. Es wird nicht besser<-Sie möchte die Band verlassen.]]</br></br> [[3.22.2. Wir spielen schon lange zusammen<-Sie möchte, dass Kilian die Band verlässt.]]</br> sound.effect.bandprobe3.playing: false sound.effect.lake1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTM1NzRf/see" sound.effect.lake1.description: "lake1" -- {sound effect: "lake1"} <h1><center>Es wird nicht besser</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/BZpKsts8/See-traurig.jpg' border='0' alt='See-traurig'/> Die kleine Bank am See ist zu Anjas Lieblingsplatz geworden. Dort kann sie am besten nachdenken. Sie schaut hinaus auf das Wasser und sieht die Enten schwimmen.</br> <i>Vielleicht sollte ich eine Liste machen. Ob ich nach dieser Probe noch in der Band bleiben möchte oder nicht.</i></br> </br> <b>Für die Band:</b></br> Ich mache sehr gerne Musik.</br> Ezgi ist auch in der Band.</br> Kilian wird sich schon wieder beruhigen.</br> </br> <b>Gegen die Band:</b></br> Kilian meckert die ganze Zeit.</br> </br> 3:1 also fürs Bleiben in der Band.</br> <i>Im Fußball wäre das eine klare Entscheidung. Aber ist es das hier auch?</i></br> Mit Kilian wird es wahrscheinlich NICHT besser werden. Der ist beleidigt und will nicht mehr mit ihr zusammenspielen. So wirkt es jedenfalls.</br> <i>Dann soll doch </i>er<i> gehen!</i></br> Aber Anja weiß: Sie ist die Neue, die anderen spielen schon lange zusammen. Wenn es mit ihr und Kilian nicht klappt, dann muss wahrscheinlich sie die Band verlassen, nicht er.</br> Bleibt noch eine Sache von ihrer Liste: Das Musikmachen. Das würde ihr wirklich fehlen, wenn sie nicht mehr in der Band ist. </br> <i>Aber ich kann ja auch alleine Musik machen. Ich muss mit dem Gitarrenspielen nicht aufhören, nur weil Kilian so unangenehm ist.</i></br> Da hört sie eine Stimme hinter sich.</br> „Ach Anja, arme Anja, mal wieder allein am See?“</br> <i>Iris!</i></br> Sie geht mit ihrem Hund spazieren. </br> „Lass mich in Ruhe, Iris.“</br> „Ist Kilian gar nicht hier?“</br> „Iris …“</br> Anja sieht Iris an. </br> <i>Eigentlich sieht sie auch nicht sehr glücklich aus.</i></br> Ihre Augen treffen sich. Und da … irgendetwas ist anders als sonst …</br> [[3.22.1. Mit Iris am See<-Weiterlesen]] sound.effect.bandprobe3.playing: false sound.effect.lake1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTM1NzRf/see" sound.effect.lake1.description: "lake1" -- {sound effect: "lake1"} <h1><center>Wir spielen schon lange zusammen</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/BZpKsts8/See-traurig.jpg' border='0' alt='See-traurig'/> Die kleine Bank am See ist zu Anjas Lieblingsplatz geworden. Dort kann sie am besten nachdenken. Sie schaut hinaus auf das Wasser, sieht die Enten schwimmen und entspannt sich ein wenig.</br> <i>Ich weiß wirklich nicht, wie es mit der Band weitergehen soll.</i></br> „Und? Hast du mal mit Kilian geredet? Wie er sich bei der Probe verhalten hat?“ Das hat Anja Ezgi vor einer Stunde in der Cafeteria der Schule gefragt.</br> „Ja, aber das hat nicht viel <a class="aciklama" href="#0" data-title= "nicht genützt: nicht geholfen"> <u>genützt</u></b></a>. Du kennst ihn ja.“</br> „Was hat er gesagt?“</br> „Nicht viel. ‚Ich kann es ja nicht ändern, wenn Anja schlecht spielt. Ich habe nur gesagt, was wahr ist.‘ Solche Sachen eben.“</br> „Wenn es bei den Proben so weitergeht, wie beim letzten Mal, dann kann ich mit Kilian nicht zusammenspielen“, hat Anja gesagt.</br> „Das wäre schade. Ich finde, du passt super in die Band.“</br> „Ich muss ja nicht aufhören mit der Band. Auch Kilian könnte gehen.“</br> „Nein, Anja, tut mir leid“, hat Ezgi gesagt. „Wir spielen schon lange zusammen, er gehört zur Band.“</br> „Aber er verhält sich komisch, nicht ich.“</br> „Ich weiß. Aber Kilian ist echt ein guter Musiker. Er bleibt in der Band, auch wenn er manchmal ein Idiot ist. Mach es einfach wie ich: Gut zusammenspielen, aber privat nicht so viel gemeinsam machen. Er muss ja nicht dein bester Freund werden.“</br> Anja sieht auf den See hinaus. </br> <i>Ezgi <a class="aciklama" href="#0" data-title= " leicht reden haben: für Ezgi ist das Thema nicht so problematisch" > <u> hat leicht reden </u></b></a>. Über sie meckert er ja nicht dauernd.</i></br> Da hört sie eine Stimme hinter sich.</br> „Ach Anja, arme Anja, wieder mal allein am See?“</br> <i>Iris!</i></br> Sie geht mit ihrem Hund spazieren. </br> „Lass mich in Ruhe, Iris.“</br> „Ist Kilian gar nicht hier?“</br> „Iris …“</br> Anja sieht Iris an. </br> <i>Eigentlich sieht sie auch nicht sehr glücklich aus.</i></br> Ihre Augen treffen sich. Und da … irgendetwas ist anders als sonst …</br> [[3.22.2. Anja, Iris, Coco<-Weiterlesen]] sound.effect.lake1.playing: false -- <h1><center>Mit Iris am See</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/ZYsNrr6Z/See-mit-Iris.jpg' border='0' alt='See-mit-Iris'/> Sie schauen sich an. Keine will zuerst wegsehen.</br> „Willst du dich nicht zu mir setzen, Iris?“</br> <i>Warum habe ich das jetzt gefragt? Bin ich verrückt? Ich will doch nicht mit Iris am See sitzen.</i></br> Iris schaut ein bisschen überrascht.</br> „Äh … ok“, sagt sie dann.</br> <i>Das gibt es ja nicht. Sie setzt sich zu mir.</i></br> Iris‘ Hund <a class="aciklama" href="#0" data-title= "bellen: 'wuff, wuff' " ><u>bellt</u></a> die Enten an.</br> „Schschsch, Coco. Sitz!“</br> Jetzt sitzen sie alle drei da. Anja, Iris, Coco. Und keine sagt etwas.</br> <i>Komische Situation. Da kann ich auch einfach fragen, was ich schon lange wissen wollte. Ist ja auch egal jetzt.</i></br> „Iris, warum bist du eigentlich immer so gemein zu mir?“</br> Iris schweigt.</br> <i>Na klar. Jetzt sagt sie sicher gleich wieder etwas Gemeines und geht. Aber dann habe ich wenigstens meine Ruhe.</i></br> „Ich weiß auch nicht … ist halt so. Du warst die Neue. Die anderen fanden dich super. Und dann hast du dich sofort gut mit Kilian verstanden, dem ‚Star‘ der Schule. Ich habe mich so unwichtig gefühlt“, sagt Iris. „Das war einmal … Aber warte mal … was hat das mit Kilian zu tun?“</br> Iris sagt nichts.</br> „Nee … das kann nicht sein. Du und Kilian?“</br> „Na ja, viele Mädchen mögen ihn … Aber er hat mich nie <a class="aciklama" href="#0" data-title= "jemanden beachten: jemanden wahrnehmen; sich für jemanden interessieren " ><u>beachtet</u></a>. Und dann habe ich mir gedacht: Vielleicht jetzt, wenn ihr beide euch nicht mehr so gut versteht …“</br> „Aber es hat sich nichts geändert?“</br> „Nein, leider nicht.“</br> „Glaub mir, du <a class="aciklama" href="#0" data-title= "versäumen: etwas verpassen" > </b> <u> versäumst</u></a> echt nichts.“</br> „Wahrscheinlich hast du recht.“ </br> Sie lachen beide.</br> Coco bellt.</br> „<a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Friede: man versteht sich und streitet / kämpft nicht mehr" ></b><u>Friede</u></a>?“, fragt Anja und hält Iris die Hand hin. </br> „Friede.“ Sie gibt ihr die Hand. </br> „Jetzt muss ich aber weiter“, sagt sie dann. „Coco wird schon ganz unruhig.“</br> [[3.23.1 Lieder schreiben<-Weiterlesen]] sound.effect.notification3.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3Mzc5MTRf/message_musikmachen" sound.effect.notification3.description: "notification2" -- {sound effect: 'notification3'} <h1><center>Lieder schreiben</h1></center></br> <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ezgi, hast du morgen Lust ein bisschen Musik zu machen?</div>"; }, 700); [continue] <p id="msg2"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg2").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ja, klar, aber ich kann erst nach 4 Uhr.</div>"; }, 3900); [continue] <p id="msg3"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg3").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Kein Problem, ich freu mich drauf.</div>"; }, 5900); [continue] [after 7500 ms] Anja hat die Band verlassen. Die Band spielt auch ohne sie weiter, mit einer neuen Gitarristin. </br> Aber sie hat es gemacht wie geplant: Sie hat trotzdem nicht mit dem Musikmachen aufgehört. Oft sitzt sie jetzt in ihrem Zimmer, spielt Gitarre und singt dazu. </br> <i>Vielleicht klingt es ja schrecklich. Aber mir macht es Spaß.</i></br> Und manchmal spielt sie auch mit Ezgi. Sie sind keine richtige Band, aber sie machen gerne gemeinsam Musik. </br> Und vor ein paar Wochen hat Anja dann zum ersten Mal ein eigenes Lied geschrieben. </br> <i>Es ist, als ob … als ob das schon lange in mir war.</i> </br> Am liebsten schreibt sie auf der Bank am See. Da fallen ihr die besten Texte und Melodien ein.</br> <i>Eigentlich alles gut, oder?</i></br> Aber eines ist nicht gut: Anja hat wieder mit Melanie gestritten.</br> „Was? Iris ist jetzt deine Freundin? <a class="aciklama" href="#0" data-title= "spinnen: verrückt sein" > <u>Spinnst</u></a> du?“, hat sie gefragt.</br> „Ich habe nicht gesagt, dass sie meine Freundin ist. Aber wir verstehen uns jetzt besser.“</br> „Bloß weil ihr beide Kilian blöd findet?“</br> „Vielleicht ist da auch mehr. Vielleicht könnten wir wirklich Freundinnen sein.“</br> „Dir kann man echt nicht mehr helfen, Anja. Du bist verrückt.“</br> Seit diesem Tag haben sie nicht mehr geredet und auch keine Nachrichten mehr geschrieben.</br> <i>Sie soll sich erstmal entschuldigen.</i></br> Aber manchmal denkt Anja selbst auch: Ist es verrückt, dass sie jetzt öfter Zeit mit Iris verbringt? Oder ist Melanie verrückt? Es ist doch besser, sich mit einem Menschen zu verstehen, als immer nur zu streiten, oder? <i>Können wir Freundinnen werden? Möchte ich das?</i></br></br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[3.24.1. Blog: Iris, meine Freundin<-Sie möchte, dass Iris ihre Freundin wird.]]</br> </br> [[3.24.2. Blog: Wo ich stehe<-Iris ist Anja nicht so wichtig.]] sound.effect.notification2.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Iris meine Freundin</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;"><p style="font-family:courier;">Jetzt schreibe ich also doch noch einmal meinen Blog. Auch wenn ich nicht glaube, dass irgendjemand das hier lesen wird. Nicht nach so langer Zeit.</br> Aber das macht nichts. Ich schreibe heute vor allem für mich. </br> Ich konnte diesen Blog nicht mehr schreiben, weil ich nicht wusste, wo ich stehe, wer ich bin. Was ich in meinem Leben will. </br> Und ich werde jetzt auch nicht schreiben: Alles ist gut, alle meine Probleme sind gelöst. </br> Denn das stimmt natürlich nicht.</br> Was aber schon stimmt: Das Schuljahr geht langsam zu Ende und ich weiß ein bisschen besser, wo ich stehe und was ich will. </br> Viel ist in diesem Jahr passiert: Es war keine leichte Zeit, auch wegen Kilian, und ich streite viel zu viel mit meiner Freundin in Wien. Aber ich habe zwei neue Freundinnen gewonnen: Ezgi, mit der ich mich von Anfang an gut verstanden habe, und Iris, mit der ich mich GAR NICHT verstanden habe. Aber dann haben wir uns mal richtig unterhalten und Dinge zusammen unternommen und wir haben gemerkt, wir mögen uns eigentlich gern. Am Donnerstag ist hier das Schulfest, zum Abschluss des Schuljahres. Und mit wem gehe ich hin? Ihr werdet es nicht glauben: mit Iris. Ezgi wird natürlich auch dort sein, aber sie hat viel zu tun, sie spielt mit der Band, da hat sie kaum Zeit für mich.</br> Doch was mich in diesem Jahr am meisten überrascht hat: Ich schreibe und spiele jetzt meine eigenen Lieder, manchmal nur für mich, aber manchmal auch gemeinsam mit Ezgi, ich mit der Gitarre und sie mit dem Bass. Und vielleicht … sehr vielleicht … spiele ich auch ein Lied von mir beim Schulfest … wenn ich den Mut dazu habe.</br> Und hier höre ich nun WIRKLICH mit dem Blog auf. Ganz. Aber wer trotzdem etwas von mir hören will: Kommt zum Schulfest in Hoppenburg, dort spiele ich vielleicht ein Lied …</p> <b>Was macht Anja?</b> </br> [[3.25.1.1. Noch eine andere Sängerin<-Sie möchte am Schulfest spielen]] </br></br> [[3.25.1.2. Ich warte noch ein bisschen<-Sie möchte am Schulfest nicht spielen]] sound.effect.notification2.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Wo ich stehe</h1></center></br><p style="font-family:courier;"> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;">Jetzt schreibe ich also doch noch einmal meinen Blog. Auch wenn ich nicht glaube, dass irgendjemand das hier lesen wird. Nicht nach so langer Zeit.</br> Aber das macht nichts. Ich schreibe heute vor allem für mich. </br> Ich konnte diesen Blog nicht mehr schreiben, weil ich nicht wusste, wo ich stehe, wer ich bin. Was ich in meinem neuen Leben will. </br> Und ich werde jetzt auch nicht schreiben: Alles ist gut, meine Probleme sind gelöst. </br> Denn das stimmt natürlich nicht.</br> Was aber schon stimmt: Das Schuljahr geht langsam zu Ende und ich weiß ein bisschen besser, wo ich stehe und was ich will. </br> Viel ist in diesem Jahr passiert: Es war keine leichte Zeit, auch wegen Kilian, und ich streite viel zu viel mit meiner Freundin in Wien. Aber ich habe eine neue Freundin gewonnen: Ezgi, mit der ich mich von Anfang an gut verstanden habe. Am Donnerstag ist Schulfest, zum Abschluss des Schuljahres. Und natürlich gehe ich mit ihr zusammen hin.</br> Aber auch von Iris gibt es Neuigkeiten: Zuerst habe ich mich mit ihr GAR NICHT verstanden, das wisst ihr ja. Aber dann haben wir uns mal richtig unterhalten und uns ganz gut verstanden. Richtige Freundinnen sind wir nicht geworden, aber es gibt jetzt auch keine Probleme mehr zwischen uns. Und das ist gut so.</br> Doch was mich in diesem Jahr am meisten überrascht hat: Ich schreibe und spiele jetzt meine eigenen Lieder, meistens nur für mich, aber manchmal auch gemeinsam mit Ezgi, ich mit der Gitarre und sie mit dem Bass. Und vielleicht … sehr vielleicht … spiele ich auch ein Lied von mir beim Schulfest … wenn ich den Mut dazu habe.</br> Und hier höre ich nun WIRKLICH mit dem Blog auf. Ganz. Aber wer trotzdem etwas von mir hören will: Kommt zum Schulfest in Hoppenburg, dort spiele ich vielleicht ein Lied …</p> <b>Was macht Anja?</b></br> [[3.25.2.1. Noch etwas auf dem Programm<-Sie möchte am Schulfest spielen.]]</br></br>[[3.25.2.2. Noch nicht<-Sie möchte am Schulfest nicht spielen.]] sound.effect.typing.playing: false sound.effect.typing.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Noch eine andere Sängerin</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/13DdbRKC/Fu-ball-tor2.jpg' border='0' alt='Fu-ball-tor2'/></br> „Du musst unbedingt singen“, sagt Iris.</br> „Ich weiß nicht.“</br> „Alle werden es super finden.“</br> „Hm … mal sehen.“</br> Anja hat Iris gestern ein Lied von ihr vorgespielt. Das Lied, das sie heute vielleicht auf dem Schulfest singen möchte. Es ist ihr persönlichster Song und erzählt von ihrem neuen Leben in der neuen Stadt. Iris fand ihn toll. Deshalb macht sie Anja Mut, am Abend wirklich aufzutreten.</br> Sie haben gerade das Fußballspiel der Schüler gegen die Lehrer angesehen. Das ist immer ein wichtiger Programmpunkt beim Schulfest. Die Schüler haben leider nicht gewonnen, aber sie haben gut gespielt, und ein 2:2 ist auch nicht schlecht. Jetzt essen Anja und Iris einen Kuchen in der Cafeteria. </br> {reveal link: 'Danach geht es gleich weiter zum Schülertheater.', passage: '3.25.1.1. Noch eine andere Sängerin 2'} sound.effect.typing.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Ich warte noch ein bisschen</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/13DdbRKC/Fu-ball-tor2.jpg' border='0' alt='Fu-ball-tor2'/></br> „Du musst unbedingt singen“, sagt Iris.</br> „Ich weiß nicht.“</br> „Alle werden es super finden.“</br> „Hm … mal sehen.“</br> Anja hat Iris gestern ein Lied von ihr vorgespielt. Das Lied, das sie heute vielleicht auf dem Schulfest singen möchte. Es ist ihr persönlichster Song und erzählt von ihrem neuen Leben in der neuen Stadt. Iris fand ihn toll. Deshalb macht sie Anja Mut, am Abend wirklich aufzutreten.</br> Sie haben gerade das Fußballspiel der Schüler gegen die Lehrer angesehen. Das ist immer ein wichtiger Programmpunkt beim Schulfest. Die Schüler haben leider nicht gewonnen, aber sie haben gut gespielt und ein 2:2 ist auch nicht schlecht. Jetzt holen sich Anja und Iris einen Kuchen in der Cafeteria. </br> {reveal link: 'Danach geht es gleich weiter zum Schülertheater.', passage: '3.25.1.2. Ich warte noch ein bisschen 2'} sound.effect.applaus1.playing: false sound.effect.endingconcert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMzMjNf/crwodapplause" sound.effect.endingconcert1.description: "endingconcert1" -- {sound effect: "endingconcert1"} <h1><center>Mein Lied</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/KvsQG0Fg/anja-und-ezgispielen.jpg' border='0' alt='anja-und-ezgispielen'/> Die Band spielt sehr gut. Auch die neue Gitarristin. </br> Kilian singt super.</br> <i>Aber was ist sonst so interessant an ihm? Warum habe ich den mal toll gefunden?</i></br> Das Publikum ist begeistert, die Band spielt noch zwei <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Zugabe: noch ein Lied mehr spielen" > <u>Zugaben</u></b></a>.</br> Dann wird es still auf der Bühne und Ezgi geht nach vorne, zum Mikrofon.</br> „Ich habe eine Überraschung für euch“, sagt sie. „Ein Lied kommt noch, aber nicht von unserer Band.“</br> Die Leute im Publikum sehen sie fragend an.</br> „Ich darf jetzt meine liebe Freundin Anja auf die Bühne bitten.“</br> <i>Jetzt kann ich nicht mehr zurück.</i></br> Anja packt ihre Gitarre aus, Ezgi nimmt ihren Bass.</br> Sie beginnen ganz leise. Ein paar Töne nur, wie ein leichter Wind in den Bäumen am See.</br> Dann werden sie lauter. {reveal link: 'Anja beginnt zu singen', passage: 'msgA2_20B'}</br>sound.effect.probe1.playing: false sound.effect.receive.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzNf/whatsapp_receive2" sound.effect.receive.description: "receive" -- {sound effect: "receive"} <h1><center>Doch Fußball?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/SNXMVJG9/Anja-closeup-unsecure.jpg' border='0' alt='Anja-closeup-unsecure'/> <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Hallo Anja, tut mir echt leid, wir nehmen dich nicht bei der Band. Wir haben lange diskutiert. Ich habe alles versucht. Aber die anderen wollten nicht. Ich hoffe, du bist nicht zu traurig. Ezgi</div>"; }, 500); [continue] [after 3 seconds] <i>Natürlich bin ich traurig.</i></br> Aber Anja ist auch nicht sehr überrascht über Ezgis Nachricht. Es hat wirklich nicht so gut geklappt beim Vorspielen. </br> <i>Sehr schade. Aber ich habe es versucht, das ist das Wichtigste.</br> Und ich habe ja noch einen anderen Plan …</i></br> Anja geht zur Sporthalle und klopft an der Tür zum Lehrerzimmer. Sie möchte mit ihrer Sportlehrerin, Frau Waldinger, sprechen.</br> „Hallo … Anja? Was kann ich für dich tun?“</br> „Hallo Frau Waldinger … ich … äh …“</br> <i>Wird sie meine Idee gut finden? Eine Fußballmannschaft für Mädchen in Hoppenburg? Wird sie mir helfen?</i></br> „Ich bin neu hier, das wissen Sie ja. Ich komme aus Wien. Und in meiner alten Schule hat es eine Fußballmannschaft für Mädchen gegeben.“</br> „Das ist schön. Ich habe selbst früher viel Fußball gespielt.“</br> <i>Das ist doch schon mal gut.</i></br> „Ich finde es schade, dass es hier keine Mannschaft für Mädchen gibt“, sagt Anja. „Deshalb würde ich gerne eine gründen. Hier an der Schule.“</br> Frau Waldinger sieht Anja an und denkt nach. </br> „Das ist eigentlich eine gute Idee“, sagt sie dann. „Aber … das ist nicht so leicht. Das Schuljahr hat schon begonnen. Und hier gibt es auch keine Trainerin.“</br> „Sie haben doch gesagt, dass Sie früher selbst Fußball gespielt haben. Können Sie nicht unsere Trainerin sein?“</br> Frau Waldinger überlegt. Sie sieht etwas in ihrem Kalender nach.</br> <i>Schaut sie, wann sie Zeit hätte für das Training?</i></br> „Also gut, ich rede mal mit unserer Direktorin“, sagt sie. „Wenn sie zustimmt, dann könnte es klappen.“</br> [[2.7. Der Typ von der Theater-AG<-Weiterlesen]] sound.effect.probe1.playing: false sound.effect.school2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQyNjBf/school2" sound.effect.school2.description: "school2" -- {sound effect: "school2"} <h1><center>Du redest so komisch</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> „Hallo, Kilian!“, ruft Anja und winkt.</br> Es ist große Pause und sie ist mit Ezgi auf dem Schulhof.</br> Sie hat es versucht: Sie hat Kilian nicht angesehen. Nicht mit ihm geredet. Er sollte glauben, dass sie kein Interesse an ihm hat. </br> Aber es hat nicht funktioniert. Also hat sie beschlossen, ihm doch zu zeigen, dass sie ihn gerne kennenlernen will.</br> „Anja, denk daran, was ich dir über Kilian gesagt habe.“</br> Jetzt hat Kilian sie auch gesehen und winkt. </br> „Ich gehe kurz zu ihm.“</br> „Anja!“ </br> Sie geht los, aber eine Gruppe von Mädchen stellt sich ihr in den Weg.</br> „Na Anja, wo gehst du hin?“</br> „Was wollt ihr denn hier? Lasst mich in Ruhe“, sagt Anja.</br> „Sorry, aber ich kann dich leider nicht verstehen.“</br> „Du redest so komisch.“</br> „Reden alle in Österreich so wie du?“</br> „Sind alle in Österreich so dumm wie du?“</br> <i>Was ist hier los?</i></br> Alle reden durcheinander. Und alle sind gegen sie. </br> Da kommt noch ein Mädchen hinter den anderen heraus.</br> <i>Ach so, natürlich, alles klar.</i></br> „Oh Kilian, Kilian, ich liebe dich so sehr.“</br> Iris macht Küsse in die Luft und sieht sie böse an.</br> Seit dem ersten Tag ist sie gegen sie.</br> „Was ist denn dein Problem, Iris? Ich wollte gerade mit Kilian reden, na und? Was geht das dich an?“</br> „Kilian wird dich gar nicht verstehen, mit deinem blöden <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Ösi-Akzent: österreichischer Akzent (umgangsprachlich, unhöflich, beleidigend)" > <u> Ösi-Akzent </u></a>.“</br> „Das werden wir ja sehen.“</br> „Und was du schon wieder trägst! Sehen alle in Österreich so <a class="aciklama" href="#0" data-title= "peinlich: beschämend, 'cringy'" > <u>peinlich</u></a> aus wie du?“</br> „Iris, lass mich einfach in Ruhe.“</br> Da kommt Ezgi und sagt: „Komm, lass uns gehen.“</br> Anja blickt noch einmal zu Kilian. Aber er ist schon weg.</br> „Ja, lass uns gehen“, sagt sie. „Die Pause ist ja auch gleich vorbei.“</br> [[3.10. Blog: Wie steht es?<-Weiterlesen]] sound.effect.concert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTM1NDBf/crowd.mp3" sound.effect.concert1.description: "concert1" -- {sound effect: "concert1"} <h1><center>Das wird total schrecklich</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/rFHgVDjy/anjaspieltalleine.jpg" alt="anjaspieltalleine"/> <i>10 Minuten … nur noch 10 Minuten …</i></br> Anja steht mit den Kollegen von der Band im Raum hinter der Bühne. Es ist ihr erstes Konzert und sie ist sehr nervös.</br> Sie sieht zu Kilian. </br> Er sitzt ruhig da, trinkt etwas. Schaut auf sein Handy.</br> Er hat nicht mehr geschrieben, seit sie das Treffen abgesagt hat. Soll sie ihn noch einmal fragen, ob sie sich treffen wollen?</br> <i>Das kann ich auch später entscheiden. Jetzt muss ich erstmal das Konzert schaffen.</i></br> „Bist du … bist du nicht nervös?“, fragt sie Kilian.</br> „Nervös? Ne, das ist ja nicht mein erstes Konzert.“</br> „Für mich ist es das erste.“</br> „Klar, dass du dann nervös bist.“</br> Er sieht wieder auf sein Handy.</br> <i>Das ist alles? Mehr sagst du nicht?</i></br> Anja sieht Kilian enttäuscht an. Aber er merkt es gar nicht. Er spielt irgendein Spiel auf dem Handy.</br> <i>Vielleicht doch ganz gut, dass wir uns nicht getroffen haben.</i></br> „Anja, wie geht’s dir? Was ist los?“ fragt Ezgi. </br> „Ich … ich kann das nicht. Es war ein Fehler, dass ich bei der Band mitmache. Ich kann heute nicht spielen. Das wird total schrecklich.“</br> Ezgi umarmt sie.</br> „Das ist normal, dass du dich so fühlst. Mir ist es bei meinem ersten Konzert auch so gegangen.“</br> „Wirklich?“</br> „Ja klar. Wir alle. Auch Kilian war sehr nervös beim ersten Mal.“</br> „Echt? Kilian?“</br> „Er würde dir das nie erzählen. Aber ich war dabei. Ich habe gesehen, wie er auf und ab gelaufen ist und ganz <a class="aciklama" href="#0" data-title= "feucht: nass" > <u> feuchte</u></a> Hände hatte.“</br> Ezgi lacht.</br> Und dieses Bild – der nervöse Kilian – findet Anja auch lustig und sie lachen gemeinsam. </br> <i>Mit einer guten Freundin ist alles viel leichter.</i></br> Da geht das Licht an und sie müssen auf die Bühne. </br> <b>Wie fühlt Anja sich?</b></br> [[3.14.2.1. Super gespielt, Anja!<-Anja ist dank Ezgis Hilfe nicht mehr so nervös.]]</br></br> [[3.14.2.2. Passt die wirklich zu euch?<-Anja fühlt sich immer noch unsicher.]] sound.effect.concert1.playing: false sound.effect.endingconcert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMzMjNf/crwodapplause" sound.effect.endingconcert1.description: "endingconcert1" -- {sound effect: "endingconcert1"} <h1><center>Super gespielt, Anja!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/65qYxrd1/konzert.jpg' border='0' alt='konzert'/> Anja spielt ihre letzten Noten. Sie lächelt.</br> Es ist gut gelaufen. Natürlich hat sie immer wieder kleine Fehler gemacht. Aber das hat keiner im <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Publikum: die Zuschauer*innen, Konzertbesucher*innen"> <u> Publikum</u></a> gemerkt. Kilian hat toll gesungen, Ezgi und die anderen waren natürlich auch super. Die Leute haben lange <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klatschen: applaudieren"><u> geklatscht</u></a>, sie mussten noch drei Zugaben spielen.</br> Kilian lächelt sie an.</br> Sie gehen von der Bühne, packen ihre Instrumente ein und gehen dann in den Saal zurück. Dort warten noch Leute aus dem Publikum, die ihnen gratulieren wollen.</br> „Du warst super“, sagt Kilian leise und legt ihr kurz die Hand auf die Schulter.</br> Dann geht er weiter.</br> <i>Eigentlich würde ich jetzt gerne länger mit dir reden.</i></br> Aber Kilian ist das Publikum wichtiger. Seine Fans. Er steht vor der Bühne lächelt und redet mit den Jungen und Mädchen, die ihn toll finden. Vor allem mit den Mädchen.</br> Leute kommen zu Anja. Leute, die sie gar nicht kennt.</br> „Wow, super“, sagen sie. </br> „Ihr habt toll gespielt!“</br> „Ich habe gar nicht gewusst, dass die Band eine neue Gitarristin hat.“</br> „Ich komme zu jedem Konzert von euch.“</br> Anja freut sich über die vielen netten Dinge, die die Leute sagen. </br> „Anja, wow, super gespielt!“</br> Ezgi steht neben ihr.</br> „Anja, was ist los?“</br> „Siehst du, dort …?“</br> Iris ist auch unter den Fans. Sie steht direkt neben Kilian. Die beiden reden und lachen. Iris umarmt Kilian. Sie macht ein Selfie mit ihm. Lacht wieder.</br> „Ach was, Iris ist meistens bei unseren Konzerten“, sagt Ezgi. „Und nachher redet sie immer mit Kilian. Das kennen wir schon. Das bedeutet nichts.“</br> <i>Hoffentlich.</i></br> „Los, komm, wir gehen alle noch ins Café Blau. Unser Konzert feiern“, sagt Lucy.</br> <i>Ich habe jetzt gar nicht mehr so große Lust auf Feiern.</i></br> [[3.15.2. Soll ich ihn einfach fragen?<-Weiterlesen]] sound.effect.concert1.playing: false sound.effect.endingconcert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMzMjNf/crwodapplause" sound.effect.endingconcert1.description: "endingconcert1" -- {sound effect: "endingconcert1"} <h1><center>Passt die wirklich zu euch?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/65qYxrd1/konzert.jpg' border='0' alt='konzert'/> Das Licht ist viel zu hell.</br> Anja spielt ihre letzten Noten. </br> Es ist nicht gut gelaufen. Sie hat viele Fehler gemacht. Bei einem Lied mussten sie fast aufhören und neu beginnen. Aber dann haben Kilian und Ezgi nochmal alles gerettet.</br> <i>Das <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Publikum: die Zuschauer*innen, Konzertbesucher*innen"> <u> Publikum</u></a> hat die meisten Fehler wahrscheinlich gar nicht gemerkt. </br> Aber die anderen von der Band schon.</i></br> Die haben alle gut gespielt und Kilian hat toll gesungen. So war das Publikum begeistert und hat lange <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klatschen: applaudieren"> <u> geklatscht</u></a>.</br> Sie gehen von der Bühne, packen ihre Instrumente ein und gehen dann in den Saal zurück. Dort warten noch ein paar Leute aus dem Publikum, die ihnen gratulieren wollen.</br> Kilian geht wortlos an Anja vorbei zu seinen Fans.</br> <i>Hey, ich könnte jetzt einen Freund brauchen.</i></br> Anja hört die Leute um sich herum.</br> „Ihr wart super“, sagen sie. </br> „Toll gespielt!“</br> „Ich habe gar nicht gewusst, dass die Band eine neue Gitarristin hat. Passt die wirklich zu euch?“</br> „Ich gehe zu jedem Konzert von euch.“</br> Ezgi kommt zu ihr.</br> „Tut mir leid“, sagt Anja. „Ich habe wirklich schlecht gespielt.“</br> „Hey, mach dir keine Sorgen, es war dein erstes Konzert. Wir wissen ja, was du kannst.“</br> Ezgi umarmt sie.</br> Das sieht Anja …</br> „Anja, was ist los?“</br> „Siehst du, dort …?“</br> Iris ist auch unter den Fans. Sie steht direkt neben Kilian. Die beiden reden und lachen. Iris umarmt Kilian. Sie macht ein Selfie mit ihm. Lacht wieder.</br> „Ach was, lass sie doch“, sagt Ezgi. „Iris ist meistens bei unseren Konzerten. Und nachher redet sie immer mit Kilian. Das kennen wir schon.“</br> „Los, komm, wir gehen alle noch ins Café Blau. Unser Konzert feiern“, sagt Lucy.</br> <i>Ich habe eigentlich keine große Lust auf Feiern.</i></br></br> [[3.15.2. Soll ich ihn einfach fragen?<-Weiterlesen]] sound.effect.endingconcert1.playing: false sound.effect.mall.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1><center>Soll ich ihn einfach fragen?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> <p style="font-family:courier;">Kennt ihr das auch? Dass ihr einfach nicht wisst, was los ist?</br> Mir geht es gerade mit Kilian so.~~</p> Anja löscht die zwei Zeilen, die sie für ihren Blog geschrieben hat, wieder.</br> <p style="font-family:courier;">Mit der Band läuft es jetzt gut. Bald ist unser nächstes Konzert. Aber richtig zufrieden bin ich nicht. Wegen Kilian.</br> Es hat ein bisschen gedauert, aber dann haben wir uns doch getroffen. Sogar zwei Mal.</p> Anja löscht den Text wieder.</br> <p style="font-family:courier;">Kilian kann total nett sein, aber dann ist er wieder kalt und geht auf Distanz. Irgendwie arrogant. Mag er mich nun oder nicht?</p> Anja löscht auch diesen Text.</br> <i>Ich weiß nicht mal mehr, wie ich meinen Blog schreiben soll. Vielleicht ist es das Beste, ich höre ganz auf damit.</i></br> Anja ruft Melanie an und erzählt ihr, dass es mit Kilian nicht so läuft, wie sie gehofft hat.</br> „Tut mir leid, Anja“, sagt Melanie. „Das klingt echt nicht gut.“</br> „Was soll ich denn jetzt machen? Soll ich ihn einfach fragen, warum er so zu mir ist? Mal nett und mal <a class="aciklama" href="#0" data-title= "gleichgültig: wenn einem etwas egal ist"> <u> gleichgültig</u></a>?“ </br> „Hm … ja, das wäre eine Möglichkeit.“</br> „Oder soll ich warten, dass alles mit der Zeit klarer wird.“</br> „Vielleicht auch nicht schlecht. Aber Anja, tut mir leid, ich muss jetzt los. Ich habe einen Termin. Wir telefonieren ein anderes Mal, ok?“</br> Anja legt ihr Handy weg. Mit Melanie ist es komisch in letzter Zeit. Sie telefonieren und chatten immer seltener.</br> <i>Ich glaube nicht, dass sie einen Termin hat. Sie wollte einfach nicht mit mir sprechen. Weil sie mich nicht mehr versteht. Wie immer, wenn es um Kilian geht.</i></br> Aber Anja will jetzt nicht über Melanie nachdenken. Sie muss etwas tun wegen Kilian.</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[3.16.1. Du hast das Richtige gemacht<-Sie schreibt Kilian, dass sie mit ihm sprechen möchte.]]</br></br> [[3.16.2. Lieber noch warten?<-Sie hofft, dass auch ohne ein Gespräch alles klarer wird.]]</br> sound.effect.lake1.playing: false -- <h1><center>Anja, Iris, Coco</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/ZYsNrr6Z/See-mit-Iris.jpg' border='0' alt='See-mit-Iris'/> Sie schauen sich an. Keine will zuerst wegsehen.</br> „Willst du dich nicht zu mir setzen, Iris?“</br> <i>Warum habe ich das jetzt gefragt? Bin ich verrückt? Ich will doch nicht mit Iris am See sitzen.</i></br> Iris schaut ein bisschen überrascht.</br> „Äh … ok“, sagt sie dann.</br> <i>Das gibt es ja nicht. Sie setzt sich zu mir.</i> </br> Iris‘ Hund <a class="aciklama" href="#0" data-title= "bellen: 'wuff, wuff' " > <u>bellt </u></a> die Enten an.</br> „Schschsch, Coco. Sitz!“</br> Jetzt sitzen sie alle drei da. Anja, Iris, Coco. Und keine sagt etwas.</br> <i>Komische Situation. Da kann ich auch einfach fragen, was ich schon lange wissen wollte. Ist ja auch egal jetzt.</i></br> „Iris, warum bist du eigentlich immer so gemein zu mir?“</br> Iris schweigt.</br> <i>Na klar. Jetzt sagt sie sicher gleich wieder etwas Gemeines und geht. Aber dann habe ich wenigstens meine Ruhe.</i> „Ich weiß auch nicht … ist halt so. Du warst die Neue. Die anderen fanden dich super. Und du hast dich so gut mit Kilian verstanden, dem ‚Star‘ der Schule. Ich habe mich so unwichtig gefühlt“, sagt Iris.</br> „Das war einmal … Aber warte mal … was hat das mit Kilian zu tun?“</br> Iris sagt nichts.</br> „Nee … das kann nicht sein. Du und Kilian?“</br> „Na ja viele Mädchen mögen ihn. Aber er hat mich nie <a class="aciklama" href="#0" data-title= "jemanden beachten: jemanden wahrnehmen; sich für jemanden interessieren "><u>beachtet</u></a>. Und ich habe mir gedacht: Vielleicht jetzt, wenn ihr beiden euch nicht mehr so gut versteht …“</br> „Aber es hat sich nichts geändert?“</br> „Nein, leider nicht.“</br> „Glaub mir, du <a class="aciklama" href="#0" data-title= "versäumen: etwas verpassen"></b><u>versäumst</u></a> echt nichts.“</br> „Wahrscheinlich hast du recht.“ </br> Sie lachen beide. </br> Coco bellt.</br> „<a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Friede: man versteht sich und streitet / kämpft nicht mehr" ><u>Friede</u></a>?“, fragt Anja und hält Iris die Hand hin. </br> „Friede.“ Sie gibt ihr die Hand. </br> „Jetzt muss ich aber weiter“, sagt sie dann. „Coco wird schon ganz unruhig.“</br> [[3.23.2. Meine eigene Musik<-Weiterlesen]] <h1><center>Meine eigene Musik</h1></center></br> {reveal link: 'Anja schickt Ezgi eine Nachricht.', passage: 'msg3'} sound.effect.typing.playing: false -- <h1><center>Noch etwas auf dem Programm</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> „Du musst unbedingt singen“, sagt Ezgi.</br> „Ich weiß nicht.“</br> „Alle werden es toll finden.“</br> Sie sind gemeinsam beim Schulfest und Ezgi macht Anja Mut, am Abend aufzutreten. Sie haben in letzter Zeit viel zusammen Musik gemacht, und es gibt ein Lied, das sie beide besonders mögen. Es ist Anjas persönlichster Song und erzählt von ihrem neuen Leben in der neuen Stadt. </br> Mal sehen …</br> Sie haben gerade das Fußballspiel der Schüler gegen die Lehrer angesehen. Das ist immer ein wichtiger Programmpunkt beim Schulfest. Die Schüler haben leider nicht gewonnen, aber sie haben gut gespielt und ein 2:2 ist auch nicht schlecht. Jetzt holen Anja und Ezgi sich einen Kuchen in der Cafeteria. Danach geht es gleich weiter zum Schülertheater.</br> Romeo und Julia.</br> <i>Ich habe doch irgendwann mal mit einem Typen geredet, der beim Theater mitspielt. Wann war das bloß? Und wie heißt er?</i></br> Da kommt Romeo schon auf die Bühne.</br> „Xander macht das gut.“, <a class="aciklama" href="#0" data-title= "flüstern: leise reden" > <u>flüstert</u></b></a> Ezgi neben ihr.</br> <i>Xander, genau, das war der Name. Ganz am Schulanfang. Beim schwarzen Brett.</i></br> „Ja, finde ich auch“, sagt Anja. „Er sieht nett aus.“</br> Es ist eine tolle Aufführung, und Anja hat <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Träne: wenn man weint, hat man sie in den Augen" > <u>Tränen</u></b></a> in den Augen, als am Ende des Stücks Romeo und Julia tot sind und sie das Theater verlassen.</br> „So, und jetzt gibt es eigentlich nur noch einen Programmpunkt“, sagt sie.</br> „Zwei.“</br> „Wieso zwei?“</br> „Na ja, zuerst ist das Konzert der Band“, sagt Ezgi. „Und danach, habe ich gehört, treten noch zwei andere Musikerinnen auf.“</br> „Was? Wer?“</br> <i>Ach so, Ezgi meint uns. Und sie hat recht. Ich muss es einfach versuchen.</i></br> „Stimmt“, sagt Anja. „Danach kommen noch zwei Musikerinnen.“</br> [[3.26.1. Mein Lied<-Weiterlesen]] sound.effect.typing.playing: false -- <h1><center>Noch nicht</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> „Du musst unbedingt singen“, sagt Ezgi.</br> „Ich weiß nicht.“</br> „Alle werden es toll finden.“</br> Sie sind gemeinsam beim Schulfest und Ezgi macht Anja Mut, am Abend aufzutreten. Sie haben in letzter Zeit viel zusammen Musik gemacht, und es gibt ein Lied, das sie beide besonders mögen. Es ist Anjas persönlichster Song und erzählt von ihrem neuen Leben in der neuen Stadt. </br> Mal sehen …</br> Sie haben gerade das Fußballspiel der Schüler gegen die Lehrer angesehen. Das ist immer ein wichtiger Programmpunkt beim Schulfest. Die Schüler haben leider nicht gewonnen, aber sie haben gut gespielt und ein 2:2 ist auch nicht schlecht. Jetzt holen Anja und Ezgi sich in der Cafeteria einen Kuchen. Danach geht es gleich weiter zum Schülertheater.</br> Romeo und Julia.</br> <i>Ich habe doch irgendwann mal mit einem Typen geredet, der beim Theater mitspielt. Wann war das bloß? Und wie heißt er?</i></br> Da kommt Romeo schon auf die Bühne.</br> „Xander macht das gut.“, <a class="aciklama" href="#0" data-title= "flüstern: leise reden" > <u>flüstert</u></b></a> Ezgi neben ihr.</br> <i>Xander, genau, das war der Name. Ganz am Schulanfang. Beim schwarzen Brett.</i></br> „Ja, finde ich auch“, sagt Anja. „Er sieht nett aus.“</br> Es ist eine tolle Aufführung, und Anja hat <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Träne: wenn man weint, hat man sie in den Augen" > <u>Tränen</u></b></a> in den Augen, als am Ende des Stücks Romeo und Julia tot sind und sie das Theater verlassen.</br> „So, und jetzt gibt es eigentlich nur noch einen Programmpunkt“, sagt sie.</br> „Zwei.“</br> „Wieso zwei?“</br> „Na ja, zuerst ist das Konzert der Band“, sagt Ezgi. „Und danach, habe ich gehört, treten noch zwei andere Musikerinnen auf.“</br> „Was? Wer?“</br> <i>Ach so, Ezgi meint uns. Aber ich glaube, ich warte noch ein bisschen.</i></br> „Ich habe mich jetzt entschieden“, sagt Anja. „Ich möchte heute nicht auftreten. Noch nicht. Im nächsten Jahr dann.“</br> [[3.26.2. Nur für mich<-Weiterlesen]] sound.effect.applaus1.playing: false sound.effect.endingconcert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMzMjNf/crwodapplause" sound.effect.endingconcert1.description: "endingconcert1" -- {sound effect: "endingconcert1"} <h1><center>Nur für mich</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/KvsQG0Fg/anja-und-ezgispielen.jpg' border='0' alt='anja-und-ezgispielen'/> Die Band spielt sehr gut. Auch die neue Gitarristin. </br> Kilian singt super. </br> <i>Aber was ist sonst so interessant an ihm? Warum habe ich den mal toll gefunden?</i></br> Das Publikum ist begeistert, die Band spielt noch zwei <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Zugabe: zwei weitere Songs spielen"> <u>Zugaben</u></a>.</br> Dann wird es auf der Bühne still und die Zuschauer gehen langsam.</br> Anja bleibt noch sitzen. Sie möchte Ezgi sehen und ihr sagen, dass es ein tolles Konzert war.</br> <i>War es eine gute Idee, dass ich heute nicht spiele? Wäre es besser, wenn ich …?</i></br> Ein paar letzte Zuschauer stehen noch da und reden, und von weiter weg hört man das Lachen der Schüler und Schülerinnen.</br> Langsam wird es dunkel.</br> Auf der Bühne steht noch eine Gitarre. {reveal link: 'Anja nimmt sie in die Hand', passage: 'msgA2_20'}sound.effect.sent.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzRf/whatsapp_sent" sound.effect.sent.description: "sent" -- {sound effect: "sent"} <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich glaube, wir sollten mal reden. Ich möchte dich gerne treffen.</div>"; }, 500); [continue] [after 2s] [[3.17. Gespräch mit Kilian<-Weiterlesen]]sound.effect.sent.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzRf/whatsapp_sent" sound.effect.sent.description: "sent" -- {sound effect: "sent"} <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich bin raus. So wie heute, das geht gar nicht.</div>"; }, 500); [continue] [after 2s] Anja geht nach der nächsten Bandprobe alleine nach Hause und schreibt Ezgi diese Nachricht.</br> Es war noch schlimmer als bei der ersten Probe nach den Ferien. </br> <i>Kilian möchte mich aus der Band draußen haben, das ist klar. Wahrscheinlich gefällt ihm nicht, dass ich gesagt habe, dass er sich nicht nett verhält und ich keine Lust auf sowas habe.</i></br> Es ist gut, wegen der Band jetzt Klarheit zu haben. Aber Anja findet es schade, dass sie jetzt keine Musik mehr machen kann.</br> <i>Aber halt – ich muss ja nicht mit der Musik aufhören, nur weil ich nicht mehr in der Band bin.</i></br> Oft sitzt sie also jetzt in ihrem Zimmer, spielt Gitarre und singt dazu. </br> <i>Vielleicht klingt es ja schrecklich. Aber es macht mir Spaß.</i></br> Nachdem Anja die Band verlassen hat, gab es eine Weile schlechte Stimmung zwischen ihr und Ezgi. Aber nicht zu lange, denn sie haben jetzt ein gemeinsames Projekt. Sie sind keine richtige Band, aber sie spielen zusammen Musik, Anja mit der Gitarre und Ezgi mit dem Bass. </br> Und vor ein paar Wochen hat Anja dann zum ersten Mal ein eigenes Lied geschrieben. </br> <i>Es ist, als ob … als ob das schon lange in mir war.</i></br> Am liebsten schreibt sie auf der Bank am See. Da fallen ihr die besten Texte und Melodien ein.</br> <i>Also, eigentlich alles gut, oder?</i></br> Aber eines ist nicht gut: Anja hat wieder mit Melanie gestritten.</br> „Was? Iris ist jetzt deine Freundin? Spinnst du?“, hat ihre Freundin gefragt.</br> „Ich habe nicht gesagt, dass sie meine Freundin ist. Aber wir verstehen uns jetzt besser.“</br> „Bloß weil ihr beide Kilian blöd findet?“</br> „Vielleicht ist da auch mehr. Vielleicht könnten wir wirklich Freundinnen sein.“</br> „Dir kann man echt nicht mehr helfen, Anja. Du bist verrückt.“</br> Seit diesem Tag haben sie nicht mehr geredet und auch keine Nachrichten mehr geschrieben.</br> <i>Sie soll sich erstmal entschuldigen.</i></br> Aber manchmal denkt Anja selbst auch: Ist es verrückt, dass sie jetzt öfter Zeit mit Iris verbringt? Oder ist Melanie verrückt? Es ist doch besser, sich mit einem Menschen zu verstehen, als immer nur streiten, oder? </i>Können wir Freundinnen werden? Möchte ich das?</i></br> <b>Was macht Anja jetzt?</b> </br> [[3.24.1. Blog: Iris, meine Freundin<-Sie möchte, dass Iris ihre Freundin wird.]]</br></br> [[3.24.2. Blog: Wo ich stehe<-Iris ist Anja nicht so wichtig.]] sound.effect.notification2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUxODNf/Notification_Chat_Xander" sound.effect.notification2.description: "notification2" -- {sound effect: 'notification2'} <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Hallo Xander, wir können uns heute leider doch nicht treffen. Meine Eltern machen Stress. Der Englischtest morgen und so. Ich darf nicht ausgehen. Es tut mir echt leid!</div>"; }, 600); [continue] {sound effect: 'notification2'} <p id="msg2"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg2").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Hallo Anja, das ist total schade! Ich habe mich schon sehr gefreut.</div>"; }, 5500); [continue] {sound effect: 'notification2'} <p id="msg3"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg3").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich mich auch!</div>"; }, 8500); [continue] {sound effect: 'notification2'} <p id="msg4"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg4").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Dann treffen wir uns eben ein anderes Mal.</div>"; }, 10000); [continue] {sound effect: 'notification2'} <p id="msg5"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg5").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ja … ich weiß nicht. Es ist gerade nicht so gut.</div>"; }, 13000); [continue] {sound effect: 'notification2'} <p id="msg6"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg6").innerHTML = "Was soll sie sagen? Heute ist es der Englischtest. Nächste Woche die Deutsch-Klassenarbeit. Und dann wieder ein wichtiger Termin für das Schulradio. Anja legt sich aufs Bett und zieht sich das Kissen über den Kopf."; }, 16000); [continue] [after 16 seconds] [[1.14. Ich weiß nicht, was ich will<-Weiterlesen]] sound.effect.atmosummer.playing: false sound.effect.sent.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzRf/whatsapp_sent" sound.effect.sent.description: "sent" -- {sound effect: "sent"} <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Hallo Xander, du warst toll als Romeo. Ich wollte schon lange mit dir reden. Hast du morgen vielleicht Zeit?</div>"; }, 500); [continue] [after 2000 ms] <i>Endlich ist das gemacht. Jetzt kann ich den Abend in Ruhe genießen.</i></br> „Wer möchte eine Limo?“, fragt Anja. „Ich hole uns welche.“</br><center> [[B1_A2_Quiz4_Radio<-WEITER]]</center>sound.effect.applaus1.playing: false sound.effect.notificationsent.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzRf/whatsapp_sent" sound.effect.notificationsent.description: "notificationsent" -- {sound effect: "notificationsent"} <p id="msg1"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg1").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Ihr habt toll gespielt. Vor allem du 😊. Ich habe gehofft, ich sehe dich noch nach dem Theater, aber ich muss nach Hause, morgen ist unser wichtiges Spiel. Ich habe in letzter Zeit viel über uns nachgedacht ….</div>'; }, 500); [continue] </br> {reveal link: 'Wenn er jetzt nicht antwortet, dann ist es klar … Aber vielleicht schaut er einfach gerade nicht auf sein Handy. Anja schreibt noch eine Nachricht:', passage: 'msg9'} sound.effect.notificationsent.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzRf/whatsapp_sent" sound.effect.notificationsent.description: "notificationsent" -- {sound effect: "notificationsent"} <p id="msg2"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg2").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Hast du Lust, morgen zum Spiel zu kommen? Vielleicht könnten wir ja danach noch zusammen etwas trinken gehen.</div>'; }, 500); [continue] [[2.26. Entscheidungsspiel<-Weiterlesen]] sound.effect.applaus1.playing: false sound.effect.notificationsent.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzRf/whatsapp_sent" sound.effect.notificationsent.description: "notificationsent" -- {sound effect: "notificationsent"} <p id="msg1"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg1").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Hallo Xander, ihr habt toll gespielt. Vor allem du 😊 Ich habe gehofft, ich sehe dich noch nach dem Theater. Aber ich kann jetzt nicht länger warten, morgen ist unser wichtiges Spiel gegen die Jungs. Hast du Lust, auch dorthin zu kommen? Vielleicht könnten wir ja danach noch zusammen etwas trinken gehen? Heute mal Gratulation zur Aufführung und gute Nacht.</div>'; }, 500); [continue] <br> [[2.26. Entscheidungsspiel<-Weiterlesen]] sound.effect.notification.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzNf/whatsapp_receive2" sound.effect.explosion.description: "notification" -- {sound effect: "notification"} Eine Nachricht von der Fußballtrainerin. <p id="msg2"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg2").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich hatte einen Unfall, habe mir das Bein gebrochen und bin im Krankenhaus. Kein Training also heute und in den nächsten Wochen, tut mir leid. Kannst du das bitte auch den anderen Mädchen sagen?</div>"; }, 500); [continue] [after 3 seconds] <i>Frau Waldinger im Krankenhaus? Das ist ja schrecklich!</i></br> Erstens ist es schrecklich, dass es ihr jetzt so schlecht geht.</br> Aber zweitens ist es auch schrecklich, weil die Mannschaft gerade jetzt eine Trainerin braucht: Bald ist das wichtige Spiel gegen die Jungen.</br> Gleichzeitig ist es aber auch ein guter Grund, endlich mal nicht an Xander zu denken. </br> </br> Eine Stunde später beim Training überlegen alle, was sie tun können.</br> „Wir brauchen in den letzten zwei Wochen keine Trainerin. Wir schaffen es auch ohne“, sagt Carla, die im Tor steht. </br> „Gerade jetzt wäre es wichtig, dass eine Trainerin da ist“, meint Kira.</br> „Damit wir gut gegen die Jungs spielen.“</br> „Anja, du hast am meisten Erfahrung von uns“, sagt Milena. „Kannst du nicht unsere Trainerin sein?“</br> „Ich weiß nicht, ob ich das kann.“</br> „Wir haben gar keine andere Wahl.“</br> Alle sind dieser Meinung.</br> „Ok … dann mache ich jetzt das Training“, sagt Anja. „Aber wenn wir gegen die Jungs verlieren, dürft ihr nicht böse auf mich sein.“</br> „Wir werden nicht verlieren!“</br> [[2.24.1. Keine gute Zeit für ein Gespräch<-Weiterlesen]] sound.effect.message.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzcyNThf/message%20to%20kilian" sound.effect.message.description: "message" -- {sound effect: "message"} <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Mir geht es nicht gut. Ich kann heute nicht zu unserer Verabredung kommen. Tut mir leid.</div>"; }, 0); [continue] <p id="msg2"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg2").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich hoffe, wir treffen uns trotzdem bald mal. Wenn ich wieder gesund bin.</div>"; }, 4000); [continue] [after 7000 ms] Keine Antwort.</br> <i>Vielleicht schaut er gerade nicht auf sein Handy.</i></br> Anjas Mutter kommt mit heißem Tee. Sie stellt ihn auf den kleinen Tisch neben dem Bett und setzt sich zu ihrer Tochter.</br> „Gerade heute muss ich krank werden!“, sagt Anja.</br> „Du Arme. Heute wolltest du doch Freunde treffen.“</br> Anja sieht auf ihr Handy.</br> Noch immer keine Antwort. </br> <i>Warum schreibt er nicht?</i> </br> „Ihr wolltet doch auf ein Konzert gehen, oder?“</br> „Genau.“</br> „Mach dir nichts draus, dann musst du dir die Band eben ein anderes Mal anschauen.“</br> <i>Noch immer keine Antwort.</i></br> „Trink deinen Tee, Anja. Der wird dir helfen. Und ruf mich einfach, wenn du etwas brauchst.“</br> „Danke, Mama.“</br> Später checkt Anja die sozialen Medien.</br> Kilian hat neue Bilder gepostet.</br> <i>Er ist einfach ohne mich zum Konzert gegangen!</i></br> [[3.13.2. Das wird total schrecklich<-Weiterlesen]] sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Mein neues Leben – ja nicht!</h1> <img src="https://i.postimg.cc/6q8yHmCK/Blog-unhappy.jpg[" /></center></br><p style="font-family:courier;"> <p style="font-family:courier;">So, das ist also mein <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Blog: ein öffentliches Tagebuch im Internet" > <u>Blog</u></b></a>: „Mein neues Leben“. </br> Ich schreibe über mich und wie ich fühle und denke – und alle können es lesen.</br> Ein komisches Gefühl.</br> Also, ich bin … nein, meinen richtigen Namen sage ich euch nicht. Ich will ja offen über alles schreiben. Wenn ich in die Schule gehe, dann sollen nicht alle in der Klasse wissen, wen ich gerade toll finde, wen nicht, oder welche Probleme ich mit meinen Eltern habe. </br> Sagen wir einfach, ich heiße Lilly, ok? Ich bin 16 Jahre alt und wohne in einer Stadt in Österreich. </br> Noch. </br> Und genau das ist das Problem.</br> Gestern, da war noch alles gut.</br> Gestern habe ich mit meiner besten Freundin Melanie Pläne gemacht. Wir wollten im Sommer zusammen in den Urlaub fahren, ans Meer oder in die Berge. Nur wir zwei, unser Sommer!</br> Aber dann haben meine Eltern beim Abendessen gesagt: Wir ziehen um. Nach Norddeutschland, in eine kleine Stadt. Einfach so. Mich haben sie vorher nicht gefragt.</br> Was ist, wenn ich gar nicht umziehen will? Wer möchte schon in ein kleines <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Kaff: eine kleine langweilige Stadt (umgangssprachlich) " > <u>Kaff</u></a> in Norddeutschland? Da ist es immer kalt, es regnet jeden Tag und überall sind Kühe. Total langweilig. Und vor allem: dort ist keine Melanie. </br> Melanie, das müsst ihr wissen, ist meine beste Freundin. Mit Melanie mache ich alles zusammen. Melanie kennt mich besser als ich mich selbst. Und jetzt sollen auf einmal 1000 Kilometer zwischen uns sein? Das geht doch nicht!</br> [[A2 1.3. In der neuen Klasse<-Weiterlesen]]sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Mein neues Leben - will ich das?</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /><p style="font-family:courier;">So, das ist also mein <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Blog: ein öffentliches Tagebuch im Internet" > <u>Blog</u></b></a>: „Mein neues Leben“. </br> Ich schreibe über mich und wie ich fühle und denke – und alle können es lesen.</br> Ein bisschen komisch.</br> Also, ich bin … nein, meinen richtigen Namen sage ich euch nicht. Ich will ja offen über alles schreiben. Wenn ich in die Schule gehe, dann sollen nicht alle in der Klasse wissen, wen ich gerade toll finde, wen nicht, oder welche Probleme ich mit meinen Eltern habe. </br> Sagen wir einfach, ich heiße Lilly, ok? Ich bin 16 Jahre alt und wohne in einer Stadt in Österreich. </br> Noch.</br> Und genau das ist das Problem.</br> Gestern, da war noch alles gut.</br> Gestern habe ich mit meiner besten Freundin Melanie Pläne gemacht. Wir wollten im Sommer zusammen in den Urlaub fahren, ans Meer oder in die Berge. Nur wir zwei, unser Sommer!</br> Aber dann haben meine Eltern beim Abendessen gesagt: 'Wir ziehen um. Nach Norddeutschland, in eine kleine Stadt.' Einfach so. Mich haben sie vorher nicht gefragt.</br> Was ist, wenn ich nicht umziehen will? Wer möchte schon in ein kleines <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Kaff: eine kleine langweilige Stadt (umgangssprachlich) " > <u> Kaff </u></b></a> in Norddeutschland? Da ist es immer kalt, es regnet jeden Tag, und überall sind Kühe. Total langweilig. Und vor allem: dort ist keine Melanie. Jetzt sollen 1000 Kilometer zwischen uns sein? Das geht doch nicht!</br> Aber ich will mich nicht nur beschweren. Jeder neue Anfang ist immer auch spannend. Ein neues Land kennenlernen, eine neue Stadt. Und sicher gibt es auch in Hoppenburg viele nette Leute. Es wird schon nicht so schlimm werden.</br></p> [[A2 2.3. Erster Schultag<-Weiterlesen]]sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Mein neues Leben – ja bitte!</h1></center></br><p style="font-family:courier;"> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;">So, das ist also mein <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Blog: ein öffentliches Tagebuch im Internet" > <u>Blog</u></b></a>: „Mein neues Leben“. </br> Ich schreibe über mich und wie ich fühle und denke – und alle können es lesen.</br> Ein bisschen komisch.</br> Also, ich bin … nein, meinen richtigen Namen sage ich euch nicht. Ich will ja offen über alles schreiben. Wenn ich in die Schule gehe, dann sollen nicht alle in der Klasse wissen, wen ich gerade toll finde, wen nicht, oder welche Probleme ich mit meinen Eltern habe. </br> Sagen wir einfach, ich heiße Lilly, ok? Ich bin 16 Jahre alt und wohne in Wien. </br> Noch. </br> Aber bald schon nicht mehr. </br> Gestern habe ich mit meiner besten Freundin Melanie Pläne gemacht. Wir wollten im Sommer in den Urlaub fahren, ans Meer oder in die Berge. Nur wir zwei, unser Sommer!</br> Aber dann haben meine Eltern beim Abendessen gesagt: Wir ziehen um. Nach Norddeutschland, in eine kleine Stadt. Einfach so. Mich haben sie vorher nicht gefragt.</br> Jetzt könnte ich sagen: Was ist, wenn ich gar nicht umziehen will? Wer möchte schon in ein kleines <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Kaff: eine kleine langweilige Stadt (umgangssprachlich) " > <u> Kaff </u></b></a> in Norddeutschland? Da ist es immer kalt und regnet jeden Tag, und überall sind Kühe. Langweilig! Und vor allem: dort ist keine Melanie. Jetzt sollen auf einmal 1000 Kilometer zwischen uns sein?</br> Und das stimmt auch alles, aber ich denke auch: Warum nicht? Auch in Hoppenburg wohnen sicher nette Leute, auch dort kann man in der Schule sicher interessante Dinge tun. Und jeder Neuanfang bietet auch neue Möglichkeiten. Ändern kann ich es ja doch nicht. </br> Also, auf nach Hoppenburg!</br> Neue Stadt, neues Glück, neue Möglichkeiten.</br> [[A2 3.3. Neu in der Klasse<-Weiterlesen]]sound.effect.typing.playing: false sound.effect.school.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTIxNzZf/schoolday" sound.effect.school.description: "school" -- {sound effect: "school"} <h1><center>Erster Schultag</h1></center> <img src="https://i.postimg.cc/ydbNSytb/neu-in-der-klasse.jpg" /> <i>Alle sehen mich so komisch an. Ich bin doch kein Tier im Zoo!</i> </br> Es ist Anjas erster Tag in der neuen Schule in Hoppenburg.</br> Alle haben schon einen Platz, die meisten die gleichen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der/die Sitznachbar*in: die Person sitzt neben einem" > <u> Sitznachbarn</u></b></a> wie im letzten Jahr. Alle kennen sich.</br> <i>Alle außer mir.</i></br> In den Ferien im Sommer ist sie mit ihrer Familie umgezogen und Melanie ist dann mit ihrer Familie in den Urlaub gefahren. </br> <i>Ich durfte Kisten einpacken, tragen und wieder auspacken. </i></br> Eine Firma ist gekommen und hat auch ihre Möbel abgeholt und nach Hoppenburg gebracht.</br> Hoppenburg. </br> <i>Hier kennt sicher jeder jeden. Nicht nur die Schülerinnen in meiner Klasse. </i></br> In den letzten Wochen war der Himmel grau und es hat geregnet, dazu noch der Wind. </br> <i>Im Sommer einen Pullover tragen! Und in Wien hat es 30 Grad und die Sonne scheint.</i></br> Aber es ist eine schöne Stadt, das muss Anja schon sagen. Und ihre Mutter ist jetzt wieder <a class="aciklama" href="#0" data-title= "zufrieden: glücklich" > <u> zufrieden</u></b></a>, sie liebt ihren neuen Job. Ihr Vater kann als Journalist ohne Probleme auch in Norddeutschland arbeiten, er hat schon mit seiner Zeitung geredet.</br> „Hallo, ich bin Anja. Ich … äh … ich komme aus Wien.“</br> 27 neue Gesichter. Einige <a class="aciklama" href="#0" data-title= "lächeln: ein bisschen lachen" > <u>lächeln</u></b></a>, einige nicht. Ein Mädchen sieht sie richtig böse an.</br> „Also ich …“</br> „Setz dich doch zu mir“, sagt jetzt ein Mädchen. „Neben mir ist noch frei.“</br> „Danke …“</br> Anja geht durch die Reihen. Wieder, viele Augen schauen sie an. </br> Ein Mädchen – es hat sie vorher so böse angesehen – <a class="aciklama" href="#0" data-title= "flüstern: leise reden" > <u> flüstert</u></b></a> jetzt mit ihrer Nachbarin und sieht immer wieder zu Anja.</br> </i>Was ist los? Habe ich <a class="aciklama" href="#0" data-title= "etwas getan haben: etwas böses gemacht haben" > <u> dir etwas getan</u></b></a>?</i></br> Anja setzt sich.</br> „Ich bin Ezgi“, sagt das Mädchen neben ihr und gibt ihr die Hand.</br> „Anja.“ Sie lächelt.</br> „Ich weiß, das hast du vorher schon vor der ganzen Klasse gesagt.“</br> „Ezgi. Interessanter Name. Habe ich noch nie gehört.“</br> „Ist ein türkischer Name. Meine Großmutter ist aus Izmir.“</br> „Ich finde ihn sehr schön.“</br> „Danke.“ Ezgi lächelt.</br> <b>Was macht Anja nach dem Unterricht?</b></br> [[A2 1.4. In der Bibliothek<-Sie möchte Ruhe und geht in die Schulbibliothek.]]</br></br> [[A2 2.4: Was kann ich machen?<-Sie informiert sich, welche Aktivitäten es in der Schule noch gibt.]]</br></br> [[A2 3.4. Ich zeige dir die Schule<-Sie macht mit Ezgi einen Rundgang durch die Schule.]] sound.effect.school.playing: false -- <h1><center>In der Bibliothek</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/wM1QhFvy/xander-and-anja-first-meeting.jpg" /> Es ist alles ein bisschen zu viel. Die neuen Mitschüler, die neuen Lehrerinnen und Lehrer. Jetzt, nach dem Unterricht, möchte Anja Ruhe haben.</br> Und wo hat man die meiste Ruhe? In der Schulbibliothek.</br> Anja geht durch die Reihen mit den Büchern und denkt nach. Soll sie sich eins leihen? </br> <i>Eine traurige Geschichte ist jetzt genau das Richtige.</i></br> Und da fällt Anja gleich als erstes ein ganz altes Buch ein: Romeo und Julia, eine traurige Liebesgeschichte.</br> Sie sucht es und liest die ersten Worte.</br> „Ach, bist du auch in der Theater-<a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Arbeitsgemeinschaft (AG): ein Schüler*innenclub" ><u>AG</u></a> ?“</br> Anja hat den Jungen hinter ihr gar nicht kommen gehört.</br> Sie sieht ihn an.</br> <i>Sieht eigentlich ganz nett aus.</i></br> „Wieso Theater-AG?“, fragt sie. „Ich möchte das nur lesen.“</br> „Ach so, entschuldige … ich habe nur gedacht … Wir spielen in der Theater-AG in diesem Jahr Romeo und Julia.“</br> „Das habe ich nicht gewusst. Ich bin ganz neu hier an der Schule.“</br> „Du sprichst auch irgendwie anders als die Leute hier. Woher kommst du?“</br> „Aus Wien.“</br> „Ach, da war ich mal ein paar Tage im Urlaub … war schön dort. Hallo, ich heiße Alexander. Aber alle sagen Xander zu mir.“</br> „Hallo Xander. Ich bin Anja.“</br> „Es gibt tolle AGs bei uns. Man kann wirklich viel machen.“</br> „Ich weiß noch nicht, ob ich irgendetwas machen will. Es ist alles noch so neu hier.“</br> „In einer anderen Schule neu beginnen ist nie leicht. Was könnte dich denn interessieren?“</br> „Ich habe noch nicht …“</br> „Das ist eine Bibliothek! Kein Café!“ Eine ältere Dame steht neben ihnen und sieht sie böse an. Die Bibliothekarin wahrscheinlich. „Wenn ihr euch unterhalten wollt, dann geht an einen anderen Ort!“</br> „Entschuldige … ja natürlich“, sagt Anja.</br> „Wir gehen schon“, meint auch Xander.</br> [[A2 1.5. In der Cafeteria<-Weiterlesen]] sound.effect.school.playing: false -- <h1><center>Was kann ich machen</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/wM1QhFvy/xander-and-anja-first-meeting.jpg" /> „Habt ihr hier keine Fußball<a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Mannschaft: das Team" ><u>mannschaft</u></b> </a> ?“, fragt Anja. Der Unterricht ist vorbei, sie steht beim <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das schwarze Brett: die Infowand" > <u>schwarzen Brett </u></a> der Schule und sieht sich an, welche <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Arbeitsgemeinschaft (AG): ein Schüler*innenclub" > <u>AG</u></a>s es hier gibt. </br> „Doch, haben wir schon“, sagt der Junge neben ihr. Er ist groß, hat braune Haare und hat ein schönes Gesicht.</br> „Sehr gut. Dann spiele ich da mit.“</br> „Das wird aber schwierig.“</br> „Warum?“</br> „Na ja, du bist ein Mädchen …“</br> „Und?“</br> „Wir haben nur eine Mannschaft für Jungen.“</br> „Das ist ja blöd. Vielleicht könnte ich eine Mannschaft für Mädchen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "gründen: formieren; zusammenstellen; ins Leben rufen"> <u> gründen</u></b></a> der Schule und sieht sich an, welche </a>.“ In Wien hatten sie eine sehr gute Mädchenmannschaft. Mit der hat Anja sogar einmal die Wiener Schulmeisterschaften gewonnen. </br> „Du bist neu hier, oder?“, fragt der Junge. „Hallo, ich bin Alexander. Aber alle sagen Xander zu mir.“</br> „Hallo Xander, ich heiße Anja. Ja, ich bin neu hier. Ich komme aus Wien.“</br> „Ah, Österreich … Habe ich mir schon gedacht.“</br> „Wieso?“</br> „Na ja, wenn du redest, klingt es ein bisschen anders als hier.“</br> „Und du? Spielst du Fußball?“</br> „Nein, ich bin in der Theater-AG. Du kannst auch bei uns mitmachen, wenn du Lust hast. Wir spielen in diesem Jahr Romeo und Julia.“</br> Anja geht gerne ins Theater. Aber auf Theaterspielen hat sie keine große Lust. </br> „Was kann man noch machen bei euch?“</br> „Spielst du vielleicht Gitarre?“</br> „Warum?“</br> „In der Schulband suchen sie gerade jemanden.“</br> „Ihr habt eine Schulband? Das ist ja super. Vielleicht sollte ich dort vorspielen.“</br> „Du könntest auch zum Schulradio gehen.“</br> „Schulradio?“</br> „Jens und Lena machen das. Die sind sehr nett.“</br> „Das hört sich gut an.“</br> <b>Was möchte Anja machen?</b></br> [[A2Quiz1_Fußball<-Sie möchte eine Mädchenfußballmannschaft gründen.]]</br></br> [[A2Quiz1_Band<-Sie möchte bei der Band vorspielen.]]</br></br> [[A2Quiz1_Radio<-Sie möchte sich beim Schulradio vorstellen.]]sound.effect.school.playing: false -- <h1><center>Ich zeige dir die Schule</h1></center></br> „Willst du schon nach Hause gehen?“, fragt Ezgi.</br> „Na ja … der Unterricht ist zu Ende, ich denke schon.“</br> „Ach was, jetzt zeige ich dir erstmal unsere Schule. Komm mit.“</br> Sie gehen durch das große Haus.</br> „Hier ist das Lehrerzimmer … und da die Sporthalle.“</br> „Ich liebe Sport. Ich habe in Wien in der Fußballmannschaft der Schule gespielt. Gibt es hier auch eine?“</br> „Wir haben schon eine Mannschaft. Aber nur für Jungen.“</br> „Das ist ja wie vor 50 Jahren.“</br> „Vielleicht musst du einfach eine für Mädchen </a> für Jungen.“</br> „Das ist ja blöd. Vielleicht sollte ich eine Mannschaft für Mädchen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "gründen: ins Leben rufen, formieren" > <u> gründen</u></b></a>“, meint Ezgi.</br> „Gute Idee! Spielst du auch Fußball?“</br> „Ich bin nicht so sportlich“, sagt Ezgi.</br> „Was machst du dann in deiner Freizeit?“</br> „Ich spiele Bass. Ich bin in der Schulband.“</br> „Wow, das ist ja super. Ich spiele ein bisschen Gitarre. Braucht ihr vielleicht eine Gitarristin für die Band?“</br> Ezgi sieht Anja an. „Lustig, dass du das fragst. Wir suchen wirklich gerade jemanden. Möchtest du bei uns vorspielen?“</br> „Ich … äh … ich weiß nicht. Ich habe das nur aus Spaß gefragt. Ich weiß gar nicht, ob ich gut genug bin.“</br> „Du kannst ja noch nachdenken.“</br> Sie sehen sich noch zusammen den Schulhof und die Cafeteria an.</br> „Und jetzt gehen wir zum schwarzen Brett“, sagt Ezgi. „Da kann man alle <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Arbeitsgemeinschaft (AG): ein Schüler*innenclub, Projekte außerhalb des Unterrichts" > <u>AG</u></a>s sehen. Theater, Schach, Chemie und solche Sachen. Da ist sicher auch etwas Interessantes für dich dabei. Wir haben hier auch ein tolles Schulradio.“</br> <i>Schulradio? Nicht schlecht. Hier gibt es wirklich interessante Sachen.</i></br> Beim <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das schwarze Brett: die Infowand" ><u> schwarzen Brett </u></a> steht ein Junge und sieht sich die AGs an.</br> <i>Der sieht aber nett aus. </i></br> „Das ist Xander“, sagt Ezgi. „Er spielt in der Theater-AG. Soll ich euch vorstellen?“</br> „Na, aber sicher!“</br> <b>Was möchte Anja machen?</b></br> [[A2Quiz1_Fußball<-Sie möchte eine Fußballmannschaft gründen.]]</br></br> [[A2Quiz1_Band<-Sie möchte bei der Band vorspielen.]]</br></br> [[A2Quiz1_Radio<-Sie möchte sich beim Schulradio vorstellen.]] sound.ambient.title2.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Was ist das für eine komische Stadt?</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;">Meine Lieben, hier bin ich wieder und schreibe meinen Blog. Die ersten paar Tage in der neuen Schule habe ich geschafft. War gar nicht so leicht. Es ist schon alles sehr anders hier. Und wie die Leute reden! Ganz anders als bei uns in Wien. Manche Wörter kenne ich gar nicht. Z.B. sagen sie hier "schnacken", wenn sie meinen. Und manchmal verstehen die anderen mich nicht. Schon lustig, es ist doch die gleiche Sprache … Z.B. sagen sie "schnacken", wenn sie <a class="aciklama" href="#0" data-title= "quatschen: reden, sich unterhalten"> <u>quatschen</u></a> meinen.</br> Die meisten sind nett zu mir, vor allem mit Ezgi verstehe ich mich gut. Ich sitze in der Klasse neben ihr, und ich glaube, wir sind schon Freundinnen. Ganz sicher nicht meine Freundin ist aber eine andere: Iris. Die ist auch in meiner Klasse und die lacht immer über mich, weil ich anders spreche als die Leute hier. Und meine Kleidung mag sie auch nie. </br> Am ersten Schultag war ich gleich beim schwarzen Brett und habe mit einem netten Jungen geredet. Da ist Iris plötzlich gekommen und hat sich zwischen uns gestellt . Ich war dann nur <a class="aciklama" href="#0" data-title= "Luft sein: sie sehen Iris nicht; sie ignorieren sie" ><u>Luft</u></b></a> für die beiden. Schade, es war ein netter Junge. Den sehe ich hoffentlich bald wieder einmal …</br> Aber eigentlich wollte ich heute über etwas anderes schreiben: Was ist denn das für eine komische Stadt hier? Nur die Jungen spielen Fußball, es gibt gar keine Mädchenmannschaft. Das ist ja wie vor 100 Jahren.</br> Aber ich liebe Fußballspielen, schon seit Jahren habe ich in einer guten Mannschaft gespielt. Das will ich auch jetzt nicht ändern. Und wenn es hier keine gibt, dann muss ich eine gründen. So einfach ist das.</br> [[A2 2.6: Auch Mädchen spielen Fußball<-Weiterlesen]]sound.ambient.title2.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Neue Stadt, neues Glück</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;">Meine Lieben, hier bin ich wieder und schreibe meinen Blog. Die ersten paar Tage in der neuen Schule habe ich geschafft. War gar nicht so leicht, das könnt ihr mir glauben. Es ist schon alles sehr anders hier. Und wie die Leute reden! Ganz anders als bei uns in Wien. Manche Wörter kenne ich nicht mal. Zum Beispiel sagen die hier „schnacken“, wenn sie „<a class="aciklama" href="#0" data-title= "quatschen: reden mit jemandem; sich unterhalten; " > <u>quatschen</u></b></a>“ meinen. Und manchmal verstehen die anderen mich nicht. Schon lustig, es ist doch die gleiche Sprache …</br> Die meisten hier sind nett zu mir, vor alle mit Ezgi verstehe ich mich gut. Ich sitze in der Klasse neben ihr, und ich glaube, wir sind jetzt schon Freundinnen. Ganz sicher nicht meine Freundin ist aber eine andere: Iris. Die ist auch in meiner Klasse und die lacht immer über mich, weil ich anders spreche als die Leute hier. Und meine Kleidung mag sie auch nie. </br> Eine Sache finde ich besonders toll hier in der neuen Schule: Es gibt eine Schulband. Und bei einer Band mitspielen wollte ich eigentlich schon lange.</br> Neue Stadt, neues Glück – das habe ich doch gesagt, oder?</br> Hier kennt mich noch niemand, hier kann ich sein, wer ich will. </br> Deshalb spiele ich bei der Band vor. In einer Woche habe ich einen Termin. Wünscht mir Glück!</br> Und jetzt sollte ich wahrscheinlich Gitarre üben und mich gut fürs Vorspielen vorbereiten. Aber draußen ist es so schön, vielleicht gehe ich zuerst noch raus. Hier gibt es einen tollen See, habe ich gehört, da wollte ich schon lange hin. Und heute ist genau der richtige Tag.</br> Ach ja, und noch eine Sache: Ich habe einen netten Jungen kennengelernt. Xander. Er spielt in der Theatergruppe. Ich hoffe, den treffe ich bald wieder mal 😊.</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 3.6.1. Gut vorbereitet<-Sie übt viel Gitarre. ]]</br></br> [[A2 3.6.2. Alles gleichzeitig<-Sie geht lieber zum See.]] sound.ambient.title2.playing: false sound.effect.radio1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTI2MTRf/mictap" sound.effect.radio1.description: "radio" -- {sound effect: "radio1"} <h1><center>Beim Schulradio</center> </h1> <img src='https://i.postimg.cc/XqDLBmky/Radiopeople.jpg' border='0' alt='Radiopeople'/> „Hallo! Du bist sicher Anja, oder? Komm doch rein.“</br> An zwei Schreibtischen sitzen ein Junge und ein Mädchen. Links sieht man durch eine Tür in den nächsten Raum. Dort ist ein Tisch mit einem großen Mikrofon. <i>Da werden also die <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die (Radio-)Sendungen: Radioshows" > <u>Sendungen</u></b></a> gemacht.</i></br> „Ihr seid Jens und Lena?“, fragt Anja.</br> „Genau. Willkommen beim Schulradio.“ Der Junge gibt ihr die Hand. </br> „Hast du schon mal Radio gemacht?“, fragt Lena.</br> „Äh … nein, noch nicht. Aber ich möchte es gerne versuchen.“</br> „Dann gehen wir doch ins Studio, dann kannst du es gleich mal probieren.“</br> Im anderen Raum setzt Anja sich an den Tisch vor das Mikrofon.</br> „Und jetzt sag mal etwas wie: Willkommen beim Schulradio des Burkhardt-Gymnasiums Hoppenburg! Blablabla …“</br> Anja sagt ein paar Sätze und sieht gleich: Lena ist nicht ganz zufrieden.</br> „Du sprichst irgendwie … äh ... komisch“, sagt sie.</br> „Vielleicht weil ich aus Wien komme? Da sprechen wir natürlich ein bisschen anders als hier.“</br> „Ich finde es nicht schlecht, wenn wir ganz verschiedene <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Stimme: wie jemand spricht; der Ton beim Sprechen" > <u>Stimmen</u></b></a> bei uns haben“, meint Jens.</br> „Ich weiß nicht …“</br> Sie gehen zurück in den anderen Raum. </br> „Warum willst du eigentlich beim Radio mitmachen?“, fragt Jens.</br> „Ich … ich weiß auch nicht … den Hörern interessante Dinge erzählen, tolle Songs spielen … Interviews mit interessanten Leuten machen.“</br> „Zum Beispiel?“</br> <i>So genau habe ich noch nicht nachgedacht.</i></br> „Äh … na ja … zum Beispiel … zum Beispiel ein Interview Xander von der Theater-AG“, sagt Anja schnell. „Da spielt er in diesem Jahr den Romeo. Oder Ezgi aus meiner Klasse. Sie ist die Bassistin in der Schulband.“</br> <i>Und sonst kenne ich ja noch niemanden.</i></br> „Hm … gute Idee. Aber dann besser ein Interview mit Xander, über die Schulband haben wir erst vor kurzem eine Sendung gemacht“, sagt Lena.</br> „Also, mach das Interview mit ihm“, sagt Jens. „Und dann sehen wir, ob du bei uns mitmachen kannst.“</br> [[A2 1.7. Interview mit Xander<-Weiterlesen]]sound.effect.typing.playing: false sound.effect.knock.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTUxNTFf/Knock.mp3" sound.effect.knock.description: "knock" -- {sound effect: "knock"} <h1><center>Auch Mädchen spielen Fußball</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/SNXMVJG9/Anja-closeup-unsecure.jpg' border='0' alt='Anja-closeup-unsecure'/> Anja klopft beim Lehrerzimmers neben der Sporthalle an die Tür. Sie ist ein bisschen nervös. Ihre Sportlehrerin, Frau Waldinger, hat jetzt <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Sprechstunde: Office hour" > <u> Sprechstunde</u></b></a>. </br> <i>Was sagt sie zu einer Fußballmannschaft für Mädchen? Hilft sie mir?</i></br> „Ja …?“, hört sie von drinnen.</br> Frau Waldinger trägt Sportkleidung, sitzt an einem Tisch und hat einige Papiere vor sich liegen. Die Stundenpläne für ihren Unterricht?</br> „Hallo … Anja? Was kann ich für dich tun?“</br> „Hallo Frau Waldinger … ich … äh …“</br> <i>Was ist, wenn sie meine Idee blöd findet?</i></br> „Komm, setz dich.“ Frau Waldinger zeigt auf einen Stuhl vor ihrem Tisch. </br> „Also … ich bin ja neu hier. Und in meiner alten Schule hat es eine Fußballmannschaft für Mädchen gegeben.“</br> „Das ist schön. Ich habe selbst früher viel Fußball gespielt.“</br> <i>Das ist schon mal gut.</i></br> „Ja, und … ich finde es schade, dass das hier für Mädchen nicht möglich ist.“</br> „Stimmt, das ist eigentlich schade.“</br> „Ich möchte gerne eine Mädchenmannschaft gründen.“</br> <i>So, jetzt ist es gesagt.</i> </br> Frau Waldinger sieht Anja an. Und denkt nach. </br> Dann sagt sie: „Ich finde, das ist eine gute Idee. Im nächsten Jahr …“</br> „Warum im nächsten Jahr? Warum nicht gleich?“</br> „Hmm … das ist nicht so leicht. Das Schuljahr hat schon begonnen. Und wir haben ja auch keine Trainerin.“</br> „Sie haben doch gesagt, dass Sie viel Fußball gespielt haben. Können Sie nicht unsere Trainerin sein?“</br> „Ich weiß nicht … hm … ja, darauf habe ich eigentlich schon Lust.“</br> „Das ist toll. Dann können wir doch auch in diesem Jahr beginnen?“</br> Frau Waldinger denkt. Sie sieht etwas in ihrem Kalender nach.</br> <i>Schaut sie, wann sie Zeit hat für das Training?</i></br> „Also gut, ich rede mit unserer Direktorin. Warten wir mal, was sie sagt.“</br> [[A2 2.7. Der Typ von der Theater-AG<-Weiterlesen]]sound.ambient.title.playing: false sound.effect.laugh.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ2MTVf/laugh" sound.effect.laugh.description: "laugh" -- {sound effect: "laugh"} <h1><center>Der Typ von der Theater-AG</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/VknbQppL/anja-und-melanie-telefonieren.jpg' border='0' alt='anja-und-melanie-telefonieren'/> Ach Melanie, wann kommst du mich mal besuchen?“</br> Anja telefoniert mit ihrer besten Freundin in Wien.</br> „Haha, und du sagst meinen Lehrern, dass sie mir frei geben?“</br> Es tut gut, wieder mal lange mit Melanie zu reden. Anja kennt jetzt schon ein paar Leute in Hoppenburg. Sie versteht sich gut mit Ezgi. Aber mit Melanie ist es doch anders.</br> „Es klappt!“, sagt Anja. „Wir bekommen eine Mannschaft für Mädchen. In zwei Wochen das erste Training.“</br> „Das ist ja cool. Gratuliere!“</br> <i>Soll ich Melanie erzählen von …?</i></br> „Was ist los?“, fragt ihre Freundin. „Du sagst nichts … du möchtest mir doch etwas erzählen … Warte, sag nichts. Es geht um einen Jungen.“</br> „Äh … ja, stimmt.“</br> „Ich möchte alles wissen!“</br> „Es gibt eigentlich gar nicht viel zu erzählen.“</br> „Das kannst du nicht mit mir machen. Zuerst sagst du, dass es einen Jungen gibt und dann erzählst du nichts.“</br> Sie lachen beide. </br> „Also gut, er heißt Xander“, sagt Anja.</br> „Habt ihr euch schon mal nach der Schule getroffen?“</br> „Nein … ich habe nur ein paar Mal mit ihm geredet. Wahrscheinlich denkt er nicht an mich.“</br> „Erzähl mir mehr von ihm.“</br> „Er ist in der Theater-AG. Er spielt den Romeo in ‚Romeo und Julia‘. Und er ist wirklich </a><a class="aciklama" href="#0" data-title= "süß: hier: Anja findet ihn nett und schön" > <u> süß</u></b></a>.“</br> „Nicht schlecht, ein süßer Romeo.“</br> Beide lachen.</br> „Aber vielleicht mag er Iris viel lieber als mich.“</br> „DIE Iris? Die immer </a> <a class="aciklama" href="#0" data-title= "gemein: böse" > <u>gemein</u></a> zu dir ist?“</br> „Genau, die. Ich sehe die beiden oft zusammen …“</br> <b>Was macht Anja als nächstes?</b></br> [[A2 2.8.1. Bei der Theaterprobe<-Sie geht zu einer Theaterprobe, um Xander zu treffen.]]</br></br> [[A2 2.8.2: Sag doch einfach Hallo!<-Anja spricht Xander auf dem Schulhof an.]] sound.effect.radio1.playing: false sound.effect.theater1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQwMzdf/theateratmo.mp3" sound.effect.theater1.description: "atmo" -- {sound effect: "theater1"} <h1><center>Bei der Theaterprobe</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/vBxfSTrD/Theaterprobe.jpg' border='0' alt='Theaterprobe'/> Anja hat sich ganz hinten in den Theatersaal der Schule gesetzt und schaut bei der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Probe: sie üben das Theaerstück" > </b><u> Probe</u> </a> zu. </br> <i>Xander spielt den Romeo wirklich gut.</br> Da möchte ich ihn noch mehr kennenlernen. </i></br> Anja sitzt ganz weit hinten. Sie hofft, dass er sie nicht sieht. </br> <i>Dann weiß er auch nicht, dass ich ihn mag.</i></br> Aber sie hofft auch, dass er sie schon sieht. Das ist natürlich verrückt, aber irgendwie auch wieder nicht. </br> „Hallo Anja, was machst du denn hier?“ </br> Xander steht neben ihr. Er hat sie also gesehen. </br> „Willst du doch beim Theater mitspielen?“, fragt er.</br> „Ich äh … nein“, sagt Anja. „Ich … ich wollte nur mal eine Probe ansehen.“</br> „Na ja, wir fangen ja gerade erst mit dem Proben an, man sieht noch nicht viel.“</br> „Daran habe ich nicht gedacht …“</br> „Und eigentlich wollen wir lieber nicht, dass jemand zusieht. Bei der </a> der Schule und sieht sich an, welche <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Aufführung: die richtige Theatershow" > <u> Aufführung</u></b></a> natürlich schon, aber bei den Proben nicht.“</br> „Ach so, ja klar, verstehe ich. Ich gehe gleich wieder.“</br> „Aber es freut mich, dass du dich für unser Theater interessierst.“ Xander lächelt sie an.</br> Warum sagt er das? Weil er höflich sein möchte? Oder freut er sich wirklich?</br> „Ich habe gehört, dass du eine Mädchenfußballmannschaft gegründet hast. Finde ich super.“</br> „Oh … danke. Du kannst ja mal zuschauen kommen, wenn du Lust hast.“</br> Xander will etwas sagen, aber da ruft jemand von der Bühne : „Los, komm schon, Xander, die Pause ist vorbei. Mit </a> der Schule und sieht sich an, welche <a class="aciklama" href="#0" data-title= "hübsch: schön" > <u>hübschen</u></b></a> Mädchen sprechen kannst du auch später.“</br> <i>Wird er jetzt rot?</i></br> Anja ist nicht sicher, es ist so dunkel hier hinten im Saal.</br> „Also, ich muss dann gehen“, sagt er. „Ciao, bis zum nächsten Mal.“</br> [[A2 2.9.1: Iris und ihre Freundinnen<-Weiterlesen]]sound.effect.school2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQyNjBf/school2" sound.effect.school2.description: "school2" -- {sound effect: "school2"} <h1><center>Sag doch einfach Hallo!</h1></center></br></br> „Schau, dort steht er“, sagt Anja.</br> „Wer?“</br> „Na Xander.“</br> „Den du so süß findest?“, fragt Ezgi. </br> Es ist große Pause. Viele Schüler und Schülerinnen freuen sich über die Sonne und die frische Luft auf dem Schulhof, reden und essen ihr Pausenbrot.</br> „Dann geh doch zu ihm und sag Hallo“, meint Ezgi.</br> „Ich weiß nicht … und über was soll ich mit ihm reden?“</br> „Keine Ahnung … Fußball, Theater – du findest schon was.“</br> „Ja … äh … vielleicht morgen.“</br> „Besser heute“, sagt Ezgi und ruft laut: „Halloooo, Xander!!!“</br> Dann stellt sie sich hinter einen Baum. Dort kann der Junge sie nicht sehen.</br> „Was soll denn das? Bist du verrückt?“, flüstert Anja, aber es ist schon zu spät: Xander hat sie gesehen und kommt zu ihr.</br> „Hallo Anja, schön dich zu sehen!“</br> „Äh … hallo … ja, freut mich auch. Wie geht’s dir? Wie ist es … äh … beim Theater?“ </br> „Na ja, wir fangen gerade erst mit den Proben an. Keiner kann den Text. Keiner weiß, wo er auf der Bühne hingehen soll.“ Er lacht. </br> „Und wie geht’s dir?“, fragt er dann. „Ich habe gehört, du hast eine Fußballmannschaft für Mädchen gegründet. Finde ich toll!“</br> „Danke. Nicht alle finden das gut.“</br> „Ach was, die Jungs brauchen ein bisschen Zeit. Dann wird es normal, dass die Mädchen jetzt auch Fußball spielen.“</br> „Ich hoffe es. Am Freitag haben wir das erste Training.“</br> „Wow, super. Darf man da auch zusehen?“</br> „Ich … äh … ja, klar. Aber es ist wie bei eurem Theater: wir beginnen erst, keine weiß, wo sie stehen soll, was sie tun soll.“</br> „Hört sich gut an“, sagt Xander und lacht. „Vielleicht komme ich ja vorbei…“</br> „Super"</br> [[A2 2.9.2: Auf dem Schulhof mir Iris<-Weiterlesen]]sound.effect.theater1.playing: false sound.effect.school2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQyNjBf/school2" sound.effect.school2.description: "school2" -- {sound effect: "school2"} <h1><center>Iris und ihre Freundinnen</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> Große Pause. Die Sonne scheint, viele Schüler sind auf dem <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Schulhof: ein freier Platz draußen; in den Pausen sind Schüler*innen oft dort" > <u> Schulhof</u></a>. Auch Xander.</br> Anja findet, es ist ganz gut gelaufen bei der Theaterprobe vor ein paar Tagen. </br> ‚Mit hübschen Mädchen kannst du auch später sprechen‘, haben seine Freunde gesagt. </br> </i>Mag er mich oder wollte er nur nett sein? Das will ich jetzt wissen.</i></br> Anja möchte zu Xander gehen, aber eine Gruppe von Mädchen stellt sich ihr in den Weg.</br> „Wo gehst du hin?“</br> „Musst du nicht zum Training?“</br> „Außer Fußballspielen kannst du nichts, oder?</br> „Sind alle in Österreich so dumm wie du?“</br> „Sprecht ihr alle so komisch?“</br> <i>Was ist hier los?</i></br> Alle reden laut und sind gegen sie. </br> Da kommt noch ein Mädchen hinter den anderen heraus.</br> <i>Ach so, natürlich, alles klar.</i></br> „Oh Xander, Xander, ich liebe dich so sehr.“</br> Iris lacht und sieht sie böse an.</br> „Was ist denn dein Problem, Iris? Ich möchte gerade mit Xander reden. Warum interessiert dich das?“</br> „Xander versteht dich ja nicht mal, mit deinem blöden <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Ösi-Akzent: österreichischer Akzent (umgangsprachlich, unhöflich, beleidigend)" > <u> Ösi-Akzent </u></a>.“</br> „Das sehen wir dann ja.“</br> „Und welche Kleidung du schon wieder trägst! <a class="aciklama" href="#0" data-title= "hässlich: nicht schön" > <u> Hässlich</u></a>! Macht man das so in Österreich?“</br> „Iris, lass mich einfach in Ruhe.“</br> „Bleib besser bei deinen Fußbällen. Aber weißt du was? Jungs finden es nicht so interessant, wenn Mädchen <i>ihr</i> Spiel spielen.“</br> <i>Ihr Spiel… so ein <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Quatsch: das ist dumm" > <u> Quatsch</u></a>. Fußball gehört allen.</i></br></br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 2.10.1: Erstes Training<-Sie lädt Iris zum Fußballtraining ein.]]</br></br> [[A2 2.10.2: Anja hat den Ball<-Sie lässt Iris stehen und geht weg.]] sound.effect.school2.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Erstes Training</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/90szsYB7/Fu-ball-laufen.jpg' border='0' alt='Fu-ball-laufen'/> 15 Mädchen stehen mit Anja auf dem Fußballplatz. Alle haben einen Fußball vor sich liegen. Es ist ihr erstes Training.</br> <i>Ich habe es wirklich geschafft!</i></br> Zuerst trainiert jede allein mit einem Ball, dann spielen sie ein Match.</br> Jetzt sind auch einige <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der/die Zuschauer*in: er/sie schaut zu"> <u> Zuschauer</u></a> gekommen. Ein paar Mädchen interessieren sich für die Mannschaft und auch ein paar Jungen sind da. Doch die wollen nur stören.</br> „Haha, das soll Fußball sein?“</br> „Da ist ja meine Oma schneller.“</br> „Wisst ihr auch, was ihr mit dem Ball machen sollt?“</br> „Kommt doch mal zu unserem Training. Wir geben euch gerne ein bisschen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Nachhilfe: Zusatzunterricht" > <u> Nachhilfe </u></a>.“</br> Die Jungen lachen. </br> <i>Euch zeige ich es jetzt …</i></br> Anja hat den Ball und läuft an einer Spielerin vorbei, dann weiter. </br> Sie läuft mit dem Ball nach rechts. Dann gleich nach links, und wieder nach rechts. An der nächsten Spielerin vorbei. </br> Vor ihr ist nur noch das <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Tor: hier muss der Ball rein" > <u> Tor</u></a>. </br> <i>Jetzt schaut mal, Jungs, vielleicht könnt ja ihr noch etwas lernen.</i></br> Anja sieht kurz zu den Zuschauern und will schon den Ball ins Tor <a class="aciklama" href="#0" data-title= "schießen: kicken" > <u>schießen</u> </a> , da sieht sie … </br> Xander!</br> Er <a class="aciklama" href="#0" data-title= "winken: mit der Hand grüßen" > <u> winkt</u></a> ihr. Und neben ihm steht Iris.</br> Anja schießt, aber sie schießt weit neben das Tor.</br> Die Jungen lachen. </br> Am liebsten möchte sie ganz weit weg sein.</br> <i>Warum habe ich Iris bloß zum Training eingeladen? Jetzt hat sie das gesehen.</i></br> Aber Xander lacht nicht.</br> Iris ruft: „Super gespielt! Echt <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klasse: super" > <u>klasse</u></a>!“</br> Und dann legt sie einen Arm um Xander.</br> <i>Viel schlimmer kann das erste Training nicht sein.</i></br> Aber Xander geht zur Seite und winkt ihr noch einmal.</br> <i>Vielleicht doch kein so schlechtes Training.</i></br> Anja winkt zurück.</br></br> <center> [[A2Quiz2a_Fuß<-WEITER]]</center>sound.effect.school2.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Anja hat den Ball</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/90szsYB7/Fu-ball-laufen.jpg' border='0' alt='Fu-ball-laufen'/> 15 Mädchen stehen mit Anja auf dem Platz. Alle haben einen Fußball vor sich liegen. Es ist ihr erstes Training.</br> <i>Ich habe es wirklich geschafft!</i></br> Zuerst trainiert jede allein mit einem Ball, dann spielen sie ein Match.</br> Mit der Zeit kommen auch einige Zuschauerinnen und Zuschauer. Ein paar Mädchen interessieren sich für die Mannschaft und auch ein paar Jungen sind da.</br> <i>Gut, dass ich Iris nicht eingeladen habe. Die brauche ich hier wirklich nicht.</i></br> Aber die Jungen wollen nur <a class="aciklama" href="#0" data-title= "stören: jemanden ärgern; nerven" > <u> stören</u></b></a>.</br> „Haha, das soll Fußball sein?“</br> „Da läuft ja meine Oma schneller als ihr.“</br> „Kommt doch mal zu unserem Training. Wir geben euch gerne ein bisschen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Nachhilfe: Zusatzunterricht" > <u> Nachhilfe</u></a>.“</br> Sie lachen. </br> <i>Euch zeige ich es …</i></br> Anja hat jetzt den Ball. Sie läuft an einer Spielerin vorbei, dann weiter. </br> Sie läuft mit dem Ball nach rechts. Dann gleich nach links, und wieder nach rechts. An der nächsten Spielerin vorbei. </br> Jetzt ist nur noch das <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Tor: hier muss der Ball rein" > <u> Tor</u></a> vor ihr. </br> </i>Schaut her, Jungs, hier könnt ihr noch etwas lernen.</i></br> Anja sieht kurz zu den Zuschauern und will schon den Ball ins Tor schießen , da sieht sie … </br> <i>Xander!</i> </br> Er <a class="aciklama" href="#0" data-title= "winken: mit der Hand grüßen" > <u>winkt</u></a> ihr. Und neben ihm steht Iris.</br> <i>Was macht die denn hier?</i> </br> Anja schießt, aber sie schießt weit neben das Tor.</br> Die Jungen lachen. </br> Am liebsten möchte sie ganz weit weg sein.</br> Aber Xander lacht nicht.</br> Iris ruft: „Super gespielt! Echt <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klasse: super" > <u>klasse</u></a>!“</br> Dann legt sie einen Arm um Xander.</br> Viel schlimmer kann das erste Training nicht laufen.</br> Aber Xander geht zur Seite und winkt ihr noch einmal.</br> <i>Na ja, vielleicht doch kein so schlechtes Training.</i></br> Anja winkt zurück.</br> <center>[[A2Quiz2b_Fuß<-WEITER]]</center>sound.ambient.title2.playing: false -- <h1><center>Telefonieren mit Melanie</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/VknbQppL/anja-und-melanie-telefonieren.jpg' border='0' alt='anja-und-melanie-telefonieren'/> „Was gibt’s Neues im Norden?“, fragt Melanie.</br> Anja hat einen Videocall mit ihrer Freundin in Wien. </br> „Ganz schön viel … Wir hatten unser erstes Fußballtraining.“</br> „Und wie war es?“</br> „Ganz schlimm.“</br> „Warum?“, fragt Melanie.</br> „Xander war da. Und ich war so nervös, ich habe mindestens 10 Meter neben das Tor geschossen.“</br> „Ojeoje…“</br> „Und Iris war auch da.“</br> „Was wollte die denn beim Training?“</br> „Die wollte nur stören.“</br> Melanie ist kurz ruhig und sieht Anja an.</br> Dann fragt sie: „Wie läuft es eigentlich mit Xander?“</br> Anja macht ein trauriges Gesicht und sagt: „Ach, weißt du …“</br> Melanie will ihre Freundin schon <a class="aciklama" href="#0" data-title= "trösten: versuchen jemanden wieder glücklich zu machen " > <u> trösten</u></b></a>, da ändert sich Anjas Gesicht und sie lacht. „Super läuft es. Er hat mich gestern gefragt, ob ich ihn nach der Schule treffen möchte.“</br> „Das ist ja super!!! Und das erzählst du mir erst jetzt?“</br> „Toll, oder? Ich habe mir das sehr gewünscht. Aber …“</br> „Aber was?“, fragt Melanie.</br> „Ich hab‘ nächste Woche eine Mathe-Prüfung und einen Test in Biologie.“</br> „Ja und?“</br> „Meine Eltern machen Stress. Sie sagen, dass ich mehr lernen muss, weil ich in letzter Zeit schlechte Noten habe.“</br> Eine Fußballmannschaft gründen braucht viel Zeit und so hat Anja in den letzten Wochen nur sehr wenig für die Schule gemacht.</br> „Und jetzt sollst wählen zwischen Freunde treffen und Fußball?“, fragt Melanie.</br> „Sie sagen es nicht so, aber genauso meinen sie es.“</br> „Das ist unfair!“</br> <b>Was macht Anja?</b></br> [[A2 2.12.1: Verabredung mit Xander<-Sie geht zum Treffen mit Xander.]]</br> </br> [[A2 2.12.2: Ich wäre jetzt lieber im Kino<-Sie lernt für Mathe und Biologie.]] sound.effect.wind.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMxODBf/wind" sound.effect.wind.description: "wind" -- {sound effect: "wind"} <h1><center>Treffen mit Xander</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/nzFx2R6L/Xander-und-Anja-treffen.jpg' border='0' alt='Xander-und-Anja-treffen'/> Anja kann es kaum glauben. Neben ihr sitzt wirklich Xander. Zuerst waren sie etwas essen und jetzt sind sie im Kino.</br> Um was geht es in dem Film? </br> Ein Mann lebt in einem kleinen Haus im Wald. Und ein Pferd ist sein bester Freund. Irgend so etwas.</br> Ganz verstanden habe ich es nicht. Aber ist auch nicht so wichtig. Wichtiger ist: Xander sitzt neben mir. </br> Immer wieder sieht Anja zu ihm. </br> <i>Hoffentlich fragt er mich später nicht etwas über den Film. Was soll ich ihm dann sagen?</i></br> Soll sie Xanders Hand nehmen? Oder ihre einfach ganz langsam näher zu seiner geben? Stück für Stück. Bis ihre Finger sich irgendwann <a class="aciklama" href="#0" data-title= "berühren: hier: eine Hand liegt auf der anderen Hand" > <u>berühren</u></a>. </br> Lässt er seine Hand dann dort?</br> Aber Anja tut nichts.</br> Nach dem Kino gehen sie noch spazieren, es ist windig.</br> „Wie hat dir der Film gefallen?“, fragt Xander.</br> „Hm… er war ein bisschen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "verwirrend: man versteht es nicht" ><u>verwirrend</u></a>.“</br> „Ja, oder? Ich habe wirklich gut <a class="aciklama" href="#0" data-title= "aufpassen: sich konzentrieren"> <u>aufgepasst</u></a> , aber ich habe ihn nicht ganz verstanden.“</br> „Geht mir genauso.“</br> Sie lachen.</br> „Aber macht nichts, es war schön mit dir im Kino“, sagt Anja.</br> „Ja, finde ich auch.“</br> Und dann berühren sich ihre Finger. </br> Ganz leicht. Ganz kurz.</br> Wollte er das? Oder ist es einfach so passiert?</br> Und dann berühren sie sich noch einmal. </br> [[A2 2.13.1: Was ist jetzt mit uns?<-Weiterlesen]]<h1><center>Ich möchte jetzt lieber im Kino sein</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> <i>Jetzt könnte ich eigentlich im Kino sein. Mit Xander.</i></br> Aber Anja sitzt an ihrem Schreibtisch.</br> Ihre Eltern haben gewonnen. Sie lernt Mathematik – nicht gerade ihr Lieblingsfach. </br> Und dann muss ich auch noch für den blöden Bio-Test lernen.</br> {reveal link: 'An der Zimmertür klopft es.', passage: 'msg32'} sound.effect.wind.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Was ist jetzt mit uns?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/90szsYB7/Fu-ball-laufen.jpg' border='0' alt='Fu-ball-laufen'/> Es ist ein wichtiges Spiel, aber Anja muss die ganze Zeit an Xander denken. Sie haben sich zwei Mal getroffen, es war sehr schön und sie haben sich wirklich gut verstanden. </br> <i>Aber was ist jetzt mit uns? Sind wir nur Freunde oder ein bisschen mehr?</i> </br> „Anja, was ist mit dir? Warum stehst du nur da und tust nichts?“, ruft Kira, eine Mitspielerin.</br> Das kann doch nicht sein! Ich muss mehr an das Spiel denken!</br> Mit der Mannschaft läuft es gut. Sie trainieren viel, und es gibt erste <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Erfolg: hier: das Team gewinnt Spiele" > <u>Erfolge</u></b></a>. Das letzte Spiel haben sie 3:1 gegen das Eichendorff-Gymnasium gewonnen. </br> Und heute könnten wir auch gewinnen, wenn ich nicht …</br> Die Trainerin ruft.</br> „Anja, du gehst raus und Milena kommt ins Spiel.“</br> „Bitte lassen Sie mich weiterspielen“, sagt Anja.</br> „Heute nicht. Was ist mit dir los?“</br> „Bitte, Frau Waldinger …“</br> „Milena spielt. Tut mir leid, Anja.“</br> Sie geht traurig und wütend über sich selbst in die <a class="aciklama" href="#0" data-title= "(Umkleide-)Kabine: hier zieht man sich um und duscht" > <u>Kabine</u></b></a> und setzt sich hin. Geht dann duschen und zieht sich um.</br> <i>Frau Waldinger <a class="aciklama" href="#0" data-title= "Recht haben: es ist richtig, was Frau W. sagt" > </b> <u>hat recht.</u></a> Ich habe heute wirklich schlecht gespielt. So darf das nicht weitergehen.</i></br> Nach dem Spiel, zurück zu Hause, ruft Anja Melanie an und erzählt ihr von ihrem Problem.</br> „Und was willst du tun?“, fragt sie.</br> „Was kann ich denn tun? Ich weiß einfach nicht: Wo stehe ich mit Xander?“</br> „Na, dann frag ihn doch einfach.“</br> „Was ist, wenn er dann sagt: Wir sind nur Freunde.“</br> „Das kann schon passieren.“</br> „Das will ich aber nicht hören.“</br> <b>Was möchte Anja jetzt machen?</b></br> [[A2 2.14.1: Brauche ich ein neues Kleid?<-Sie möchte Xander fragen, was er fühlt.]]</br></br> [[A2 2.14.2. Einkaufen<-Sie hat Angst und fragt Xander nicht.]] sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.mall.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2NTgwNTZf" sound.effect.typing.description: "mall" -- {sound effect: "mall"} <h1><center>Brauche ich ein neues Kleid?</h1></center></br> Ezgi bringt ihr noch ein Kleid.</br> „Rot? Wirklich? Du glaubst, das passt zu mir?“</br> „Probiere es einfach mal.“</br> Anja hat heute wieder ein Treffen mit Xander, und sie möchte schön aussehen. </br> In Wien war ich immer zusammen mit Melanie Kleidung kaufen. </br> Und jetzt macht sie es mit Ezgi.</br> <i>Ist das komisch? Mache ich etwas falsch?</i></br> Melanie ist weit weg, Ezgi ist in Hoppenburg.</br> <i>Ich hoffe, es stört sie nicht, dass ich auch mit Ezgi Spaß habe …</i></br> Anja probiert das rote Kleid.</br> Aber es sieht komisch aus, findet sie. Es passt vielleicht für den <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Abiball: die große Feier zum Schulabschluss" > <u>Abiball</u></a>, aber nicht für ein Treffen mit Xander. </br> Und auch das blaue und das grüne nicht. Und das mit den rosa Punkten. Auch nicht.</br> „Ich glaube, du willst eigentlich kein neues Kleid kaufen“, sagt Ezgi.</br> „Doch, will ich schon.“</br> „Du willst kein Kleid, du hast nur Angst vor dem Treffen mit Xander.“</br> „Das stimmt nicht …“</br> </i>Es stimmt eigentlich schon. Ezgi kennt mich wirklich schon gut.</i></br> „Ich finde, du brauchst kein neues Kleid“, sagt Ezgi. „Entweder Xander mag dich wie du bist oder eben nicht … Ein neues Kleid ändert nichts.“</br> Anja denkt nach. </br> „Du hast recht“, sagt sie dann. „Gehen wir lieber einen Kaffee trinken. Ich lade dich ein.“</br> </br> Später trifft Anja Xander. Sie ist ein wenig nervös.</br> „Hallo Anja, schön, dich zu sehen“, sagt Xander. „Du siehst heute toll aus.“ </br> „Danke.“</br> </i>Ezgi hatte recht.</i></br> „Auf was hast du Lust?“, fragt er. „Gehen wir wieder ins Kino? Vielleicht einen lustigeren Film diesmal? Den man auch besser versteht?“</br> „Ich möchte am liebsten nur ein bisschen spazieren gehen.“</br> „Ok … aber ist es nicht ein bisschen kalt?“</br> „Vielleicht … aber ich möchte gerne mit dir über etwas sprechen.“</br> „Gut, dann lass uns spazieren gehen. Um was geht es denn?“</br> [[A2 2.15.2. Blog: Eine Neuigkeit<-Weiterlesen]] sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.mall.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2NTgwNTZf" sound.effect.typing.description: "mall" -- {sound effect: "mall"} <h1><center>Einkaufen</h1></center></br> </br> Ezgi bringt ihr noch ein Kleid.</br> „Rot? Wirklich? Du glaubst, das passt zu mir?“</br> „Probiere es einfach mal.“</br> Anja hat heute wieder ein Treffen mit Xander, und sie möchte schön aussehen. </br> In Wien war ich immer zusammen mit Melanie Kleidung kaufen. </br> Und jetzt macht sie es mit Ezgi.</br> Ist das komisch? Mache ich etwas falsch?</br> Melanie ist weit weg, Ezgi ist in Hoppenburg.</br> <i>Ich hoffe, es stört sie nicht, dass ich auch mit Ezgi Spaß habe …</i></br> Anja probiert das rote Kleid.</br> Aber es sieht komisch aus, findet sie. Es passt vielleicht für den <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Abiball: die große Feier zum Schulabschluss" > <u>Abiball</u></a>, aber nicht für ein Treffen mit Xander. </br> Und auch das blaue und das grüne nicht. Und das mit den rosa Punkten auch nicht.</br> „Ich glaube, du willst eigentlich kein neues Kleid kaufen“, sagt Ezgi.</br> „Doch, will ich schon.“</br> „Du willst kein Kleid, du hast nur Angst vor dem Treffen mit Xander.“</br> „Das stimmt nicht …“</br> <i>Es stimmt eigentlich schon. Ezgi kennt mich wirklich schon gut. </i></br> „Ich finde, du brauchst kein neues Kleid“, sagt Ezgi. „Entweder Xander mag dich wie du bist oder eben nicht. Ein neues Kleid ändert nichts.“</br> Anja denkt nach. </br> „Du hast recht“, sagt sie dann. „Gehen wir lieber einen Kaffee trinken. Ich lade dich ein.“</br> </br> Später trifft Anja Xander. Sie ist ein wenig nervös.</br> „Hallo Anja, schön, dich zu sehen“, sagt Xander. „Du siehst heute toll aus.“</br> „Danke.“</br> <i>Ezgi hatte recht.</i></br> „Auf was hast du Lust?“, fragt Xander. „Gehen wir wieder ins Kino?“</br> Ich möchte am liebsten nur ein bisschen spazieren gehen. Und über etwas mit dir reden.</br> Aber was ist, wenn Xander dann sagt: Ach ne, es ist zu kalt heute, machen wir lieber etwas anderes. </br> Was ist, wenn er nicht so richtig mit mir zusammen sein will?</br> „Gut, gehen wir ins Kino“, sagt Anja. „Welche Filme spielen sie heute?“</br> [[A2 2.15.1: Blog: Angekommen<-Weiterlesen]] sound.effect.mall.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Angekommen</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg' border='0' alt='Blog-happy'/> <p style="font-family:courier;"> Ich glaube, ich habe es geschafft! Ich bin wirklich angekommen. Hier in H.</br> Vor ein paar Monaten war alles neu für mich, die Stadt, die Schule, die Leute in der Klasse. Aber jetzt? H. ist für mich nicht mehr so <a class="aciklama" href="#0" data-title= "unbekannt: neu" > <u>unbekannt</u></b></a> und auch meine Mitschülerinnen und Mitschüler nicht. Manche sind Freundinnen geworden, zum Beispiel Ezgi. Ich sitze neben ihr, und sie war von Anfang an nett und offen zu mir. Und dann gibt es auch noch andere Leute. Nicht so nette. </br> Wer? Na, das wisst ihr sicher … </br> Natürlich, ich rede hier von Iris. Seit dem ersten Tag ist sie immer gemein zu mir, wenn sie kann.</br> Aber das ist mir jetzt nicht so wichtig, denn es gibt etwas Neues: Xander und ich, wir sind jetzt so richtig zusammen. Freund und Freundin. </br> Ich habe lange nicht mit ihm geredet, weil ich Angst hatte. Aber wisst ihr was? Bei ihm war es genauso. Und dann habe ich es doch einmal getan. Das war gut so.</br> Jetzt sind wir also „zusammen“. Und das ist noch ganz neu für mich. Was macht man da? Wie oft muss man sich sehen? Wie viele Nachrichten pro Tag schreiben? Wie oft an den anderen denken? Fünf oder zehn Mal? Manchmal bei den Hausaufgaben oder dem Training vergesse ich ihn einfach. Ist das normal?</br> Na ja, mal sehen, das lerne ich schon noch. Das mit Xander und mir, das fühlt sich richtig an.</br> </br> PS: Mit dem Fußball läuft es auch gut. Wir gewinnen nicht jedes Spiel, klar, wir sind noch ein ganz junges Team. Aber wir gewinnen mehr als wir verlieren. Und das ist doch eine tolle Sache für so eine neue Mannschaft.</br> [[A2 2.16. Nachricht von Xander<-Weiterlesen]] sound.effect.probe1.playing: false sound.effect.receive.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzNf/whatsapp_receive2" sound.effect.receive.description: "receive" -- {sound effect: "receive"} <h1><center>Nachricht von Xander</h1></center></br> <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Wir müssen reden!</div>"; }, 500); [continue] [after 2 seconds] Das hat Xander ihr geschrieben. Er hat kein Smiley dazu gemacht. Nur ein <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Ausrufezeichen: !" > <u>Ausrufezeichen</u></a>.</br> „Das ist nicht gut. Was denkst du?“ Anja zeigt Ezgi die Nachricht.</br> „Nein, das klingt nicht gut. Ich habe gedacht, bei euch ist alles super?“</br> „Habe ich auch geglaubt.“</br> </br> Nach der Schule treffen sich Anja und Xander im Park.</br> „Ich habe geglaubt, du magst mich“, sagt er.</br> „Stimmt ja auch. Ich mag dich sehr.“</br> Xander gibt Anja sein Handy. „Lies vor!“</br> Eine Textnachricht.</br> „Was ist das?“</br> „Lies vor!“</br> „Ok … ‚Und Xander: Ist schon ganz nett, der Typ, aber sobald ein besserer kommt, heißt es: Tschüss, Xander!‘ … Was ist das für eine Nachricht?“</br> „Das fragst du mich?“ Xander ist böse. „Die hast du selbst geschrieben. So denkst du also über mich? Über uns?“</br> „Das habe ich geschrieben? Bist du verrückt? Wer sagt denn so etwas?“</br> „Iris. Sie hat mir deine Nachricht gezeigt. ‚Das tut dir jetzt weh‘, hat sie gesagt. ‚Aber besser du weißt es jetzt als später.‘“</br> „Xander, das kannst du doch nicht glauben! Iris mag mich einfach nicht.“</br> „Jetzt ist also Iris die Böse?“</br> „Diese Nachricht ist nicht von mir, das musst du mir glauben! Ich will mit dir zusammen sein. Nur mit dir.“</br> „Das hier sagt etwas anderes.“</br> „Das hat doch Iris geschrieben. Einen Screenshot kann man ganz leicht <a class="aciklama" href="#0" data-title= "fälschen: 'faken'" > <u>fälschen</u></a>. Fake-News, sonst nichts.“</br> „Für mich sieht er ziemlich echt aus.“</br> „Xander …“ Anja will seine Hand nehmen. </br> Aber er dreht sich um und geht.</br> „Warum gehst du?“, fragt Anja. „Rede mit mir!“</br> „Es gibt nichts mehr zu reden.“</br> „Was …?“</br> „Es ist aus, Anja.“</br> Er geht, und sie möchte ihm noch so viele Dinge sagen. </br> „Xander …“</br> Aber er hört sie schon nicht mehr.</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 2.17.1: Ich habe nur Kaffee getrunken<-Sie redet mit Iris.]]</br></br> [[A2 2.17.2. Blick nach vorne<-Sie versucht das Ganze zu vergessen.]] sound.effect.receive..playing: false -- <h1><center>Ich habe nur Kaffee getrunken</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> Anja ist traurig. </br> Und wütend. Sehr wütend. </br> Auf sich selbst, weil sie nicht die richtigen Worte gefunden hat.</br> Auf Xander, weil er Iris mehr glaubt als ihr.</br> Und natürlich auf Iris, die an allem <a class="aciklama" href="#0" data-title= "schuld sein: sie hat es gemacht" > <u>schuld</u></a> ist.</br> Donnerstagnachmittag … da ist sie doch meistens mit ihrer <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Clique: ihre Freundinnen und Freunde" > <u>Clique</u></a> im Café.</br> Anja denkt nicht lange nach, sie läuft los. </br> Sie öffnet die Tür und geht gleich zu Iris‘ Tisch.</br> „Oh, hallo Anja, willst du dich nicht zu uns setzen?“, fragt Iris und lacht falsch. „Aber wie siehst du denn aus? Hast du geweint? Was ist denn passiert?“</br> Iris sieht ihre Freundinnen an und sie lachen alle. </br> „Du weißt, was du gemacht hast.“</br> „Was meinst du? Ich habe bloß hier gesessen, einen Kaffee getrunken und ein Stück Torte gegessen. Ihr seid meine <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Zeuge, die Zeugin: die Person hat gesehen, dass eine Person etwas gemacht hat oder nicht" > <u>Zeuginnen</u></a>, Mädels, oder?“</br> Iris‘ Freundinnen zeigen auf ihre Kaffeetassen und die Kuchen vor ihnen.</br> „Du hast Xander eine falsche Nachricht von mir gezeigt.“</br> „Wirklich? Oje, dann war ich ja ein schlimmes Mädchen.“ Iris lacht wieder. </br> „Xander hat …“ Sie kann es nicht sagen. </br> Anja will ihr wehtun, will, dass sie bezahlt. Aber zwei Freundinnen von Iris halten sie fest. </br> Und dann ist sie plötzlich nicht mehr wütend, nur noch sehr traurig.</br> Anja geht einfach weg. Weg von Iris, raus aus dem Café.</br> Sie sieht die Leute auf der Straße gehen und die Autos fahren. </br> <i>Und wohin soll ich gehen?</i></br> Sie weiß es nicht.</br> [[A2 2.18. Blog: Jungen gegen Mädchen<-Weiterlesen]] sound.effect.receive..playing: false -- <h1><center>Blick nach vorne</h1></center></br> „Geht’s dir wirklich gut, Anja?“, fragt Ezgi.</br> „Ja, doch. Komm, gehen wir einkaufen.“</br> „Du brauchst doch nichts Neues.“</br> „Oh doch. Ein T-Shirt. Und einen Pulli.“</br> „Ich glaube, du willst nur nicht an Xander denken.“</br> „Ach was.“</br> Anja hat sich oft mit Freunden getroffen.</br> <i>Ein bisschen Spaß muss man doch haben.</i></br> Anja ist jeden zweiten Tag joggen gegangen.</br> Das ist wichtig, so werde ich auch im Fußball besser.</br> Anja hat Ausflüge mit Ezgi gemacht.</br> </i>Zu diesen Plätzen wollte ich schon lange.</i></br> Den anderen Leuten zeigt sie: Mir geht’s gut, alles kein Problem. </br> Aber Ezgi kennt sie besser.</br> „Du hast recht, Ezgi“, sagt Anja deshalb. „Ich brauche nichts Neues. Aber wenn ich nicht ins Café gehe und extra viel Sport mache, immer irgendetwas tue, dann denke ich zu viel an Xander. Und dann ist alles noch viel schlimmer.“</br> „Du könntest ihm einen Brief schreiben.“</br> „Einen Brief? Ist das nicht ein bisschen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "altmodisch: nicht modern; früher hat man es so gemacht" > <u>altmodisch</u></a>?“</br> „Ja, schon, aber es zeigt auch, dass er dir wichtig ist.“</br> „Ich weiß nicht … er glaubt mir nicht, wenn wir reden. Dann glaubt er auch meinem Brief nicht.“</br> „Hm … da hast du vielleicht recht“, stimmt Ezgi zu.</br> „Ich muss nach vorne sehen. Xander vergessen.“</br> „So geht das nicht. Du kannst nicht einfach sagen: Jetzt vergesse ich jemanden.“</br> „Kann ich doch! Los, lass uns wenigstens in den Bücherladen gehen. Ich brauche zwar keine Klamotten, aber gestern sind die neuen Comics angekommen. </br> [[A2 2.18. Blog: Jungen gegen Mädchen<-Weiterlesen]]sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Jungen gegen Mädchen</center></br></h1> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;">„Mädchen können nicht Fußball spielen!“</br> „Jungs sind einfach schneller!“</br> „Mädchenmannschaften sind immer nur 2. Klasse!“</br> Wie oft habe ich das in den letzten Monaten gehört?</br> Die meisten finden es gut, dass es hier jetzt auch eine Mannschaft für Mädchen gibt. Aber ein paar machen noch immer doofe Kommentare. Besonders die Jungs, die selbst Fußball spielen.</br> Lass sie reden, hat meine Freundin Ezgi gesagt. Sie spielt selbst nicht Fußball, aber sie kommt oft zu unseren Matches. </br> Ok, habe ich gesagt, dann sollen sie doch reden.</br> Aber irgendwann war es mir zu viel. </br> Wir sind mit der ganzen Mannschaft zum Training der Jungs gegangen, haben gelacht und selbst blöde Kommentare gemacht. Genau wie sie. Das haben sie dann nicht mehr so lustig gefunden.</br> Nach dem Training haben wir aber eine Lösung gefunden: Sie lassen uns in Ruhe trainieren, und wir machen das gleiche. Und am Jahresende gibt es ein Match Jungen gegen Mädchen – da sieht man dann: Wer spielt besser Fußball?</br> Keine leichte Aufgabe für uns, wir sind noch eine neue Mannschaft. Aber dieses Spiel müssen wir natürlich gewinnen.</br> Und sonst? Was gibt es Neues bei mir, jetzt zum Ende des 1. Halbjahres?</br> Nicht viel Gutes, muss ich leider sagen: Ein schöner Anfang mit Xander und dann ein schlimmes Ende. Und weil man mit viel Fußball und vielen Problemen nur wenig Zeit für die Schule hat: eine 5 in Mathematik, eine 4 in Biologie und eine 3 in Englisch. Gerade Englisch! Da bin ich sonst immer sehr gut. Deshalb Stress mit den Eltern und ein nicht so tolles Programm für die Ferien: Lernen, lernen, lernen.</br> Das ist aber auch nicht nur schlecht: Dann denke ich weniger an Xander.</br> Schöne Ferien euch allen da draußen! Hoffentlich bessere als meine.</br> <center> [[A2Quiz3_Fuß<-WEITER]]</center>sound.ambient.title2.playing: false -- <h1><center>Das Schuljahr geht weiter</h1></center></br> <i>So möchte ich es immer haben.</br> So wie beim Laufen.</i> </br> Anja geht jetzt dreimal pro Woche mit Ezgi und ein paar Freundinnen aus dem Fußballteam joggen. Da gibt es keinen Xander, keine Iris und keine Probleme in der Schule. Und dann gehen sie oft noch zusammen einen Kaffee oder eine Limo trinken.</br> Aber heute hat Anja andere Pläne. Ihr Schulrucksack ist kaputt und sie möchte im <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Kaufhaus: ein großes Geschäft" > <u>Kaufhaus</u></a> auf dem Marktplatz einen neuen kaufen.</br> Bei den Taschen sieht sie …</br> <i> Iris! Habe ich denn nie Ruhe vor der?</i> </br> Anja möchte nicht mit ihr sprechen und bleibt weg von ihr.</br> <i> Hoffentlich geht sie bald wieder.</i> </br> Iris ist jetzt bei den <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Brieftasche: das Portemonnaie; dort hat man sein Geld drin" > <u>Brieftaschen</u></a>, nimmt eine nach der anderen in die Hand, legt sie wieder zurück. Aber eine gefällt ihr, sie sieht sie von allen Seiten an und …</br> <i>Was macht sie da? </i> </br> Anja nimmt schnell ihr Handy und filmt Iris.</br> Diese gibt die Brieftasche in ihre Jackentasche und geht zum Ausgang. </br> Aber sie bezahlt nicht.</br> <i> Was soll ich jetzt tun?</i> </br> Anja könnte dem Security-Mann beim Ausgang das Video zeigen. Oder es in den sozialen Medien posten. Dann bekommt Iris sicher Probleme. </br> <i> Hm … irgendwie nicht schlecht. </i> </br> Aber dann wird alles noch schlimmer.</br> Anja könnte auch zu Iris gehen und ihr sagen, dass sie alles gesehen hat. Sie aber nicht <a class="aciklama" href="#0" data-title= "verraten: ein Geheimnis weitersagen" > <u>verraten</u></a> hat. Vielleicht kann sie so den Streit zwischen ihnen beenden?</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 2.20.1. Friede?<-Sie sagt nichts.]]</br></br> [[A2 2.20.2 Beweise<-Sie sagt es dem Security-Mann.]] <h1><center>Friede?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> „Iris, warte mal.“ </br> „Was willst du hier? Gehst du mir nach?“</br> Draußen wird es schon dunkel. Es ist viel los auf der Straße, die Leute gehen von der Arbeit nach Hause. Die Geschäfte sind voll mit Menschen.</br> „Iris, ich habe dich im Kaufhaus gesehen.“</br> „Ich war einkaufen. Na und?“</br> Anja zeigt ihr das Video.</br> Jetzt sagt Iris erstmal nichts mehr. </br> „Machst du so etwas öfter?“, fragt Anja.</br> „Das war … Hast du es jemandem gezeigt?“</br> Iris sieht plötzlich nicht mehr so <a class="aciklama" href="#0" data-title= "arrogant: sie glaubt sie ist besser als andere" > <u>arrogant </u></b></a> aus wie sonst. Sie hat Angst.</br> Anja wartet ein paar Sekunden mit ihrer Antwort. </br> <i>Es macht schon ein bisschen Spaß, Iris so zu sehen.</i></br> „Ich habe das Video niemandem gezeigt.“</br> „Was willst du jetzt von mir?“</br> „Ich will nichts … oder eigentlich vielleicht doch: Ich möchte, dass der Streit zwischen uns zu Ende ist.“</br> Iris sieht Anja lange an. </br> „Ich verstehe dich nicht“, sagt sie. „Ich war immer gemein zu dir, aber du verrätst mich nicht.“</br> Anja sieht Iris ruhig an.</br> „Also gut“, sagt sie dann. „<a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Friede: wenn man nicht streitet" ><u>Friede</u></b></a>.“</br> „Und du redest mit Xander.“</br> „Ok …“</br> „Dass du <a class="aciklama" href="#0" data-title= "(an)lügen: nicht die Wahrheit sagen" ><u>gelogen</u></a> hast?“</br> „Das kannst du vergessen. Ich sage ihm nur, dass ich eine falsche Information bekommen habe.“</br> </i>Vielleicht kann ich dann wieder mit Xander zusammen sein … Aber will ich das jetzt noch?</i></br> [[A2 2.21.1: Gespräch mit Xander<-Weiterlesen]] <h1><center>Beweise</h1></center></br> Iris will gerade aus dem Geschäft gehen, da ruft Anja: „He, Iris, warte mal!“</br> „Was willst DU denn hier?“</br> „Ich habe gerade etwas Interessantes gesehen“, sagt Anja.</br> „Schön für dich.“</br> Neben dem Ausgang steht ein Security-Mann.</br> „Dieses Mädchen hat gerade eine Brieftasche genommen und nicht bezahlt“, sagt Anja zu ihm.</br> „Die ist verrückt, die lügt die ganze Zeit“, sagt Iris.</br> „Das sehen wir ja gleich“, meint der Mann. „Was hast du in deinen Taschen? Zeig mal her.“</br> „Ich muss Ihnen gar nichts zeigen.“</br> Der Mann geht zu Iris.</br> „Lassen Sie mich!“</br> Anja gibt ihm ihr Handy. „Hier ist der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Beweis: er zeigt, es ist wirklich passiert" > <u>Beweis</u></a>. Mehr brauchen Sie nicht.“</br> Der Mann sieht sich das Video an, dann ruft er die Polizei.</br> Iris will weglaufen, aber Anja hält sie.</br> Immer mehr Leute stehen bei den beiden Mädchen und dem Security-Mann. Einige filmen mit ihrem Handy. Die Polizei kommt, der Direktor des Kaufhauses und dann auch Iris‘ Eltern.</br> Anja muss noch einmal alles erzählen und auch noch einmal ihr Video zeigen. </br> <i>Das ist jetzt schon ein wenig viel. Der Plan war: Iris ein bisschen ärgern. Aber nicht so große Probleme machen.</i></br> Die Erwachsenen reden lange und Iris hat Glück: Ihre Eltern bezahlen eine <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Strafe: man macht etwas falsch. und man muss Geld bezahlen" > <u>Strafe</u></a>, aber sie muss nicht mit zur Polizei gehen.</br> „Das war keine gute Idee!“, flüstert Iris. „Jetzt bekommst du richtige Probleme.“</br> „Du hast das mit Xander und mir kaputt gemacht. Was kannst du noch mehr tun?“, antwortet Anja.</br> [[A2 2.21.2 Du hast mir nicht geglaubt!<-Weiterlesen]]<h1><center>Gespräch mit Xander</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/Dzh4253Q/Anja-und-xander-konfrontation.jpg' border='0' alt='Anja-und-xander-konfrontation'/> Ein paar Tage später geht Anja von der Schule nach Hause. Und plötzlich ist Xander neben ihr.</br> „Hallo Anja.“</br> „Hallo.“</br> Sie sieht ihn nicht an und geht einfach weiter.</br> „Anja, ich möchte mit dir reden.“</br> „Ich aber nicht mit dir.“</br> „Das verstehe ich. Aber kannst du bitte mal warten?“</br> Anja bleibt stehen und sieht Xander an. Er sieht ziemlich traurig aus, findet sie.</br> Aber da bist du selbst schuld. Warum hast du mir nicht geglaubt? </br> „Ich habe mit Iris geredet“, sagt er.</br> „Ach ja?“</br> „Sie hat mir gesagt, dass du diese Textnachricht nicht geschrieben hast. Sie hat eine falsche Information bekommen.“</br> <i>Sie hat es also wirklich getan. Ich war mir nicht sicher. </i></br> „Ach wirklich?“</br> „Es tut mir leid, dass ich dir nicht geglaubt habe.“</br> Anja geht wieder weiter. Xander geht neben ihr. </br> „Es tut mir leid, Anja.“</br> „Ja.“</br> „Kannst du mir <a class="aciklama" href="#0" data-title= "verzeihen: sagen es ist ok" > <u>verzeihen</u></b></a>?“</br> Anja denkt nach.</br> „Ja, Xander, ich verzeihe dir. Du hast es ja nicht böse gemeint.“</br> „Danke. Können wir … können wir jetzt wieder zusammen sein?“</br> Anja bleibt stehen und sieht Xander an. Er ist noch immer der gleiche Junge, den sie von Anfang an toll fand. </br> <i>Er ist süß, er ist nett, mit ihm kann ich lachen und mich gut unterhalten, aber …</i></br> Irgendetwas in ihr sagt laut: „Nein!“</br> „So einfach ist das nicht, Xander. Ich kann dir einfach nicht mehr <a class="aciklama" href="#0" data-title= "vertrauen: glauben, dass eine Person gut zu einem ist" > <u>vertrauen </u></b></a> .“</br> „Was heißt das?“</br> <i>Mache ich gerade das Richtige?</i></br> „Xander, du hast selbst gesagt, es ist aus. Und so bleibt es.“</br> Anja sieht ihn kurz traurig an und geht dann weg. </br> Verzeihen ist doch nicht so einfach. Sie will es eigentlich, aber sie kann nicht. Das ist ein ganz neues Gefühl für sie.</br> [[A2 2.22. Blog: Kennt ihr mich noch?<-Weiterlesen]] sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Kennt ihr mich noch?</h1></center></p> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;">Lange habe ich nichts in meinem Blog geschrieben … kennt ihr mich noch? </br> Ich hatte einfach nicht so viel zu erzählen. Im ersten Halbjahr war sehr viel los, alles war neu, alles war anders. Das zweite Halbjahr war dann viel ruhiger.</br> Ich bin jetzt wieder besser in der Schule. Keine Fünf mehr in Mathe, bessere Noten in Biologie und Englisch. Meine Eltern sind glücklich. Und <a class="aciklama" href="#0" data-title= "sich beschweren: sagen, dass man etwas nicht gut findet" > <u>beschweren</u></b></a> sich nicht die ganze Zeit. Jetzt sagt ihr vielleicht: Ist das so schlimm, wenn sie sich beschweren? Stimmt natürlich … Aber ich finde es einfach besser, wenn wir uns zu Hause nicht streiten.</br> Mein Plan war: mit Xander zusammen sein. Wie es dann wirklich war: allein sein, viel Zeit haben. Also auch viel Zeit zum Lernen. </br> Es ist dann nämlich so geblieben: Wir sind nicht zusammen. </br> Nur manchmal denke ich: War das ein Fehler? Soll ich ihm noch eine Chance geben?</br> Aber sprechen wir hier auch von schöneren Dingen: Die Schul<a class="aciklama" href="#0" data-title= "Kreismeisterschaften: das Turnier der Region" ><u>kreismeisterschaften</u></b></a> im Fußball sind vorbei, und wir haben den 3. Platz gemacht. Alle sind sehr glücklich. Im ersten Jahr gleich so gut spielen! – Im nächsten gewinnen wir dann die Meisterschaft!</br> Aber das wichtigste Spiel kommt noch: Wir gegen die Jungs! Am Tag nach dem Fest zum Schulschluss. Und da kann es nur einen Gewinner geben.</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b> </br> [[A2 2.23.1. Was soll ich schreiben?<-Sie will Xander doch noch eine Chance geben.]]</br></br> [[A2 2.23.2. Eine neue Trainerin<-Sie vertraut Xander noch immer nicht.]]</br> sound.effect.typing.playing: false -- <h1><center>Was soll ich schreiben?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> 'Hallo Xander, wollen wir uns mal treffen? Ich habe viel nachgedacht.'</br> <i>Hm … nein, das klingt komisch.</i></br> Anja löscht die Nachricht wieder.</br> 'Xander, Treffen heute um drei? Ich möchte etwas mit dir besprechen.'</br> <i>Nein, auch nicht gut.</i></br> 'Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht. Wollen wir uns wieder einmal treffen?' </br> <i>So kann ich es auch nicht schreiben.</i></br> Anja hat sich entschieden: sie möchte es noch einmal mit Xander versuchen. Aber wie soll sie ihm das am besten sagen? </br> Ihr Handy piept. Eine neue Nachricht.</br></br> {reveal link: 'Anja öffnet die Nachricht.', passage: 'msgA2_1'} sound.effect.typing.playing: false -- <h1><center>Eine neue Trainerin</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/6q8yHmCK/Blog-unhappy.jpg' border='0' alt='Blog-unhappy'/> Anja liegt auf ihrem Bett und hört ein trauriges Lied. Und ist selbst ein wenig traurig. Sie denkt viel an Xander in der letzten Zeit. Seit ihrem letzten Gespräch.</br> <i>Ich möchte gern wieder mit ihm zusammen sein.</i></br> Aber sie kann nicht. Er hat ihr zu sehr wehgetan.</br> <i>Irgendwann später vielleicht, wer weiß? Aber vielleicht will dann er nicht mehr.</i></br> Anjas Handy piept. Eine neue Nachricht.</br></br> {reveal link: 'Anja öffnet die Nachricht.', passage: 'msgA2_6'}sound.effect.notification.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzNf/whatsapp_receive2" sound.effect.notification.description: "notification" -- {sound effect: "notification"} Eine Nachricht von der Fußballtrainerin. <p id="msg2"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg2").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich hatte einen Unfall, habe mir das Bein gebrochen und bin im Krankenhaus. Kein Training also heute und in den nächsten Wochen, tut mir leid. Kannst du das bitte auch den anderen Mädchen sagen?</div>"; }, 500); [continue] [after 3 seconds] <i>Frau Waldinger im Krankenhaus? Das ist ja schrecklich!</i></br> Erstens ist es schrecklich, dass es ihr jetzt so schlecht geht.</br> Aber zweitens ist es auch schrecklich, weil die Mannschaft gerade jetzt eine Trainerin braucht: Bald ist das wichtige Spiel gegen die Jungen.</br> Die Nachricht an Xander kann warten. Jetzt muss ich erstmal mit meinen Mitspielerinnen reden. </br> </br> Eine Stunde später beim Training überlegen alle, was sie tun können.</br> „Wir brauchen in den letzten zwei Wochen keine Trainerin. Wir schaffen es auch ohne“, sagt Carla, die im Tor steht. </br> „Gerade jetzt wäre es wichtig, dass eine Trainerin da ist“, meint Kira.</br> „Damit wir gut gegen die Jungs spielen.“</br> „Anja, du hast am meisten Erfahrung von uns“, sagt Milena. „Kannst du nicht unsere Trainerin sein?“</br> „Ich weiß nicht, ob ich das kann.“</br> „Wir haben gar keine andere Wahl.“</br> Alle sind dieser Meinung.</br> „Ok … dann mache ich jetzt das Training“, sagt Anja. „Aber wenn wir gegen die Jungs verlieren, dürft ihr nicht böse auf mich sein.“</br> „Wir werden nicht verlieren!“</br> [[2.24.1. Keine gute Zeit für ein Gespräch<-Weiterlesen]] sound.effect.notification.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzNf/whatsapp_receive2" sound.effect.explosion.description: "notification" -- {sound effect: "notification"} Eine Nachricht von der Fußballtrainerin. <p id="msg2"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg2").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich hatte einen Unfall, habe mir das Bein gebrochen und bin im Krankenhaus. Kein Training also heute und in den nächsten Wochen, tut mir leid. Kannst du das bitte auch den anderen Mädchen sagen?</div>"; }, 500); [continue] [after 3 seconds] <i>Frau Waldinger im Krankenhaus? Das ist ja schrecklich!</i></br> Erstens ist es schrecklich, dass es ihr jetzt so schlecht geht.</br> Aber zweitens ist es auch schrecklich, weil die Mannschaft gerade jetzt eine Trainerin braucht: Bald ist das wichtige Spiel gegen die Jungen.</br> Die Nachricht an Xander kann warten. Jetzt muss ich erstmal mit meinen Mitspielerinnen reden. </br> </br> „Was sollen wir tun?“, fragt Anja später beim Training. </br> „Wir brauchen in den letzten zwei Wochen keine Trainerin. Wir schaffen es auch ohne“, sagt Carla, die im Tor steht. </br> „Gerade jetzt ist es aber wichtig, dass eine Trainerin da ist“, meint Kira. </br> „Wir wollen ja gut gegen die Jungs spielen.“ </br> „Anja, du hast am meisten <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Erfahrung: man hat es praktisch gelernt, man kann es gut." ><u>Erfahrung</u></a> von uns“, sagt Milena. „Kannst du nicht unsere Trainerin sein?“ </br> „Ich weiß nicht, ob ich das kann.“ </br> „Ach was, klar kannst du das.“ </br> Das denken alle. </br> „Ok … dann mache ich jetzt das Training“, sagt sie. „Aber wenn wir gegen die Jungs verlieren, dürft ihr nicht böse auf mich sein.“ </br> „Wir verlieren sicher nicht!“ </br> </br> [[A2 2.24.1. Keine gute Zeit für ein Gespräch<-Weiterlesen]] <h1><center>Keine gute Zeit für ein Gespräch</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/nr9hKQtc/Schulfest-MIt-Ezgi.jpg' border='0' alt='Schulfest-MIt-Ezgi'/> Das Schuljahr ist fast zu Ende. Anja geht mit Ezgi und Kira zum Schulfest. Sie unterhalten sich, reden über ihre Pläne für den Sommer und über Jungs. Beim Büfett trinken sie Kaffee und essen Kuchen. </br> Anja freut sich auf die Ferien, sie fährt mit dem Fußballteam auf ein Trainingscamp, zwei Wochen lang. Aber sie weiß: Vorher möchte sie unbedingt noch mit Xander reden. </br> Vielleicht haben wir zu zweit noch eine Chance – ich muss es versuchen. </br> Es wird langsam Abend und sie gehen zusammen zum Festsaal der Schule. Dort spielt die Theater-AG Romeo und Julia.</br> Sie wollen gerade in den Saal gehen, da kommt Xander vorbei. </br> Er ist sicher im Stress. Er muss wahrscheinlich gleich hinter der Bühne sein.</br> „Hallo Xander“, sagt Anja. „<a class="aciklama" href="#0" data-title= "toitoitoi: man wünscht so Glück"> <u>Toitoitoi</u></a> für die Aufführung .“</br> „Danke. Seht ihr euch alle das Stück an?“</br> „Na klar. Wir wollen ja dich als Romeo sehen.“</br> „Das freut mich … also dann viel Spaß.“ Er will gehen.</br> „Xander“, sagt Anja, „ich möchte gerne …“</br> „Tut mir leid Anja, ich muss jetzt los. Wir reden nach der Aufführung, ok?“</br> „Äh … ja klar, bis dann.“ </br> <i>Kein guter Zeitpunkt für ein Gespräch.</i></br> „Ja, sieh mal an, wen haben wir denn da? Die Verliererinnen von morgen.“</br> Ein paar Jungen von der Fußballmannschaft stehen neben ihnen und lachen. Morgen ist das große Spiel. </br> „Tut mir leid, Jungs, das wird morgen wirklich schlimm für euch.“</br> „Haha, für EUCH wird es schlimm. Ihr habt keine Chance gegen uns.“</br> „Das sehen wir dann ja.“</br> Im Saal <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klingelt: Ding Dong!"> <u>klingelt</u></a> es. Das Theaterstück fängt an.</br> „Genau zur richtigen Zeit“, sagt Anja leise zu Ezgi. „Ich möchte jetzt nicht mit den Jungs streiten.“</br> <b>Was macht Anja?</b></br> [[A2 2.25.1. Nach der Theateraufführung<-Sie wartet nach der Aufführung auf Xander.]] </br></br>[[A2 2.25.2. Morgen ist unser Spiel<-Sie wartet nach der Aufführung nicht auf Xander.]]sound.effect.applaus1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMyMjhf/applaus" sound.effect.applaus1.description: "applaus1" -- {sound effect: "applaus1"} <h1><center>Nach der Theater-Aufführung</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> „Wow, das war super! Und Xander als Romeo … toll“, sagt Ezgi.</br> „Ja, war wirklich gut“, findet auch Anja.</br> „Kommst du, Anja?“</br> Alle sind schon aufgestanden und wollen gehen. Nur sie sitzt noch da.</br> „Äh … wisst ihr was? Geht schon mal ohne mich. Ich bleibe noch ein bisschen hier.“</br> „Vielleicht kommt ja noch ein … Junge vorbei“, sagt Ezgi und lacht.</br> Anja wird rot.</br> „Alles klar“, sagt Kira. „Aber mach nicht zu lange. Morgen ist unser wichtigstes Spiel. Da musst du fit sein.“</br> „Ja sicher, ich bleibe nicht mehr lange.“</br> „Gut, dann bis morgen.“ Die Mädchen gehen. </br> Der Festsaal wird immer leerer. </br> Dann sitzt Anja allein da. </br> <i>Wir reden nach der Aufführung, hat er gesagt. Hat er mich vergessen? Ist er schon mit seinen Freunden von der Theater-AG auf dem Weg in ein Café? Sie haben ja wirklich etwas zu feiern.</i></br> Die Lichter im Saal gehen aus.</br> <i>Soll ich noch warten?</i></br> Anja bleibt ein paar Minuten im Dunkeln sitzen.</br></br> {reveal link: 'Dann schreibt sie eine Nachricht.', passage: 'msgA2_2'} sound.effect.applaus1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMyMjhf/applaus" sound.effect.applaus1.description: "applaus1" -- {sound effect: "applaus1"} <h1><center>Morgen ist unser Spiel</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> „Wow, das war super! Und Xander als Romeo … toll“, sagt Ezgi.</br> „Ja, war wirklich gut“, findet auch Anja.</br> <i>Und dieser Romeo wollte zurück zu mir, und ich habe ihn nicht genommen.</i></br> „Kommst du, Anja?“, fragt Ezgi.</br> Alle sind schon aufgestanden und wollen gehen. Nur sie sitzt noch da.</br> „Äh …“</br> „Wartest du vielleicht auf einen … Jungen?“, fragt Ezgi und lacht.</br> Anja wird rot.</br> <i>Er hat doch gesagt, wir reden nach der Aufführung. Ich sollte hier bleiben.</i></br> „Nein, nein, mache ich nicht.“</br> <i>Aber jetzt ist er wahrscheinlich schon mit den Freunden von der Theater-AG beim Feiern.</i></br> „Ok, ich komme schon. Morgen ist unser wichtiges Spiel. Da muss ich fit sein.“</br> „Genau“, sagt Kira. „da brauchen wir dich.“</br> Draußen sagt Anja „Tschüs“ zu ihren Freundinnen.</br> „Bis morgen – du kommst doch zum Spiel, Ezgi, oder?“ </br> „Na klar. Ich bin euer größter Fan.“</br> Anja geht allein nach Hause. </br> <i>Können wir noch vor den Ferien reden, Xander und ich? Denkt er noch manchmal an mich? </i></br> {reveal link: 'Sie schreibt Xander eine Nachricht.', passage: 'msgA2_9'} sound.effect.applaus1.playing: false sound.effect.notificationsent.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzRf/whatsapp_sent" sound.effect.notificationsent.description: "notificationsent" -- {sound effect: "notificationsent"} <p id="msg1"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg1").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Hallo Xander, ihr habt toll gespielt. Vor allem du 😊 Ich habe gehofft, ich sehe dich noch nach dem Theater. Aber ich kann jetzt nicht länger warten, morgen ist unser wichtiges Spiel gegen die Jungs. Kommst du auch? Vielleicht könnten wir ja dann noch zusammen etwas trinken gehen? Für heute mal gute Nacht.</div>'; }, 500); [continue] <br> [[A2 2.26. Entscheidungsspiel<-Weiterlesen]] sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Unser Spiel</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/sfLBB3Rg/Fu-ball-tor.jpg' border='0' alt='Fu-ball-tor'/> 2:2. </br> Und da Spiel dauert nur noch wenige Minuten.</br> <i>Das habt ihr nicht gedacht, was?</i></br> Die Jungen haben geglaubt, dass sie schnell und leicht gewinnen. Aber jetzt ist noch alles offen. </br> Anja bekommt den Ball und läuft los.</br> An einem Jungen vorbei.</br> Sie erinnert sich an das erste Training. Da hat sie allein vor dem Tor gestanden. Dann hat sie Xander und Iris gesehen. Und hat neben das Tor geschossen.</br> Links – rechts – links – rechts. </br> Anja läuft an noch einem Jungen vorbei.</br> Jetzt ist sie wieder allein vor dem Tor. Und plötzlich sieht sie Xander. Er ist aufgestanden und winkt.</br> <i>Heute ist es anders. Heute schieße ich deshalb nicht daneben.</i></br> Anja schaut nur auf den Ball und auf das Tor.</br> Sie schießt. </br> 3:2.</br> Das Publikum jubelt. </br> Anjas Mitspielerinnen laufen zu ihr und umarmen sie. </br> Sie haben es geschafft.</br> </br> Sie gehen gerade in die <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die (Umkleide-)Kabine: hier zieht man sich um und duscht" > <u>Kabine</u></a>, da kommt Xander und gratuliert Anja.</br> „Wow, Anja. Ihr wart super!“</br> „Danke.“</br> Sie kann nicht anders, sie umarmt ihn einfach.</br> Und sie weiß: das fühlt sich richtig an.</br> Und vielleicht fühlt er das genauso, denn er nimmt ihre Hand und sagt: „Und was machen wir jetzt?“</br> „Jetzt muss ich zuerst mal unter die Dusche.“ Anja lacht. „Und dann gibt es eine große Feier mit der Mannschaft. Kommst du mit?“</br> „Ja, gerne. Ich warte hier auf dich.“</br> „Das freut mich. Bis gleich.“</br> <center> [[B1_A2_Quiz4_Fußball<-WEITER]] </center> sound.effect.school2.playing: false -- <h1><center>Auf dem Schulhof mit Iris</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> Er ist wirklich nett. Und er hat es nicht komisch gefunden, dass „ich“ ihn gerufen habe.</br> „Siehst du, alles kein Problem“, sagt Ezgi. „Er mag dich. Vielleicht kommt er ja wirklich zum Training. Und du könntest ja auch einmal zu einer Theaterprobe gehen.“ </br> <i>Er ist sicher toll auf der Bühne.</i></br> Die beiden wollen zurück in die Klasse gehen, aber eine Gruppe von Mädchen lässt sie nicht.</br> „Wo geht ihr hin?“</br> „Musst du nicht zum Training, Anja?“</br> „Außer Fußballspielen kannst du nichts, oder?</br> „Sind alle in Österreich so dumm wie du?“</br> „Sprecht ihr alle so komisch?“</br> <i>Was ist hier los?</i></br> Alle reden laut. Und alle sind gegen sie. </br> Da kommt noch ein Mädchen hinter den anderen heraus.</br> <i>Ach so, natürlich, jetzt verstehe ich..</i></br> „Oh Xander, Xander, ich liebe dich so sehr.“</br> Iris lacht und sieht sie böse an.</br> <i>Seit dem ersten Tag ist Iris gegen mich. Und ich weiß nicht, warum.</i></br> „Was ist denn dein Problem, Iris? Ja, ich habe gerade mit Xander geredet. Na und?“</br> „Ich bin sicher, er versteht dich nicht mal, mit deinem blöden <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Ösi-Akzent: österreichischer Akzent (umgangsprachlich, unhöflich, beleidigend)" > <u> Ösi-Akzent </u></a>.„Und welche Kleidung du schon wieder trägst! <a class="aciklama" href="#0" data-title= "hässlich: nicht schön" > <u> Hässlich</u></a>! Macht man das so in Österreich?“</br> „Iris, lass mich einfach in Ruhe.“</br> „Bleib bei deinen Fußbällen. Schade bloß, dass Jungs es nicht so interessant finden, wenn Mädchen ihr Spiel spielen.“</br> <i>Ihr Spiel… so ein Quatsch . Fußball gehört allen.</i></br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 2.10.1: Erstes Training<-Sie lädt Iris zum Fußballtraining ein.]] </br></br> [[A2 2.10.2: Anja hat den Ball<-Sie lässt Iris stehen und geht weg.]]sound.effect.notificationkino.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzY5MzZf/notificationkino" sound.effect.beep2.description: "notificationkino" -- {sound effect: "notificationkino"} <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich würde jetzt lieber mit dir im Kino sitzen, stattdessen sitz ich hier ☹️:<img src=\"https://i.postimg.cc/RZ76Rf7F/Lernenschreibtisch.jpg\" width=\"400\" style=\"margin-top:12px;\"></div>"; }, 500); [continue] <p id="msg2"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg2").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Oje, du hast wirklich viel zu tun.</div>"; }, 4000); [continue] <p id="msg3"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg3").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Was machst du so?</div>"; }, 7000); [continue] <p id="msg4"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg4").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich bin mit ein paar Leuten in einem Café.<img src='https://i.postimg.cc/bwSfbctH/im-caffe.jpg' alt=\"coffee table\" style=\"width:100%;height:300px;margin-top:12px;\"></div>"; }, 12000); [continue] <p id="msg5"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg5").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Na dann viel Spaß! Ich muss jetzt leider wieder lernen ☹️.</div>"; }, 16000); [continue] <p id="msg6"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg6").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Na dann alles Gute. Und ich hoffe, wir gehen dann nach deinen Tests bald ins Kino.</div>"; }, 20000); [continue] <p id="msg7"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg7").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Auf jeden Fall 😊</div>"; }, 25000); [continue] <p id="msg8"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg8").innerHTML = "Anja nimmt einen großen Schluck Bananenmilch.</br><i>Also, wieder zurück zu Mathe und Bio.</i>"; }, 27000); [continue] [After 27s] [[A2 2.13.2. Was ist jetzt mit Xander und mir?<-Weiterlesen]]sound.effect.wind.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Was ist jetzt mit Xander und mir?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/90szsYB7/Fu-ball-laufen.jpg' border='0' alt='Fu-ball-laufen'/> Es ist ein wichtiges Spiel, aber Anja muss die ganze Zeit an Xander denken. Sie haben es nach dem Biotest wirklich geschafft und haben sich zwei Mal getroffen. </br> Sie haben viel geredet und viel gelacht. Es war wunderbar mit ihm.</br> Aber was ist jetzt mit uns? Sind wir nur Freunde oder ein bisschen mehr? </br> „Anja, was ist mit dir? Warum stehst du nur da und tust nichts?“, ruft Kira, eine Mitspielerin.</br> Sie hat sich schon wieder nicht auf das Spiel konzentriert. </br> <i>Das kann doch nicht sein! Ich muss mehr an das Spiel denken.</i></br> Mit der Mannschaft läuft es gut. Sie trainieren viel, und es gibt erste <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Erfolg: hier: das Team gewinnt Spiele" > <u>Erfolge</u></b></a>. Das letzte Spiel haben sie 3:1 gegen das Eichendorff-Gymnasium gewonnen.</br> Und heute könnten wir auch gewinnen, wenn ich nicht …</br> Die Trainerin ruft.</br> „Anja, du gehst raus und Milena kommt ins Spiel.“</br> „Bitte lassen sie mich weiterspielen“, sagt Anja.</br> „Heute nicht. Was ist mit dir los?“</br> „Bitte, Frau Waldinger …“</br> „Milena spielt. Tut mir leid Anja.“</br> Sie geht traurig und wütend über sich selbst in die Kabine und setzt sich hin. Geht dann duschen und zieht sich um.</br> <i>Frau Waldinger hat recht. Ich habe heute wirklich schlecht gespielt. So darf das nicht weitergehen.</i></br> Nach dem Spiel, zurück zu Hause, ruft Anja Melanie an und erzählt ihr von ihrem Problem.</br> „Und was willst du tun?“, fragt ihre Melanie.</br> „Was kann ich denn tun? Ich weiß einfach nicht: Wo stehe ich mit Xander?“</br> „Na, dann frag ihn doch einfach.“</br> „Was ist, wenn er dann sagt: Wir sind nur Freunde.“</br> „Das kann schon passieren.“</br> „Das will ich aber nicht hören.“</br> <b>Was möchte Anja jetzt machen?</b></br> [[A2 2.14.1: Brauche ich ein neues Kleid?<-Sie möchte Xander fragen, was er fühlt.]]</br></br> [[A2 2.14.2. Einkaufen<-Sie hat Angst und fragt Xander nicht.]]</br> sound.effect.mall.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Angekommen</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg' border='0' alt='Blog-happy'/> <p style="font-family:courier;">Ich glaube, ich habe es geschafft! Ich bin wirklich angekommen. Hier in H.</br> Vor ein paar Monaten war alles neu für mich, die Stadt, die Schule, die Leute in der Klasse. Aber jetzt? H. ist nicht mehr so <a class="aciklama" href="#0" data-title= "unbekannt: neu" > <u>unbekannt</u></b></a> und auch meine Mitschülerinnen und Mitschüler nicht. Manche sind Freundinnen geworden, zum Beispiel Ezgi. Ich sitze neben ihr, und sie war von Anfang an nett und offen zu mir. </br> Aber dann gibt es auch noch andere Leute. Nicht so nette.</br> Wer? Na, das wisst ihr sicher … </br> Natürlich, ich rede hier von Iris. Seit dem ersten Tag ist sie gemein zu mir.</br> Aber das ist mir jetzt nicht so wichtig, denn es gibt etwas Neues: Xander und ich, wir sind jetzt so richtig zusammen. Freund und Freundin. </br> Ich habe lange nicht mir ihm geredet, weil ich Angst hatte. Und wisst ihr was? Bei ihm war es genauso. Drei Mal haben wir uns getroffen, und wir haben beide nicht gewusst: Was ist das zwischen uns). Aber irgendwann haben wir doch geredet 😊</br> Jetzt sind wir also „zusammen“, und das ist noch ganz neu für mich. Was macht man da? Wie oft muss man sich sehen? Wie viele Nachrichten pro Tag schreiben? Wie oft an den anderen denken? Reicht es fünf oder zehn Mal? Manchmal bei den Hausaufgaben oder dem Training vergesse ich ihn einfach. Ist das normal?</br> Na ja, mal sehen, das lerne ich schon noch. Das mit Xander und mir, das fühlt sich richtig an.</br> <p style="font-family:courier;"> PS: Mit dem Fußball läuft es auch gut. Wir gewinnen nicht jedes Spiel, klar, wir sind noch ein ganz junges Team. Aber wir gewinnen mehr als wir verlieren. Und das ist doch eine tolle Sache für so eine neue Mannschaft.</br></br> [[A2 2.16. Nachricht von Xander<-Weiterlesen]] <h1><center>Du hast mir nicht geglaubt!</h1></center><</br> <img src='https://i.postimg.cc/Dzh4253Q/Anja-und-xander-konfrontation.jpg' border='0' alt='Anja-und-xander-konfrontation'/> „Alle wissen es! Iris ist eine <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der/die Dieb*in: stiehlt; nimmt Dinge die ihr/ihm nicht gehört" > <u>Diebin</u></a>“, sagt Ezgi am nächsten Tag. Anja kommt gerade in die Klasse. Einige Leute haben die Szene beim Kaufhaus gefilmt und die Videos dann in den sozialen Medien gepostet.</br> <i>Hm … es reicht eigentlich schon, dass die Polizei da war und Iris Angst hatte. Mehr wollte ich nicht.</i></br> Dass jetzt alle darüber reden, findet Anja nicht so gut. Iris tut ihr auf einmal leid. </br> <i>Bin ich jetzt eine <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Petze: erzählt weiter, dass einen Fehler gemacht hat (umgangsprachlich, beleidigend)" > <u>Petze</u></a>, bin ich auch ein gemeiner Mensch?</i></br> In der Pause sieht sie Xander auf dem Schulhof.</br> Sie weiß, es ist nicht richtig aber, sie muss es einfach sagen:</br> „Siehst du, so ist Iris. Sie lügt und sie <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klauen; etwas gehört einem nicht, aber man nimmt es " > <u>stiehlt</u></a>. Und ihr hast du mehr geglaubt als mir.“</br> Xander sieht ziemlich traurig aus, findet sie.</br> „Es tut mir leid, dass ich dir nicht geglaubt habe.“</br> Anja sagt nichts und geht. </br> „Warte, Anja. Es tut mir leid. Wirklich.“</br> „Ich habe es gehört. Danke.“</br> „Kannst du mir verzeihen? “</br> Anja denkt nach.</br> „Xander, ich ähm … ja verzeihe dir.“</br> „Danke. Können wir … können wir jetzt wieder zusammen sein?“</br> Anja bleibt stehen und sieht Xander an. Er ist noch immer der gleiche Junge, den sie von Anfang an toll fand. </br> <i>Er ist süß, er ist nett, mit ihm kann ich lachen und mich gut unterhalten, aber …</i></br> Irgendetwas in ihr sagt laut „Nein!“ </br> „So einfach ist das nicht, Xander. Ich kann dir einfach nicht mehr <a class="aciklama" href="#0" data-title= "vertrauen: glauben, dass eine Person gut zu einem ist" > <u>vertrauen </u></b></a>.“</br> „Was heißt das?“</br> <i>Mache ich gerade das Richtige?</i></br> „Xander, du hast selbst gesagt, es ist aus. Und so bleibt es.“</br> Anja sieht ihn traurig an und geht weg. </br> Verzeihen ist doch nicht so einfach. Sie will es eigentlich, aber sie kann es nicht. Das ist ein ganz neues Gefühl für sie.</br> [[A2 2.22. Blog: Kennt ihr mich noch?<-Weiterlesen]]sound.effect.notification.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzNf/whatsapp_receive2" sound.effect.explosion.description: "notification" -- {sound effect: "notification"} Eine Nachricht von der Fußballtrainerin. <p id="msg2"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg2").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich hatte einen Unfall, habe mir das Bein gebrochen und bin im Krankenhaus. Kein Training also heute und in den nächsten Wochen, tut mir leid. Kannst du das bitte auch den anderen Mädchen sagen?</div>"; }, 500); [continue] [after 3 seconds] <i>Frau Waldinger im Krankenhaus? Das ist ja schrecklich!</i></br> Erstens ist es schrecklich, dass es ihr jetzt so schlecht geht.</br> Aber zweitens ist es auch schrecklich, weil die Mannschaft gerade jetzt eine Trainerin braucht: Bald ist das wichtige Spiel gegen die Jungen.</br> Aber es hat auch etwas Gutes: Sie muss mal nicht an Xander zu denken. </br> Jetzt muss ich erstmal mit meinen Mitspielerinnen reden. </br> </br> „Was sollen wir tun?“, fragt Anja später beim Training. </br> „Wir brauchen in den letzten zwei Wochen keine Trainerin. Wir schaffen es auch ohne“, sagt Carla, die im Tor steht. </br> „Gerade jetzt ist es aber wichtig, dass eine Trainerin da ist“, meint Kira. </br> „Wir wollen ja gut gegen die Jungs spielen.“ </br> „Anja, du hast am meisten <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Erfahrung: man hat es praktisch gelernt, man kann es gut." ><u>Erfahrung</u></a> von uns“, sagt Milena. „Kannst du nicht unsere Trainerin sein?“ </br> „Ich weiß nicht, ob ich das kann.“ </br> „Ach was, klar kannst du das.“ </br> Das denken alle. </br> „Ok … dann mache ich jetzt das Training“, sagt sie. „Aber wenn wir gegen die Jungs verlieren, dürft ihr nicht böse auf mich sein.“ </br> „Wir verlieren sicher nicht!“ </br> </br> [[A2 2.24.1. Keine gute Zeit für ein Gespräch<-Weiterlesen]] sound.effect.applaus1.playing: false sound.effect.notificationsent.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzRf/whatsapp_sent" sound.effect.notificationsent.description: "notificationsent" -- {sound effect: "notificationsent"} <p id="msg1"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg1").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Ihr habt toll gespielt. Vor allem du 😊. Ich habe gehofft, ich sehe dich noch nach dem Theater, aber ich muss nach Hause. Morgen ist unser wichtiges Spiel. Ich habe in letzter Zeit viel an uns gedacht ….</div>'; }, 500); [continue] </br> {reveal link: 'Wenn er jetzt nicht antwortet, dann ist es klar … Er ist nicht interessiert. Aber vielleicht schaut er einfach gerade nicht auf sein Handy. Anja schreibt noch eine Nachricht:', passage: 'msgA2_10'} sound.effect.notificationsent.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzRf/whatsapp_sent" sound.effect.notificationsent.description: "notificationsent" -- {sound effect: "notificationsent"} <p id="msg2"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg2").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Hast du Lust, morgen zum Spiel zu kommen? Vielleicht könnten wir ja danach noch zusammen etwas trinken gehen.</div>'; }, 500); [continue] [[A2 2.26. Entscheidungsspiel<-Weiterlesen]] <h1><center>Wir reden später</h1></center></br> Das Schuljahr ist fast zu Ende. Anja geht mit Ezgi und Kira zum Schulfest. Sie reden über ihre Pläne für den Sommer und über Jungs. Beim Büfett trinken sie einen Kaffee und essen Kuchen. </br> Anja freut sich auf die Ferien, sie fährt mit dem Fußballteam auf ein Trainingscamp, zwei Wochen lang.</br> Es wird langsam Abend und sie gehen zusammen zum Festsaal der Schule. Dort spielt heute die Theater-AG Romeo und Julia.</br> Sie wollen gerade in den Saal gehen, da kommt Xander vorbei. </br> „Hallo Xander.“</br> „Hallo Anja.“ Er lacht, und sie weiß es einfach:</br> <i>Ich möchte wieder mit Xander zusammen sein. Ich muss mit ihm reden, noch vor dem Schulschluss.</i></br> „<a class="aciklama" href="#0" data-title= "toitoitoi: man wünscht so Glück"><u>Toitoitoi</u></a> für die Aufführung “, sagt sie.</br> „Danke. Seht ihr euch alle das Stück an?“</br> „<a class="aciklama" href="#0" data-title= "na klar: natürlich; sicher; auf jeden Fall"> <u>Na klar!</u></a> Wir wollen ja dich als Romeo sehen.“</br> „Das freut mich … also dann viel Spaß.“ Er will gehen.</br> „Xander“, sagt Anja, „ich möchte gerne …“</br> „Tut mir leid Anja, ich muss jetzt los. Wir reden nach der Aufführung, ok?“</br> „Äh … ja, klar, bis dann.“ </br> <i>Kein guter Zeitpunkt für ein Gespräch. </i></br> „Ja, sieh mal an, wen haben wir denn da? Die Verliererinnen von morgen.“</br> Ein paar Jungen von der Fußballmannschaft stehen neben ihnen und lachen. Morgen ist das große Spiel. </br> „Tut mir leid, Jungs, das wird morgen wirklich schlimm für euch.“</br> „Haha, für EUCH wird es schlimm. Ihr habt keine Chance gegen uns.“</br> „Das sehen wir dann ja.“</br> Im Saal läutet es. Das Theaterstück fängt an.</br> „Genau zur richtigen Zeit“, sagt Anja leise zu Ezgi. „Ich möchte jetzt nicht mit den Jungs streiten.“</br> <b>Was macht Anja?</b></br> [[A2 2.25.1. Nach der Theateraufführung<-Sie wartet nach der Aufführung auf Xander.]] </br></br>[[A2 2.25.2. Morgen ist unser Spiel<-Sie wartet nach der Aufführung nicht auf Xander.]] sound.effect.typing.playing: false sound.effect.school.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTIxNzZf/schoolday" sound.effect.school.description: "school" -- {sound effect: "school"} <h1><center>In der neuen Klasse</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/ydbNSytb/neu-in-der-klasse.jpg" /> <i>Alle sehen mich so komisch an. Ich bin doch kein Tier im Zoo!</i></br> Es ist Anjas erster Schultag in der neuen Schule.</br> Alle haben schon einen Platz, die meisten den gleichen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der/die Sitznachbar*in: die Person sitzt neben einem" > <u> Sitznachbarn</u></b></a> wie im letzten Jahr. Alle kennen sich.</br> <i>Alle außer mir.</br></i> In den Ferien im Sommer ist sie mit ihrer Familie umgezogen und Melanie ist dann mit ihrer Familie in den Urlaub gefahren.</br> </i>Ich durfte Kisten einpacken, tragen und wieder auspacken.</i> </br> Eine Firma ist gekommen und hat auch ihre Möbel abgeholt und nach Hoppenburg gebracht.</br> Hoppenburg. </br> <i>Hier kennt sicher jeder jeden. Nicht nur die Schülerinnen in meiner Klasse. </i></br> In den letzten Wochen war der Himmel grau und es hat geregnet, dazu noch der Wind. </br> <i>Im Sommer einen Pullover tragen! Und in Wien hat es 30 Grad und die Sonne scheint.</i></br> Aber es ist eine schöne Stadt, das muss Anja schon sagen. Und ihre Mutter ist jetzt wieder zufrieden, sie liebt ihren neuen Job. Ihr Vater kann als Journalist ohne Probleme auch in Norddeutschland arbeiten, er hat schon mit seiner Zeitung geredet.</br> „Hallo, ich bin Anja. Ich … äh … ich komme aus Wien.“</br> 27 neue Gesichter. Einige lächeln, einige nicht. Ein Mädchen sieht sie richtig böse an.</br> Niemand sagt etwas.</br> „Also ich …“</br> „Setz dich doch zu mir“, sagt jetzt ein Mädchen. „Neben mir ist noch frei.“</br> „Danke …“</br> Anja geht durch die Reihen. Viele sehen sie immer noch an. </br> Ein Mädchen – es hat sie vorher so böse angesehen – <a class="aciklama" href="#0" data-title= "flüstern: leise reden" > <u> flüstert</u></b></a> jetzt mit ihrer Nachbarin und sieht immer wieder zu Anja.</br> <i>Was ist los? Habe ich dir irgendwas getan?</i></br> Anja setzt sich.</br> „Ich bin Ezgi“, sagt das Mädchen neben ihr und gibt ihr die Hand.</br> „Anja.“ Sie lächelt.</br> „Ich weiß, das hast du vorher schon vor der ganzen Klasse gesagt.“</br> „Ezgi. Interessanter Name. Habe ich noch nie gehört.“</br> „Ist ein türkischer Name. Meine Großmutter ist aus Izmir.“</br> „Ich finde ihn schön.“</br> „Danke“, sagt Ezgi und lächelt.</br> <i>Und jetzt soll der Tag bitte möglichst schnell vorbeigehen.</i></br></br> <b>Was macht Anja nach dem Unterricht?</b></br> [[A2 1.4. In der Bibliothek<-Sie möchte Ruhe und geht in die Schulbibliothek.]]</br></br> [[A2 2.4: Was kann ich machen?<-Sie informiert sich, welche Aktivitäten es in der Schule noch gibt.]]</br></br> [[A2 3.4. Ich zeige dir die Schule<-Sie macht mit Ezgi einen Rundgang durch die Schule.]]</br></br> <h1><center>In der Cafeteria</h1></center></br> „Also, die Bibliothekarin hat gesagt, wir sollen in die Cafeteria gehen …“ Xander lacht. „Hast du Lust?“</br> „Äh … ja, warum nicht.“</br> Sie holen sich einen Kaffee und suchen einen ruhigen Platz.</br> „Du willst also nicht zu uns in die Theater-AG kommen?“, fragt Xander.</br> „Ich weiß nicht … nein … Ich sehe mir dann lieber das fertige Theater an.“</br> „Schade.“</br> „Ich glaube, wenn ich etwas erzähle, dann will ich lieber von mir erzählen und nicht eine Geschichte von Herrn Shakespeare. Die auch vierhundert Jahre alt ist.“</br> „Dann ist vielleicht das Schulradio das Richtige für dich.“</br> „So etwas gibt es hier?“</br> „Sie suchen gerade neue Leute. Da spielen sie natürlich viel Musik, aber man kann auch über verschiedene Themen sprechen und interessante Interviews machen.“</br> „Vielleicht stelle ich mich dort wirklich mal vor. Hast du einen Kontakt?“</br> Xander gibt ihr eine E-Mail-Adresse. „Jens und Lena machen das Radio. Die sind nett.“</br> Sie trinken etwas von ihrem Kaffee.</br> „Was hast du denn in Wien neben der Schule gemacht?“, fragt Xander dann.</br> „Ich habe Fußball gespielt. Wir hatten eine richtig gute <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Mannschaft: das Team" > <u> Mannschaft</u></b></a>.“</br> „Hier gibt es nur eine Mannschaft für die Jungen.“</br> „Vielleicht <a class="aciklama" href="#0" data-title= "gründen: formieren; zusammenstellen; ins Leben rufen"> <u>gründen</u></a> ich einfach eine für Mädchen.“</br> „Gute Idee! Ist ja auch sehr altmodisch , dass nur die Jungs spielen.“</br> „Hast du sonst noch einen guten Tipp für mich? Was kann man hier noch Interessantes tun?“</br> Xander denkt nach. „Also, wenn du Gitarre spielst … die Schulband such gerade jemanden.“</br> „Ich spiele wirklich ein bisschen Gitarre. Weiß nicht, ob das für eine Band genug ist. Aber versuchen könnte ich es ja.“</br> <b>Was möchte Anja machen?</b></br> [[A2Quiz1_Fußball<-Sie möchte eine Fußballmannschaft gründen.]]</br></br> [[A2Quiz1_Band<-Sie möchte bei der Band vorspielen.]]</br></br> [[A2Quiz1_Radio<-Sie möchte sich beim Schulradio vorstellen.]] sound.effect.radio1.playing: false sound.effect.radio1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTI2MTRf/mictap" sound.effect.radio1.description: "radio" -- {sound effect: "radio1"} <h1><center>Interview mit Xander</h1> <img src='https://i.postimg.cc/T3Mp9Q18/Interview-mit-Xander.jpg' border='0' alt='Interview-mit-Xander'/> Anja: Hallo, mein Name ist Anja und ich habe heute einen Gast bei mir im Radiostudio: Hallo Xander, schön, dass du Zeit hast.</br></br> Xander: Ich freue mich über die Einladung.</br></br> Anja: Xander spielt in diesem Jahr mit der Theater-AG Romeo und Julia.</br></br> Xander: Genau … Wir machen jetzt die Proben und am Schuljahresende gibt es dann die große <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Aufführung: das Theater vor Zuschauer*innen; die Performance" > <u>Aufführung</u></b></a>.</br></br> Anja: Shakespeares große Liebesgeschichte … Und Xander spielt den Romeo. Wer ist dieser Romeo, Xander?</br></br> Xander: Ich denke, er ist nicht viel anders als du oder ich. Er ist ein Junge, er ist nicht viel älter als wir. Und er verliebt sich in ein Mädchen – wem ist das noch nicht passiert? Was vielleicht bei Romeo anders ist als bei den meisten von uns: Wir sitzen jeden Tag in der Schule, wir spielen mit dem Handy, wir schauen uns Fernsehserien an. Romeo kann das nicht. Romeo ist verliebt und er sieht und fühlt nur noch das.</br></br> Anja: Aber wie spielt man so eine große Liebe? </br></br> Xander: Hm … Ich kann natürlich nur das spielen, was ich in mir selbst finde.</br></br> Anja: Heißt das, du bist auch gerade verliebt?</br></br> Xander: Das muss nicht jetzt sein. Aber in mir muss es so eine Liebe geben. Sonst kann ich sie nicht spielen.</br></br> Anja: Hast du eine Freundin, Xander? Und wenn ja, wie findet die, dass du auf der Bühne ein anderes Mädchen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "anhimmeln: bewundern; toll finden" > </b> <u>anhimmelst</u></a>?</br></br> Xander: (lacht) Nein, ich habe keine Freundin. Aber auf der Bühne bin ich nicht Xander, da bin ich Romeo. Und der liebt nur Julia. Das ist etwas anderes.</br></br> Anja: Ach so … na dann findest du hoffentlich bald auch im richtigen Leben deine Julia. </br></br> Als nächstes möchte ich dich fragen: Wie hat alles begonnen? Wann hast du zum ersten Mal auf einer <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Bühne: hier spielt man Theater oder macht Konzerte" > </b> <u>Bühne</u></a> gestanden? …</br> [[A2 1.8.2. Nach dem Interview<-Weiterlesen]]</br>sound.effect.radio1.playing: false -- <h1><center>Interview mit Xander</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/XqDLBmky/Radiopeople.jpg' border='0' alt='Radiopeople'/> Anja hat Jens und Lena das fertige Interview geschickt, und jetzt sitzt sie bei ihnen im Büro.</br> <i>Hat es ihnen gefallen? Warum sagen sie nichts?</i></br> „Dein Interview mit Xander war ganz ok“, sagt Jens.</br> <i>Hmm … klingt nicht so toll.</i></br> „Einige Sachen haben wir nicht so gut gefunden“, sagt Lena. „Zum Beispiel hast du Xander gefragt, ob er eine Freundin hat. Das war nicht sehr professionell. Vielleicht denken einige Hörer oder Hörerinnen dann, dass du selbst Interesse an ihm hast“, sagt Jens.</br> „Nein, nein, ich wollte es nur ein wenig locker machen.“</br> Jens und Lena sagen nichts. Das macht Anja nervös.</br> „Also … äh … und sonst? Kann ich bei euch mitmachen?“</br> „Wir sind noch nicht sicher“, sagt Lena.</br> „Ich könnte noch ein zweites Interview machen, mit Ezgi zum Beispiel. Dann seht ihr, dass ich auch ganz professionell sein kann. Auch wenn sie meine Freundin ist.“</br> Jens und Lena reden leise.</br> „Ok, mach noch eine Sendung für uns,“ sagt Jens. „Und dann sehen wir, wie es weitergeht, ok?“</br> „Ja klar, sehr gerne! Das Interview mit Ezgi?“</br> „Wir möchten lieber etwas anderes. Du bist doch gerade aus Wien nach Hoppenburg gekommen, oder? Du könntest eine Sendung mit dem Titel Neu in der fremden Stadt machen“, sagt Lena.</br> „Ein Blick von außen auf Hoppenburg und unsere Schule.“</br> „Und wir helfen dir, wenn du Fragen hast oder etwas brauchst“, sagt Jens. </br> Auf dem Weg nach Hause sieht Anja alles mit neuen Blicken an. </br> Schon komisch, eigentlich wollte ich gar nichts wissen von der neuen Stadt, von meinem neuen Leben hier und von den Leuten. Und jetzt mache ich eine Sendung über genau diese Dinge.</br> <i>Und Xander möchte sie besser kennenlernen, da ist Anja sicher. Aber das nächste Mal privat, nicht im Radio.</i> </br> <b>Wie will Anja Xander besser kennenlernen?<b></br> [[A2 1.9.1. Bei Xanders Theaterprobe<-Sie geht zu einer Theaterprobe von Xander. ]] </br></br>[[A2 1.9.2. Mit Xander auf dem Schulhof<-Sie möchte Xander auf dem Schulhof ansprechen.]]</br>sound.effect.radio1.playing: false sound.effect.theater1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQwMzdf/theateratmo.mp3" sound.effect.theater1.description: "atmo" -- {sound effect: "theater1"} <h1><center>Bei Xanders Theaterprobe</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/vBxfSTrD/Theaterprobe.jpg' border='0' alt='Theaterprobe'/> Die Bühne vorne ist ganz hell. Aber hinten im Theatersaal ist es dunkel. Hier sitzt Anja jetzt. Sie hofft, dass er sie nicht sieht.</br> <i>Dann weiß er auch nicht, dass ich ihn mag. </i></br> Aber sie hofft auch, dass er sie schon sieht. Das ist natürlich verrückt, aber irgendwie auch wieder nicht. </br> <i>Xander muss mich ja nicht gleich sehen. Vielleicht gehe ich dann später nach vorne und rede mit ihm. </i></br> Aber was ist, wenn er es komisch findet, dass sie zur <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Probe: sie üben das Theaerstück" > <u> Probe</u></b></a> gekommen ist? </i></br> „Hallo Anja, was machst du denn hier?“ </br> Xander steht neben ihr. Er hat sie also doch gesehen. </br> „Willst du beim Theater mitspielen?“, fragt er.</br> „Ich äh … nein. Ich … ich wollte nur mal zuschauen. Ich finde, du spielst den Romeo super!“</br> „Danke. Aber eigentlich wollen wir lieber keine Zuschauer haben. Für die <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Aufführung: die richtige Theatershow" > <u>Aufführung</u></b></a> natürlich schon, aber bei den Proben nicht.“</br> „Ach so ja klar, verstehe ich. Tut mir leid.“</br> „Aber für dich machen wir vielleicht eine Ausnahme .“ Xander lächelt sie an.</br> <i>Warum sagt er das? Weil er höflich sein möchte? Oder freut er sich, dass ich hier bin?</i></br> „Ich habe gestern deine Sendung gehört“, sagt er dann. „Hat mir sehr gut gefallen! Dein Blick von außen auf die Schule und den Ort ist interessant. Da sieht man viele Dinge gleich ganz anders.“</br> „Freut mich, dass es dir gefallen hat. Das Interview mit dir spielen wir natürlich auch – wenn das für dich ok ist.“</br> Xander will etwas sagen, aber da ruft jemand von der Bühne: „Los, komm schon, die Pause ist vorbei. Mit <a class="aciklama" href="#0" data-title= "hübsch: schön" > <u>hübschen</u></b></a> Mädchen reden kannst du auch später.“</br> <i>Wird er jetzt rot?</i> </br> Anja ist nicht sicher, es ist so dunkel hier hinten.</br> „Also, ich muss dann wieder“, sagt er. „Ciao, bis zum nächsten Mal.“</br> [[A2 1.10.1. Xander wird dich nicht verstehen<-Weiterlesen]]sound.effect.school2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQyNjBf/school2" sound.effect.school2.description: "school2" -- {sound effect: "school2"} <h1><center>Mit Xander auf dem Schulhof</h1></center></br> „Schau, dort steht er“, sagt Anja.</br> „Wer?“, fragt Ezgi.</br> „Na, Xander.“</br> „Den du so nett findest?“, fragt Ezgi.</br> Es ist große Pause. Viele Schüler und Schülerinnen freuen sich über die Sonne und die frische Luft auf dem Schulhof, reden und essen ihr Pausenbrot. „Dann geh doch zu ihm und sag hallo“, meint Ezgi.</br> „Ich weiß nicht … und über was soll ich mit ihm reden?“</br> „Keine Ahnung … du hast doch schon mal ein Interview mit ihm gemacht. Über was habt ihr da geredet?“</br> „Das ist etwas anderes.“</br> „Halloooo, Xander!!!“, ruft Ezgi laut. </br> Dann stellt sie sich hinter einen Baum, Dort kann der Junge sie nicht sehen.</br> „Was soll denn das? Bist du verrückt?“, flüstert Anja. </br> Aber es ist schon zu spät. Xander hat sie gesehen und kommt zu ihr.</br> „Hallo Anja, schön dich zu sehen!“</br> „Äh … hallo … äh … ja, freut mich auch. Wie geht’s dir? Wie … äh … läuft es beim Theater?“ </br> „Na ja, wir fangen gerade erst mit den Proben an. Keiner kann den Text. Keiner weiß, wo er auf der Bühne hingehen soll.“ Er lacht.</br> „Ich habe gestern deine Sendung gehört“, sagt er dann. „Hat mir sehr gut gefallen! Dein Blick von außen auf die Schule und den Ort ist interessant. Da sieht man viele Dinge gleich ganz anders.“</br> „Freut mich, dass es dir gefallen hat. Das Interview mit dir spielen wir natürlich auch noch – wenn das für dich ok ist.“</br> „Klar, jeder Schauspieler freut sich, wenn er im Radio ist.“</br> Er will noch etwas sagen, aber da ruft einer seiner Freunde: „Los, komm schon, Xander. Die Pause ist gleich vorbei. Mit hübschen Mädchen reden kannst du auch später.“</br> <i>Wird er jetzt rot? </i></br> „Also, ich muss dann wieder“, sagt er. „Ciao, bis zum nächsten Mal.“</br> [[A2 1.10.2. Du willst dich bloß wichtigmachen<-Weiterlesen]] sound.effect.theater1.playing: false sound.effect.school2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQyNjBf/school2.mp3" sound.effect.school2.description: "school2" -- {sound effect: "school2"} <h1><center> Xander versteht dich nicht</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> Große Pause. Anja ist mit Ezgi und Lena auf dem <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Schulhof: ein freier Platz draußen; in den Pausen sind Schüler*innen oft dort" > <u> Schulhof</u></a>. Xander ist auch auf dem Hof, aber er steht ein Stück weit weg.</br> „Xander gefällt dir, oder?“, fragt Lena. „Das habe ich mir auch schon bei deinem Interview mit ihm gedacht.“</br> „Hm … na ja … er ist schon ganz süß, oder?“</br> „Dann geh doch rüber zu ihm“, sagt Lena. </br> „Hmm…“</br> „Was soll schon passieren“, findet auch Ezgi. „Bei der Theaterprobe ist es doch auch gut gelaufen, oder?“</br> „Stimmt.“ Anja geht los, aber ein Mädchen stellt sich ihr in den Weg.</br> Oh nein, lass mich bitte in Ruhe.</br> „Oh Xander, Xander, du bist der Beste! Ich liebe dich so sehr.“</br> Iris lacht und sieht sie böse an.</br> <i>Seit dem ersten Tag ist Iris gegen mich. Und ich weiß nicht, warum.</i></br> „Was ist denn dein Problem, Iris? Ja, ich möchte gerade mit Xander reden. Na und?“</br> „Xander versteht dich ja nicht mal, mit deinem blöden <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Ösi-Akzent: österreichischer Akzent (umgangsprachlich, unhöflich, beleidigend)" > <u>Ösi-Akzent </u></a>.“</br> „Das sehen wir dann ja.“</br> „Und was du schon wieder für Kleidung trägst! <a class="aciklama" href="#0" data-title= "hässlich: nicht schön" > <u>Hässlich!</u></a> Macht man das so in Österreich?“</br> „Iris, lass mich in Ruhe.“</br> „Mach doch noch eine Radiosendung. Und erzähle allen, dass es das kleine Mädchen aus Wien im bösen Hoppenburg sooooo schwer hat.“</br> „Ach, du hast also meine Sendung gehört?“</br> „Du willst dich ja bloß wichtigmachen.“</br> Anja will etwas antworten, aber da kommt Ezgi und sagt: „Komm, lass uns gehen. Du kannst ja ein anderes Mal mit Xander reden.“</br> Sie führt Anja weg.</br> „Genau“, sagt Lena. „Am Samstag vielleicht.“</br> „Samstag?“</br> „Samstag ist eine Party bei mir. Es freut mich, wenn du kommst. Vielleicht ist Xander ja auch dort.“</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 1.11.1. Party!<-Anja geht gern auf die Party.]]</br></br> [[A2 1.11.2. Nicht zur Party?<-Anja ist nicht sicher, ob sie zur Party gehen will.]]sound.effect.school2.playing: false sound.effect.party1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ0NjVf/partysound" sound.effect.party1.description: "party" -- {sound effect: "party1"} <h1><center>Party!</br></h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/nr9hKQtc/Schulfest-MIt-Ezgi.jpg' border='0' alt='Schulfest-MIt-Ezgi'/> Anja steht neben dem Tisch, ein Glas in der Hand, und hört der zur Musik zu. </br> Richtig gute Musik! Na klar, wenn Lena vom Schulradio eine Party macht.</br> „Anja, kennst du schon Kilian von der Schulband? … Kilian, das ist Anja.“</br> „Hallo Kilian, freut mich.“</br> Und schon gehen sie weiter.</br> Es ist ein verrückter Abend. Anja hat ein bisschen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "sich sorgen machen: Angst haben; nicht sicher sein" > <u>Sorgen </u></b></a> gehabt, weil sie noch neu in der Schule ist und wenige Leute kennt.</br> „Ich bin ja da“, hat Ezgi gesagt. „Wir stellen dir ganz viele Leute vor.“</br> Und das haben sie und Lena wirklich gemacht. </br> Kilian, Ina, Jörn, Frieda … und wie sie alle heißen. Anja hat sich nicht mal alle Namen gemerkt. </br> <i>Jetzt kenne ich schon die halbe Schule.</i></br> Aber einer ist nicht hier: Xander.</br> „Was ist los, Anja?“ Ezgi kommt gerade vorbei. „Bist du traurig? Ist dir langweilig?“</br> „Mir geht’s gut. Alles ok.“</br> „Super!“ Und dann ist Ezgi auch schon wieder weg und redet mit den Leuten von der Schulband.</br> <i>Soll ich noch bleiben?</i></br> Da steht plötzlich er vor ihr.</br> „Hallo, Anja.“</br> „Hallo Xander … du bist auch hier?“</br> <i>Dumme Frage. Das sieht man ja.</i></br> „Ich wollte eigentlich gar nicht zur Party gehen. Aber Lena hat mir gesagt, dass du auch kommst. Und da wollte ich dann doch hier sein.“</br> „Das freut mich.“</br> „Möchtest du etwas trinken? Soll ich dir etwas bringen?“</br> Anja zeigt auf das Glas in ihrer Hand.</br> „Ach so, du hast schon was. Dumm von mir.“</br> <i>Das war nicht dumm. Das war sehr nett.</i></br> „Möchtest du vielleicht tanzen?“, fragt Anja.</br> „Sehr gern.“</br> Anja schließt die Augen und hört nur noch die Musik.</br> <i>Ist eigentlich sehr schön hier in Hoppenburg …</i></br></br> <center> [[A2Quiz2a_Radio<-WEITER]]</center>sound.effect.school2.playing: false sound.effect.school2.playing: false sound.effect.dingdong.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTM5NDBf/ding-dong.wav" sound.effect.dingdong.description: "dingdong" -- {sound effect: "dingdong"} <h1><center>Nicht zur Party?</br></h1></center></br> 'Ding, Dong'. Es klingelt an der Tür.</br> „Ezgi? Was machst du hier?“</br> „Die Frage ist doch: Wie siehst du denn aus? So geht man doch nicht zu einer Party.“</br> „Ja … die Party. Ich weiß nicht … Lena will vielleicht gar nicht, dass ich hinkomme.“</br> „Ach was, klar kannst du kommen.“</br> „Und ich kenne ja fast niemanden hier.“</br> „Mich kennst du doch. Und Lena und Jens auch.“</br> „Hm …“</br> „Ich stelle dir ganz viele Leute vor. Und jetzt zieh dir was Schönes an. Auf uns wartet eine {reveal link: 'P-A-R-T-Y!"', passage: 'msg31'}</br> sound.ambient.title2.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Er hat mich gefragt!</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/6q8yHmCK/Blog-unhappy.jpg" /> <p style="font-family:courier;">'Wollen wir uns mal nach der Schule treffen?'</br> Das hat er mich gestern gefragt. </br> Wer?</br> Ich glaube, das wisst ihr schon. Ich habe in letzter Zeit ja öfter im Blog über ihn geschrieben.</br> Ich habe mir sehr gewünscht, dass er mich fragt. Aber jetzt bin gar nicht mehr sicher – will ich das wirklich?</br> Ja, er ist <a class="aciklama" href="#0" data-title= "süß: hier: nett und schön" > <u>süß</u></a>!</br> Ja, ich mag ihn sehr.</br> Aber …</br> Jetzt denkt ihr vielleicht: Was ist denn mit dir los? Warum bist du plötzlich nicht mehr sicher? </br> Wisst ihr, es war alles ein bisschen zu viel in letzter Zeit. Der Umzug, die neue Stadt, die neue Klasse. So viele neue Leute, so viele neue Sachen. Meine Arbeit für das Radio. Die mache ich sehr gern, aber die braucht auch viel Zeit. </br> Ich frage mich einfach: Ist es die richtige Zeit? Jetzt? Mit Xander.</br> Und dann gibt es noch etwas anderes:</br> Ich habe große Probleme in der Schule. Und ich spreche hier nicht von Iris. Mit der habe ich auch Probleme. Die ist noch immer gegen mich, egal was ich tue.</br> Ich spreche hier von anderen Problemen: In Mathematik hatte ich eine <a class="aciklama" href="#0" data-title= " das deutsche Notensystem: 1 = sehr gut, 2= gut, 3 = befriedigend, 4 = ausreichend, 5 = magelhaft, 6 = ungenügend" > <u>5</u></a> in der letzten Prüfung. Beim Biologietest war ich ganz schlecht. Und in Englisch muss ich auch besser werden. Und da bin ich eigentlich immer super gewesen.</br> Meine Eltern sind schon ziemlich <a class="aciklama" href="#0" data-title= "sauer: wütend; böse" > <u>sauer</u></a>. Du musst mehr lernen, sagen sie die ganze Zeit. Weniger fürs Radio machen. Dich weniger mit Freunden treffen.</br> Ich kann Xander nicht treffen. Es ist einfach nicht die richtige Zeit. </br> Aber er ist so nett, wie kann ich ihm da <a class="aciklama" href="#0" data-title= "absagen: sagen, dass man nicht kommen kann"> <u>absagen</u></a>.?</br> <b>Was möchte Anja jetzt?</b></br> [[A2 1.13.1. Das ist aber wichtig!<-Sie möchte mit Xander ausgehen.]]</br></br> [[A2 1.13.2. Chat mit Ezgi<-Sie muss heute zu Hause bleiben und lernen. ]] sound.effect.typing.playing: false -- <h1><center>Das ist aber wichtig!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> Lange war Anja nicht sicher, aber am Ende war dann klar: Sie will sich mit Xander treffen. Das müssen auch ihre Eltern verstehen.</br> <i>Was soll ich anziehen? Den roten Rock? Die schwarze Hose? Das blaue Top?</i></br> „Anja, was tust du da?“ Ihre Mutter steht in der Tür.</br> „Ich … äh … ich suche schöne Kleidung.“</br> „Anja, wir haben doch geredet: Du musst mehr für die Schule tun. Du kannst heute keine Freunde treffen.“</br> „Es ist aber wichtig.“</br> „Schule ist auch wichtig.“</br> „Ja, schon klar, ich lerne auch sicher mehr. Aber heute …“</br> „Heute bleibst du zu Hause.“</br> „Das kannst du nicht machen!“</br> „Morgen ist Englischtest. Du musst ein anderes Mal ausgehen.“</br> „Mama, bitte … nur heute. Morgen lerne ich wieder.“</br> „Nein, tut mir leid.“</br> Was soll sie jetzt tun?</br> <i>Kann ich Xander vielleicht doch treffen? Zuerst Abendessen, dann gehe ich in mein Zimmer „lernen“. Ich mache die Tür zu und steige aus dem Fenster?</br> Aber das ist zu gefährlich. Das merken die Eltern sicher. </br> Und dann darf ich für lange Zeit niemanden mehr treffen, auch nicht meine Freundinnen.</i></br> </br> {reveal link: 'Anja schickt Xander eine Nachricht.', passage: 'msgA2_11'} sound.effect.typing.playing: false sound.effect.notification1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3NzkwNTJf/Chat%20mit%20Ezgi" sound.effect.notification1.description: "notification1" -- {sound effect: 'notification1'} <h1><center>Chat mit Ezgi</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> <p id="msg1"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg1").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Hallo Ezgi, meine Eltern machen total Stress.</div>'; }, 600); [continue] <p id="msg2"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg2").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Warum?</div>'; }, 5000); [continue] <p id="msg3"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg3").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Weißt schon, meine Schulnoten.</div>'; }, 9400); [continue] <p id="msg4"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg4").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Na, die sind ja wirklich nicht so toll in letzter Zeit 😉.</div>'; }, 12900); [continue] <p id="msg5"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg5").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Bist du jetzt auch gegen mich?</div>'; }, 16400); [continue] <p id="msg6"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg6").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Ich bin doch nicht gegen dich. Das weißt du doch.</div>'; }, 19900); [continue] <p id="msg7"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg7").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Sorry. Ich habe bloß keine Ahnung, was ich tun soll.</div>'; }, 23400); [continue] <p id="msg8"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg8").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Wegen der Eltern?</div>'; }, 26900); [continue] <p id="msg9"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg9").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Wegen Xander. Ob ich ihn treffen soll … warte mal.</div>'; }, 30400); [continue] <p id="msg10"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg10").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Was ist los?</div>'; }, 33900); [continue] <p id="msg11"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg11").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Ich konnte kurz nicht schreiben. Meine Mutter war hier.</div>'; }, 37400); [continue] <p id="msg12"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg12").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Was wollte sie?</div>'; }, 40900); [continue] <p id="msg13"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg13").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Sie wollte schauen, ob ich wirklich lerne. Dafür kommt sie extra zu mir ins Zimmer!!!</div>'; }, 44400); [continue] <p id="msg14"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg14").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Die macht ja wirklich Stress.</div>'; }, 47900); [continue] <p id="msg15"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg15").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Deshalb ist es gerade schwierig mit Leute treffen. Ich glaube, ich muss Xander absagen.</div>'; }, 51400); [continue] <p id="msg16"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg16").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Wirklich?</div>'; }, 54900); [continue] <p id="msg17"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg17").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Vielleicht kann ich es ja verschieben.</div>'; }, 58400); [continue] <p id="msg18"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg18").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Und nächste Woche hast du mehr Zeit?</div>'; }, 61900); [continue] <p id="msg19"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg19").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Nein.</div>'; }, 65400); [continue] <p id="msg20"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg20").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Übernächste?</div>'; }, 68900); [continue] <p id="msg21"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg21").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Immer sind irgendwelche Tests oder Klassenarbeiten.</div>'; }, 72400); [continue] <p id="msg22"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg22").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Er wird es sicher verstehen.</div>'; }, 75900); [continue] <p id="msg23"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg23").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Nein, wird er nicht.</div>'; }, 79400); [continue] <p id="msg24"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg24").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Anja? Bist du noch da? War deine Mutter wieder im Zimmer?</div>'; }, 82900); [continue] <p id="msg25"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg25").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Anja?</div>'; }, 86400); [continue] <p id="msg26"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg26").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);"> Nein, diesmal war es nicht meine Mutter.</div>'; }, 89900); [continue] <p id="msg27"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg27").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Was dann?</div>'; }, 93400); [continue] <p id="msg28"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg28").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Ich habe Xander gerade abgesagt ☹️</div>'; }, 96900); [continue] <p id="msg29"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg29").innerHTML ='<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Waaaas? Echt jetzt?</div>'; }, 100400); [continue] <p id="msg30"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg30").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Mit den Eltern ist es so schon schwierig genug. Ich brauche nicht noch mehr Streit.</div>'; }, 103900); [continue] <p id="msg31"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg31").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Was hat er gesagt?</div>'; }, 107400); [continue] <p id="msg32"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg32").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Ich glaube nicht, dass er es verstanden hat. Wahrscheinlich glaubt er, ich WILL ihn nicht treffen.</div>'; }, 110900); [continue] <p id="msg33"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg33").innerHTML ='<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">☹️ ☹️ ☹️</div>'; }, 114400); [continue] <p id="msg34"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg34").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Ich muss jetzt leider Schluss machen. Englisch Hausaufgabe wartet ☹️ Und ich höre meine Mutter, die kommt schon wieder die Treppe herauf.</div>'; }, 117900); [continue] [after 120 seconds] [[A2 1.14. Ich weiß nicht, was ich will<-Weiterlesen]]sound.effect.notification2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUxODNf/Notification_Chat_Xander" sound.effect.notification2.description: "notification2" -- {sound effect: 'notification2'} <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Hallo Xander, wir können uns heute leider doch nicht treffen. Meine Eltern machen Stress. Der Englischtest morgen und so. Ich darf nicht ausgehen. Es tut mir echt leid!</div>"; }, 600); [continue] {sound effect: 'notification2'} <p id="msg2"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg2").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Hallo Anja, das ist total schade! Ich habe mich schon sehr gefreut.</div>"; }, 5500); [continue] {sound effect: 'notification2'} <p id="msg3"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg3").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich mich auch!</div>"; }, 8500); [continue] {sound effect: 'notification2'} <p id="msg4"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg4").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Dann treffen wir uns eben ein anderes Mal.</div>"; }, 10000); [continue] {sound effect: 'notification2'} <p id="msg5"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg5").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ja … ich weiß nicht. Es ist gerade nicht so gut.</div>"; }, 13000); [continue] {sound effect: 'notification2'} <p id="msg6"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg6").innerHTML = "Was soll sie sagen? Heute ist es der Englischtest. Nächste Woche die Deutsch-Klassenarbeit. Und dann wieder ein wichtiger Termin für das Schulradio. Anja legt sich aufs Bett und zieht sich das Kissen über den Kopf."; }, 16000); [continue] [after 16 seconds] [[A2 1.14. Ich weiß nicht, was ich will<-Weiterlesen]] sound.effect.notification1.playing: false sound.effect.notification2.playing: false -- <h1><center>Was will ich denn?</center></h1></br> <img src='https://i.postimg.cc/1zKn46yk/anja-und-melanie-telefonieren-unhappy.jpg' border='0' alt='anja-und-melanie-telefonieren-unhappy'/> Langsam wird Anja wieder besser in der Schule. In Englisch eine 3. In Deutsch sogar eine 2. Und gerade hat sie noch für den Physiktest am nächsten Tag gelernt. </br> <i>Aber jetzt muss ich mal etwas anderes machen.</i></br> „Hallo Anja, das ist ja eine Überraschung, ich habe lange nichts mehr von dir gehört“, sagt Melanie am Telefon.</br> „Ja, tut mir leid. Ich rufe nie an. Ist gerade keine leichte Zeit.“</br> „Ich bin immer für dich da, das weißt du.“</br> Sie sagen eine Weile lang nichts. </br> Es ist schon komisch … Melanie war immer ihre beste Freundin, seit der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Grundschule: die erste Schule, in die man geht (1.-4. Klasse)"> <u>Grundschule</u></b></a>. Und jetzt? Manchmal redet Anja lieber mit Ezgi über ihre Probleme. </br> <i>Nicht weil ich Ezgi lieber als Melanie mag. Aber sie sitzt in der Schule neben mir, sie ist hier in Hoppenburg. Sie kennt die Leute hier: Xander, Iris, Lena, Jens … Es ist schon komisch, wenn man in eine andere Stadt umzieht.</i></br> „Was ist los, Anja?“, fragt Melanie. „Ich weiß gar nichts mehr von dir. Erzähl bitte wieder mehr von dir.“</br> „Es ist nur … du bist so weit weg.“</br> „Deshalb gibt es doch Telefone …“</br> „Du hast ja <a class="aciklama" href="#0" data-title= "Recht haben: jemand sagt das Richtige"> </b> <u>recht</u></a>. Ich weiß bloß nicht, was bei mir los ist.“</br> „Wie meinst du das?“, fragt Melanie.</br> „Ich habe dir von Xander erzählt.“</br> „Ja, sehr viel sogar.“ Melanie lacht.</br> „Wir wollten uns treffen. Aber meine Eltern haben Stress gemacht. Meine Noten sind nicht so gut. Ich musste ihm absagen.“</br> „Und jetzt?“</br> „Ich … ich weiß es nicht. Es ist mir alles zu viel. Die neue Stadt, das Radio, die Schule. Ich glaube, ich habe keine Zeit für Xander.</br> „Dann ist doch alles ganz ok.“</br> „Ja. Und nein. Ich mag ihn ja sehr. Ich möchte ihn gerne besser kennenlernen.“</br> „Mhh, ja Anja, das sieht kompliziert aus. Du weißt einfach nicht, was du willst.“</br> [[A2 1.15. Das habe ich mir schon lange gewünscht<-Weiterlesen]]<h1><center>Das wollte ich schon so lange</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/XqDLBmky/Radiopeople.jpg' border='0' alt='Radiopeople'/> Anja steht vor der Tür zum Schulradio-Raum.</br> Sie hat einen Termin bei Jens und Lena.</br> <i>Eigentlich waren sie doch immer zufrieden mit meinen Sendungen, oder?</i></br> Warum brauchen sie dann extra einen Termin mit mir?</br> Was ist, wenn sie mich …?</br> Jetzt geh rein, Anja, es wird schon nichts Schlimmes sein.</br> Sie klopft und öffnet die Tür.</br> „Hallo Anja, schön, dass du hier bist“, sagt Jens.</br> „Setzt dich doch!“, Lena zeigt auf einen Stuhl.</br> „Hallo … äh … was ist denn los? Warum wolltet ihr mit mir sprechen?“</br> „Keine Sorge, es ist nichts Schlimmes“, sagt Lena und lacht.</br> <i>Habe ich so ängstlich ausgesehen?</i></br> „Es ist sogar etwas Gutes“, sagt Jens.</br> „Du hast jetzt schon einige Sendungen für uns gemacht. Interviews, Reportagen. Die haben uns alle gefallen.“</br> „Das freut mich.“</br> „Wir möchten, dass du mehr für das Radio machst.“</br> „Hast du Lust?“, fragt Lena.</br> Die beiden sehen sie an.</br> „Äh … ja … ich denke schon.“</br> „Sehr gut“, sagt Jens. „Wir möchten gerne, dass du jede Woche eine Sendung machst.“</br> „Immer am Mittwoch um 16 Uhr. Wie ist das?“</br> <i>Das ist richtig viel Arbeit. Und habe ich nicht gerade Xander abgesagt, weil mir alles zu viel ist? </br> Aber das ist eine tolle Chance.</i></br> „Was soll denn das für eine Sendung sein?“, fragt Anja leise.</br> „Du kannst über interessante Themen erzählen, du kannst Interviews machen …“</br> „Und wenn du mal keine Zeit hast, kannst du auch einfach nur Musik spielen.“</br> <i>Meine eigene Sendung … Das wollte ich schon so lange.</i></br> „Ja, ich mache es gern“, sagt Anja.</br> <b>Was macht Anja als nächstes?</b> </br> [[A2 1.16.1. So ist es doch gar nicht!<-Sie sucht die Konfrontation mit Iris.]]</br></br> [[A2 1.16.2. Ich habe dich wirklich sehr gern<-Sie versucht, die Dinge mit Xander zu klären.]] <h1><center>So ist es doch gar nicht!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> „Hallo Anja. Na, wie geht’s dem Radio-Star?“</br> <i>Oh nein, Iris! Lass mich doch. Ich will in Ruhe nach Hause gehen.</i></br> „Hallo Iris. Hast du nichts Besseres zu tun?“</br> „Besser als was?“</br> „Besser als hier mit mir zusammenzugehen.“</br> „Nein, genau das will ich tun.“</br> „Lass mich einfach in <a class="aciklama" href="#0" data-title= "in Ruhe lassen: alleine lassen; man möchte nicht mit der Person sprechen" > <u> Ruhe.</u></b></a>“</br> Sie gehen ein Stück.</br> „Na, wie läuft es mit Xander?“, fragt Iris.</br> Natürlich. War ja klar, dass sie das sagt.</br> „Ich rede nicht mit dir über Xander.“</br> „Ist es doch nichts geworden mit ihm? Findet er dich nicht so toll?</br>“ Anja sagt nichts.</br> „Du bist ja auch total langweilig. Du sitzt nur noch zu Hause und lernst. Das interessiert natürlich einen Jungen nicht.“</br> Anja sagt nichts.</br> „Da hilft es auch nicht, wenn du jede Woche deine blöde Sendung im Radio machst. </br> „Iris, bitte lass mich. So ist das alles nicht.“</br> „Was willst du damit sagen?“</br> „Na ja … es passt einfach nicht so gut jetzt gerade. Mit Xander.“</br> „Dann stimmt es also wirklich?“</br> „Was?“</br> „Was die Leute sagen. Zuerst bist du nett zu Xander, und dann <a class="aciklama" href="#0" data-title= "jemanden ghosten: jemanden ignorieren (aus dem Englischen)" > <u>ghostest</u></a> du ihn?“</br> „So ist das doch nicht.“</br> <i>Jetzt reicht es. Das ist mir alles zu viel. Iris, Xander, meine Eltern … Ich muss hier mal weg!</i></br></br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 1.17.1. Einfach mal raus hier!<-Sie plant einen Ausflug.]]</br></br> [[A2 1.17.2. Das Wasser ist viel zu kalt<-Sie bittet Ezgi, ihr zu helfen.]]<h1><center>Ich habe dich wirklich sehr gern</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/Dzh4253Q/Anja-und-xander-konfrontation.jpg' border='0' alt='Anja-und-xander-konfrontation'/> „Du bist ja so langweilig geworden! Du sitzt jeden Tag nur zu Hause und lernst“, sagt Iris in der Schule.</br> „Na und? Warum interessiert dich das?“, fragt Anja.</br> „Interessiert mich ja gar nicht.“</br> „Dann lass mich einfach in Ruhe.“</br> „Xander lässt dich ja jetzt auch in <a class="aciklama" href="#0" data-title= "in Ruhe lassen: alleine lassen; man möchte nicht mit der Person sprechen" > <u> Ruhe.</u></b></a> habe ich gehört.“</br> „Was willst du damit sagen?“</br> „Ist wohl doch nichts geworden mit euch zweien. Hört man so.“</br> <i>Ja, weil ich ihm abgesagt habe.</i></br> „Sooo schade“, sagt Iris und geht weg.</br> <i>Soll sie doch denken, was sie will!</i></br> Aber Xander … Anja möchte, dass er sie versteht. Warum sie ihn nicht treffen kann. Dass sie ihn eigentlich sehr mag.</br> In der Pause sucht sie ihn auf dem Schulhof.</br> „Hallo Xander.“</br> Er sieht traurig aus.</br> <i>Hoffentlich nicht wegen mir.</i></br> „Hallo Anja.“</br> „Wie geht’s dir?“</br> „Geht so.“</br> Früher konnten wir immer gut reden. Jetzt ist das Gespräch komisch.</br> „Äh … Xander … du weißt schon, dass ich nicht wegen dir abgesagt habe, oder?“</br> „Ich will eigentlich nicht darüber reden.“</br> „Aber ich. Ich habe einfach fast keine Zeit. Aber ich habe dich wirklich sehr gern …“</br> „Nicht gern genug für ein Treffen.“</br> „Nein, so ist das nicht. Meine Eltern haben total Stress gemacht. Weil ich in der Schule so schlecht geworden bin. Es war mir einfach alles zu viel …“</br> „Aber für deine Radiosendungen jede Woche hast du schon Zeit, oder? Da gibt es keine Probleme mit den Eltern und den Noten.“</br> „Das ist etwas anderes. Kannst du nicht verstehen, dass …“</br> „Ich muss jetzt weiter, sorry. Tschüss, Anja.“</br> „Xander? … Xander, bitte?!?!“</br> Er geht einfach weg.</br> <i>Jetzt reicht es! Das ist mir alles zu viel. Iris, Xander, meine Eltern … Ich muss hier mal weg!</i></br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 1.17.1. Einfach mal raus hier!<-Sie plant einen Ausflug.]]</br></br> [[A2 1.17.2. Das Wasser ist viel zu kalt<-Sie bittet Ezgi, ihr zu helfen.]]sound.effect.meer1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ4MzRf/sea" sound.effect.meer1.description: "meer1" -- {sound effect: "meer1"} <h1><center>Einfach mal raus hier!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/QtxB7ttH/Ausflug.jpg' border='0' alt='Ausflug'/> „Wie bist du denn auf diese Idee gekommen?“, fragt Ezgi und sieht aus dem Fenster. Draußen ist es kalt und windig. Es regnet ein bisschen und langsam wird es dunkel.</br> „Ich wollte einfach mal raus.“</br> Anja, Ezgi, Jens und Lena sitzen in einem Café in einer kleinen Stadt an der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Nordsee: so heißt das Meer im Nordwesten von Deutschland" > <u> Nordsee </u></b></a>. Sie sehen auf den Strand. Es ist Samstag und sie wollen das ganze Wochenende hier bleiben. Ezgi hat sogar eine Probe mit der Schulband für ihr Wochenende abgesagt.</br> „Winterbaden im Meer? Warum möchtest du über dieses Thema eine Reportage machen?“</br> „Finde ich ein interessantes Thema. Aber mir war vor allem wichtig: Mal weg sein aus Hoppenburg. Einen kleinen Ausflug machen, eine schöne Zeit mit meinen Freundinnen und Freunden haben.“ Manche Städte kennt man, weil es dort schöne Kirchen und Schlösser gibt. Oder interessante Museen und Theater. Hier gibt es das alles nicht. Aber hier treffen sich Leute, weil sie auch im Winter im Meer baden wollen. </br> Anja hat am Nachmittag ein paar Interviews gemacht. Sie war im Mantel am Strand, ihre Interviewpartnerinnen und Interviewpartnerinnen und Interviewpartner in <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Badebekleidung: Badehose; Badeanzug; Bikini; ..." > <u> Badebekleidung </u></a>. </br> Warum sie im Winter im Meer baden gehen?</br> „Es ist gesund“, sagte der eine. „Super gegen Stress“, eine andere. „Man fühlt sich dann einfach so sauber“, wieder ein anderer. Und natürlich ist es für alle auch schön, dass sie ihre Freunde treffen und zusammen etwas machen. </br> Anja ist mit ihrem Fuß kurz in das Wasser. Aber schon das war viel zu kalt für sie. Sie sitzt lieber mit ihren Freunden im warmen Café am Strand. Die Schule, Iris und Xander sind weit weg.</br> „Schade nur, dass Melanie nicht hier ist“, sagt sie.</br> „Melanie?“, fragt Lena.</br> „Das ist meine Freundin in Wien.“</br> „Du musst sie einfach einmal nach Hoppenburg einladen.“</br> <i>Das stimmt, ich habe sie schon viel zu lange nicht mehr gesehen.</i></br> „Jetzt brauche ich erstmal noch einen heißen Tee“, sagt Anja. „Und dann könnten wir auch im Meer baden gehen.“</br> Alle lachen.</br> [[A2 1.18. Blog: Eigentlich alles gut, oder?<-Weiterlesen]]sound.effect.meer1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ4MzRf/sea" sound.effect.meer1.description: "meer1" -- {sound effect: "meer1"} <h1><center>Das Wasser ist viel zu kalt</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/QtxB7ttH/Ausflug.jpg' border='0' alt='Ausflug'/> „Du musst einfach mal raus!“ hat Ezgi zu Anja gesagt. „Und ich weiß genau das Richtige für dich.“</br> Und jetzt sitzen sie in einem Café in einer kleinen Stadt an der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Nordsee: so heißt das Meer im Nordwesten von Deutschland" > <u> Nordsee </u></b></a> und sehen aus dem Fenster hinaus auf den Strand: Anja, Ezgi, Jens und Lena. Draußen ist es kalt und windig. Es regnet ein bisschen und langsam wird es dunkel. Sie wollen das ganze Wochenende hierbleiben. Ezgi hat sogar eine Probe mit der Schulband für ihr Wochenende abgesagt.</br> „Das war wirklich eine gute Idee, Ezgi. Eine Radioreportage zum Thema ‘Winterbaden im Meer‘“, sagt Anja.</br> „Ein interessantes Thema.“, sagt Lena.</br> „Ja, das auch, aber wichtig war mir vor allem: Raus aus Hoppenburg, eine schöne Zeit mit meinen Freundinnen und Freunden haben.“</br> Manche Städte kennt man, weil es dort schöne Kirchen und Schlösser gibt. Oder interessante Museen und Theater. Hier gibt es das alles nicht. Aber hier treffen sich Leute, weil sie auch im Winter im Meer baden wollen. </br> Anja hat am Nachmittag ein paar Interviews gemacht. Sie war im Mantel am Strand, ihre Interviewpartnerinnen und Interviewpartner in <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Badebekleidung: Badehose; Badeanzug; Bikini; ..." > <u> Badebekleidung </u></b></a>. </br> Warum sie im Winter im Meer baden gehen?</br> „Es ist gesund“, sagt der eine. „Super gegen Stress“, eine andere. „Man fühlt sich dann einfach so sauber“, wieder ein anderer. Und natürlich ist es für alle auch schön, dass sie ihre Freunde treffen und zusammen etwas unternehmen.</br> Anja hat mit ihrem Fuß kurz das Wasser probiert. Aber schon das war viel zu kalt für sie. Sie sitzt lieber mit ihren Freunden im warmen Café am Strand. Die Schule, Iris und Xander sind weit weg.</br> „Schade nur, dass Melanie nicht hier ist“, sagt sie.</br> „Melanie?“, fragt Lena.</br> „Das ist meine Freundin in Wien.“</br> „Du musst sie einfach einmal nach Hoppenburg einladen.“</br> <i>Das stimmt, ich habe sie schon viel zu lange nicht mehr gesehen.</i></br> „Jetzt brauche ich aber erstmal noch einen heißen Tee“, sagt Anja. „Und dann könnten wir doch baden gehen.“</br> Alle lachen.</br> [[A2 1.18. Blog: Eigentlich alles gut, oder?<-Weiterlesen]]sound.effect.meer1.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Alles gut, oder?</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg' border='0' alt='Blog-happy'/> </br> <p style="font-family:courier;">Manche Leute gehen gern im Winter baden. Sie sagen, es macht nichts, dass es draußen kalt und das Wasser noch viel kälter ist. Sie sagen, das ist gut für den Körper und das Leben wird besser.</br> Wisst ihr was? So fühle ich mich manchmal auch hier in der neuen Stadt. Es ist wie im kalten Wasser schwimmen. </br> Und vielleicht haben die Winter-Bader ja recht. Vielleicht ist das mit meinem kalten Wasser genauso.</br> In den letzten Monaten ist viel passiert. Ich mache jetzt jede Woche eine Radiosendung – an so etwas habe ich in meiner alten Schule gar nicht gedacht. Ich habe liebe Freunde gefunden, vor allem Ezgi, meine Sitznachbarin. Aber auch Jens und Lena vom Schulradio sind nett. Aber auch meine „alte“ beste Freundin habe ich nicht verloren. Wir reden und schreiben nur ein bisschen weniger. </br> In der Schule war es nicht immer leicht. Natürlich lernt man in Deutschland Sachen wie in Österreich, aber manches ist doch anders. Und so musste ich mehr lernen. </br> Schade ist eigentlich ist nur eines: Xander. Wir wollten uns treffen, dann gab es Stress mit meinen Eltern, ich habe abgesagt, und dann … Wenn wir uns jetzt mal auf dem Schulhof sehen, ist es immer ein bisschen komisch.</br> Xander ist toll, und ich mag ihn. Oft frage ich mich: Habe ich einen Fehler gemacht? Weil ich unser Treffen abgesagt habe? Aber ich glaube, jetzt ist es zu spät. Das wird nichts mehr.</br> Ja, und es gibt vielleicht noch eine zweite nicht so tolle Sache hier. Ihr wisst schon … Aber auch das wird nichts mehr. Iris bleibt Iris und ist sicher bis zum <a class="aciklama" href="#0" data-title= "Das Abitur: Schulabschluss am Gymnasium" > <u>Abitur </u></a> gemein zu mir.</br> Manchmal denke ich: Hoffentlich findet sie diesen Blog nie. Aber das passiert sicher nicht, hier bin ich ja Lilly…</p> <center> [[A2Quiz3_Radio<-WEITER]]</center>sound.ambient.title2.playing: false sound.effect.school2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQyNjBf/school2" sound.effect.school2.description: "school2" -- {sound effect: "school2"} <h1><center>Irgendetwas ist komisch …</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/ydbNSytb/neu-in-der-klasse.jpg" /> Irgendetwas ist anders an diesem Morgen. In der Schule sehen die anderen Schülerinnen und Schüler sie nicht an. Oder sie schauen zu ihr und dann schnell wieder weg. In ihre Klasse wird es noch klarer: Die Leute sind heute wirklich komisch. Sie flüstern leise und können ihr nicht in die Augen sehen.</br> Auf der Tafel steht: „Guten Morgen, Lilly!“</br> *Wer ist Lilly? Haben wir eine neue Schülerin in der Klasse?*</br> Aber dann versteht Anja.</br> <i>Lilly … Nein, das kann nicht sein!</br> Das DARF nicht sein.</i></br> Jemand hat ihren Blog gefunden. Und hat verstanden, dass SIE Lilly ist. Nicht irgendjemand, natürlich. Sondern …</br> „‘Xander ist toll und ich mag ihn. Oft frage ich mich: Habe ich einen Fehler gemacht?‘“ Iris liest von einem Papier ab und lacht. </br> Und jetzt sieht Anja auch, dass überall in der Klasse Blätter liegen und hängen.</br> <i>Iris hat meinen Blog ausgedruckt. Und alle haben ihn gelesen!</br> Warum war ich nur so dumm und habe …?</i></br> „Na, Lilly, soll ich noch ein bisschen mehr aus deinem Blog lesen? – Iris ist das gemeinste Mädchen, warum lässt sie mich nicht in Ruhe? Buhuhuhu … Iris ist so böse.“ Iris weint falsch. „Ich bin die kleine Lilly und ich finde das so schrecklich.“</br> Anja steht vor der Klasse und kann sich nicht bewegen . </br> „Ich habe deinen Blog auch in den sozialen Medien gepostet. Ich kann ja nicht in der ganzen Schule Blätter aufhängen“, sagt Iris.</br> Für die meisten anderen Schüler und Schülerinnen ist die Situation <a class="aciklama" href="#0" data-title= "unangenehm: unkomfortabel"> <u>unangenehm</u></b></a>, das sieht man. Aber alle haben den Blog gelesen.</br> Ezgi sieht Anja an und steht auf.</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 1.20.1. Nur schnell weg hier!<-Sie meldet sich krank und geht nach Hause. ]] </br></br> [[A2 1.20.2. Ich bleibe<-Sie bleibt den ganzen Schultag in der Klasse.]] sound.effect.school2.playing: false -- <h1><center>Nur schnell weg hier!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/SNXMVJG9/Anja-closeup-unsecure.jpg' border='0' alt='Anja-closeup-unsecure'/> Alle wissen, was Anja denkt und fühlt. Sie kann ihren Mitschülerinnen und Mitschülern nicht in die Augen sehen. Sie läuft aus der Klasse. </br> </i>Ezgi ist aufgestanden, sie wollte mir sicher helfen. Aber ich kann jetzt mit niemandem reden.</i></br> Anja geht zum Lehrerzimmer. </br> „Anja … was ist denn los? Geht es dir nicht gut?“, fragt ihre Deutschlehrerin.</br> „Frau Mischkulnig, ich … äh … ich bin krank. Ich kann nicht in der Schule bleiben.“</br> „Ach, du Arme, du siehst ja wirklich nicht gut aus. Soll ich einen Arzt rufen?“</br> „Nein, es geht schon. Aber es ist besser, ich gehe nach Hause und lege mich ins Bett.“</br> „Ja, klar, mach das. Soll ich deine Eltern anrufen?“</br> „Äh … nein … ich rufe meine Mutter an.“</br> „In Ordnung. Ich wünsche dir alles Gute!“</br> Anjas Eltern sind beide auf der Arbeit, aber mit ihnen möchte sie jetzt auch nicht sprechen. Sie geht alleine nach Hause. Die Leute auf der Straße lachen, sie reden und schauen auf ihre Handys.</br> `Redet ihr über mich? Lacht ihr über mich? Lest ihr meinen Blog?`</br> Aber niemand sieht zu ihr und natürlich liest niemand ihren Blog. Sie ist einfach ein Mädchen auf der Straße. </br> Zu Hause geht Anja gleich in ihr Zimmer und schließt die Tür ab. Sie legt sich aufs Bett, legt das Kissen über ihren Kopf und dann noch die Decke darüber. </br> Immer wieder klingelt ihr Telefon. </br> <i>Wahrscheinlich Ezgi.</i></br> Aber Anja geht nicht ran. Sie bleibt unter der Decke liegen.</br> Dann klingelt es an der Haustür.</br> Anja sieht auf die Uhr: Halb drei. Der Unterricht ist schon zu Ende.</br> <i>Wahrscheinlich Ezgi.</i></br> Aber Anja bleibt liegen.</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 1.21.1 Alles im Radio<-Sie wird aktiv.]]</br></br> [[A2 1.21.2. Ich gehe nie wieder in die Schule<-Sie zieht sich zurück. ]] sound.effect.school2.playing: false -- <h1><center>Ich bleibe</h1></center></br> Anja geht zu ihrem Platz. </br> Ezgi sagt etwas zu ihr.</br> Aber Anja hört es nicht. Sie hört nur Iris lachen und lachen. </br> Sie setzt sich hin. </br> „Anja!“ Ezgi nimmt ihre Hand.</br> „Was …?“ </br> Die anderen Schülerinnen und Schüler reden leise. Sie sehen zu ihr, sehen wieder weg. </br> „Anja … das tut mir so leid! Kann ich etwas für dich tun?“</br> <i>Was kann man denn jetzt noch tun?</i></br> „Geht’s dir gut? Du bist ganz <a class="aciklama" href="#0" data-title= "blass: weiß" > <u> blass </u></b></a>.“</br> „Ich weiß nicht …“, sagt Anja leise. „Wie soll ich es bis zum Ende des Tages hier in der Klasse schaffen?“</br> „Willst du nach Hause gehen? Das versteht sicher jeder.“</br> <i>Ist es zu Hause besser? Ich glaube nicht.</i></br> „Sollen wir zusammen zum Lehrerzimmer gehen?“, fragt Ezgi. „Du sagst einfach, du bist krank. Ich kann dich nach Hause bringen.“</br> „Hm … nein, ich bleibe hier“, sagt Anja. „Iris soll nicht gewinnen. Aber du musst mir bitte helfen! Allein kann ich es nicht.“</br> Es wird ein langer Tag.</br> Iris lacht viel und laut. </br> Sie will mit Anja streiten. Aber Anja sagt einfach nichts zu ihr. </br> Manche von ihren Mitschülern sind auf Iris‘ Seite, das war klar. Aber manche kommen auch zu ihr, in den Pausen, und sagen ihr, dass sie Iris schrecklich finden. Das hilft Anja durch den Tag. </br> „So, jetzt ist es genug. Jetzt bringe ich dich nach Hause“, sagt Ezgi nach der 6. Stunde.</br> Zum ersten Mal <a class="aciklama" href="#0" data-title= "lächeln: ein bisschen lachen" > <u> lächelt</u></b></a> Anja heute. </br> „Ja, gehen wir!“</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 1.21.1 Alles im Radio<-Sie wird aktiv. ]]</br></br> [[A2 1.21.2. Ich gehe nie wieder in die Schule<-Sie zieht sich zurück.]] sound.effect.radio1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTI2MTRf/mictap" sound.effect.radio1.description: "radio" -- {sound effect: "radio1"}" <h1><center>Alles im Radio</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/DzkTbYxD/Im-Radio.jpg' border='0' alt='Im-Radio'/> "Meine Lieben! Ich kann es kaum glauben, aber ich bin wirklich hier beim Schulradio und mache meine Sendung wie jede Woche. Alles wie immer also …</br> Aber nein, es ist natürlich nichts wie immer. Ihr habt alle meinen Blog gelesen. Oder ihr habt von ihm gehört.</br> Deshalb muss ich heute genau über dieses Thema sprechen.</br> Die letzten Tage waren schrecklich für mich. Oft habe ich gedacht: Anja, warum warst du so dumm? Keine sehr gute Idee, dass du dich nur Lilly nennst, aber sonst alles normal schreibst!</br> Ja, vielleicht war ich dumm. Vielleicht habe ich einen großen Fehler gemacht. </br> Ohne den Blog könnte ich heute neue Lieder spielen und dann über Leute sprechen, die im Winter im Meer baden.</br> Aber es stimmt nicht! Ich habe nichts falsch gemacht. Iris hat das getan. Sie hat allen meinen Blog gezeigt. </br> Und das Schlimmste ist, dass jetzt wahrscheinlich auch Xander Probleme hat. Und das wollte ich ganz sicher nicht. Xander ist ein netter und interessanter Junge und jetzt reden sicher auch alle über ihn. Xander, hörst du das? Es tut mir sehr leid!</br> Doch nun genug von dieser Sache, jeder kann seine eigene Meinung haben. Wer hat etwas falsch gemacht? Ich, weil ich den Blog geschrieben habe? Oder Iris, weil sie ihn allen gezeigt hat?</br> Was denkt ihr? Schreibt ein Kommentar auf der Webseite des Radios!</br> Und hier kommt jetzt die neueste Musik für euch."</br> [[A2 1.22.1. Kommentare<-Weiterlesen]]<h1><center>Ich gehe nie wieder in die Schule!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/6q8yHmCK/Blog-unhappy.jpg' border='0' alt='Blog-unhappy'/> Anja schläft schlecht in der Nacht. Sie <a class="aciklama" href="#0" data-title= "träumen: Geschichten im Schlaf" > <u>träumt</u></a> schlecht: sie geht durch Hoppenburg. Alle Leute sitzen auf Stühlen und Bänken an der Straße und lesen ihren Blog. Sie sehen sie an, lachen, lesen weiter, lachen wieder. Vor ihrem Haus steht Xander, und auch er liest ihren Blog. „Was hast du da über mich geschrieben?“ Er ist böse und hat ganz große Augen. </br> Anja wacht auf. </br> Ihr Gesicht ist rot und ihr Kopf tut weh.</br> Ihre Mutter klopft an der Tür. „Wie geht es dir?“, fragt sie.</br> Gestern wollte Anja mit niemandem reden, auch nicht mit ihren Eltern. Aber sie haben gesehen, dass es ihr schlecht geht. Sie waren sehr nett, ihre Mutter hat ihr heiße Schokolade gekocht und ans Bett gebracht. Sie hat einfach nur neben ihr gesessen und ihre Hand gehalten. </br> Und irgendwann hat Anja dann doch erzählt: vom Blog, von Iris, von Xander. Und dass sie nie wieder in die Schule gehen möchte.</br> Auch heute Morgen will sie nur eines: im Bett bleiben, unter der Decke. </br> Wieder hat ihre Mutter heiße Schokolade gemacht – die gibt es sonst nur am Wochenende. </br> „Du brauchst heute nicht in die Schule gehen“, sagt sie. Ich rufe an und sage, dass du krank bist.“</br> „Danke!“ Anja trinkt ihre Schokolade und bleibt liegen. </br> Am Nachmittag kommt Ezgi zu Besuch und erzählt ihr, wie es in der Schule war. Natürlich reden noch immer viele über Anja und den Blog.</br> „Manche wollen mit einem Blog <a class="aciklama" href="#0" data-title= "bekannt: wenn viele Leute einen kennen" > <u>bekannt</u></a> werden“, sagt Anja. „Ich glaube, das habe ich geschafft.“ Sie lächelt traurig.</br> „Du kannst ja wieder ein bisschen lachen“, sagt Ezgi. „Das ist gut.“</br> <i>Aber morgen bleibe ich trotzdem noch „krank“ zu Hause.</i></br> [[A2 1.22.2. Wir wollen Anja!<-Weiterlesen]]<h1 style="font-family:courier;"><center>Meinungen auf der Webseite</h1></center></br> <b>mi_mouse:</b> Du hast nichts falsch gemacht, Anja. Iris ist hier die Böse!</br></br> <b>tellerrand:</b> Iris ☹</br></br> <b>mooons:</b> Anja, ich finde es toll, dass du heute deine Sendung gemacht hast. War sicher nicht leicht. Wahrscheinlich möchtest du eigentlich lieber zu Hause liegen und die Decke über den Kopf ziehen 😉</br></br> <b>teresa:</b>Ich finde es gut, dass du über die Sache geredet hast. Das war ja richtig schlimmes Mobbing von Iris! So etwas darf es an unserer Schule nicht geben.</br></br> <b>ich_weiß_alles:</b> Ach, die arme kleine Anja. War Iris gemein zu dir? Musst du jetzt weinen?</br></br> <b>kopfueber: </b>Ich finde, es wird zu viel über diesen Blog geredet. Was ist denn das Besondere daran? Ein Mädchen, das in eine neue Schule kommt und sich verliebt. <a class="aciklama" href="#0" data-title= "gähnen: das macht man, wenn man sehr müde ist " > <u>Gääähn</u></b></a></br></br> <b>ute_B: </b>Anja, wir stehen hinter dir! Girl-Power! </br></br> <b>maren:</b> Ich verstehe nicht, warum Iris den Blog allen gezeigt hat. Was bringt ihr das? Die ist ja verrückt.</br></br> <b>gremlin:</b> Ist Xander überhaupt ein richtiger Mann? So ein Verlierer.</br></br> <b>lilylily:</b> Ach halt den Mund, gremlin.</br></br> <b>kolja: </b>Anja, ich finde es toll, dass du so offen über deine Gefühle gesprochen hast. Wir brauchen mehr Leute wie dich 😊</br></br> <b>hexer:</b> Iris, geh nach Hause! Wir wollen dich an der Schule nicht mehr sehen!</br></br> <b>nele_brom: </b>Und was ist jetzt mit Xander? Willst du ihn oder nicht? Das ist im Blog nicht so ganz klar. Vielleicht kannst du in deiner nächsten Sendung diese Frage beantworten 😉</br></br> <b>chromecaster: </b>Lass dich nicht ärgern, Anja. Nicht von Iris und nicht von nele_brom!</br></br> [[A2 1.23. Blog für alle<-Weiterlesen]] sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;">Blog für alle</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;">Ja, ich heiße Anja. Nicht Lilly. </br> Aber das wisst ihr alle schon.</br> Ich habe lange nachgedacht: Soll ich diesen Blog noch weiterschreiben? </br> Und ihr seht es – ich schreibe weiter. Ich lasse mir den Blog von niemandem kaputt machen, auch von Iris nicht. Und ich schreibe wirklich gerne. Das weiß ich jetzt. Ich habe nicht geschrieben und es hat mir sehr gefehlt.</br> Vielleicht geht es Xander so , wenn er nicht Theater spielt.</br> Xander … mit ihm habe ich noch nicht viel gesprochen seit … na ja, ihr wisst schon. Aber über ihn schreibe ich ab jetzt hier im Blog nicht mehr. Nicht, weil er mich nicht mehr wichtig ist. Er ist es und ich hoffe, wir werden irgendwann wieder Freunde. Aber dieser Teil von meinem Leben ist ab jetzt privat.</br> Aber genug davon. </br> Nicht mehr lange, und das Schuljahr ist zu Ende. Und da muss ich jetzt sagen: Einmal schreibe ich doch noch über Xander: Beim Schulfest in der letzten Schulwoche spielt er den Romeo in „Romeo und Julia“, und das Theater sehe ich mir natürlich an und berichte auch im Blog und im Radio darüber. </br> Aber das ist etwas anderes.</br> Jetzt möchte ich mich noch bei euch allen bedanken: Ich ganz viele nette Kommentare von euch gelesen, Das hat mir sehr geholfen. Und mit eurer Hilfe konnte ich sehen: Ich habe nichts falsch gemacht und ich brauche mich auch nicht für entschuldigen. Ich habe nur geschrieben, was ich denke und fühle.</br></p> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 1.24.1. Es tut mir so leid!<-Anja redet endlich mit Xander.]]</br></br> [[A2 1.24.2. Er ist sicher gerade im Stress<-Anja geht Xander weiterhin aus dem Weg.]]sound.effect.typing.playing: false -- <h1><center>Es tut mir so leid!</h1></center></br> Eine Sache muss Anja jetzt noch tun. Sie muss mit Xander reden. Aber einmal hat sie keine Zeit, weil sie etwas für ihre Sendung vorbereiten muss. Einmal, weil sie für eine Prüfung lernen muss. Und ein anderes Mal kann sie Xander leider nicht finden.</br></br> Aber Anja weiß natürlich: Das stimmt alles nicht ganz. Sie ist irritiert: Was soll sie ihm sagen? Was WILL sie ihm sagen? </br> An einem Nachmittag geht sie durch die Stadt, da sieht sie ihn, er schaut nur wenige Meter vor ihr in das Fenster von einem Geschäft. </br> <i>Er hat mich noch nicht gesehen … Soll ich auf die andere Straßenseite gehen?</i></br> Aber Anja findet, sie hat schon viel zu lange gewartet.</br> „Hallo Xander, wie geht’s?“</br> „Hallo … äh … Anja. Danke, geht ganz gut. Und dir?“</br> „Äh … ja, auch gut.“</br> Sie sagen nichts und sehen sich an.</br> „Ich wollte schon lange mit dir reden“, sagt Anja dann. „Es tut mir so leid! Die ganze Sache mit dem Blog.“</br> „Es muss dir nicht leidtun. Du hast nichts Falsches gemacht.“</br> „Ich weiß nicht. Es war nicht gut, dass ich im Blog über dich geschrieben habe.“</br> „Ist schon ok. Jetzt weiß ich wenigstens, wie Iris ist.“</br> Sie lachen beide ein bisschen.</br> „Und, äh natürlich auch, wie du bist.“, sagt Xander dann. „Aber eines verstehe ich nicht: Du hast gesagt, du willst dich nicht mit mir treffen. Aber in deinem Blog sieht das ein bisschen anders aus …“</br> </i>Ich will schon, aber …</i></br> „Xander, ich weiß, dass da mehr zwischen uns ist. Nicht nur eine normale Freundschaft.“</br> „Das denke ich auch.“</br> „Ich mag dich sehr, aber das war jetzt alles so komisch. Ich kann jetzt nicht einfach …“</br> „Nein, ich auch nicht.“</br> „Und wenn wir jetzt mal nur gute Freunde sind? Und wer weiß, vielleicht irgendwann später …?“</br> „Finde ich eine gute Idee.“</br> [[A2 1.25.1. Ein Gast im Studio<-Weiterlesen]] sound.effect.typing.playing: false -- <h1><center>Er ist sicher gerade im Stress</h1></center></br> „Ezgi, gehen wir noch einen Kaffee trinken?“</br> „Tut mir leid, heute kann ich nicht.“</br> „Oder gehen wir joggen.“</br> „Das waren wir diese Woche schon dreimal. Das ist mir eigentlich genug.“</br> „Dann … ich weiß nicht, gehen wir doch …“</br> „Anja, du willst dich bloß <a class="aciklama" href="#0" data-title= "ablenken: man möchte etwas vergessen und man macht viele Aktivitäten" > <u> ablenken</u></b></a>.“</br> „Stimmt doch gar nicht.“</br> <i>Stimmt schon.</i></br> Sie gehen von der Schule nach Hause.</br> „Und ich weiß auch, warum“, sagt Ezgi.</br> „Ach so … und warum?“</br> „Ich sage nur: Xander … Wie lange willst du noch warten, bis du mit ihm redest?“</br> „Es ist einfach nie die richtige Zeit.“</br> Einmal hat sie keine Zeit, weil sie einkaufen muss, einmal muss sie ganz dringend etwas für ihre Sendung vorbereiten. Und ein anderes Mal für eine Matheprüfung lernen. Und wenn sie Xander am Schulhof sieht, dann redet er oft mit seinen Freunden und sie will ihn nicht stören.</br> „Du hast bloß Angst“, sagt Ezgi.</br> „Ich weiß einfach nicht: Was soll ich ihm sagen? Was WILL ich ihm sagen?“</br> „Wenn du mit ihm redest, dann kommen schon die richtigen Worte.“</br> <i>Es stimmt, ich muss mit Xander reden. Wenn ich will, dass die Sache mit dem Blog endlich wirklich vorbei ist.</i></br> „Anja, schau mal, da vorne steht er“, sagt Ezgi. „Und schaut gerade ins Fenster von einem Geschäft.“</br> <i>Xander!!!</br> Aber er hat uns noch nicht gesehen … </i></br> „Nein, nein, heute ist es nicht gut. Er ist sicher gerade sehr … im Stress. Ich rede ein anderes Mal mit ihm.“</br> „Bist du sicher, Anja?“</br> „Ja. Komm, gehen wir auf die andere Straßenseite.“</br> [[A2 1.25.2. Das Schuljahr geht zu Ende<-Weiterlesen]] sound.effect.radio1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTI2MTRf/mictap" sound.effect.radio1.description: "radio" -- {sound effect: "radio1"} <h1><center> Ein Gast im Studio</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/NfrKmZg7/INterview-mit-Ezgi.jpg' border='0' alt='INterview-mit-Ezgi'/> "Ihr wisst es alle, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, nicht mal mehr drei Wochen, dann ist das Schuljahr zu Ende. Aber vor den Ferien kommt noch etwas ganz Wichtiges: Das Schulfest. Ihr kennt das natürlich schon. Aber ich bin das erste Mal dabei. Und ich freue mich besonders auf zwei Sachen: das Theater und das Konzert der Schulband. Xander als Romeo und Alisa als Julia sind sicher toll und ich berichte natürlich hier im Radio und in meinem Blog darüber."</br> "Aber auch das Konzert mit der Schulband wird super. Und deshalb habe ich heute einen ganz besonderen Gast im Studio. Sie ist nicht nur meine beste Freundin hier in Hoppenburg, sie ist auch eine tolle Musikerin. Und dazu passt auch ihr Name sehr gut."</br></br> Anja: „Hallo Ezgi, schön, dass du hier bist. Kannst du uns das mit deinem Namen erklären?“</br></br> Ezgi: „Hallo Anja, danke für die Einladung ins Studio. Ezgi ist ein türkischer Name und bedeutet ‚Melodie‘.“</br></br> Anja: „Genau richtig für dich, du spielst ja in der Schulband. Welches Instrument?“</br></br> Ezgi: „Ich spiele den Bass.“</br></br> Anja: „Ich habe euch schon ein paar Mal spielen gehört und muss sagen: Ich freue mich sehr auf das Konzert beim Schulfest!“</br></br> Ezgi: „Ich freue mich auch schon. Das Konzert dort ist etwas Besonderes.“</br></br> Anja: „Was ist so besonders?“</br></br> Ezgi: „Es kommen so viele Leute. Normalerweise haben wir mal 60, mal 100 Zuhörer und Zuhörerinnen. Aber beim Schulfest sind es mindestens 500.“</br></br> Anja: „Bist du nervös vor so einem großen Konzert?“</br></br> Ezgi: „Beim Schulfest kennen mich alle. Da möchte man wirklich gut spielen. Deshalb bin ich schon etwas nervös. Aber wenn ich dann auf der Bühne bin, macht es einfach nur Spaß.“</br></br> Anja: „Es wird sicher ein ganz tolles Konzert! Und wir sprechen gleich weiter. Aber zuerst spiele ich hier ein Lied von euch. Das kann man dann sicher auch am Schulfest hören …“ </br></br> <b>Was macht Anja als nächstes?</b></br> [[A2 1.26.1.1. Fußball und Kuchen<-Sie lädt Melanie zum Schulfest ein. ]]</br></br> [[A2 1.26.1.2. Ich hätte sie gerne hier<-Sie lädt Melanie nicht ein.]] sound.effect.radio1.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Fußball und Kuchen</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/13DdbRKC/Fu-ball-tor2.jpg' border='0' alt='Fu-ball-tor2'/> Anja sitzt mit Ezgi beim Sportplatz und sieht sich das Fußballspiel der Lehrer gegen die Schüler an. Das ist jedes Jahr der erste wichtige Programmpunkt beim Schulfest. Es steht 2:2 und nur noch fünf Minuten sind zu spielen. </br> „Du musst endlich mal nach Hoppenburg kommen! Wir haben uns schon so lange nicht gesehen. Und das Schulfest ist doch eine tolle <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Gelegenheit: die Chance" > <u>Gelegenheit</u></b></a>!“ Das hat Anja am Telefon zu Melanie gesagt. </br> „Stimmt schon. Aber …“</br> „Du hast dann doch Ferien, in Wien hört die Schule früher auf als hier. Wir könnten aufs Schulfest gehen und du lernst meine Freundinnen hier kennen. Und später fahren wir ein paar Tage ans Meer.“</br> „Es … äh … es geht leider nicht. Ich habe hier in Österreich ein Familienfest. Da muss ich hin.“</br> „Schade.“ </br> Es bleibt beim 2:2. Die Schüler haben gut gespielt, aber gewonnen haben sie nicht. Anja und Ezgi gehen zurück zur Schule, bald beginnt dort das Theater. Aber davor wollen sie noch ein Stück Kuchen essen und einen Kaffee trinken. </br> „Komm, mach ein bisschen schneller“, sagt Ezgi, „gleich sind alle Fußballfans beim Kaffeetisch, und dann müssen wir lange warten.“</br> Es ist schön am Schulfest, der Kuchen schmeckt gut und Anja freut sich auf das Theater und das Konzert. Aber …</br> „Was ist denn los mit dir?“, fragt Ezgi. „Geht’s dir nicht gut? Ist es wegen Xander?“</br> Anja lacht. „Nein, zum Glück nicht wegen Xander. Mit dem ist alles gut.“</br> „Das ist ja mal was Neues.“</br> „Ich habe Melanie zum Schulfest eingeladen, aber sie kann nicht kommen. Sie fehlt mir so sehr. Und ich wollte sie dir gerne vorstellen.“</br> „Schade. Du hast schon viel von ihr erzählt. Ich hoffe, ich lerne sie dann ein anderes Mal kennen. Aber jetzt komm, das Theater fängt gleich an.“</br> [[A2 1.27.1.1. Alle meine Freunde<-Weiterlesen]] sound.effect.radio1.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Ich hätte sie gerne hier</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/13DdbRKC/Fu-ball-tor2.jpg' border='0' alt='Fu-ball-tor2'/> Anja sitzt mit Ezgi beim Sportplatz und sieht sich das Fußballspiel der Lehrer gegen die Schüler an. Das ist jedes Jahr der erste wichtige Programmpunkt beim Schulfest. Es steht 2:2 und nur noch fünf Minuten sind zu spielen. </br> <i>Schade, dass Melanie jetzt nicht hier ist. War es ein Fehler, dass ich sie …?</i></br> Anja war nicht sicher: Soll sie ihre Freundin aus Wien zum Schulfest nach Hoppenburg einladen? Die Schule in Wien ist etwas früher zu Ende als hier. Sie hat also Zeit.</br> „Ich hoffe, dass ich Melanie endlich mal kennenlerne“, hat Ezgi gesagt. „Du hast mir schon so viel von ihr erzählt.“</br> „Ich weiß nicht, vielleicht fühlt sie sich hier nicht wohl. Sie kennt ja niemanden.“</br> „Ach was, lade sie einfach ein.“</br> Anja hat es dann doch nicht gemacht. </br> Aber jetzt hätte ich sie gerne hier. </br> Es bleibt beim 2:2. Die Schüler haben gut gespielt, aber gewonnen haben sie leider nicht. Anja und Ezgi gehen zurück zur Schule, bald beginnt dort das Theater. Aber davor wollen sie noch einen Kaffee trinken. </br> „Komm, mach ein bisschen schneller“, sagt Ezgi, „gleich sind alle Fußballfans beim Kaffeetisch, und dann müssen wir lange warten.“</br> Ezgi kauft Kaffee und zwei Stück Kuchen, aber Anja hat keinen Hunger.</br> „Was ist denn los mit dir? Sonst isst du doch immer gerne Kuchen. Geht’s dir nicht gut? Ist es wegen Xander?“</br> Anja muss lachen. „Nein, zum Glück nicht. Mit dem ist alles gut.“</br> „Das ist ja mal was Neues.“</br> „Du weißt ja, ich habe Melanie dann doch nicht zum Schulfest eingeladen. Und jetzt hätte ich sie gerne hier. Aber jetzt ist es zu spät.“</br> „Hmm … ja, schade. Aber komm, das Theater fängt gleich an.“</br> <i>Das ist alles? Mehr sagst du nicht dazu?</i></br> [[A2 1.27.1.2. Beide Hälften<-Weiterlesen]]sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.applaus1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMyMjhf/applaus" sound.effect.applaus1.description: "applaus1" -- {sound effect: "applaus1"} <h1><center>Die Aufführung</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> <i>Jetzt muss ich doch wirklich weinen! Das gibt es ja nicht.</i></br> Romeo <a class="aciklama" href="#0" data-title= "sterben: das Leben geht zu Ende" > <u>stirbt </u></a> auf der Bühne.</br> Das Theater war toll und die Zuschauer <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klatschen: applaudieren" > <u>klatschen</u></a> lange.</br> „Ich muss schnell los“, sagt Ezgi. „Für unser Konzert vorbereiten.“ </br> Und weg ist sie.</br> Anja macht für ihre Radiosendung ein paar Interviews mit Zuschauern, dann bleibt sie allein im Saal zurück.</br> <i>Wieso habe ich Melanie nicht eingeladen?</i></br> Sie geht zurück auf den Schulhof.</br> {reveal link: 'Sie öffnet die Tür nach draußen, da …', passage: 'A2 1.27.1.2. Beide Hälften 2'}sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.applaus1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMyMjhf/applaus" sound.effect.applaus1.description: "applaus1" -- {sound effect: "applaus1"} <h1><center>Romeo und Julia</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> <i>Jetzt muss ich doch wirklich weinen. Das gibt es ja nicht!</i></br> Romeo <a class="aciklama" href="#0" data-title= "sterben: das Leben geht zu Ende" > <u>stirbt </u></a> auf der Bühne.</br> Das Theater war toll und die Zuschauer <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klatschen: applaudieren" > </b> <u>klatschen</u></a> lange.</br> „Ich muss sofort los“, sagt Ezgi. „Für unser Konzert vorbereiten.“ </br> Und weg ist sie.</br> Anja macht für ihre Sendung ein paar Interviews mit Zuschauern, dann bleibt sie allein im Saal zurück. </br> <i>Xander feiert sicher gerade mit den anderen Schauspielern und Schauspielerinnen. Ezgi ist bei ihren Bandkollegen. Ich gehe mal raus auf den Schulhof, vielleicht finde ich Jens und Lena.</i></br> {reveal link: 'Anja öffnet die Tür zum Schulhof, da …', passage: 'A2 1.27.1.1. Alle meine Freunde 2'} sound.effect.school2.playing: false -- <h1><center>Redet ihr alle so blöd in Wien?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> <i>Er ist wirklich nett. Und er hat es nicht komisch gefunden, dass „ich“ ihn gerufen habe.</i></br> „Siehst du, alles kein Problem“, sagt Ezgi. „Er mag dich. Vielleicht gehst du ja einfach einmal zu einer Theaterprobe?“ </br> <i>Er ist sicher toll auf der Bühne.</i></br> Die beiden wollen zurück in ihre Klasse gehen, aber eine Gruppe von Mädchen lässt sie nicht.</br> „Na, was ist da mit dir und Xander?“</br> „Mhmmm Xander, Xander, du bist ja so toll.“</br> „Stört ihn nicht, dass du so komisch redest?“ </br> „Redet ihr alle so blöd in Wien?“</br> <i>Was ist hier los?</i></br> Alle reden laut. Und alle sind gegen sie. </br> Da kommt noch ein Mädchen hinter den anderen heraus.</br> <i>Ach so, natürlich, jetzt verstehe ich.</i></br> „Oh Xander, Xander, ich liebe dich so sehr.“</br> Iris lacht und sieht sie böse an.</br> <i>Seit dem ersten Tag ist Iris gegen mich. Und ich weiß nicht, warum.</i></br> „Was ist denn dein Problem, Iris?“</br> „Ich habe kein Problem. Ich kann dich bloß nicht so gut verstehen. Wegen deinem blöden <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Ösi-Akzent: österreichischer Akzent (umgangsprachlich, unhöflich, beleidigend)" > <u> Ösi-Akzent </u></a>. Und Xander geht es sicher genauso.“</br> „Iris, lass mich in Ruhe.“</br> „Mach doch noch eine Radiosendung. Und erzähle allen, dass es das kleine Mädchen aus Wien im bösen Hoppenburg soooo schwer hat.“</br> „Ach, du hast also meine Sendung gehört?“</br> „Du willst dich ja bloß wichtigmachen.“</br> Anja will etwas antworten, aber da sagt Ezgi: „Komm, lass uns gehen.“</br> Sie führt Anja weg.</br> „Am Samstag ist doch die Party bei Lena“, sagt sie. „Vielleicht kommt Xander da auch hin.“</br> „Aber Lena hat mich gar nicht eingeladen“, sagt Anja.</br> „Ihr kennt euch einfach noch nicht so gut. Es stört sie sicher nicht, wenn du kommst. Hast du Lust?“</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 1.11.1. Party!<-Anja geht gern auf die Party.]]</br></br> [[A2 1.11.2. Nicht zur Party?<-Anja ist nicht sicher, ob sie zur Party gehen will. ]]<h1><center>Wir wollen Anja!</h1></center></br> <i>Genau jetzt.</br> Genau jetzt ist eigentlich meine Sendung im Schulradio.</br> Und ich sitze zu Hause.</i></br> Ich kann heute einfach keine Sendung machen. </br> „Hallo Leute, ich war an der Nordsee und habe Interviews gemacht. Manche Leute baden dort auch im Winter im Meer. Von ihnen erzähle ich euch heute. Und dann spiele ich noch ganz viel coole Musik.“</br> <i>Nein, das geht nicht.</br> Vielleicht nächste Woche wieder. Oder in zwei Wochen. </i></br> Es klingelt. Anja geht zur Tür.</br> „Hallo Ezgi. Schön, dich sehen.“</br> „Wie geht es dir? Kann ich reinkommen?“</br> „Ja klar.“</br> Sie setzen sich in Anjas Zimmer. </br> „Wie lange willst du noch zu Hause bleiben?“, fragt Ezgi.</br> „Weiß nicht, zwei Wochen. Oder zwei Monate.“</br> „Ja klar.“ Sie lachen beide.</br> „Ich muss dir etwas zeigen“, sagt Ezgi dann.</br> Sie öffnet auf dem Handy die Webseite des Schulradios.</br> „Heute hast du keine Sendung gemacht – lies mal, das haben die Leute geschrieben.“</br> „Das will ich gar nicht wissen.“</br> „Jetzt lies schon!“</br></br> <p style="font-family:courier;"> <b>teresa:</b> Wo ist Anja? Wir wollen ihre Sendung hören!</br></br> <b>chromecaster: </b>Genau. Wann machst du sie wieder? Lass dich von Iris nicht ärgern.</br></br> <b>kolja: </b>Anja, ich finde es toll, dass du so offen über deine Gefühle geschrieben hast im Blog. Wir brauchen mehr Leute wie dich 😊</br></br> <b> ute_B:</b> Anja, wir stehen hinter dir! Girl-Power! </br></br> <b>noons:</b> Iris ist doch nur eine Idiotin, kümmere dich nicht um sie.</br></br></p> „Na, was sagst du jetzt?“, fragt Ezgi.</br> „Hmm … Vielleicht gehe ich morgen doch schon wieder in die Schule …“</br> [[A2 1.23. Blog für alle<-Weiterlesen]]sound.effect.radio1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTI2MTRf/mictap" sound.effect.radio1.description: "radio" -- {sound effect: "radio1"} <h1><center>Das Schuljahr geht zu Ende</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/NfrKmZg7/INterview-mit-Ezgi.jpg' border='0' alt='INterview-mit-Ezgi'/> "Ihr wisst es alle, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, nicht mal mehr drei Wochen, dann ist das Schuljahr zu Ende. Aber vor den Ferien kommt noch etwas ganz Wichtiges: Das Schulfest. Ihr kennt das natürlich schon. Aber ich bin das erste Mal dabei. Und ich freue mich besonders auf zwei Sachen: das Theater und das Konzert der Schulband. Xander spielt den Romeo, und die meisten wissen: Mit mir und ihm ist es nicht ganz so einfach, seit der Sache mit dem Blog. Aber das Theater sehe ich mir natürlich an und berichte hier."</br> "Aber nicht nur das Theater wird sicher super, auch auf das Konzert mit der Schulband freue ich mich. Und deshalb habe ich heute einen ganz besonderen Gast im Studio: Sie ist nicht nur meine beste Freundin hier in Hoppenburg, sie ist auch eine tolle Musikerin. Und dazu passt auch ihr Name sehr gut."</br> Anja: „Hallo Ezgi, schön, dass du hier bist. Kannst du uns das mit deinem Namen erklären?“</br></br> Ezgi: „Hallo Anja, danke für die Einladung ins Studio. Ezgi ist ein türkischer Name und bedeutet ‚Melodie‘.“</br></br> Anja: „Genau richtig für dich, du spielst ja in der Schulband. Welches Instrument?“</br></br> Ezgi: „Ich spiele den Bass.“</br></br> Anja: „Ich habe euch schon ein paar Mal spielen gehört und muss sagen: Ich freue mich sehr auf das Konzert beim Schulfest!“</br></br> Ezgi: „Ich freue mich auch schon. Das Konzert dort ist etwas Besonderes.“</br></br> Anja: „Was ist so besonders?“</br></br> Ezgi: „Es kommen so viele Leute. Normalerweise haben wir mal 60, mal 100 Zuhörer und Zuhörerinnen. Aber beim Schulfest sind es mindesten 500.“</br></br> Anja: „Bist du nervös vor so einem großen Konzert?“</br></br> Ezgi: „Beim Schulfest kennen mich alle. Da möchte man wirklich gut spielen. Deshalb bin ich schon etwas nervös. Aber wenn ich dann auf der Bühne bin, macht es einfach nur Spaß.“</br></br> Anja: „Es wird sicher ein ganz tolles Konzert! Und wir sprechen gleich weiter. Aber zuerst spiele ich hier ein Lied von euch. Das kann man dann sicher auch am Schulfest hören …“ </br></br> <b>Was macht Anja als nächstes?</b></br> [[A2 1.26.2.1. Ich habe ein Familienfest<-Sie lädt Melanie zum Schulfest ein.]]</br></br> [[A2 1.26.2.2. Ich habe keinen Hunger<-Sie lädt Melanie nicht ein.]]</br> sound.effect.radio1.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Ich habe ein Familienfest</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/13DdbRKC/Fu-ball-tor2.jpg' border='0' alt='Fu-ball-tor2'/> Anja sitzt mit Ezgi beim Sportplatz und sieht sich das Fußballspiel der Lehrer gegen die Schüler an. Es steht 2:2 und nur noch fünf Minuten sind zu spielen. </br> „Du musst endlich mal nach Hoppenburg kommen! Wir haben uns schon so lange nicht gesehen. Und das Schulfest ist doch eine tolle <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Gelgenheit: die Chance" > <u> Gelegenheit </u></b></a>!“ Das hat Anja am Telefon zu Melanie gesagt. </br> „Stimmt schon. Aber …“</br> „Du hast dann doch Ferien, in Wien hört die Schule früher auf als hier. Wir könnten aufs Schulfest gehen und du lernst meine Freundinnen hier kennen. Und später fahren wir dann ein paar Tage an die Nordsee.“</br> „Es … äh … es geht leider nicht. Ich habe hier in Österreich ein Familienfest. Da muss ich hin.“</br> „Schade.“ </br> Es bleibt beim 2:2. Die Schüler haben gut gespielt, aber gewonnen haben sie nicht. Anja und Ezgi gehen zurück zur Schule, bald beginnt dort das Theater. Aber davor wollen sie noch ein Stück Kuchen essen und einen Kaffee trinken. </br> „Komm, mach ein bisschen schneller“, sagt Ezgi, „gleich sind die ganzen Fußballfans beim Kaffeetisch, und dann müssen wir lange warten.“</br> Es ist schön am Schulfest, der Kuchen schmeckt gut und Anja freut sich sehr auf das Theater und das Konzert. Aber …</br> „Was ist denn los mit dir?“, fragt Ezgi. „Geht’s dir nicht gut? Ist es wegen Xander?“</br> Anja lacht. „Nein, zum Glück nicht wegen Xander. Ich habe noch immer nicht mit ihm gesprochen. Aber jetzt habe ich gerade nicht an ihn gedacht.“</br> „Was ist es dann?“</br> „Ich habe Melanie zum Schulfest eingeladen, aber sie kann nicht kommen. Sie fehlt mir so sehr. Und ich wollte sie dir gerne vorstellen.“</br> „Schade. Du hast schon viel von ihr erzählt. Ich hoffe, ich lerne sie dann ein anderes Mal kennen. Aber jetzt komm, das Theater fängt gleich an.“</br> [[A2 1.27.3 Meine Freunde<-Weiterlesen]]sound.effect.radio1.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Ich habe keinen Hunger</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/13DdbRKC/Fu-ball-tor2.jpg' border='0' alt='Fu-ball-tor2'/> Anja sitzt mit Ezgi beim Sportplatz und sieht sich das Fußballspiel der Lehrer gegen die Schüler an. Es steht 2:2 und nur noch fünf Minuten sind zu spielen. </br> Schade, dass Melanie jetzt nicht hier ist. War es ein Fehler, dass ich sie …?</br> Anja war nicht sicher: Soll sie ihre Freundin aus Wien zum Schulfest nach Hoppenburg einladen? Die Schule in Wien ist etwas früher zu Ende als hier. Sie hat also Zeit.</br> „Ich hoffe, dass ich Melanie endlich mal kennenlerne“, hat Ezgi dazu gesagt. „Du hast mir schon so viel von ihr erzählt.“</br> „Ich weiß nicht, vielleicht fühlt sie sich hier nicht wohl. Sie kennt ja niemanden.“</br> „Ach was, lade sie einfach ein.“</br> Aber Anja hat es dann doch nicht gemacht. </br> Aber jetzt ist sie traurig.. </br> Es bleibt beim 2:2. Die Schüler haben gut gespielt, aber gewonnen haben sie nicht. Anja und Ezgi gehen zurück zur Schule, bald beginnt dort das Theater. Aber davor wollen sie noch einen Kaffee trinken. </br> „Komme, mach ein bisschen schneller“, sagt Ezgi, „gleich sind alle Fußballfans beim Kaffeetisch, und dann müssen wir lange warten.“</br> Ezgi kauft Kaffee und zwei Kuchen, aber Anja hat keinen Hunger.</br> „Was ist denn los mit dir? Sonst isst du doch immer gerne Kuchen. Geht’s dir nicht gut? Ist es wegen Xander?“</br> Anja muss lachen. „Nein, zum Glück nicht. Ich habe noch immer nicht mit ihm gesprochen. Aber jetzt habe ich gerade nicht an ihn gedacht.“</br> „Was ist es dann?“</br> „Du weißt ja, ich habe Melanie dann doch nicht zum Schulfest eingeladen... Aber jetzt ist es zu spät.“</br> „Hmm … ja, schade. Aber komm, das Theater fängt gleich an.“</br> <i>Das ist alles? Mehr sagst du nicht dazu?</i></br> [[A2 1.27.2.2. Meine beiden Hälften<-Weiterlesen]]sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.applaus1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMyMjhf/applaus" sound.effect.applaus1.description: "applaus1" -- {sound effect: "applaus1"} <h1><center>Die Theater-Aufführung</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> <i>Jetzt muss ich doch wirklich weinen! Das gibt es ja nicht.</i></br> Romeo <a class="aciklama" href="#0" data-title= "sterben: das Leben geht zu Ende" > <u>stirbt </u></a> auf der Bühne.</br> Das Theater war toll und die Zuschauer <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klatschen: applaudieren" > <u>klatschen</u></a> lange.</br> „Ich muss schnell los“, sagt Ezgi. „Für das Konzert vorbereiten.“ </br> Und weg ist sie.</br> <i>Wieso habe ich Melanie nicht eingeladen?</br></i> Anja macht für ihre Radiosendung ein paar Interviews mit Zuschauern, dann geht sie zurück auf den Schulhof. </br> <i>Vielleicht finde ich Jens und Lena da irgendwo.</i></br> {reveal link: 'Sie öffnet die Tür nach draußen, da …', passage: 'A2 1.27.2.2. Meine beiden Hälften 2'} sound.effect.atmosummer.playing: false sound.effect.sent.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzRf/whatsapp_sent" sound.effect.sent.description: "sent" -- {sound effect: "sent"} <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Hallo Xander, du warst toll als Romeo. Ich wollte schon lange mit dir reden. Hast du morgen vielleicht Zeit?</div>"; }, 500); [continue] [after 2000 ms] <i>Endlich ist das gemacht. Jetzt kann ich den Abend in Ruhe genießen.</i></br> „Wer möchte eine Limo?“, fragt Anja. „Ich hole uns welche.“</br><center> [[B1_A2_Quiz4_Radio<-WEITER]]</center>sound.effect.typing.playing: false sound.effect.school.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTIxNzZf/schoolday" sound.effect.school.description: "school" -- {sound effect: "school"} <h1><center>Neu in der Klasse</h1></center> <img src="https://i.postimg.cc/ydbNSytb/neu-in-der-klasse.jpg" /> <i>Alle sehen mich so komisch an. Ich bin doch kein Tier im Zoo! </i> Es ist Anjas erster Schultag in der neuen Schule.</br> Alle haben schon einen Platz, die meisten den gleichen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der/die Sitznachbar*in: die Person sitzt neben einem" > <u> Sitznachbarn</u></a> wie im letzten Jahr. Alle kennen sich.</br> <i>Alle, außer mir.</i></br> Während der Ferien im Sommer ist sie mit ihrer Familie umgezogen und Melanie ist dann mit ihrer Familie in Urlaub gefahren – ohne sie.</br> <i>Ich musste Kisten einpacken, tragen und wieder auspacken. </i></br> Eine Firma ist gekommen und hat auch ihre Möbel abgeholt und nach Hoppenburg gebracht.</br> Hoppenburg. </br> <i>Hier kennt sicher jeder jeden. Nicht nur die Schülerinnen in der Klasse. </i></br> Aber es ist eine schöne Stadt, das muss Anja schon sagen. Und ihre Mutter ist jetzt wieder zufrieden, sie liebt ihren neuen Job. Ihr Vater kann als Journalist ohne Probleme auch in Norddeutschland arbeiten, er hat das schon mit seiner Zeitung geredet. „Hallo, ich bin Anja. Ich … äh … ich komme aus Wien.“</br> 27 neue Menschen. Manche lächeln , manche nicht. Ein Mädchen sieht sie richtig böse an.</br> „Also ich …“</br> „Setz dich doch neben mich“, sagt ein Mädchen. „hier ist noch frei.“</br> „Danke …“</br> Anja geht durch die Reihen. Wieder sehen sie alle an.. </br> Ein Mädchen – es hat sie vorher so böse angesehen – <a class="aciklama" href="#0" data-title= "flüstern: leise reden" ><u>flüstert</u></a> jetzt mit ihrer Nachbarin und sieht immer wieder zu Anja.</br> <i>Was ist los? Habe ich dir irgendwas getan?</i></br> Anja setzt sich.</br> „Ich bin Ezgi“, sagt das Mädchen neben ihr und gibt ihr die Hand.</br> „Anja.“ Sie <a class="aciklama" href="#0" data-title= "lächeln: ein bisschen lachen"><u> lächelt</u></a>.</br> „Ich weiß, hast du vorher schon für die ganze Klasse gesagt.“</br> „Ezgi. Interessanter Name. Habe ich noch nie gehört.“</br> „Ist ein türkischer Name. Meine Großmutter ist aus Izmir. Der Name bedeutet: <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Melodie: ein Lied hat eine Melodie" > <u>Melodie</u></b></a>.“</br> „Ich finde ihn sehr schön.“</br> „Danke.“</br> Anja lächelt ihre neue Sitznachbarin an.</br> <i>Sie ist nett. Ich glaube, wir könnten Freundinnen werden.</i></br> <b>Was macht Anja nach dem Unterricht?</b></br> [[A2 1.4. In der Bibliothek<-Sie möchte Ruhe und geht in die Schulbibliothek.]]</br></br> [[A2 2.4: Was kann ich machen?<-Sie informiert sich, welche Aktivitäten es in der Schule noch gibt.]]</br></br> [[A2 3.4. Ich zeige dir die Schule<-Sie macht mit Ezgi einen Rundgang durch die Schule.]] sound.effect.typing.playing: false sound.effect.probe1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE4MDlf/Probe1" sound.effect.probe1.description: "probe1" -- {sound effect: "probe1"} <h1><center>Gut vorbereitet</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/RVvx7DxJ/probenhappy.jpg' border='0' alt='probenhappy'/> Anja hat die ganze Woche jeden Tag Gitarre geübt und sich gut auf das Vorspielen bei der Schulband vorbereitet. Sie klopft an der Tür zum <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Proberaum: hier üben, proben die Musiker*innen"> <u> Proberaum</u></a>.</br> <i>Jetzt wird es ernst. </i></br> „Hallo, komm rein, schön, dass du hier bist“, sagt Ezgi. Sie hat schon ihren Bass in der Hand und redet gerade mit einem anderen Musiker. Weiter hinten steht noch ein Junge: Kilian, der Sänger der Band. Anja hat schon einiges über ihn gehört. Er ist sehr beliebt, besonders bei den Mädchen.</br> <i>Hm … ja, sieht schon ganz gut aus.</i></br> „Hallo“, sagt er. „Kilian. Und du musst Anja sein.“</br> „Hallo … ja, genau … Anja … ich, äh … bin zum Vorspielen da.“</br> Ezgi legt ihr die Hand auf den Arm. „Komm, ich stelle dich allen vor.“ </br> Anja lernt die anderen in der Band kennen, Milan am Schlagzeug und Lucy am Keyboard.</br> Und dann spielen sie zusammen. Anja hat ein Lied vorgeschlagen. Das hat sie in der letzten Woche gut geübt.</br> Und gleich am Anfang … macht sie einen Fehler.</br> Kilian sieht sie unzufrieden an.</br> „Sorry, können wir noch einmal anfangen? Ich kann das besser, wirklich!“, sagt Anja.</br> Und beim zweiten Mal geht es. Oder: Es geht wenigstens besser. Anja macht ein paar Fehler, aber sie findet jedes Mal zurück in die Musik.</br> „Hm … ganz ok fürs erste Mal“, sagt Kilian. „Dieses Lied hast du geübt, das sieht man. Aber wenn du ein Lied nicht so gut kennst?“</br> <i>Das kann ich nie.</i></br> „Das kann ich auch. Schlag was vor.“</br> [[A2 3.7.1. Erzähl mir alles!<-Weiterlesen]] sound.effect.typing.playing: false sound.effect.probe1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE4MDlf/Probe1" sound.effect.probe1.description: "probe1" -- {sound effect: "probe1"} <h1><center>Alles zur gleichen Zeit</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/GpztbCQr/Probe-unhappy.jpg' border='0' alt='Probe-unhappy'/> Anja steht vor dem <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Proberaum: hier üben, proben die Musiker*innen" > <u> Proberaum</u></a> der Band. </br> Habe ich genug geübt? Ich habe ja noch nie in einer Band gespielt …</br> Sie öffnet die Tür.</br> „Hallo, schön, dass du hier bist“, sagt Ezgi. Sie hat schon ihren Bass in der Hand und redet gerade mit einem anderen Musikerinnen und Musikern. </br> „Komm, ich stelle dich allen vor.“ Anja lernt die anderen kennen, Milan am Schlagzeug, Lucy am Keyboard und den Sänger Kilian.</br> „Du bist also Anja“, sagt er und lächelt. „Dann spiel mal was.“</br> „Ich … äh … was soll ich denn spielen?“</br> „Das erste Lied wählst du, das zweite wir.“</br> <i>Hm … ich habe kein Lied vorbereitet. </i></br> Anja schlägt ein Lied vor. Das hat sie schon ein paar Mal gespielt. Aber gleich am Anfang … macht sie einen Fehler.</br> Kilian sieht sie unzufrieden an.</br> „Sorry, können wir noch einmal anfangen?“, sagt Anja. „Ich kann das besser, wirklich!“</br> Sie versucht es nochmal. Diesmal funktioniert es. Oder: Es geht wenigstens besser. Anja macht ein paar Fehler, aber sie findet jedes Mal zurück in die Musik.</br> „Hm … ganz ok fürs erste Mal“, sagt Kilian. „Aber was ist, wenn du das Lied nicht so gut kennst?“</br> <i>Das wird schwer.</i></br> Anja muss zu viele Dinge zur gleichen Zeit machen: Noten lesen, spielen, auf die anderen hören. Und das alles nicht zu langsam oder zu schnell.</br> Nach dem halben Lied hören sie auf.</br> „Das war nicht so gut“, sagt Kilian. „Ich denke, das weißt du auch.“</br> Anja <a class="aciklama" href="#0" data-title= "nicken: den Kopf hoch und runter Bewegen: heißt: ja" > <u>nickt</u></a>.</br> „Das kann jedem mal passieren“, sagt Ezgi und lächelt Anja an. „Spielen wir noch ein Lied, und dann sehen wir weiter.“</br></br> [[A2 3.7.2. Doch Fußball?<-Weiterlesen]]sound.effect.probe1.playing: false -- <h1><center>Erzähl mir alles!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/VknbQppL/anja-und-melanie-telefonieren.jpg' border='0' alt='anja-und-melanie-telefonieren'/> „Und? Jetzt sag schon …“</br> „Ich habe es …“</br> „Ja?“</br> „Ich habe es geschafft! Sie haben mich genommen, ich bin in der Band.“</br> „Wow, gratuliere, das ist ja super!“</br> Anja und ihre beste Freundin in Wien telefonieren am Abend nach dem Vorspielen.</br> „Du musst mir alles erzählen“, sagt Melanie.</br> „Ich war so nervös. Und gleich beim ersten Lied war mein Kopf plötzlich ganz leer.“</br> „Das ist schlimm.“</br> „War es auch! Ich habe gedacht: Jetzt ist es vorbei. Sie nehmen mich sicher nicht. Aber dann ist es besser geworden. Und Ezgi war eine große Hilfe. Bei ihr habe ich gewusst: Die mag mich.“</br> „Wie ist es weitergegangen?“, fragt Melanie.</br> „Wir haben dann noch ein Lied gespielt. Das habe ich kaum gekannt. Damit wollte mich Kilian prüfen.“</br> „Kilian?“</br> „Der Sänger. Und ich habe es auch nicht besonders gut gespielt.“</br> „Na ja, kein Wunder, wenn du das Lied nicht kennst.“</br> <i>Ja, klar, aber erzähl das mal Kilian.</i></br> „Ich habe wirklich Glück, dass Ezgi in der Band ist. Kilian hat mich nicht so gut gefunden.“</br> „Ich freue mich für dich. Aber dieser Kilian, der klingt nicht so nett.“, sagt Melanie.</br> „Hmm … nein, vielleicht nicht so nett. Aber er sieht wirklich gut aus. Und er singt toll.“</br> <b>Was macht Anja bei der ersten Bandprobe?</b></br> [[A2 3.8.1. Die erste Probe<-Sie sucht die Nähe von Kilian.]]</br></br> [[A2 3.8.2. Er soll es nicht wissen<-Sie tut so, als wäre Kilian ihr egal. ]] sound.effect.probe1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE4MDlf/Probe1" sound.effect.probe1.description: "probe1" -- {sound effect: "probe1"} <h1><center>Die erste Probe </h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/RVvx7DxJ/probenhappy.jpg' border='0' alt='probenhappy'/> „Und jetzt gleich noch einmal dieses Lied. Anja, du warst schon wieder zu langsam.“</br> „Ich weiß.“</br> „Jetzt sei mal nicht so“, sagt Ezgi. „Es ist ihre erste <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Probe: man übt zusammen" > <u> Probe </u></a>. Du machst sie nur nervös.“</br> Danke!</br> Sie spielen noch eine Stunde und am Ende ist Anja ganz zufrieden. </br> <i>Für eine erste Probe war das nicht schlecht. Und ich glaube, auch Kilian denkt das.</i></br> Er hat immer wieder zu ihr gesehen und hat kurz gelächelt.</br> „War ganz ok, Anja“, sagt er jetzt. „Ich glaube, das wird was mit uns.“</br> „Uns?“</br> „Na ja, mit der Band.“</br> „Ach so, ja, natürlich … Ich finde, du hast toll gesungen“, sagt Anja. </br> <i>War das zu viel? Sollte ich ihm lieber nicht zeigen, dass ich ihn gut finde?</i></br> „Danke. Freut mich, dass es dir gefallen hat.“</br> <i>Lächelt er ein bisschen?</i></br> „Na, ihr zwei, alles ok bei euch?“ Ezgi steht neben ihr.</br> „Ja klar, alles gut.“</br> „Wir gehen noch eine Cola trinken“, sagt Ezgi. „Kommst du mit, Anja?“</br> „Ja klar, gerne.“ </br> <i>Dann kann ich auch Kilian ein bisschen besser kennenlernen.</i></br> „Ich bin heute nicht dabei“, sagt der Sänger. „Beim nächsten Mal dann gerne wieder.“</br> „Schade“, sagt Anja.</br> Beim Hinausgehen nimmt Ezgi ihre Hand und sagt leise: „Anja, ich habe gesehen, wie du Kilian ansiehst.“</br> „Ja, und?“</br> „Er sieht gut aus, ich weiß. Aber vergiss es einfach.“</br> „Wieso sagst du das?“</br> „Ich möchte nur, dass es dir gut geht. Kilian ist … na ja … ein <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Mädchenschwarm: viele Mädchen finden ihn toll" > <u> Mädchenschwarm </u></a> … und ziemlich <a class="aciklama" href="#0" data-title= "arrogant: er denkt er ist besser als andere Leute" > <u>arrogant </u></a> .“</br> <i>Vielleicht ist er bei mir ja anders.</i></br></br> [[A2 3.9.1. Auf dem Schulhof mit Iris<-Weiterlesen]] sound.effect.probe1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE4MDlf/Probe1" sound.effect.probe1.description: "probe1" -- {sound effect: "probe1"} <h1><center>Er soll es nicht wissen</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/RVvx7DxJ/probenhappy.jpg' border='0' alt='probenhappy'/> „Und jetzt gleich noch einmal dieses Lied. Anja, du warst schon wieder zu langsam“, sagt Kilian.</br> „Ich weiß.“</br> „Jetzt sei mal nicht so“, sagt Ezgi. „Es ist ihre erste <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Probe: man übt zusammen" > <u> Probe </u></a>. Du machst sie nur nervös.“</br> <i>Danke!</i></br> Sie spielen noch eine Stunde und Anja schaut öfter zu Kilian. Aber immer nur ganz kurz.</br> <i>Er soll nicht wissen, dass ich ihn toll finde.</i></br> Am Ende ist Anja ganz zufrieden. </br> <i>Ich war vielleicht nicht super, aber für eine erste Probe war das gar nicht schlecht.</i></br> „War ganz ok, Anja“, sagt Kilian. Er lächelt sie kurz an. „Ich glaube, das wird gut mit uns.“</br> „Uns?“</br> „Na ja, mit der Band.“</br> Anja packt ihre Gitarre ein.</br> Was macht Kilian jetzt gerade?</br> Anja geht bei ihm vorbei. Sie schaut kurz zu ihm, dann schnell wieder weg.</br> „Wir gehen noch eine Cola trinken“, sagt Ezgi. „Kommst du mit, Anja?“</br> „Ja klar, gerne.“ </br> Dann kann ich auch Kilian ein bisschen besser kennenlernen.</br> „Ich bin heute nicht dabei“, sagt Kilian. „Beim nächsten Mal dann gerne wieder.“</br> <i>Schade.</i></br> Beim Hinausgehen nimmt Ezgi Anjas Hand und sagt leise zu ihr: „Anja, du siehst Kilian oft an.“</br> „Mache ich nicht.“</br> „Er sieht gut aus, ich weiß. Aber vergiss es einfach.“</br> „Wieso sagst du das?“</br> „Ich möchte nur, dass es dir gut geht. Kilian ist … na ja … ein <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Mädchenschwarm: Mädchen mögen ihn" > <u> Mädchenschwarm</u></a> … und <a class="aciklama" href="#0" data-title= "arrogant: er denkt er besser als andere" > <u>arrogant</u> </a>.“</br> <i>Vielleicht ist er bei mir ja anders.</i></br></br> [[A2 3.9.2. Du redest so komisch<-Weiterlesen]]sound.effect.probe1.playing: false sound.effect.school2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQyNjBf/school2" sound.effect.school2.description: "school2" -- {sound effect: "school2"} <h1><center>Auf dem Schulhof mit Iris</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> „Hallo, Kilian!“, ruft Anja und winkt.</br> Es ist große Pause und sie ist mit Ezgi auf dem Schulhof.</br> „Anja, denk daran, das ist keine gute Idee mit Kilian.“</br> „Ja, ja, ich denke daran. Aber da ist nichts. Ich will nur ‚Hallo‘ sagen.“</br> „Anja!“ Kilian winkt auch. </br> „Ich gehe kurz zu ihm.“</br> Anja läuft los, aber sie kommt nicht zu ihm, weil ein paar Mädchen sich ihr in den Weg stellen.</br> „Na Anja, wo gehst du hin?“</br> „Was wollt ihr denn hier? Lasst mich in Ruhe“, sagt Anja.</br> „Sorry, aber ich kann dich leider nicht verstehen.“</br> „Du redest so komisch.“</br> „Reden alle in Österreich so wie du?“</br> „Sind alle in Österreich so dumm wie du?“</br> <i>Was ist hier los?</i></br> Alle reden laut, und alle sind gegen sie. </br> Da kommt noch ein Mädchen hinter den anderen heraus.</br> <i>Ach so, natürlich, jetzt verstehe ich.</i></br> „Oh Kilian, Kilian, ich liebe dich so sehr.“</br> Iris lacht und sieht sie böse an.</br> Seit dem ersten Tag ist sie gegen sie.</br> „Was ist denn dein Problem, Iris? Ich wollte gerade mit Kilian reden, na und? Warum interessiert dich das?“</br> „Kilian kann dich gar nicht verstehen, mit deinem blöden<a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Ösi-Akzent: österreichischer Akzent (umgangsprachlich, unhöflich, beleidigend)" > <u> Ösi-Akzent </u></a>.“</br> „Das sehen wir ja dann.“</br> „Und deine Kleidung – <a class="aciklama" href="#0" data-title= "hässlich: nicht schön" > <u> Hässlich</u></a>! Sehen alle in Österreich so aus wie du?“</br> „Iris, lass mich einfach in Ruhe.“</br> Da kommt Ezgi und sagt: „Komm, lass uns gehen.“</br> Anja sieht noch einmal zu Kilian. Aber er ist schon weg.</br> „Ja, lass uns gehen“, sagt sie. „Die Pause ist ja auch gleich vorbei.“</br> [[A2 3.10. Blog: Wie steht es?<-Weiterlesen]]sound.effect.school2.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Wie steht es?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg' border='0' alt='Blog-happy'/> <p style="font-family:courier;">3:2 für mich. So könnte man im Fußball sagen.</br> Aber es ist nicht Fußball, es ist mein neues Leben hier in Hoppenburg.</br> Trotzdem: 3:2. Die guten Sachen gegen die schlechten Sachen</br> Nicht schlecht für den Anfang, finde ich.</br> Erster Punkt für mich: Ich spiele in der Schulband. Das ist nicht immer leicht, die ersten Proben waren hart. Die anderen spielen schon länger zusammen und sie haben <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Routine: sie wissen, wie sie zusammenspielen" > <u> Routine</u></b></a>. Die sind ein Team. Und ich bin die Neue. Aber langsam gehöre ich auch zur <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Mannschaft: das Team" > <u> Mannschaft</u></b></a>.</br> Schon wieder ein Wort aus dem Fußball – ich glaube, ihr merkt, dass mir das Fußballspielen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "fehlen: hier: vermissen" > <u>fehlt</u></a>. Sehr fehlt. </br> 1:1 also.</br> An der neuen Schule wird es langsam leichter und ich kenne jetzt auch schon ein paar nette Leute. Vor allem aber habe ich eine richtig gute Freundin gefunden: Ezgi. Das ist <a class="aciklama" href="#0" data-title= "auf jeden Fall: 100%, so oder so" > <u> auf jeden Fall</u></a> noch ein Punkt für mich.</br> 2:1</br> Aber es gibt in der Schule natürlich auch andere Leute. Nicht so nette. Da denke ich vor allem an eine: Iris. Sie macht mir oft Probleme. Also:</br> 2:2</br> In letzter Zeit ist es noch schlimmer mit ihr geworden. Seit ich in der Band bin. Ich weiß nicht, warum sie das stört. Und da ich gerade bei der Band bin: Ein weiterer Punkt für mich: Kilian. Unser cooler Sänger interessiert sich für mich. Na ja … das glaube ich. </br> 3:2</br> Es läuft also ganz gut, finde ich.</br> Und jetzt kann ich nicht weiterschreiben, denn ich muss … genau, Gitarre üben. </br> <center>[[A2Quiz2_Band<-WEITER]]</center> sound.ambient.title2.playing: false -- <h1><center> Ich habe ihn gefragt</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/1zKn46yk/anja-und-melanie-telefonieren-unhappy.jpg' border='0' alt='anja-und-melanie-telefonieren-unhappy'/> „Ich habe ihn einfach gefragt“, sagt Anja.</br> „Was?“</br> Anja und Melanie in Wien telefonieren.</br> „Wollen wir uns nach der Schule mal treffen?“</br> Kilian hat sie oft bei der Probe angelächelt, aber nie viel mit ihr geredet.</br> „Und was hat er gesagt?“, fragt Melanie.</br> „Er war ein bisschen überrascht , glaube ich.“</br> „Die Jungen sind doch überall gleich. Finden es komisch, wenn die Mädchen mal fragen.“</br> „Aber dann hat er ‚ok‘ gesagt.“</br> „Äh … gut.“</br> „Ja, super, finde ich auch … Aber warte mal, was ist denn los? Freust du dich nicht für mich?“</br> „Doch, natürlich freue ich mich. Es ist nur …“</br> Es ist kurze Zeit still am Telefon.</br> „Jetzt sag schon, Melanie! Warum findest du das nicht gut?</br> Anja ist ein bisschen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "sauer sein: böse sein auf jemaden" > <u> sauer</u></a>. Sie trifft einen netten Jungen, und ihre beste Freundin freut sich nicht.</br> „Na ja … du hast mir doch erzählt … Ezgi hat gesagt, dass Kilian ein arroganter Typ ist. Ich will einfach nicht, dass er dich unglücklich macht.“</br> „Ach was, mach dir keine <a class="aciklama" href="#0" data-title= "Sorgen machen: Angst haben" > <u> Sorgen</u></a>.“</br> „Hm …“</br> „Also, jetzt sei nicht so negativ, Melanie. Sei doch etwas glücklich für mich.“</br> „Das bin ich ja. Aber sei vorsichtig, ok?“</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 3.12.1. Verabredung mit Kilian<-Sie trifft Kilian.]]</br></br> [[A2 3.12.2. Das ist unfair!<-Sie sagt die Verabredung ab.]] <h1><center>Treffen mit Kilian</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/zXpZ0Fqt/treffen-mit-kilian.jpg' border='0' alt='treffen-mit-kilian'/> „Das Konzert ist super. Es war eine gute Idee zum Konzert zu gehen.“</br> „Freut mich, dass dir die Band gefällt“, sagt Kilian und lächelt sie an. </br> <i>Ach, dieses Lächeln … </i></br> „Und du kennst die Sängerin der Band?“, fragt Anja.</br> „Ja, wir haben früher mal zusammen Musik gemacht.“</br> Nach dem Konzert sieht Kilian auf sein Handy und sagt: „Die Band geht noch zusammen ins Café Krob. Möchtest du mitgehen?“</br> Anja denkt nach. </br> <i>Mit der Band noch etwas trinken gehen, das ist sicher nicht schlecht. Aber …</i></br> „Was ist los? Keine Lust?“, fragt Kilian.</br> „Doch, schon … aber weißt du, ich habe gedacht, wir machen heute etwas zu zweit. Und können uns ein bisschen kennenlernen.“</br> „Aber wir waren ja zu zweit beim Konzert. War das nicht ok?“</br> <i>Das finde ich jetzt ein bisschen komisch. Hat Ezgi vielleicht doch <a class="aciklama" href="#0" data-title= "Recht haben: es besser wissen" > <u> recht</u></a>?</i></br> Anja sieht Kilian böse an.</br> „Ok, ok, gehen wir nicht hin. Ich möchte, dass es ein schönes Treffen für dich ist. Was möchtest du tun?“</br> „Gehen wir doch einfach ein bisschen spazieren, ok?“</br> „Klar.“</br> Sie gehen gemeinsam durch die Straßen von Hoppenburg.</br> Es ist ziemlich kalt draußen und die Straßenlampen sind hell im <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Nebel: Wolken direkt am Boden" > <u> Nebel</u></a>. </br> <i>Das ist jetzt fast romantisch.</i></br> „Ich habe mich gefreut, dass du gefragt hast, ob wir uns treffen wollen“, sagt Kilian nach einer Zeit. </br> „Ach ja?“</br> „Das machen nicht viele Mädchen. Die meisten warten, dass die Jungen etwas sagen.“</br> „Ich weiß eben, was ich will.“</br> Der Nebel wird immer stärker und sie hören nichts außer ihren eigenen Schuhen auf der Straße.</br> <i>Jetzt gibt es nur noch Kilian und mich.</i></br> So gehen sie zusammen durch die dunklen Straßen von Hoppenburg. Die einzigen Menschen auf der Welt.</br> <i>Ja, genau, das will ich.</i></br> [[A2 3.13.1. Vor dem Konzert<-Weiterlesen]] <h1><center>Das ist unfair</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/6q8yHmCK/Blog-unhappy.jpg' border='0' alt='Blog-unhappy'/> <i>Gerade heute! </i></br> Anja liegt im Bett. Sie hat Kopfschmerzen und es geht ihr nicht gut.</br> <i>Ich will aber zum Treffen mit Kilian!</i></br> Sie steht auf, aber es geht nicht. Sie hält sich am Bett fest, legt sich dann wieder hin.</br> <i>Ich kann nicht mal gerade stehen … Das ist unfair!</i></br></br> {reveal link: 'Anja schreibt Kilian eine Nachricht.', passage: 'msgA2_13'}. </br>sound.effect.concert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTM1NDBf/crowd" sound.effect.concert1.description: "concert1" -- {sound effect: "concert1"} <h1><center>Vor dem Konzert</h1></center> <img src="https://i.postimg.cc/rFHgVDjy/anjaspieltalleine.jpg" alt="anjaspieltalleine"/> <i>10 Minuten … nur noch 10 Minuten …</i></br> Anja steht mit den Kollegen von der Band hinter der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Bühne: hier spielt die Band" > <u> Bühne</u></a> . Es ist ihr erstes Konzert und sie ist sehr nervös.</br> Sie geht zu Kilian. </br> Er sitzt ruhig da und schaut auf sein Handy.</br> „Bist du … bist du nicht nervös?“, fragt sie.</br> „Nervös? Ne, ist ja nicht mein erstes Konzert.“</br> „Für mich ist es das erste.“</br> „Klar, dass du dann nervös bist.“</br> Er sieht wieder auf sein Handy.</br> <i>Das ist alles? Mehr sagst du nicht?</i></br> Anja schaut Kilian böse an. Aber er sieht es nicht einmal.</br> Sie will sich wieder setzen, aber sie ist zu nervös. Sie spielt kurz auf der Gitarre und geht dann auf und ab.</br> „Was ist los mit dir?“ fragt Ezgi. </br> „Ich … ich kann das nicht. Es war ein Fehler, dass ich bei der Band mitmache. Ich kann heute nicht spielen. Das wird schrecklich.“</br> Ezgi nimmt ihre Hand.</br> „Das ist normal, dass du dich so fühlst. Mir ist es bei meinem ersten Konzert auch so gegangen.“</br> „Wirklich?“</br> „Ja klar. Uns allen. Auch Kilian war sehr nervös beim ersten Mal.“</br> „Kilian? Ne, glaube ich nicht …“</br> „Ich war dabei, ich habe es gesehen: Er ist auf und ab gelaufen und hatte ganz <a class="aciklama" href="#0" data-title= "feucht: nass" > <u> feuchte</u></a> Hände.“</br> Ezgi lacht.</br> Und dieses Bild – der nervöse Kilian – findet Anja auch lustig und sie lachen zusammen. </br> <i>Mit einer guten Freundin ist alles viel leichter.</i></br> Da geht das Licht an und sie müssen auf die Bühne. </br> <b>Wie fühlt sich Anja?</b></br> [[A2 3.14.1.1. Ihr habt toll gespielt!<-Anja ist dank Ezgis Hilfe nicht mehr so nervös.]]</br></br> [[A2 3.14.1.2. Gleich weiter zu seinen Fans<-Anja fühlt sich noch immer unsicher.]] sound.effect.concert1.playing: false sound.effect.endingconcert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMzMjNf/crwodapplause" sound.effect.endingconcert1.description: "endingconcert1" -- {sound effect: "endingconcert1"} <h1><center>Ihr habt toll gespielt!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/65qYxrd1/konzert.jpg' border='0' alt='konzert'/> Anja spielt ihre letzten Akkorde. Sie lächelt.</br> Es ist gut gelaufen. Natürlich hat sie ein paar kleine Fehler gemacht. Aber nicht viele. Kilian hat toll gesungen, Ezgi und die anderen waren natürlich auch super. Die Leute haben lange <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klatschen: applaudieren"> <u> geklatscht</u></a>, sie mussten noch drei <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Zugabe: sie mussten drei weitere Songs spielen"> <u> Zugaben</u></a> spielen.</br> Kilian lächelt sie an.</br> Sie gehen von der Bühne, packen ihre Instrumente ein und gehen dann in den Saal zurück. Dort warten noch Zuschauer, sie wollen ihnen gratulieren.</br>>„Du warst super“, sagt Kilian leise und legt ihr kurz die Hand auf den Arm.</br> Dann geht er weiter.</br> <i>Eigentlich möchte ich jetzt gerne länger mit dir reden.</i></br> Aber Kilian sind die Zuschauer wichtiger. Er steht vor der Bühne, lächelt und redet mit seinen Fans. Vor allem mit den Mädchen.</br> Leute kommen auch zu Anja.</br> „Wow, super“, sagen sie. </br> „Ihr habt toll gespielt!“</br> „Ich habe gar nicht gewusst, dass die Band eine neue Gitarristin hat.“</br> „Ich komme zu jedem Konzert von euch.“</br> Anja freut sich über die vielen netten Dinge.</br> „Anja, du hast super gespielt!“ Ezgi steht neben ihr.</br> „Danke.“ Anja lächelt. „Du auch!“</br> Aber dann sieht sie …</br> „Anja, was ist los?“</br> „Siehst du, dort?“</br> Iris ist auch unter den Fans. Sie steht direkt neben Kilian. Die beiden reden und lachen. Iris umarmt Kilian. Sie macht ein Selfie mit ihm. Lacht wieder. „Ach was, lass sie doch“, sagt Ezgi. „Iris ist oft bei unseren Konzerten. Und redet dann immer mit Kilian. Das kennen wir schon. Das bedeutet nichts.“</br> Hoffentlich.</br> „Los, komm, wir gehen alle noch ins Café Blau. Unser Konzert feiern“, sagt Lucy.</br> <i>Ich habe jetzt eigentlich nicht mehr so große Lust auf Feiern.</i></br> [[A2 3.15.1. Was soll ich machen?<-Weiterlesen]]sound.effect.concert1.playing: false sound.effect.endingconcert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMzMjNf/crwodapplause" sound.effect.endingconcert1.description: "endingconcert1" -- {sound effect: "endingconcert1"} <h1><center>Gleich weiter zu seinen Fans</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/65qYxrd1/konzert.jpg' border='0' alt='konzert'/> Das Licht ist viel zu hell.</br> Anja spielt ihre letzten Noten. </br> Es ist nicht gut gelaufen. Sie hat viele Fehler gemacht. Bei einem Lied mussten sie fast aufhören und neu beginnen. Nur wegen Kilian und Ezgi konnten sie weiterspielen.</br> <i>Die Zuschauer haben die meisten Fehler wahrscheinlich gar nicht gehört. </br> Aber die anderen von der Band schon.</i></br> Die haben alle gut gespielt und Kilian hat toll gesungen. Die Zuschauer haben lange <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klatschen: applaudieren"> <u> geklatscht</u></a>.</br> Sie gehen von der Bühne, packen ihre Instrumente ein und gehen dann in den Saal zurück. Dort warten noch ein paar Fans.</br> Kilian geht bei Anja vorbei und legt ihr kurz die Hand auf den Arm. Dann geht er weiter zu seinen Fans.</br> <i>Das ist alles? Ich brauche jetzt einen Freund!</i></br> Anja hört die Leute um sich herum.</br> „Ihr wart super“, sagen sie. </br> „Toll gespielt!“</br> „Ich habe gar nicht gewusst, dass die Band eine neue Gitarristin hat. Passt die wirklich zu euch?“</br> „Ich gehe zu jedem Konzert von euch.“</br> Ezgi kommt zu ihr.</br> „Tut mir leid“, sagt Anja. „Ich habe echt schlecht gespielt.“</br> „Hey, mach dir keine Sorgen, es war dein erstes Konzert. Wir wissen ja, du kannst das besser.“</br> Ezgi umarmt sie.</br> Das sieht Anja …</br> „Anja, was ist los?“</br> „Siehst du, dort?“</br> Iris ist auch unter den Fans, sie steht direkt neben Kilian. Die beiden reden und lachen. Iris umarmt Kilian. Sie macht ein Selfie mit ihm. Lacht wieder.</br> „Lass sie doch“, sagt Ezgi. „Iris ist meistens bei unseren Konzerten. Und redet dann immer mit Kilian. Das kennen wir schon. Das bedeutet nichts.</br>“ <i>Hoffentlich.</i></br> „Los, komm, wir gehen alle noch ins Café Blau. Das Konzert feiern.“</br> <i>Eigentlich habe ich keine Lust auf Feiern.</i></br> [[A2 3.15.1. Was soll ich machen?<-Weiterlesen]]sound.effect.endingconcert1.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1><center>Was soll ich machen?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> Kennt ihr das? Dass ihr einfach nicht wisst, was los ist?</br> Mir geht es gerade so, mit Kilian.</br> Anja schreibt gerade ihren Blog. </br> <p style="font-family:courier;">Mit der Band läuft es gut. Bald ist unser nächstes Konzert. </br> Aber ich weiß nicht: Was ist mit Kilian? Einmal ist er sehr nett, einmal ganz kalt.</p> Anja <a class="aciklama" href="#0" data-title= "löschen: alles ist weg" > <u> löscht</u></b></a> den Text.</br> <p style="font-family:courier;">Ich mag Kilian wirklich – aber mag er mich auch?</p> Anja löscht auch diesen Satz.</br> </i>Ich kann nicht Mal mehr meinen Blog schreiben. Vielleicht ist es das Beste, ich höre ganz auf damit.</i></br> Anja ruft Melanie an. Sie erzählt ihr, dass es mit Kilian nicht so gut läuft.</br> „Das tut mir leid, Anja“, sagt Melanie.</br> „Was soll ich denn jetzt machen? Soll ich ihn einfach fragen, warum er so zu mir ist? Mal nett und mal sieht er mich nicht?“</br> „Hm … ja, vielleicht.“</br> „Oder soll ich warten, dass alles mit der Zeit klarer wird?“</br> „Vielleicht auch nicht schlecht. Anja, tut mir leid, ich muss jetzt los. Ich habe einen Termin. Telefonieren wir später, ok?“</br> <i>Mit Melanie ist es komisch in letzter Zeit. Sie telefonieren und chatten immer weniger. Ich glaube nicht, dass sie einen Termin hat. Sie wollte einfach nicht mit mir reden. Weil sie mich nicht mehr versteht. Wie immer, wenn es um Kilian geht.</i></br> Aber Anja will jetzt nicht über Melanie nachdenken. Sie muss etwas tun wegen Kilian.</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 3.16.1. Du hast das Richtige gemacht<-Sie schreibt Kilian, dass sie mit ihm sprechen möchte.]]</br></br> [[A2 3.16.2. Lieber noch warten?<-Sie wartet, dass auch ohne ein Gespräch alles klarer wird.]] <h1><center>Du hast das Richtige gemacht</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> {reveal link: 'Anja schickt eine Nachricht an Kilian.', passage: 'msgA2_17'} sound.effect.typing.playing: false -- <h1><center>Lieber noch warten?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> Anja setzt sich auf ihr Bett. </br> Steht wieder auf.</br> Sie geht durchs Zimmer.</br> Setzt sich an den Schreibtisch.</br> Steht wieder auf.</br> <i>Was ist mit mir und Kilian? Ich muss endlich mit ihm reden. </i></br> Aber was ist, wenn er dann sagt: Du bist mir einfach nicht so wichtig …</br> <i>Vielleicht doch lieber noch warten.</i></br> Es klopft an der Zimmertür.</br> <i>Ich will mit niemandem reden.</i></br> Ihr Vater kommt ins Zimmer.</br> „Anja, was ist los mit dir?“, fragt er.</br> „Nichts. Alles gut.“</br> „Was ist los? Du warst die letzten Tage so unruhig. So kenne ich dich gar nicht. Kann ich dir helfen?“</br> „Ich habe nur schlecht geschlafen.“</br> Ihr Vater setzt sich auf einen Stuhl und sagt erstmal gar nichts. Er gibt ihr Zeit. Und dann erzählt Anja ihm von Kilian.</br> „Ich finde, du hast recht,“, sagt ihr Vater. „Er soll einfach mal <a class="aciklama" href="#0" data-title= "Klartext reden: sagen, was er denkt" > <u> Klartext reden</u></a>.“</br> „Hm…“</br> „Weißt du, mir ist es auch einmal mit einem Mädchen so gegangen. Da war ich noch jung.“</br> <i>Das will ich gar nicht so genau wissen, Papa.</i></br> „Ich habe nie gewusst, mag sie mich oder nicht? Das ist mehr als ein halbes Jahr so gegangen. Es war schrecklich.“</br> „Aber wenn Kilian sagt, dass ich ihm nicht wichtig bin?“</br> „Das ist dann natürlich traurig. Aber es ist besser, du weißt es jetzt als später. Und wenn er dich nicht mag, ist er sehr dumm.“</br> „Das sagst du nur, weil du mein Vater bist.“ Anja lacht.</br> „Das sage ich, weil du ein toller Mensch bist. Und wenn er das nicht sieht, ist es vielleicht besser, er ist nicht so wichtig in deinem Leben.“</br> <i>Ich habe gar nicht gewusst, dass man mit seinem Vater so gut reden kann.</i></br> Später schreibt Anja Kilian. </br> {reveal link: 'Anja drückt auf senden', passage: 'msgA2_15'}. <h1><center>Mit Kilian reden</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/bvnnjTN8/Killian-und-Anja-confront.jpg' border='0' alt='Killian-und-Anja-confront'/> „Hallo Anja.“</br> Kein Lächeln.</br> <i>Das fängt ja gut an.</i></br> „Wollen wir ein bisschen spazieren gehen?“, fragt Anja.</br> „Ok.“ </br> Beim Gehen kann Anja immer am besten denken und reden. </br> Zuerst sagen sie eine Weile nichts, aber dann beginnt Anja: „Kilian, ich weiß nicht, was los ist …“ Und sie sagt ihm, dass sie ihn sehr mag, dass sie sich immer freut, wenn sie sich sehen. </br> „Das finde ich doch auch schön“, sagt Kilian. „Was ist denn das Problem?“</br> „Das Problem ist: Du bist manchmal total lieb, manchmal wie ein <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der/die Fremde: man kennt ihn nicht" > <u> Fremder </u></a>“</br> „So bin ich nun mal. Das ist ja nicht böse gemeint.“</br> „Ich finde das schwierig. Da weiß ich ja nie, bist du der nette Kilian oder der unfreundlich, wenn ich dich das nächste Mal sehe.“</br> „Ach was, das stimmt doch gar nicht.“</br> „Doch, stimmt schon. Und so wie es jetzt ist, geht es für mich nicht.“</br> „Und ich habe gedacht, du bist anders. Dass alles gut ist und wir einfach eine schöne Zeit zusammen haben können.“</br> Anja sieht Kilian an.</br> <i>Er sieht wirklich gut aus. Und er kann sehr nett sei. Aber nur, wenn es ihm gerade passt. Ich möchte mich mit ihm eigentlich gerne weiter treffen, aber …</i></br> „Weißt du was, Kilian? Das ist mir alles zu dumm!“</br> „Was soll das heißen?“</br> „Tschüss Kilian. Das heißt es.“</br> Anja lässt Kilian stehen und geht weg.</br> „Was soll denn das heißen? Komm zurück. Was …?“</br> Aber Anja bleibt nicht stehen.</br> [[A2 3.18. Wie soll es mit der Band weitergehen?<-Weiterlesen]]sound.effect.lake1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTM1NzRf/see" sound.effect.lake1.description: "lake1" -- {sound effect: "lake1"} <h1><center>Wie soll es mit der Band weitergehen?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/BZpKsts8/See-traurig.jpg' border='0' alt='See-traurig'/> Die Sonne steht hoch über dem Wasser. Es ist kalt, aber die <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Ente: ein Vogel, er schwimmt oft auf Seen" > <u> Ente</u></a> auf dem See ist das egal. In der Nähe lachen Kinder und weiter hinten geht ein Liebespaar vorbei. Sie halten sich an den Händen, reden und lachen.</br> <i>Alle sind zufrieden. Nur ich nicht. </i></br> Anja sitzt auf einer Bank bei dem kleinen See von Hoppenburg. </br> <i>Ezgi hat es ja gesagt, und Melanie hat es gesagt. </i></br> Aber sie wollte nicht hören.</br> Sie trifft Kilian nicht mehr, und das ist das Richtige. Da ist Anja sicher.</br> <i>Aber ein bisschen traurig ist es schon.</i></br> Die Frage ist jetzt: Wie kann es mit der Band weitergehen? </br> <i>Jetzt sind mal Ferien, aber dann haben wir wieder jede Woche Probe. Können wir jetzt noch gut zusammenspielen? </i></br> Mit der Band aufhören möchte Anja aber nicht. Sie wird immer besser und kann das Musikmachen richtig genießen.</br> Sie schaut auf den See. Die Enten freuen sich, dass die Sonne scheint und dass sie im Wasser schwimmen können.</br> <i>Die haben keine Kilian-Probleme.</i></br> Anja möchte gerne Melanie anrufen und mit ihr über die ganze Sache sprechen. So wie früher immer. Aber sie hat nach seit dem Treffen mit Kilian noch gar nicht mit ihr telefoniert. Es ist etwas anders geworden zwischen ihnen in letzter Zeit. Sie sind sich nicht mehr so nahe. Sie reden wenig und streiten oft. </br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 3.19.1. Ich habe dich gewarnt<-Sie ruft Melanie an.]]</br></br> [[A2 3.19.2. Vielleicht eine Textnachricht?<-Sie ruft Melanie nicht an.]]sound.effect.lake1.playing: false -- <h1><center>Ich habe es dir ja gesagt</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/1zKn46yk/anja-und-melanie-telefonieren-unhappy.jpg' border='0' alt='anja-und-melanie-telefonieren-unhappy'/> „Hallo Melanie.“</br> „Hallo Anja, von dir habe ich ja schon lange nichts mehr gehört.“</br> Anja hat ihre Freundin in Wien doch noch angerufen. Vielleicht hat sie sich zu viele Sorgen gemacht und es ist alles gut zwischen ihnen.</br> „Wie geht’s dir, Anja?“</br> „Geht so …“</br> „Was ist denn los?“</br> „Ach, es ist … Ich hatte vor ein paar Tagen ein Gespräch mit Kilian.“</br> „Ein Gespräch?“</br> „Du weißt schon … Ich habe nie gewusst, mag er mich oder nicht.“</br> „Ach, SO EIN Gespräch. Hm … so wie du sprichst, ist es nicht gut gelaufen.“</br> „Nein, ist es nicht. Der Typ ist einfach … ‚So bin ich nun mal‘, hat er gesagt. Und das heißt bei ihm: Ich mache alles wie ich will. Und wenn es mir nicht gut geht damit, dann ist das egal.“</br> Melanie sagt nichts.</br> „Es ist doch alles gut, hat er gemeint. Aber nichts ist gut!“</br> „Und was hast du dann gemacht?“</br> „Ich bin einfach gegangen. So will ich das nicht. Es ist vorbei zwischen uns. Mit dem Kopf finde ich das gut. Aber mit den Gefühlen ist es ein bisschen anders.“</br> <i>Jetzt musst du sagen: So ein Idiot, das tut mir alles so leid.</i></br> Aber Melanie sagt: „Das willst du jetzt vielleicht nicht hören, aber ich habe es dir ja gesagt. Und deine Freundin in Hoppenburg auch. War ja klar, dass es so endet.“</br> „Nichts war klar.“</br> „Wie du meinst“, sagt Melanie.</br> Sie sagen beide nichts.</br> „Na vielen Dank für deine Hilfe!“, ruft Anja und beendet das Gespräch. </br> <i>War doch keine gute Idee, dass ich Melanie angerufen habe.</i></br></br> <center> [[A2Quiz3_band<-WEITER]]</center>sound.effect.lake1.playing: false -- <h1><center>Vielleicht eine Textnachricht?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/6q8yHmCK/Blog-unhappy.jpg' border='0' alt='Blog-unhappy'/> „Ich habe dein Lieblingsessen gekocht“, sagt Anjas Mutter beim Abendessen. </br> „Das ist sehr lieb, aber …“</br> „Jetzt iss doch ein bisschen was.“</br> Anja isst ein wenig. Aber sie hat einfach keinen Hunger.</br> Am Ende ist der Teller noch halb voll. </br> Sie geht in ihr Zimmer und setzt sich aufs Bett.</br> So kann es nicht weitergehen. Sie muss doch wiedermal mit Melanie reden. Soll sie sie nicht doch anrufen?</br> <i>Ich kann ihr ja eine Nachricht schreiben. Da kann ich ihr von meinem Gespräch mit Kilian erzählen, aber muss nicht mit ihr sprechen. Dann streiten wir auch nicht.</i></br> <i>Oder soll ich Ezgi anrufen?</i></br> Ezgi ist eine gute Freundin geworden, und Anja redet jetzt viel mehr mit ihr als mit Melanie. </br> <i>Vielleicht ist das für Melanie schwer? Streiten wir deshalb so oft? Ich mag Ezgi ja nicht lieber als dich, Melanie.</i></br> Aber mit Ezgi über Kilian sprechen ist keine so gute Idee. Die beiden spielen schon lange zusammen in der Band. Ezgi kennt ihn viel länger als Anja.</br> <i>Und außerdem, vielleicht sagt Ezgi dann: Ich habe es dir ja gesagt …</i></br> Also eine Textnachricht an Melanie.</br> 'Ich habe vor ein paar Tagen mit Kilian geredet. Wir werden uns nicht mehr treffen.'</br> Das stimmt schon, aber so will ich es nicht schreiben, es ist wie ein Bericht aus einer Zeitung.</br> 'Kilian ist ein Idiot! Das ist mir jetzt klar.'</br> </i>Nein, so auch nicht.</i></br> 'Melanie, was ist los mit uns? Warum reden wir kaum noch?' </br> Aber Anja löscht auch diesen Text wieder. </br> <center> [[A2Quiz3_band<-WEITER]]</center> sound.ambient.title2.playing: false sound.effect.bandprobe3.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTM2NjFf/probe2" sound.effect.bandprobe3.description: "bandprobe3" -- {sound effect:"bandprobe3"} <h1><center>Zu langsam, zu schnell</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/GpztbCQr/Probe-unhappy.jpg' border='0' alt='Probe-unhappy'/> Anja packt ihre Gitarre aus und spielt ein paar Töne. Es ist die erste Probe der Band nach den Ferien.</br> Und heute sehen sie und Kilian sich zum ersten Mal seit ihrem „Gespräch“.</br> Alle außer ihm sind schon hier und bereiten sich vor.</br> Ezgi kommt zu ihr und nimmt kurz ihre Hand.</br> „Alles gut, Anja? Wie ist es mit Kilian?“</br> „Geht schon.“</br> Da geht die Tür auf und Kilian kommt herein. </br> „Hallo zusammen“, sagt er und lacht. Er sieht alle an, aber nicht Anja.</br> Sie spielen das erste Lied.</br> Vielleicht geht es ja doch mit der Band. Wir spielen noch immer gut zusammen.</br> Aber dann hört Kilian plötzlich auf zu singen.</br> „Du bist zu langsam, Anja! So geht das nicht.“</br> „Aber ich war gar nicht …“</br> „Fangen wir noch einmal an.“</br> Und so bleibt es die ganze Probe. Immer hat Kilian irgendetwas zu <a class="aciklama" href="#0" data-title= "meckern: sich beschweren (umgangssprachlich)" > <u>meckern</u></b></a>. </br> Zu langsam, zu schnell, zu laut, zu leise.</br> Es ist keine schöne Probe, niemand in der Band fühlt sich gut. Und am Ende gehen sie nicht, wie sonst oft, noch einen Kaffee trinken. </br> Anja geht mit ihrer Freundin nach Hause.</br> „So geht es nicht“, sagt Ezgi.</br> „Nein, wirklich nicht.“</br> „Ihr müsst wieder besser zusammenspielen.“</br> „Was soll ich denn tun? Er hat doch die ganze Zeit gemeckert. Ich habe nichts gesagt.“</br> „Ich weiß. Ich rede mal mit ihm.“</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 3.21.1. Es wird nicht besser<-Sie möchte die Band verlassen.]]</br></br> [[A2 3.22.2. Wir spielen schon lange zusammen<-Sie möchte, dass Kilian die Band verlässt.]]</br>sound.effect.bandprobe3.playing: false sound.effect.lake1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTM1NzRf/see" sound.effect.lake1.description: "lake1" -- {sound effect: "lake1"} <h1><center>Es wird nicht besser</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/BZpKsts8/See-traurig.jpg' border='0' alt='See-traurig'/> Die kleine Bank am See ist Anjas Lieblingsplatz geworden. Dort kann sie am besten nachdenken. Sie schaut hinaus auf das Wasser und sieht die Enten schwimmen.</br> <i>Am besten mache ich eine Liste: Möchte ich nach dieser Probe noch in der Band bleiben oder nicht?</i></br> </br> <b>Für die Band:</b></br> Ich mache sehr gerne Musik.</br> Ezgi ist auch in der Band.</br> Mit Kilian wird es sicher wieder besser.</br> </br> <b>Gegen die Band:</b></br> Kilian meckert die ganze Zeit.</br> </br> 3:1 also fürs Bleiben in der Band.</br> <i>Im Fußball ist das eine klare Entscheidung. Ist es das hier auch?</i></br> Aber mit Kilian wird es wahrscheinlich NICHT besser. Der will nicht mehr mit ihr zusammenspielen. So sieht es aus.</br> Dann soll doch er gehen!</br> Aber Anja weiß: Sie ist die Neue, die anderen spielen schon lange zusammen. Wenn es mit ihr und Kilian nicht geht, dann muss wahrscheinlich sie mit der Band aufhören, nicht er.</br> Bleibt noch eine Sache von ihrer Liste: Das Musikmachen. </br> <i>Das fehlt mir sicher, wenn ich nicht mehr in der Band bin. </i></br> <i>Aber … ich kann ja auch alleine Musik machen. Ich muss mit dem Gitarrenspielen nicht aufhören, nur weil Kilian so blöd ist.</i></br> Da hört sie eine Stimme hinter sich.</br> „Ach Anja, arme Anja, mal wieder allein am See?“</br> Iris!</br> Sie geht mit ihrem Hund spazieren. </br> „Lass mich in Ruhe, Iris.“</br> „Ist Kilian gar nicht hier?“</br> „Iris …“</br> Anja sieht Iris an. </br> <i>Eigentlich sieht sie auch nicht sehr glücklich aus. </i></br> Ihre Augen treffen sich. Und da … etwas ist anders …</br> [[A2 3.22.1. Mit Iris am See<-Weiterlesen]]sound.effect.bandprobe3.playing: false sound.effect.lake1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTM1NzRf/see" sound.effect.lake1.description: "lake1" -- {sound effect: "lake1"} <h1><center>Wir spielen schon lange zusammen</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/BZpKsts8/See-traurig.jpg' border='0' alt='See-traurig'/> Die kleine Bank am See ist Anjas Lieblingsplatz geworden. Dort kann sie am besten nachdenken. Sie schaut hinaus auf das Wasser, sieht die Enten schwimmen und wird ein bisschen ruhiger.</br> <i>Wie soll es mit der Band weitergehen?</i></br> „Und? Hast du mal mit Kilian geredet? Weil er bei der Probe so unangenehm zu mir war?“ Das hat Anja Ezgi vor einer Stunde in der Cafeteria der Schule gefragt.</br> „Ja, aber das hat nicht viel gebracht. Du kennst ihn ja.“</br> „Was hat er gesagt?“</br> „Nicht viel. ‚Ich kann es ja nicht ändern, wenn Anja schlecht spielt. Sie muss einfach mehr üben.‘ Solche Sachen.“</br> „Wenn es bei den Proben jetzt öfter so ist wie beim letzten Mal, dann kann ich mit Kilian nicht zusammenspielen“, hat Anja gesagt.</br> „Das ist schade. Ich finde, du passt super in die Band.“</br> „Ich muss ja nicht aufhören mit der Band. Auch Kilian könnte gehen.“</br> „Nein, Anja, tut mir leid“, hat Ezgi gesagt. „Wir spielen schon lange zusammen, er gehört zur Band.“</br> „Aber er ist unangenehm, nicht ich.“</br> „Ich weiß. Aber Kilian ist echt ein guter Musiker. Er bleibt in der Band, auch wenn er manchmal ein Idiot ist. Mach es einfach wie ich: Gut zusammenspielen, aber privat nicht so viel gemeinsam machen. Er muss ja nicht dein bester Freund werden.“</br> </br> Anja sieht auf den See hinaus. </br> <i>Ezgi kann so etwas leicht sagen. Über sie meckert er ja nicht die ganze Zeit.</i></br> Da hört sie eine Stimme hinter sich.</br> „Ach Anja, arme Anja, wieder mal allein am See?“</br> <i>Iris!</i></br> Sie geht mit ihrem Hund spazieren. </br> „Lass mich in Ruhe, Iris.“</br> „Ist Kilian gar nicht hier?“</br> „Iris …“</br> Anja sieht Iris an. </br> <i>Eigentlich sieht sie auch nicht sehr glücklich aus. </i></br> Ihre Augen treffen sich. Und da … irgendetwas ist anders als sonst …</br> [[A2 3.22.2. Anja, Iris, Coco<-Weiterlesen]]sound.effect.lake1.playing: false -- <h1><center>Mit Iris am See</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/ZYsNrr6Z/See-mit-Iris.jpg' border='0' alt='See-mit-Iris'/> Sie schauen sich an. Keine will zuerst wegsehen.</br> „Willst du dich nicht zu mir setzen, Iris?“</br> <i>Warum habe ich das jetzt gefragt? Bin ich verrückt? Ich will doch nicht mit Iris am See sitzen.</i></br> Iris schaut ein bisschen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "überrasacht: sie ist ein bisschen schockiert" ><u>überrascht</u></a>.</br> „Äh … ok“, sagt sie dann.</br> <i>Das gibt es ja nicht. Sie setzt sich zu mir. </i></br> Iris‘ Hund <a class="aciklama" href="#0" data-title= "bellen: 'wuff, wuff' " ></a> <u> bellt</u></a> die Enten an.</br> „Schschsch, Coco. Sitz!“</br> Jetzt sitzen sie alle drei da. Anja, Iris, Coco. Und keine sagt etwas.</br> </i>Komisch, oder? Da kann ich sie auch einfach etwas fragen. Das wollte ich schon lange wissen. Ist ja auch egal jetzt.</i></br> „Iris, warum bist du eigentlich immer so <a class="aciklama" href="#0" data-title= "gemein: böse" > <u> gemein</u></a> zu mir?“</br> Iris sagt nichts.</br> Na klar. Jetzt kommt sicher gleich wieder etwas Gemeines und dann geht sie. Aber so habe ich wenigstens meine Ruhe.</br> „Ich weiß auch nicht … ist so. Du warst die Neue. Die anderen fanden dich super. Und dann hast du dich sofort gut mit Kilian verstanden, dem ‚Star‘ der Schule. Ich habe mich so unwichtig gefühlt“, sagt Iris.</br> „Das war einmal … Aber warte mal … warum redest du jetzt von Kilian?“</br> Iris sagt nichts.</br> „Nee … das kann nicht sein. Du und Kilian?“</br> „Na ja, viele Mädchen mögen ihn … Aber er hat nie viel mit mir geredet. Und dann habe ich mir gedacht: Vielleicht jetzt, wenn ihr beide euch nicht mehr so gut versteht …“</br> „Aber es hat sich nichts geändert?“</br> „Nein, leider nicht.“</br> „Glaub mir, ohne Kilian geht es dir besser.“</br> „Wahrscheinlich hast du recht.“ </br> Sie lachen beide.</br> Coco bellt.</br> „<a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Friede: wenn man nicht streitet" > <u>Friede</u></a>?“, fragt Anja.</br> „Friede.“ Iris gibt ihr die Hand. </br> „Jetzt muss ich aber weiter“, sagt sie dann. „Coco wird schon ganz unruhig.“</br> [[A2 3.23.1 Lieder schreiben<-Weiterlesen]]sound.effect.notification3.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3Mzc5MTRf/message_musikmachen" sound.effect.notification3.description: "notification2" -- {sound effect: 'notification3'} <h1><center>Lieder schreiben</h1></center></br> <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ezgi, hast du morgen Lust ein bisschen Musik zu machen?</div>"; }, 700); [continue] <p id="msg2"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg2").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ja, klar, aber ich kann erst nach 4 Uhr.</div>"; }, 3900); [continue] <p id="msg3"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg3").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Kein Problem, ich freu mich drauf.</div>"; }, 5900); [continue] [after 7500 ms] Anja hat die Band verlassen. Die Band spielt auch ohne sie weiter, mit einer neuen Gitarristin. </br> Aber ihr Plan war: Sie hört nicht mit dem Musikmachen auf. Und so sitzt sie jetzt oft in ihrem Zimmer, spielt Gitarre und singt dazu. </br> <i>Vielleicht findet meine Familie das ja schrecklich. Aber mir macht es Spaß.</i></br> Und manchmal spielt sie auch mit Ezgi. Sie sind keine richtige Band, aber sie machen gerne zusammen Musik. </br> Und vor ein paar Wochen hat Anja dann zum ersten Mal ein eigenes Lied geschrieben. </br> <i>Das war … das war schon lange in mir. </i></br> Am liebsten schreibt sie auf der Bank am See. Da fallen ihr die besten Sachen ein.</br> <i>Eigentlich alles gut, oder?</i></br> Aber das stimmt nicht ganz. Denn eines ist nicht gut: Anja hat schon wieder mit Melanie gestritten.</br> „Was? Iris ist jetzt deine Freundin? Bist du verrückt?“, hat sie gefragt.</br> „Ich habe nicht gesagt, dass sie meine Freundin ist. Aber wir verstehen uns jetzt besser.“</br> „Nur weil ihr beide Kilian blöd findet?“</br> „Vielleicht ist da auch mehr. Vielleicht werden wir ja wirklich Freundinnen.“</br> „Dir kann man echt nicht mehr helfen, Anja. Du bist verrückt.“</br> Seit diesem Tag haben Anja und Melainie nicht mehr geredet und auch keine Nachrichten mehr geschrieben.</br> <i>Sie soll sich erstmal entschuldigen. </i></br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 3.24.1. Blog: Iris, meine Freundin<-Sie möchte, dass Iris ihre Freundin wird.]]</br></br>[[A2 3.24.2. Blog: Wo ich stehe<-Iris ist Anja nicht so wichtig.]] sound.effect.notification2.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Iris meine Freundin</h1></center></p> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;">Jetzt schreibe ich also doch noch einmal meinen Blog. Auch wenn das vielleicht niemand liest. Nicht nach so langer Zeit. Aber das macht nichts. Ich schreibe heute vor allem für mich. </br> Ich konnte diesen Blog nicht mehr schreiben. Ich habe vieles nicht verstanden: Wo stehe Ich? Wer bin ich? Was will ich in meinem Leben? </br> Und ich schreibe auch jetzt nicht: Alles ist gut, alle meine Probleme sind gelöst. </br> Denn das stimmt natürlich nicht.</br> Aber: Das Schuljahr geht langsam zu Ende und ich weiß ein bisschen besser: Wo stehe ich und was will ich. </br> Viel ist in diesem Jahr passiert: Es war keine leichte Zeit, auch wegen Kilian, und ich streite viel zu viel mit meiner Freundin in Wien. Aber ich habe zwei neue Freundinnen gefunden: Natürlich Ezgi, mit ihr habe ich mich von Anfang an gut verstanden. Und Iris – mit der habe ich mich lange Zeit GAR NICHT verstanden. Aber dann haben wir uns mal richtig unterhalten und Dinge zusammen unternommen und wir haben gesehen, wir mögen uns eigentlich gern. </br> Am Donnerstag ist hier das Schulfest, wie immer am Ende des Schuljahres. Und mit wem gehe ich hin? Mit Iris. Könnt ihr das glauben? Ezgi ist natürlich auch dort, aber sie hat viel zu tun, sie spielt mit der Band, da hat sie kaum Zeit für mich.</br> Doch am meisten hat mich in diesem Jahr noch eine andere Sache überrascht : Ich schreibe und spiele jetzt meine eigenen Lieder, manchmal nur für mich, aber manchmal auch zusammen mit Ezgi, ich mit der Gitarre und sie mit dem Bass. Das macht richtig Spaß. Und hier höre ich nun WIRKLICH mit dem Blog auf. Ganz. Wenn ihr noch etwas von mir hören wollt: Kommt zum Schulfest in Hoppenburg, dort spiele ich vielleicht … sehr vielleicht ein Lied von mir … mal sehen.</br> <b>Was macht Anja?</b></br> [[A2 3.25.1.1. Noch eine andere Sängerin<-Sie möchte am Schulfest spielen]] </br></br> [[A2 3.25.1.2. Ich warte noch ein bisschen<-Sie möchte am Schulfest nicht spielen]]sound.effect.notification2.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1 style="font-family:courier;"><center>Blog: Wo ich stehe</h1></center></p><p style="font-family:courier;"> <img src="https://i.postimg.cc/qRbNxThQ/Blog-happy.jpg" /> <p style="font-family:courier;">Jetzt schreibe ich also doch noch einmal meinen Blog. Auch wenn das vielleicht niemand liest. Nicht nach so langer Zeit.</br> Aber das macht nichts. Ich schreibe heute vor allem für mich. </br> Ich konnte diesen Blog nicht mehr schreiben. Mir war zu vieles nicht mehr klar: Wo stehe Ich? Wer bin ich? Was will ich in meinem Leben? </br> Und ich schreibe auch jetzt nicht: Alles ist gut, alle meine Probleme sind gelöst. </br> Denn das stimmt natürlich nicht.</br> Aber: Das Schuljahr geht langsam zu Ende und ich weiß ein bisschen besser: Wo stehe ich und was will ich. </br> Viel ist in diesem Jahr passiert: Es war keine leichte Zeit, auch wegen Kilian, und ich streite viel zu viel mit meiner Freundin in Wien. Aber ich habe eine neue Freundin gewonnen: Ezgi natürlich, mit ihr habe ich mich von Anfang an gut verstanden. Am Donnerstag ist Schulfest, wie immer am Ende des Schuljahres. Und natürlich gehe ich mit ihr zusammen dort hin.</br> Aber auch von Iris kann ich etwas Neues erzählen: Zuerst habe ich mich mit ihr GAR NICHT verstanden, das wisst ihr ja. Aber dann haben wir uns mal richtig unterhalten und unseren Streit beendet. Richtige Freundinnen sind wir nicht geworden, aber es gibt jetzt auch keine Probleme mehr zwischen uns und wir verstehen uns ganz gut.</br> Doch am meisten hat mich in diesem Jahr noch eine andere Sache überrascht : Ich schreibe und spiele jetzt meine eigenen Lieder, manchmal nur für mich, aber manchmal auch zusammen mit Ezgi, ich mit der Gitarre und sie mit dem Bass. Das macht richtig Spaß.</br> Und hier höre ich nun WIRKLICH mit dem Blog auf. Ganz. Wenn ihr noch etwas von mir hören wollt: Kommt zum Schulfest in Hoppenburg, dort spiele ich vielleicht … sehr vielleicht ein Lied von mir … mal sehen.</br></p> <b>Was macht Anja?</b></br> [[A2 3.25.2.1. Noch etwas auf dem Programm<-Sie möchte am Schulfest spielen.]]</br></br>[[A2 3.25.2.2. Noch nicht<-Sie möchte am Schulfest nicht spielen.]]sound.effect.typing.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Noch eine andere Sängerin</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/13DdbRKC/Fu-ball-tor2.jpg' border='0' alt='Fu-ball-tor2'/></br> „Du musst heute Abend singen“, sagt Iris.</br> „Ich weiß nicht.“</br> „Alle finden es sicher super.“</br> „Hm … mal sehen.“</br> Anja hat Iris gestern ein Lied von ihr vorgespielt. Dieses Lied möchte sie heute vielleicht auf dem Schulfest singen. Es erzählt von ihrem neuen Leben in der neuen Stadt. Iris hat es toll gefunden. Deshalb möchte sie, dass Anja am Abend wirklich spielt.</br> Sie haben gerade das Fußballspiel der Schüler gegen die Lehrer angesehen. Das ist immer ein wichtiger Programmpunkt beim Schulfest. Die Schüler haben leider nicht gewonnen, aber sie haben gut gespielt, und ein 2:2 ist auch nicht schlecht. Jetzt essen Anja und Iris einen Kuchen in der Cafeteria. </br> {reveal link: 'Danach geht es gleich weiter zum Schülertheater.', passage: 'A2 3.25.1.1. Noch eine andere Sängerin 2'}sound.effect.typing.playing: false sound.effect.fussball.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTI4MDdf/fu%C3%9Fball" sound.effect.fussball.description: "fussball" -- {sound effect: "fussball"} <h1><center>Ich warte noch ein bisschen</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/13DdbRKC/Fu-ball-tor2.jpg' border='0' alt='Fu-ball-tor2'/></br> „Du musst heute Abend singen“, sagt Iris.</br> „Ich weiß nicht.“</br> „Alle finden es sicher super.“</br> „Hm … mal sehen.“</br> Anja hat Iris gestern ein Lied von ihr vorgespielt. Dieses Lied möchte sie heute vielleicht auf dem Schulfest singen. Es erzählt von ihrem neuen Leben in der neuen Stadt. Iris hat es toll gefunden. Deshalb möchte sie, dass Anja am Abend wirklich spielt.</br> Sie haben gerade das Fußballspiel der Schüler gegen die Lehrer angesehen. Das ist immer ein wichtiger Programmpunkt beim Schulfest. Die Schüler haben leider nicht gewonnen, aber sie haben gut gespielt, und ein 2:2 ist auch nicht schlecht. Jetzt essen Anja und Iris einen Kuchen in der Cafeteria. </br> {reveal link: 'Danach geht es gleich weiter zum Schülertheater.', passage: 'A2 3.25.1.2. Ich warte noch ein bisschen 2'} sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.endingconcert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMzMjNf/crwodapplause" sound.effect.endingconcert1.description: "endingconcert1" -- {sound effect: "endingconcert1"} <h1><center>Mein Lied</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/KvsQG0Fg/anja-und-ezgispielen.jpg' border='0' alt='anja-und-ezgispielen'/> Die Band spielt sehr gut. Auch die neue Gitarristin. </br> Kilian singt super.</br> <i>Aber was ist sonst so interessant an ihm? Warum habe ich den mal toll gefunden?</i></br> Das Publikum ist begeistert, die Band spielt noch zwei <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Zugabe: noch ein Lied mehr spielen" > <u> Zugaben </u></b></a>.</br> Dann wird es still auf der Bühne und Ezgi geht nach vorne, zum Mikrofon.</br> „Ich habe eine Überraschung für euch“, sagt sie. „Ein Lied kommt noch, aber nicht von unserer Band.“</br> Die Leute im Publikum sehen sie fragend an.</br> „Ich darf jetzt meine liebe Freundin Anja auf die Bühne bitten.“</br> <i>Jetzt kann ich nicht mehr zurück.</i></br> Anja packt ihre Gitarre aus, Ezgi nimmt ihren Bass.</br> Sie beginnen ganz leise. Ein paar Töne nur, wie ein leichter Wind in den Bäumen am See.</br> Dann werden sie lauter. {reveal link: 'Anja beginnt zu singen', passage: 'msgA2_20B'}</br> sound.effect.probe1.playing: false sound.effect.receive.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzNf/whatsapp_receive2" sound.effect.receive.description: "receive" -- {sound effect: "receive"} <h1><center>Doch Fußball?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/SNXMVJG9/Anja-closeup-unsecure.jpg' border='0' alt='Anja-closeup-unsecure'/> <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Hallo Anja, tut mir echt leid, wir nehmen dich nicht bei der Band. Wir haben lange diskutiert. Ich habe alles versucht. Aber die anderen wollten nicht. Ich hoffe, du bist nicht zu traurig. Ezgi</div>"; }, 500); [continue] [after 3 seconds] <i>Natürlich bin ich traurig.</i></br> Aber sie war ja wirklich nicht so toll beim Vorspielen. </br> <i>Schade. Aber ich habe es versucht, das ist das Wichtigste.</br> Und ich habe ja noch einen anderen Plan …</i></br> Anja geht zur Sporthalle und klopft an der Tür zum Lehrerzimmer. Sie möchte mit ihrer Sportlehrerin, Frau Waldinger, sprechen.</br> „Hallo … Anja? Was kann ich für dich tun?“</br> „Hallo Frau Waldinger … ich … äh …“</br> Was ist, wenn sie meine Idee schlecht findet? Eine Fußballmannschaft für Mädchen in Hoppenburg. Hilft sie mir?</br> „Ich bin neu hier, das wissen Sie ja. Ich komme aus Wien. Und in meiner alten Schule hat es eine Fußballmannschaft für Mädchen gegeben.“</br> „Das ist schön. Ich habe selbst früher viel Fußball gespielt.“</br> <i>Das ist schon mal gut.</i></br> „Ich finde es schade, dass es hier keine Mannschaft für Mädchen gibt“, sagt Anja. „Deshalb möchte ich gerne eine gründen. Hier an der Schule.“</br> Frau Waldinger sieht Anja an und denkt nach. </br> „Das ist eigentlich eine gute Idee“, sagt sie dann. „Aber … das ist nicht so leicht. Das Schuljahr hat schon begonnen. Und hier gibt es keine Trainerin.“</br> „Sie haben doch gesagt, dass Sie früher selbst Fußball gespielt haben. Können Sie nicht unsere Trainerin sein?“</br> Frau Waldinger denkt nach. Sie sieht etwas in ihrem Kalender nach.</br> <i>Schaut sie schon, wann sie Zeit für das Training hat?</i></br> „Also gut, ich rede mal mit unserer Direktorin“, sagt sie. „Sehen wir mal, was sie sagt.“</br> [[A2 2.7. Der Typ von der Theater-AG<-Weiterlesen]] sound.effect.probe1.playing: false sound.effect.school2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQyNjBf/school2" sound.effect.school2.description: "school2" -- {sound effect: "school2"} <h1><center>Du redest so komisch</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg' border='0' alt='iris-confront'/> „Hallo, Kilian!“, ruft Anja und <a class="aciklama" href="#0" data-title= "winken: mit der Hand grüßen" > <u> winkt</u></a> .</br> Es ist große Pause und sie ist mit Ezgi auf dem Schulhof.</br> Sie hat es versucht: Sie hat Kilian nicht angesehen. Nicht mit ihm geredet. Er sollte glauben, dass sie sich nicht für ihn interessiert. </br> Aber es hat nicht geklappt. Also zeigt sie ihm jetzt doch, dass sie ihn gerne kennenlernen möchte.</br> „Anja, denk daran, das ist keine gute Idee mit Kilian.“</br> „Ja, ja, ich denke daran. Aber da ist nichts. Ich will nur ‚Hallo‘ sagen.“</br> „Anja!“ Kilian winkt auch. </br> „Ich gehe kurz zu ihm.“</br> „Anja!“ </br> Sie geht los, aber sie kommt nicht zu ihm, weil ein paar Mädchen sich ihr in den Weg stellen.</br> „Na Anja, wo gehst du hin?“</br> „Was wollt ihr denn hier? Lasst mich in Ruhe“, sagt Anja.</br> „Sorry, aber ich kann dich leider nicht verstehen.“</br> „Du redest so komisch.“</br> „Reden alle in Österreich so wie du?“</br> „Sind alle in Österreich so dumm wie du?“</br> </i>Was ist hier los?</i></br> Alle reden laut, und alle sind gegen sie. </br> Da kommt noch ein Mädchen hinter den anderen heraus.</br> <i>Ach so, natürlich, jetzt habe ich verstanden.</i></br> „Oh Kilian, Kilian, ich liebe dich so sehr.“</br> Iris lacht und sieht sie böse an.</br> Seit dem ersten Tag ist sie gegen sie.</br> „Was ist denn dein Problem, Iris? Ich wollte gerade mit Kilian reden, na und? Warum interessiert dich das?“</br> „Kilian kann dich gar nicht verstehen, mit deinem blöden <a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Ösi-Akzent: österreichischer Akzent (umgangsprachlich, unhöflich, beleidigend)" > <u> Ösi-Akzent </u></a>.“</br> „Das sehen wir dann ja.“</br> „Und deine Kleidung - sehen alle in Österreich so <a cass="aciklama" href="#0" data-title= "hässlich: nicht schön" > <u>hässlich</u></a> aus wie du?“</br> „Iris, lass mich einfach in Ruhe.“</br> Da kommt Ezgi und sagt: „Komm, lass uns gehen.“</br> Anja sieht noch einmal zu Kilian. Aber er ist schon weg.</br> „Ja, lass uns gehen“, sagt sie. „Die Pause ist ja auch gleich vorbei.“</br> [[A2 3.10. Blog: Wie steht es?<-Weiterlesen]]sound.effect.message.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzcyNThf/message%20to%20kilian" sound.effect.message.description: "message" -- {sound effect: "message"} <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Mir geht es nicht gut. Ich kann heute nicht zu unserer Verabredung kommen. Tut mir leid.</div>"; }, 0); [continue] <p id="msg2"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg2").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich hoffe, wir treffen uns trotzdem bald mal. Wenn ich wieder gesund bin.</div>"; }, 4000); [continue] [after 7000 ms] Keine Antwort.</br> <i>Vielleicht schaut er gerade nicht auf sein Handy.</i></br> Anjas Mutter kommt mit heißem Tee. Sie stellt ihn auf den kleinen Tisch neben dem Bett und setzt sich zu ihrer Tochter.</br> „Gerade heute muss ich krank werden!“, sagt Anja.</br> „Du Arme. Heute wolltest du doch Freunde treffen.“</br> Anja sieht auf ihr Handy.</br> Noch immer keine Antwort. </br> <i>Warum schreibt er nicht?</i> </br> „Ihr wolltet doch auf ein Konzert gehen, oder?“</br> „Genau.“</br> „Mach dir nichts draus, dann musst du dir die Band eben ein anderes Mal anschauen.“</br> <i>Noch immer keine Antwort.</i></br> „Trink deinen Tee, Anja. Der wird dir helfen. Und ruf mich einfach, wenn du etwas brauchst.“</br> „Danke, Mama.“</br> Später checkt Anja die sozialen Medien.</br> Kilian hat neue Bilder gepostet.</br> <i>Er ist einfach ohne mich zum Konzert gegangen!</i></br> [[A2 A2 3.13.2. Das wird total schrecklich<-Weiterlesen]] sound.effect.sent.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzRf/whatsapp_sent" sound.effect.sent.description: "sent" -- {sound effect: "sent"} <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich glaube, wir sollten mal reden. Ich möchte dich gerne treffen.</div>"; }, 500); [continue] [after 2 Seconds] Das hat Anja Kilian geschrieben.</br> <i>Und was will ich ihm sagen? </i></br> Anja läuft nervös durch ihr Zimmer, da klopft es an der Tür.</br> <i>Ich will mit niemandem reden.</i></br> Ihr Vater kommt herein.</br> „Anja, was ist los mit dir?“, fragt er.</br> „Nichts. Alles gut.“</br> „Du warst die letzten Tage so unruhig. So kenne ich dich gar nicht. Kann ich dir irgendwie helfen?“</br> „Ich habe nur schlecht geschlafen.“</br> „Es ist wegen einem Jungen, oder?“</br> Ihr Vater setzt sich auf einen Stuhl und sagt erstmal gar nichts. Er gibt ihr Zeit. Und irgendwann erzählt Anja ihm von Kilian.</br> „Ich finde, du hast genau das Richtige gemacht“, sagt ihr Vater. „Er soll mal <a class="aciklama" href="#0" data-title= "Klartext reden: sagen, was er denkt" > <u> Klartext reden</u></a> reden.“</br> „Hm…“</br> „Weißt du, mir ist es auch einmal mit einem Mädchen so gegangen. Da war ich noch jung.“</br> <i>Das will ich gar nicht so genau wissen, Papa.</i></br> „Ich habe nie gewusst, mag sie mich oder nicht? Das ist mehr als ein halbes Jahr so gegangen. Es war schrecklich. Ich bin stolz auf dich, dass du nicht so lange gewartet hast.“</br> „Aber wenn Kilian sagt, dass ich ihm nicht wichtig bin?“</br> „Das ist dann natürlich traurig. Aber besser du weißt es jetzt als später. Und wenn er dich nicht mag, ist er sehr dumm.“</br> „Das sagst du nur, weil du mein Vater bist.“ Anja lacht.</br> „Das sage ich, weil du ein toller Mensch bist. Und wenn er das nicht sieht, dann ist es vielleicht besser, er ist nicht so wichtig in deinem Leben.“</br> [[A2 3.17. Gespräch mit Kilian<-Weiterlesen]] sound.effect.concert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTM1NDBf/crowd" sound.effect.concert1.description: "concert1" -- {sound effect: "concert1"} <h1><center>Das wird total schrecklich</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/rFHgVDjy/anjaspieltalleine.jpg" alt="anjaspieltalleine"/> <i>10 Minuten … nur noch 10 Minuten …</i></br> Anja steht mit den Kollegen von der Band hinter der <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Bühne: hier spielt die Band" > <u> Bühne</u></a>. Es ist ihr erstes Konzert und sie ist sehr nervös.</br> Sie sieht zu Kilian. </br> Er sitzt ruhig da, trinkt etwas. Schaut auf sein Handy.</br> Er hat nicht mehr geschrieben, seit sie das Treffen abgesagt hat. Soll sie ihn noch einmal fragen, ob sie sich treffen wollen?</br> <i>Das kann ich auch später noch. Jetzt kommt erstmal das Konzert.</i></br> „Bist du … bist du nicht nervös?“, fragt sie Kilian.</br> „Nervös? Ne, das ist ja nicht mein erstes Konzert.“</br> „Für mich ist es das erste.“</br> „Klar, dass du dann nervös bist.“</br> Er sieht wieder auf sein Handy.</br> <i>Das ist alles? Mehr sagst du nicht?</i></br> Anja schaut Kilian böse an. Aber er sieht es nicht einmal.</br> </i>Vielleicht doch ganz gut, dass wir uns nicht getroffen haben.</i></br> „Anja, wie geht’s dir? Was ist los?“ fragt Ezgi. </br> „Ich … ich kann das nicht. Es war ein Fehler, dass ich bei der Band mitmache. Ich kann heute nicht spielen. Das wird schrecklich.“</br> Ezgi nimmt ihre Hand.</br> „Das ist normal, dass du dich so fühlst. Mir ist es bei meinem ersten Konzert auch so gegangen.“</br> „Wirklich?“</br> „Ja klar. Wir alle. Auch Kilian war sehr nervös beim ersten Mal.“</br> „Kilian? Ne, glaube ich nicht …“</br> „Ich war dabei, ich habe es gesehen: Er ist auf und ab gelaufen und hatte ganz <a class="aciklama" href="#0" data-title= "feucht: nass" > <u> feuchte</u></a> Hände.“</br> Ezgi lacht.</br> Und dieses Bild – der nervöse Kilian – findet Anja auch lustig und sie lachen zusammen. </br> <i>Mit einer guten Freundin ist alles viel leichter.</i></br> Da geht das Licht an und sie müssen auf die Bühne. </br> <b>Wie fühlt Anja sich?</b></br> [[A2 3.14.2.1. Super gespielt, Anja!<-Anja ist dank Ezgis Hilfe nicht mehr so nervös.]]</br></br> [[A2 3.14.2.2. Passt die wirklich zu euch?<-Anja fühlt sich immer noch unsicher.]] sound.effect.concert1.playing: false sound.effect.endingconcert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMzMjNf/crwodapplause" sound.effect.endingconcert1.description: "endingconcert1" -- {sound effect: "endingconcert1"} <h1><center>Super gespielt, Anja!</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/65qYxrd1/konzert.jpg' border='0' alt='konzert'/> Anja spielt ihre letzten Akkorde . Sie lächelt.</br> Es ist gut gelaufen. Natürlich hat sie ein paar kleine Fehler gemacht. Aber nicht viele. Kilian hat toll gesungen, Ezgi und die anderen waren natürlich auch super. Die Leute haben lange <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klatschen: applaudieren"> <u> geklatscht</u></a>, sie mussten noch drei <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Zugabe: sie mussten noch drei weitere Songs spielen"> <u> Zugaben</u></a> spielen.</br> Kilian lächelt sie an.</br> Sie gehen von der Bühne, packen ihre Instrumente ein und gehen dann in den Saal zurück. Dort warten noch Zuschauer. Sie wollen ihnen gratulieren.</br> „Du warst super“, sagt Kilian leise und legt ihr kurz die Hand auf den Arm.</br> Dann geht er weiter.</br> <i>Eigentlich möchte ich jetzt gerne länger mit dir reden.</i></br> Aber Kilian sind die Zuschauer wichtiger. Er steht vor der Bühne, lächelt und redet mit seinen Fans. Vor allem mit den Mädchen.</br> Leute kommen auch zu Anja.</br> „Wow, super“, sagen sie. </br> „Ihr habt toll gespielt!“</br> „Ich habe gar nicht gewusst, dass die Band eine neue Gitarristin hat.“</br> „Ich komme zu jedem Konzert von euch.“</br> Anja freut sich über die vielen netten Dinge. </br> „Anja, du hast super gespielt!“ Ezgi steht neben ihr.</br> „Danke.“ Anja lächelt. „Du auch!“</br> Aber dann sieht sie …</br> „Anja, was ist los?“</br> „Siehst du, dort?“</br> Iris ist auch unter den Fans. Sie steht direkt neben Kilian. Die beiden reden und lachen. Iris umarmt Kilian. Sie macht ein Selfie mit ihm. Lacht wieder.</br> „Ach was, Iris ist meistens bei unseren Konzerten“, sagt Ezgi. „Und redet dann immer mit Kilian. Das kennen wir schon. Das bedeutet nichts.“</br> <i>Hoffentlich.</i></br> „Los, komm, wir gehen alle noch ins Café Blau. Unser Konzert feiern“, sagt Lucy.</br> </i>Ich habe jetzt eigentlich nicht mehr so große Lust auf Feiern.</i></br> [[A2 3.15.2. Soll ich ihn einfach fragen?<-Weiterlesen]] sound.effect.concert1.playing: false sound.effect.endingconcert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMzMjNf/crwodapplause" sound.effect.endingconcert1.description: "endingconcert1" -- {sound effect: "endingconcert1"} <h1><center>Passt die wirklich zu euch?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/65qYxrd1/konzert.jpg' border='0' alt='konzert'/> Das Licht ist viel zu hell.</br> Anja spielt ihre letzten Akkorde.. </br> Es ist nicht gut gelaufen. Sie hat viele Fehler gemacht. Bei einem Lied mussten sie fast aufhören und neu beginnen. Aber dann haben Kilian und Ezgi nochmal alles gerettet.</br> <i>Das <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Publikum: die Zuschauer*innen, Konzertbesucher*innen"> <u> Publikum</u></a> hat die meisten Fehler wahrscheinlich gar nicht gemerkt. </br> Aber die anderen von der Band schon.</i></br> Die haben alle gut gespielt und Kilian hat toll gesungen. So war das Publikum begeistert und hat lange <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klatschen: applaudieren"> <u> geklatscht</u></a>.</br> Sie gehen von der Bühne, packen ihre Instrumente ein und gehen dann in den Saal zurück. Dort warten noch ein paar Leute aus dem Publikum, die ihnen gratulieren wollen.</br> Kilian geht wortlos an Anja vorbei zu seinen Fans.</br> <i>Hey, ich könnte jetzt einen Freund brauchen.</i></br> Anja hört die Leute um sich herum.</br> „Ihr wart super“, sagen sie. </br> „Toll gespielt!“</br> „Ich habe gar nicht gewusst, dass die Band eine neue Gitarristin hat. Passt die wirklich zu euch?“</br> „Ich gehe zu jedem Konzert von euch.“</br> Ezgi kommt zu ihr.</br> „Tut mir leid“, sagt Anja. „Ich habe wirklich schlecht gespielt.“</br> „Hey, mach dir keine Sorgen, es war dein erstes Konzert. Wir wissen ja, du kannst das besser.“</br> Ezgi umarmt sie.</br> Das sieht Anja …</br> „Anja, was ist los?“</br> „Siehst du, dort …?“</br> Iris ist auch unter den Fans. Sie steht direkt neben Kilian. Die beiden reden und lachen. Iris umarmt Kilian. Sie macht ein Selfie mit ihm. Lacht wieder.</br> „Ach was, lass sie doch“, sagt Ezgi. „Iris ist meistens bei unseren Konzerten. Und nachher redet sie immer mit Kilian. Das kennen wir schon.“</br> „Los, komm, wir gehen alle noch ins Café Blau. Unser Konzert feiern“, sagt Lucy.</br> <i>Ich habe eigentlich keine große Lust auf Feiern.</i></br></br> [[A2 3.15.2. Soll ich ihn einfach fragen?<-Weiterlesen]]sound.effect.endingconcert1.playing: false sound.effect.typing.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTE5MDFf/typing" sound.effect.typing.description: "typing" -- {sound effect: "typing"} <h1><center>Soll ich ihn einfach fragen?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> <p style="font-family:courier;">Kennt ihr das auch? Dass ihr einfach nicht wisst, was los ist?</br> Mir geht es mit Kilian so.</p> Anja schreibt gerade ihren Blog. Aber sie <a class="aciklama" href="#0" data-title= "löschen: alles ist weg" > <u> löscht</u></a> alles wieder. </br> <p style="font-family:courier;">Mit der Band läuft es gut. Bald ist unser nächstes Konzert.</br> Aber richtig zufrieden bin ich nicht. Wegen Kilian.</br> Es hat ein bisschen gedauert, aber dann haben wir uns doch getroffen. Sogar zwei Mal.</p> Anja löscht den Text.</br> Kilian kann sehr nett sein, aber dann ist er wieder ganz kalt. Irgendwie arrogant. Mag er mich nun oder nicht?</br> Anja löscht auch diesen Text.</br> <i>Ich kann nicht mal mehr meinen Blog schreiben. Vielleicht ist es das Beste, ich höre ganz auf damit. </i></br> Anja ruft Melanie an und erzählt ihr, dass es mit Kilian nicht so gut läuft.</br> „Das tut mir leid, Anja“, sagt Melanie.</br> „Was soll ich denn jetzt machen? Soll ich ihn einfach fragen, warum er so zu mir ist? Mal nett und mal nicht nett?“ </br> „Hm … ja, vielleicht.“</br> „Oder soll ich warten, dass alles mit der Zeit klarer wird?“</br> „Vielleicht auch nicht schlecht. Anja, tut mir leid, ich muss jetzt los. Ich habe einen Termin. Wir telefonieren später, ok?“</br> Anja legt ihr Handy weg. Mit Melanie ist es komisch in letzter Zeit. Sie telefonieren und chatten immer weniger.</br> <i>Ich glaube nicht, dass sie einen Termin hat. Sie wollte einfach nicht mit mir reden. Weil sie mich nicht mehr versteht. Wie immer, wenn es um Kilian geht.</i></br> Aber Anja will jetzt nicht über Melanie nachdenken. Sie muss etwas tun wegen Kilian.</br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 3.16.1. Du hast das Richtige gemacht<-Sie schreibt Kilian, dass sie mit ihm sprechen möchte.]]</br></br> [[A2 3.16.2. Lieber noch warten?<-Sie hofft, dass auch ohne ein Gespräch alles klarer wird.]] sound.effect.sent.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzRf/whatsapp_sent" sound.effect.sent.description: "sent" -- {sound effect: "sent"} <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich glaube, wir sollten mal reden. Ich möchte dich gerne treffen.</div>"; }, 500); [continue] [after 2s] [[A2 3.17. Gespräch mit Kilian<-Weiterlesen]]sound.effect.lake1.playing: false -- <h1><center>Anja, Iris, Coco</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/ZYsNrr6Z/See-mit-Iris.jpg' border='0' alt='See-mit-Iris'/> Sie schauen sich an. Keine will zuerst wegsehen.</br> „Willst du dich nicht zu mir setzen, Iris?“</br> <i>Warum habe ich das gefragt? Bin ich verrückt? Ich will doch nicht mit Iris am See sitzen.</i></br> Iris schaut ein bisschen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "überrasacht: sie ist ein bisschen schockiert" > <u> überrascht</u></a>.</br> „Äh … ok“, sagt sie dann.</br> Das gibt es ja nicht. Sie setzt sich zu mir. </br> Iris‘ Hund <a class="aciklama" href="#0" data-title= "bellen: 'wuff, wuff' " > </b> <u> bellt</u></a> die Enten an.</br> „Schschsch, Coco. Sitz!“</br> Jetzt sitzen sie alle drei da. Anja, Iris, Coco. Und keine sagt etwas.</br> <i>Komisch, oder? Da kann ich sie auch einfach etwas fragen. Das wollte ich schon lange wissen. Ist ja auch egal jetzt.</i></br> „Iris, warum bist du eigentlich immer so <a class="aciklama" href="#0" data-title= "gemein: böse" ><u>gemein</u></a> zu mir?“</br> Iris sagt nichts.</br> Na klar. Jetzt kommt sicher gleich wieder etwas Gemeines und dann geht sie. Aber so habe ich wenigstens meine Ruhe.</br> „Ich weiß auch nicht … ist halt so. Du warst die Neue. Die anderen haben dich super gefunden. Und du hast dich so gut mit Kilian verstanden, dem ‚Star‘ der Schule. Ich habe mich so unwichtig gefühlt“, sagt Iris.</br> „Das war einmal … Aber warte mal … warum redest du jetzt von Kilian?“</br> Iris sagt nichts.</br> „Nee … das kann nicht sein. Du und Kilian?“</br> „Na ja, viele Mädchen mögen ihn. Aber er hat nie viel mit mir geredet. Und ich habe mir gedacht: Vielleicht jetzt, wenn ihr beiden euch nicht mehr so gut versteht …“</br> „Aber es hat sich nichts geändert?“</br> „Nein, leider nicht.“</br> „Glaub mir, ohne Kilian geht es dir besser.“</br> „Wahrscheinlich hast du recht.“ </br> Sie lachen beide. </br> Coco bellt.</br> „<a class="aciklama" href="#0" data-title= "der Friede: wenn man nicht streitet" > <u>Friede</u></a>?“, fragt Anja. </br> „Friede.“ Iris gibt ihr die Hand. </br> „Jetzt muss ich aber weiter“, sagt sie dann. „Coco ist schon ganz unruhig.“</br> [[A2 3.23.2. Meine eigene Musik<-Weiterlesen]]<h1><center>Meine eigene Musik</h1></center></br> {reveal link: 'Anja schickt Ezgi eine Nachricht.', passage: 'msgA2_16'} sound.effect.sent.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzRf/whatsapp_sent" sound.effect.sent.description: "sent" -- {sound effect: "sent"} <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich bin raus. So wie heute, das geht gar nicht.</div>"; }, 500); [continue] [after 2s] Anja geht nach der nächsten Bandprobe alleine nach Hause und schreibt Ezgi diese Nachricht.</br> Es war noch schlimmer als bei der ersten Probe nach den Ferien. </br> <i>Kilian möchte mich aus der Band haben, das ist klar. Wahrscheinlich gefällt ihm nicht, dass ich gesagt habe, dass ich ihn nicht mehr treffen möchte.</i></br> Anja findet es schade, dass sie keine Musik mehr machen kann. Aber es ist auch gut, dass jetzt mit der Band alles klar ist. </br> <i>Aber warte mal – ich muss ja nicht mit der Musik aufhören, weil ich nicht mehr in der Band bin. </i></br></br> Oft sitzt sie also jetzt in ihrem Zimmer, spielt Gitarre und singt dazu. </br> <i>Vielleicht findet meine Familie das ja schrecklich. Aber mir macht es Spaß.</i></br> Ein paar Tage lang ist es ein bisschen schwierig zwischen Anja und Ezgi. </br> Aber dann verstehen sie sich wieder super, denn sie haben jetzt ein gemeinsames Projekt: Sie sind keine richtige Band, aber sie spielen zusammen Musik, Anja mit der Gitarre und Ezgi mit dem Bass. </br> Und ein paar Wochen später schreibt Anja dann zum ersten Mal ein eigenes Lied. </br> <i>Das war … das war schon lange in mir.</i></br> Am liebsten schreibt sie auf der Bank am See. Da fallen ihr die besten Sachen ein.</br> <i>Also, eigentlich alles gut, oder?</i></br> Aber das stimmt nicht ganz. Denn eines ist nicht gut: Anja hat schon wieder mit Melanie gestritten.</br> „Was? Iris ist jetzt deine Freundin? Bist du verrückt?“, hat sie gefragt.</br> „Ich habe nicht gesagt, dass sie meine Freundin ist. Aber wir verstehen uns jetzt besser.“</br> „Nur weil ihr beide Kilian blöd findet?“</br> „Vielleicht ist da auch mehr. Vielleicht werden wir ja wirklich Freundinnen.“</br> „Dir kann man echt nicht mehr helfen, Anja. Du bist verrückt.“</br> Seit diesem Tag haben sie nicht mehr geredet und auch keine Nachrichten mehr geschrieben.</br> <i>Sie soll sich erstmal entschuldigen. </i></br> Aber manchmal denkt Anja selbst auch: Ist es verrückt, dass sie jetzt öfter Sachen mit Iris zusammen macht? Oder ist Melanie verrückt? Es ist doch besser, wenn man sich mit einem Menschen gut versteht und nicht nur streitet, oder?</br> <i>Können Iris und ich Freundinnen werden? Möchte ich das?</i></br> <b>Was macht Anja jetzt?</b></br> [[A2 3.24.1. Blog: Iris, meine Freundin<-Sie möchte, dass Iris ihre Freundin wird.]]</br></br> [[A2 3.24.2. Blog: Wo ich stehe<-Iris ist Anja nicht so wichtig.]] <h1><center>Noch etwas auf dem Programm</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> „Du musst heute Abend singen“, sagt Ezgi.</br> „Ich weiß nicht.“</br> „Alle finden es sicher toll.“</br> Sie sind gemeinsam beim Schulfest und Ezgi findet, Anja soll am Abend ein Lied von ihr spielen. Sie haben in letzter Zeit viel zusammen Musik gemacht, und es gibt eines, das mögen sie beide besonders gern. Es erzählt von Anjas neuem Leben in der neuen Stadt. </br> „Mal sehen …“</br> Sie haben gerade das Fußballspiel der Schüler gegen die Lehrer angesehen. Das ist immer ein wichtiger Programmpunkt beim Schulfest. Die Schüler haben leider nicht gewonnen, aber sie haben gut gespielt und ein 2:2 ist auch nicht schlecht. Jetzt holen Anja und Ezgi sich einen Kuchen in der Cafeteria. Danach geht es gleich weiter zum Schülertheater. Romeo und Julia. Von William Shakespeare</br> <i>Ich habe doch irgendwann mal mit einem Typen vom Theater geredet. Wann war das nur? Und wie heißt er? </i></br> Da kommt Romeo auf die Bühne.</br> „Xander macht das gut.“, flüstert Ezgi neben ihr.</br> <i>Xander, genau, das war es. Ganz am Schulanfang. Beim schwarzen Brett.</i></br> „Ja, finde ich auch“, sagt Anja. „Er sieht nett aus.“</br> Das Theater ist sehr gut, und Anja muss am Ende ein bisschen weinen, weil Romeo und Julia <a class="aciklama" href="#0" data-title= "tot: nicht mehr leben" > <u> tot </u></a>sind.</br> Sie verlassen das Theater und gehen zum Konzert der Band.</br> „So, das ist heute unser letzter Programmpunkt“, sagt Anja.</br> „Nein, es gibt noch einen.“</br> „Warum noch einen?“</br> „Na ja, zuerst ist das Konzert der Band. Und dann, habe ich gehört, kommen noch zwei andere Musikerinnen.“</br> „Was? Wer?“</br> <i>Ach so, Ezgi meint uns. Und sie hat recht. Ich muss es einfach versuchen.</i></br> „Stimmt“, sagt Anja. „Dann kommen noch zwei Musikerinnen.“</br> [[A2 3.26.1. Mein Lied<-Weiterlesen]] <h1><center>Noch nicht</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> „Du musst heute Abend singen“, sagt Ezgi.</br> „Ich weiß nicht.“</br> „Alle werden es toll finden.“</br> Sie sind gemeinsam beim Schulfest und Ezgi findet, Anja soll am Abend ein Lied von ihr spielen. Sie haben in letzter Zeit viel zusammen Musik gemacht, und es gibt eines, das mögen sie beide besonders gern. Es erzählt von Anjas neuem Leben in der neuen Stadt. </br> „Mal sehen …“</br> Sie haben gerade das Fußballspiel der Schüler gegen die Lehrer angesehen. Das ist immer ein wichtiger Programmpunkt beim Schulfest. Die Schüler haben leider nicht gewonnen, aber sie haben gut gespielt und ein 2:2 ist auch nicht schlecht. Jetzt holen Anja und Ezgi sich einen Kuchen in der Cafeteria. Danach geht es gleich weiter zum Schülertheater.</br> Romeo und Julia. Von William Shakespeare.</br> <i>Ich habe doch irgendwann mal mit einem Typen vom Theater geredet. Wann war das nur? Und wie heißt er? </i></br> Da kommt Romeo auf die Bühne.</br> „Xander macht das gut.“, flüstert Ezgi neben ihr.</br> <i>Xander, genau, das war der Name. Ganz am Schulanfang. Beim schwarzen Brett.</i></br> „Ja, finde ich auch“, sagt Anja. „Er sieht nett aus.“</br> Das Theater ist sehr gut, und Anja muss am Ende ein bisschen weinen, weil Romeo und Julia tot sind.</br> Sie verlassen das Theater und gehen zum Konzert der Band.</br> „So, das ist heute unser letzter Programmpunkt“, sagt Anja.</br> „Nein, es gibt noch einen.“</br> „Warum noch einen?“</br> „Na ja, zuerst ist das Konzert der Band. Und dann, habe ich gehört, kommen noch zwei andere Musikerinnen.“</br> „Was? Wer?“</br> <i>Ach so, Ezgi meint uns. Aber ich glaube, ich warte noch ein bisschen.</i></br> „Nein, ich spiele heute nicht“, sagt Anja. „Noch nicht. Im nächsten Jahr dann.“</br></br> [[A2 3.26.2. Nur für mich<-Weiterlesen]] sound.effect.applaus1.playing: false sound.effect.endingconcert1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMzMjNf/crwodapplause" sound.effect.endingconcert1.description: "endingconcert1" -- {sound effect: "endingconcert1"} <h1><center>Nur für mich</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/KvsQG0Fg/anja-und-ezgispielen.jpg' border='0' alt='anja-und-ezgispielen'/> Die Band spielt sehr gut. Auch die neue Gitarristin. </br> Kilian singt super. </br> <i>Aber was ist sonst so interessant an ihm? Warum habe ich den mal toll gefunden?</i></br> Das Publikum ist begeistert, die Band spielt noch zwei <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Zugabe: zwei weitere Songs spielen"> <u>Zugaben</u></a>.</br> Dann wird es auf der Bühne still und die Zuschauer gehen langsam.</br> Anja bleibt noch sitzen. Sie möchte Ezgi sehen und ihr sagen, dass es ein tolles Konzert war.</br> <i>War es eine gute Idee, dass ich heute nicht spiele? Wäre es besser, wenn ich …?</i></br> Ein paar letzte Zuschauer stehen noch da und reden, und von weiter weg hört man das Lachen der Schüler und Schülerinnen.</br> Langsam wird es dunkel.</br> Auf der Bühne steht noch eine Gitarre. {reveal link: 'Anja nimmt sie in die Hand', passage: 'msgA2_20'}sound.ambient.endsong.playing: false sound.effect.achievement.playing: false sound.ambient.title2.playing: false sound.ambient.anjassong.playing: false -- <center> <p style="font-size: 50px; color: #FF8774; font-weight: bold; margin: 0px;"> Mein neues Leben </p> <p style="font-size: 22px; font-style: italic; margin: 0px; color: #FF8774;"> Eine interaktive Geschichte für junge Deutschlernende </p><br> <img src='https://i.postimg.cc/MGfWFVmM/mein-neues-leben-blue-square.jpg' border='0' alt='mein-neues-leben-blue-square'/> <p style="font-size: 22px; font-weight: bold; margin: 0px; color: #FF8774;"> {reveal link: 'START', passage: 'Über das Buch'} sound.effect.sent.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzUyNzRf/whatsapp_sent" sound.effect.sent.description: "sent" -- {sound effect: "sent"} <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(() => { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich glaube, wir sollten mal reden. Ich möchte dich gerne treffen.</div>"; }, 500); [continue] [after 2 Seconds] Das hat Anja Kilian geschrieben.</br> <i>Und was sage ich ihm jetzt?</i> </br> Anja läuft nervös durch ihr Zimmer, da klopft es an der Tür.</br> <i>Ich will mit niemandem reden.</i></br> Ihr Vater kommt herein.</br> „Anja, was ist los mit dir?“, fragt er.</br> „Nichts. Alles gut.“</br> „Du warst die letzten Tage so unruhig. So kenne ich dich gar nicht. Kann ich dir irgendwie helfen?“</br> „Ich habe bloß schlecht geschlafen.“</br> „Es ist wegen eines Jungen, oder?“</br> Ihr Vater setzt sich auf einen Stuhl und sagt erstmal gar nichts mehr. Er gibt ihr Zeit. Und irgendwann erzählt Anja ihm von Kilian.</br> „Ich finde, du hast genau das Richtige gemacht“, sagt ihr Vater. „Du hast das Recht, dass er dir sagt, was los ist.“</br> „Hm…“</br> „Weißt du, ich habe so etwas auch einmal mit einem Mädchen erlebt. Als ich jung war.“</br> <i>Das will ich gar nicht so genau wissen, Papa.</i></br> „Ich habe nie gewusst, mag sie mich oder nicht? Das ist über ein halbes Jahr so gegangen. Es war schrecklich. Ich bin stolz auf dich, dass du dieses Gespräch gefordert hast.“</br> „Aber wenn Kilian dann sagt, dass ich ihm nicht wichtig bin?“</br> „Das ist dann traurig. Aber besser als gar nicht wissen, was los ist. Und er wäre sehr dumm, wenn er dich nicht mag.“</br> „Das sagst du bloß, weil du mein Vater bist.“ Anja lacht.</br> „Das sage ich, weil du ein toller Mensch bist. Und wenn er das nicht sieht, dann ist es besser, er ist nicht mehr in deinem Leben.“</br> [[3.17. Gespräch mit Kilian<-Weiterlesen]] <p style= "text-align: justify; color:#555B7B"> So hat sich Anja das neue Schuljahr nicht vorgestellt: Sie zieht mit ihrer Familie von Wien in eine kleine Stadt im Norden Deutschlands und plötzlich ist nichts mehr so, wie es einmal war. Sie kennt niemanden, die Leute sprechen anders als sie und sie muss sich an ihrem neuen Ort erst einmal orientieren. </br> Anja lernt neue Freundinnen und Freunde kennen, probiert neue Dinge aus und erlebt schwierige Situationen. Schafft sie es in diesem Schuljahr näher zu sich selbst zu finden?<br> In diesem <i>'Choose Your Adventure'</i> musst du dich mit Anja zusammen entscheiden und auch die Konsequenzen mit ihr gemeinsam tragen.</br></br> Viel Spaß beim Lesen und Entscheiden!</br></br> </p><center><p style= color:#FF8774> <font size="25"><b>START</font size></b> <b><p style= "color: #FF8774">Es gibt zwei Sprach-Versionen der Geschichte, bitte wähle aus:</p> <p style="font-size: 24px; color: #FF8774; font-weight: bold; margin: 0px;">[[A2_Prolog<-Sprachniveau A2]]</p><br> <p style="font-size: 24px; color: #FF8774; font-weight: bold; margin: 0px;">[[B1_Prolog<-Sprachniveau B1]]</p> sound.effect.notificationkino.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3MzY5MzZf/notificationkino" sound.effect.beep2.description: "notificationkino" -- {sound effect: "notificationkino"} <p id="msg1"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg1").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich würde jetzt lieber mit dir im Kino sitzen, stattdessen sitz ich hier ☹️:<img src=\"https://i.postimg.cc/RZ76Rf7F/Lernenschreibtisch.jpg\" width=\"400\" style=\"margin-top:12px;\"></div>"; }, 500); [continue] <p id="msg2"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg2").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Oje, du hast wirklich viel zu tun.</div>"; }, 4000); [continue] <p id="msg3"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg3").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Was machst du so?</div>"; }, 7000); [continue] <p id="msg4"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg4").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Ich bin mit ein paar Leuten in einem Café.<img src='https://i.postimg.cc/bwSfbctH/im-caffe.jpg' alt=\"coffee table\" style=\"width:100%;height:300px;margin-top:12px;\"></div>"; }, 12000); [continue] <p id="msg5"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg5").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Na dann viel Spaß! Ich muss jetzt leider wieder lernen ☹️.</div>"; }, 16000); [continue] <p id="msg6"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg6").innerHTML = "<div style='background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Na dann alles Gute. Und ich hoffe, wir gehen dann nach deinen Tests bald ins Kino.</div>"; }, 20000); [continue] <p id="msg7"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg7").innerHTML = "<div style='background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);'>Auf jeden Fall 😊</div>"; }, 25000); [continue] <p id="msg8"></p> [Javascript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg8").innerHTML = "Anja nimmt einen großen Schluck Bananenmilch.</br><i>Also, wieder zurück zu Mathe und Bio.</i>"; }, 27000); [continue] [After 27s] [[2.13.2. Was ist jetzt mit Xander und mir?<-Weiterlesen]]<h1><center>Prolog: Wir ziehen um</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/cJ3mQcbF/mein-neues-leben-blue-square.jpg' border='0' alt='mein-neues-leben-blue-square'/> <center><p style="font-size: 24px; color: #FF8774; font-weight: bold; margin: 0px;">[[B1<-WEITER]]</center><h1><center>Prolog: Wir ziehen um</h1></center> <img src='https://i.postimg.cc/cJ3mQcbF/mein-neues-leben-blue-square.jpg' border='0' alt='mein-neues-leben-blue-square'/> <center><p style="font-size: 24px; color: #FF8774; font-weight: bold; margin: 0px;">[[A2<-WEITER]]</center>sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Prolog - Quiz 1</h1></center></br> </br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/n-2IWZ/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center>[[B1Teil1_Radio<-WEITER]]</center></br>sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Prolog - Quiz 1</h1></center></br> </br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/n-2IWZ/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center> [[B1Teil1_Fußball<-WEITER]]</center>sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Prolog - Quiz 1</h1></center></br> </br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/n-2IWZ/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center> [[B1Teil1_Band<-WEITER]]</center>sound.effect.typing.playing: false sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 2 - Quiz</h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/sm6Ft7/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center> [[B1Teil3_Radio<-WEITER]]</center> sound.effect.typing.playing: false sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 2 - Quiz </h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/VWj6EG/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center> [[B1Teil3_Fußball<-WEITER]]</center> sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 2 - Quiz </h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/8af9jD/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center>[[B1Teil3_Band<-WEITER]]</center> sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 1 - Quiz</h1></center></br></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/chELcK/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center>[[B1Teil2_Radio<-WEITER]]</center>sound.effect.fussball.playing: false sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 1 - Quiz </h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/mnFg4D/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center>[[B1Teil2_Fuß<-WEITER]]</center>sound.effect.typing.playing: false sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 1 - Quiz</h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/Ngmgs7/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> </iframe> <center> [[B1Teil2_Band<-WEITER]]</center>sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Prolog - Quiz 1</h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/n-2IWZ/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe><center> [[A2Teil1_Radio<-WEITER]]</center>sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Prolog - Quiz 1</h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/n-2IWZ/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe><center> [[A2Teil1_Fuß<-WEITER]]</center>sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Prolog - Quiz 1</h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/n-2IWZ/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center> [[A2Teil1_Band<-WEITER]]</center>sound.effect.party1.playing: false sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 1 - Quiz</h1></center></br></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/chELcK/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center>[[A2Teil2_Radio<-WEITER]]</center>sound.effect.fussball.playing: false sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 1 - Quiz </h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/mnFg4D/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center>[[A2Teil2_Fuß<-WEITER]]</center>sound.effect.typing.playing: false sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 1 - Quiz</h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/Ngmgs7/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center> [[A2_Teil2_Band<-WEITER]]</center>sound.effect.typing.playing: false sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 2 - Quiz</h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/sm6Ft7/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center> [[A2Teil3_Radio<-WEITER]]</center> sound.effect.typing.playing: false sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 2 - Quiz </h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/VWj6EG/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center> [[A2Teil3_Fuß<-WEITER]]</center> sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 2 - Quiz </h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/8af9jD/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center>[[A2Teil3_Band<-WEITER]]</center> sound.effect.atmosummer.playing: false sound.effect.fussball.playing: false sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.chorus.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 3 - Quiz</h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/fMjjTr/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center>[[Credits Radio<-WEITER]] </center><h1><center>Teil 1: Meine neue Stadt</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/xC55p1y7/radio.jpg' border='0' alt='radio'/> <center> [[1.6. Beim Schulradio<-WEITER]]</center><h1><center>Teil 1: Meine neue Stadt</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/tTpDzxPW/musik.jpg" alt="musik"/> <center>[[3.5. Blog: Neue Stadt, neues Glück<-WEITER]]</center><h1><center>Teil 1: Meine neue Stadt</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/mrQ8MwcT/fussball.jpg' border='0' alt='fussball'/> <center> [[2.5: Blog: Wo bin ich hier gelandet?<-WEITER]]</center><h1><center>Teil 1: Meine neue Stadt</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/xC55p1y7/radio.jpg' border='0' alt='radio'/> <center> [[A2 1.6. Beim Schulradio<-WEITER]]</center><h1><center>Teil 1: Meine neue Stadt</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/mrQ8MwcT/fussball.jpg' border='0' alt='fussball'/> <center> [[A2 2.5: Blog: Wo bin ich hier gelandet?<-WEITER]]</center><h1><center>Teil 1: Meine neue Stadt</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/tTpDzxPW/musik.jpg" alt="musik"/> </br><center> [[A2 3.5. Blog: Neue Stadt, neues Glück<-WEITER]]</center><h1><center>Teil 2: Läuft doch gut, oder?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/xC55p1y7/radio.jpg' border='0' alt='radio'/> <center> [[1.12. Blog: Er hat mich gefragt!<-WEITER]]</center> <h1><center>Teil 2: Läuft doch gut, oder?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/mrQ8MwcT/fussball.jpg' border='0' alt='fussball'/> <center> [[2.11: Telefonieren mit Melanie<-WEITER]]</center> sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 1 - Quiz </h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/mnFg4D/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center>[[B1Teil2_Fuß<-WEITER]]</center><h1><center>Teil 2: Läuft doch gut, oder?</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/tTpDzxPW/musik.jpg" alt="musik"/> <center> [[3.11. Ich habe ihn gefragt<-WEITER]]</center><h1><center>Teil 3: Was nun Anja?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/xC55p1y7/radio.jpg' border='0' alt='radio'/> <center> [[1.19. Irgendetwas ist komisch …<-WEITER]]</center> <h1><center>Teil 3: Was nun, Anja?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/mrQ8MwcT/fussball.jpg' border='0' alt='fussball'/> <center> [[2.19: Das Schuljahr geht weiter<-WEITER]]</center> <h1><center>Teil 3: Was nun, Anja?</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/tTpDzxPW/musik.jpg" alt="musik"/> <center> [[3.20. Zu langsam, zu schnell<-WEITER]]</center> sound.effect.fussball.playing: false sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.chorus.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 3 - Quiz 4</h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/gruF0L/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center> [[Credits Fußball<-WEITER]] </center><h1><center>Teil 2: Läuft doch gut, oder?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/xC55p1y7/radio.jpg' border='0' alt='radio'/> <center> [[A2 1.12. Blog: Er hat mich gefragt!<-WEITER]]</center> <h1><center>Teil 3: Was nun, Anja?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/mrQ8MwcT/fussball.jpg' border='0' alt='fussball'/> <center> [[A2 2.19: Das Schuljahr geht weiter<-WEITER]]</center>sound.effect.party1.playing: false sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 1 - Quiz</h1></center></br></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/chELcK/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <center>[[A2Teil2_Radio<-WEITER]]</center><h1><center>Teil 2: Läuft doch gut, oder?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/mrQ8MwcT/fussball.jpg' border='0' alt='fussball'/> <center> [[A2 2.11: Telefonieren mit Melanie<-WEITER]]</center> sound.ambient.title2.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNjhf/Songrefraint" sound.ambient.title2.description: "title2" -- {ambient sound: "title2"} <h1><center>Ende Teil 1 - Quiz </h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/mnFg4D/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe><center>[[A2Teil2_Fuß<-WEITER]]</center><h1><center>Teil 2: Läuft doch gut, oder?</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/tTpDzxPW/musik.jpg" alt="musik"/> <center> [[A2 3.11. Ich habe ihn gefragt<-WEITER]]</center><h1><center>Teil 3: Was nun Anja?</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/xC55p1y7/radio.jpg' border='0' alt='radio'/> <center> [[A2 1.19. Irgendetwas ist komisch …<-WEITER]]</center> <h1><center>Teil 3: Was nun, Anja?</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/tTpDzxPW/musik.jpg" alt="musik"/> <center> [[A2 3.20. Zu langsam, zu schnell<-WEITER]]</center> <h1><center>Wo liegt denn Hoppenburg?</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/QMJ55cxg/abendessen.jpg"/> Anja steckt ihr Handy in die Tasche und geht vergnügt ins Esszimmer, wo ihre Eltern schon am Tisch sitzen. <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Abendbrot: das Abendessen." > <u>Das Abendbrot</u></a> essen sie immer gemeinsam, sprechen über ihren Tag und erzählen sich, was es Neues gibt.</br> „Wir müssen mit dir reden“, sagt ihre Mutter. Sie sieht zuerst ihren Vater an, dann wieder Anja. </br> <i>Oje, das kann nichts Gutes heißen</i>, denkt Anja.</br> „Ihr wisst ja, dass ich schon länger mit meinem Job nicht zufrieden bin.“ </br> <i>Sorry, Mama, aber dein Job ist mir heute nicht so wichtig,</i> denkt Anja. <i>Ich will jetzt nur ans Meer und ganz viel Sonne denken.</i></br> „Deine Mutter hat einen tollen neuen Job gefunden“, sagt Anjas Vater.</br> „Aber der Job ist nicht hier in Wien“, sagt ihre Mutter. „Er ist in Deutschland.“</br> „Wir wollen in den Sommerferien umziehen“, ergänzt ihr Vater. </br> „Nach Hoppenburg.“</br> <i>Waaas? Umziehen?</i></br> „Wo liegt denn dieses – Hoppenburg?“</br> „Das ist in der Nähe von Osnabrück.“</br> „Und wo soll das bitte sein?“</br> „Nördlich von Dortmund.“</br> „Aha.“</br> </br> <b>Wie findet Anja, dass die Familie umzieht?</b></br> [[3.2 Blog: Mein neues Leben – ja, bitte!<-Sie findet es gut. ]]</br></br> [[2.2 Blog: Mein neues Leben – will ich das?<-Sie findet es gut und schlecht.]]</br></br> [[1.2. Blog: Mein neues Leben – bitte nicht!<-Sie findet es schlecht. ]]sound.ambient.laugh.playing: false -- <h1><center>Wo liegt denn Hoppenburg?</h1></center></br> <img src="https://i.postimg.cc/QMJ55cxg/abendessen.jpg"/> Anja steckt ihr Handy in die Tasche und geht ins Esszimmer, wo ihre Eltern schon am Tisch sitzen. Das <a class="aciklama" href="#0" data-title= "das Abendbrot: das Abendessen." ><u>Abendbrot</u></a> essen sie immer zusammen, sprechen über ihren Tag und erzählen sich, was es Neues gibt.</br> „Wir müssen mit dir reden“, sagt ihre Mutter. Sie sieht zuerst ihren Vater an, dann wieder Anja. </br> <i>Oje, das kann nichts Gutes sein,</i> denkt Anja.</br> „Ihr wisst ja, dass ich schon länger mit meinem Job nicht zufrieden bin.“ </br> <i>Sorry, Mama, aber dein Job ist mir heute nicht so wichtig, denkt Anja. Ich will jetzt nur ans Meer und ganz viel Sonne denken.</i></br> „Deine Mutter hat einen tollen neuen Job gefunden“, sagt Anjas Vater.</br> „Aber der Job ist nicht hier in Wien“, sagt ihre Mutter. „Er ist in Deutschland.“</br> „Wir wollen in den Sommerferien umziehen“, sagt ihr Vater. </br> „Nach Hoppenburg.“</br> <i>Waaas? Umziehen?</i></br> „Wo liegt denn dieses – Hoppenburg?“</br> „Das ist in der Nähe von Osnabrück.“</br> „Und wo ist das bitte?“</br> „Im Norden von Dortmund.“</br> „Aha.“</br> <b>Wie findet Anja, dass die Familie umzieht?</b></br> [[A2 3.2 Blog: Mein neues Leben – ja, bitte!<-Sie findet es gut. ]]</br></br> [[A2 2.2 Blog: Mein neues Leben – will ich das?<-Sie findet es gut und schlecht.]]</br></br> [[A2 1.2 Mein neues Leben – bitte nicht!<-Sie findet es schlecht. ]]</br></br>sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.applaus1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMyMjhf/applaus" sound.effect.applaus1.description: "applaus1" -- {sound effect: "applaus1"} <h1><center>Das Theaterstück</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> <i>Jetzt muss ich tatsächlich weinen! Das gibt es ja nicht.</i></br> Romeo <a class="aciklama" href="#0" data-title= "sterben: das Leben geht zu Ende" > <u>stirbt </u></a> auf der Bühne.</br> Die Zuschauer <a class="aciklama" href="#0" data-title= "klatschen: applaudieren" > <u>klatschen</u></a> lange, als das Stück aus ist. Es war eine tolle Vorstellung.</br> „Ich muss schnell los“, sagt Ezgi. „Für das Konzert vorbereiten.“ </br> Und weg ist sie.</br> Anja macht für ihre Radiosendung ein paar Interviews mit Zuschauern, dann geht sie zurück zum Schulhof.</br> <i>Vielleicht finde ich Jens und Lena da irgendwo.</i></br> </br> {reveal link: 'Sie öffnet die Tür nach draußen, da …', passage: 'A2 1.27.3 Meine Freunde 2'} sound.effect.endingconcert1.playing: false sound.effect.anjassong.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2NjA5NjVf/Mein%20neues%20Leben%20-%20Titelsong.mp3" sound.effect.anjassong.description: "anjassong" -- {sound effect: "anjassong"} Das Lied erzählt von ihrem Jahr in Hoppenburg, einem Jahr, das nicht immer leicht war, nicht immer schön, das sie aber näher zu sich selbst geführt hat.</br> <i>Jetzt stehe ich hier</br> Wie ein Tier im Zoo</br> Alle Augen auf mich</br> Wie heißt du, was machst du denn so?</br> Wie redest du bloß?</br> Wo kommst du denn her?</br> Das wird mir alles zu viel</br> Ich glaube, ich kann nicht mehr</br> </br></i> Ein paar Leute kommen und hören zu, Anja sieht es kaum. Irgendwann ist auch Ezgi da und spielt mit ihrem Bass mit. Mehr und mehr Leute kommen, es ist jetzt fast wie ein kleines Konzert. Anja singt lauter und <a class="aciklama" href="#0" data-title= "spüren: fühlen" > <u> spürt</u></a>: Ja, genau hier möchte ich sein, hier bin ich richtig.</br> </br><i> Doch, nein! Ich <a class="aciklama" href="#0" data-title="sich einlassen auf etwas: etwas neues erstmal ausprobieren" > <u>lass mich einfach darauf ein</u></a></br>Auf mein neues Leben </br> Und bau es - Stein für Stein</br> Es siegt die <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Neugier: das Interesse an etwas Neuem"> <u>Neugier</u></a>, nicht die <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Furcht: die Angst" > <u>Furcht</u></a></br> Lebensfreude trifft mich mit voller <a class="aciklama" href="#0" data-title= "mit voller Wucht: mit voller Kraft/Energie" > <u>Wucht</u></a></i></br></br> <center> [[Credits Band<-WEITER]] </center> <!-- 40 Konfetti-Stücke --> <!-- Row 1 --> <div class="confetti" style="left:2%; width:6px; height:6px; background-color:#f94144; animation-delay:0s; animation-duration:4s;"></div> <div class="confetti" style="left:5%; width:10px; height:10px; background-color:#f3722c; animation-delay:0.5s; animation-duration:4.5s;"></div> <div class="confetti" style="left:8%; width:7px; height:7px; background-color:#f8961e; animation-delay:1s; animation-duration:5s;"></div> <div class="confetti" style="left:11%; width:9px; height:9px; background-color:#f9844a; animation-delay:1.5s; animation-duration:6s;"></div> <div class="confetti" style="left:14%; width:8px; height:8px; background-color:#f9c74f; animation-delay:2s; animation-duration:5.2s;"></div> <!-- Row 2 --> <div class="confetti" style="left:17%; width:6px; height:6px; background-color:#90be6d; animation-delay:0.3s; animation-duration:6.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:20%; width:10px; height:10px; background-color:#43aa8b; animation-delay:0.8s; animation-duration:4.7s;"></div> <div class="confetti" style="left:23%; width:7px; height:7px; background-color:#4d908e; animation-delay:1.3s; animation-duration:5.5s;"></div> <div class="confetti" style="left:26%; width:9px; height:9px; background-color:#577590; animation-delay:1.8s; animation-duration:6s;"></div> <div class="confetti" style="left:29%; width:8px; height:8px; background-color:#277da1; animation-delay:2.3s; animation-duration:5.1s;"></div> <!-- Row 3 --> <div class="confetti" style="left:32%; width:10px; height:10px; background-color:#ff6b6b; animation-delay:0.2s; animation-duration:4.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:35%; width:6px; height:6px; background-color:#ffd43b; animation-delay:0.7s; animation-duration:5.7s;"></div> <div class="confetti" style="left:38%; width:12px; height:12px; background-color:#ff922b; animation-delay:1.2s; animation-duration:6.4s;"></div> <div class="confetti" style="left:41%; width:5px; height:5px; background-color:#ff87ca; animation-delay:1.7s; animation-duration:5.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:44%; width:9px; height:9px; background-color:#845ef7; animation-delay:2.2s; animation-duration:5.9s;"></div> <!-- Row 4 --> <div class="confetti" style="left:47%; width:8px; height:8px; background-color:#cc5de8; animation-delay:0.4s; animation-duration:5.4s;"></div> <div class="confetti" style="left:50%; width:10px; height:10px; background-color:#339af0; animation-delay:0.9s; animation-duration:5.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:53%; width:7px; height:7px; background-color:#22b8cf; animation-delay:1.4s; animation-duration:6.2s;"></div> <div class="confetti" style="left:56%; width:6px; height:6px; background-color:#12b886; animation-delay:1.9s; animation-duration:4.9s;"></div> <div class="confetti" style="left:59%; width:9px; height:9px; background-color:#40c057; animation-delay:2.4s; animation-duration:5.8s;"></div> <!-- Row 5 --> <div class="confetti" style="left:62%; width:5px; height:5px; background-color:#a5d8ff; animation-delay:0.6s; animation-duration:6.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:65%; width:8px; height:8px; background-color:#e599f7; animation-delay:1.1s; animation-duration:4.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:68%; width:10px; height:10px; background-color:#fab005; animation-delay:1.6s; animation-duration:6.8s;"></div> <div class="confetti" style="left:71%; width:6px; height:6px; background-color:#dee2e6; animation-delay:2.1s; animation-duration:5.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:74%; width:9px; height:9px; background-color:#c92a2a; animation-delay:2.6s; animation-duration:5.7s;"></div> <!-- Row 6 --> <div class="confetti" style="left:77%; width:10px; height:10px; background-color:#0ca678; animation-delay:0.3s; animation-duration:5.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:80%; width:8px; height:8px; background-color:#ff70a6; animation-delay:0.8s; animation-duration:6.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:83%; width:7px; height:7px; background-color:#63e6be; animation-delay:1.3s; animation-duration:4.8s;"></div> <div class="confetti" style="left:86%; width:9px; height:9px; background-color:#91a7ff; animation-delay:1.8s; animation-duration:6.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:89%; width:6px; height:6px; background-color:#ffd8a8; animation-delay:2.3s; animation-duration:5.5s;"></div> <!-- Row 7 --> <div class="confetti" style="left:92%; width:7px; height:7px; background-color:#20c997; animation-delay:2.8s; animation-duration:5.2s;"></div> <div class="confetti" style="left:95%; width:10px; height:10px; background-color:#22b8cf; animation-delay:3s; animation-duration:6.2s;"></div> <h1><center>Mein neues Leben</strong></center></h1> <!-- Slideshow + Credit-Bereich --> <div class="css-slideshow"> <!-- SLIDESHOW --> <figure><img src="https://i.postimg.cc/VknbQppL/anja-und-melanie-telefonieren.jpg" /></figure> <figure><img src="https://i.postimg.cc/ydbNSytb/neu-in-der-klasse.jpg" /></figure> <figure><img src="https://i.postimg.cc/K8P4sL31/iris-confront.jpg" /></figure> <figure><img src="https://i.postimg.cc/65qYxrd1/konzert.jpg" /></figure> <figure><img src="https://i.postimg.cc/ZYsNrr6Z/See-mit-Iris.jpg" /></figure> <figure><img src="https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg" /></figure> <figure><img src="https://i.postimg.cc/bvnnjTN8/Killian-und-Anja-confront.jpg" /></figure> <figure><img src="https://i.postimg.cc/KvsQG0Fg/anja-und-ezgispielen.jpg" /></figure> <div id="credit-text"> <center> <h2>Credits</h2> <p><strong>Mein neues Leben</strong></p> <p>Eine interaktive Geschichte für junge Deutschlernende</p> <p><strong>Copyright:</strong> Goethe-Institut Ankara, 2024</p> <p><strong>Projektleitung:</strong> Andreas Volk</p> <p><strong>Text:</strong> Urs Luger</p> <p><strong>Illustrationen:</strong> Onur Kutluoğlu</p> <p><strong>Redaktion:</strong> Andreas Volk, Eda Pak-Gökcebağ, Gizem Uludağ</p> <p><strong>Technische Umsetzung:</strong> Andreas Volk, Urs Luger</p> <p><strong>Song „Mein neues Leben“:</strong></p> <p>Text: Andreas Volk, Urs Luger</p> <p>Musik/Produktion: Jan Beinling, StarWay Musikproduktion</p> <p><strong>Dank an:</strong> Philip Schmeußer, Jan Nigges, Dr. Ahmet Terkivatan, Marlis Hey-Dincer, Isil Volk, Liina Taalberg</p> <p><strong>Entstanden im Rahmen von:</strong></p> <p> <img src="https://i.postimg.cc/PJvBjy5W/PASCHlogo.png" width="120" alt="PASCH" /> <img src="https://i.postimg.cc/mrQY0H4P/Logo-Goethe-Institut.png" width="120" alt="Goethe-Institut" /> </p> <p><strong>Veröffentlicht durch:</strong></p> <p><img src="https://i.postimg.cc/pLygZzfg/TLU-DAAD-LOGO.png" width="260" alt="TLU-DAAD-LOGO"/></p> <p><strong>Gefördert durch:</strong></p> <p><img src="https://i.postimg.cc/fRSjfPgj/aamt.png" width="160" alt="AAmt" /></p> <p><strong>ENDE</strong></p></center> </div> </div> <!-- WEITER-LINK --> <div id="weiter-link" style="text-align: center; margin-top: 50px;"> [[Quiz Band 3<- WEITER]] </div> </div> <!-- 40 Konfetti-Stücke --> <!-- Row 1 --> <div class="confetti" style="left:2%; width:6px; height:6px; background-color:#f94144; animation-delay:0s; animation-duration:4s;"></div> <div class="confetti" style="left:5%; width:10px; height:10px; background-color:#f3722c; animation-delay:0.5s; animation-duration:4.5s;"></div> <div class="confetti" style="left:8%; width:7px; height:7px; background-color:#f8961e; animation-delay:1s; animation-duration:5s;"></div> <div class="confetti" style="left:11%; width:9px; height:9px; background-color:#f9844a; animation-delay:1.5s; animation-duration:6s;"></div> <div class="confetti" style="left:14%; width:8px; height:8px; background-color:#f9c74f; animation-delay:2s; animation-duration:5.2s;"></div> <!-- Row 2 --> <div class="confetti" style="left:17%; width:6px; height:6px; background-color:#90be6d; animation-delay:0.3s; animation-duration:6.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:20%; width:10px; height:10px; background-color:#43aa8b; animation-delay:0.8s; animation-duration:4.7s;"></div> <div class="confetti" style="left:23%; width:7px; height:7px; background-color:#4d908e; animation-delay:1.3s; animation-duration:5.5s;"></div> <div class="confetti" style="left:26%; width:9px; height:9px; background-color:#577590; animation-delay:1.8s; animation-duration:6s;"></div> <div class="confetti" style="left:29%; width:8px; height:8px; background-color:#277da1; animation-delay:2.3s; animation-duration:5.1s;"></div> <!-- Row 3 --> <div class="confetti" style="left:32%; width:10px; height:10px; background-color:#ff6b6b; animation-delay:0.2s; animation-duration:4.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:35%; width:6px; height:6px; background-color:#ffd43b; animation-delay:0.7s; animation-duration:5.7s;"></div> <div class="confetti" style="left:38%; width:12px; height:12px; background-color:#ff922b; animation-delay:1.2s; animation-duration:6.4s;"></div> <div class="confetti" style="left:41%; width:5px; height:5px; background-color:#ff87ca; animation-delay:1.7s; animation-duration:5.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:44%; width:9px; height:9px; background-color:#845ef7; animation-delay:2.2s; animation-duration:5.9s;"></div> <!-- Row 4 --> <div class="confetti" style="left:47%; width:8px; height:8px; background-color:#cc5de8; animation-delay:0.4s; animation-duration:5.4s;"></div> <div class="confetti" style="left:50%; width:10px; height:10px; background-color:#339af0; animation-delay:0.9s; animation-duration:5.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:53%; width:7px; height:7px; background-color:#22b8cf; animation-delay:1.4s; animation-duration:6.2s;"></div> <div class="confetti" style="left:56%; width:6px; height:6px; background-color:#12b886; animation-delay:1.9s; animation-duration:4.9s;"></div> <div class="confetti" style="left:59%; width:9px; height:9px; background-color:#40c057; animation-delay:2.4s; animation-duration:5.8s;"></div> <!-- Row 5 --> <div class="confetti" style="left:62%; width:5px; height:5px; background-color:#a5d8ff; animation-delay:0.6s; animation-duration:6.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:65%; width:8px; height:8px; background-color:#e599f7; animation-delay:1.1s; animation-duration:4.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:68%; width:10px; height:10px; background-color:#fab005; animation-delay:1.6s; animation-duration:6.8s;"></div> <div class="confetti" style="left:71%; width:6px; height:6px; background-color:#dee2e6; animation-delay:2.1s; animation-duration:5.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:74%; width:9px; height:9px; background-color:#c92a2a; animation-delay:2.6s; animation-duration:5.7s;"></div> <!-- Row 6 --> <div class="confetti" style="left:77%; width:10px; height:10px; background-color:#0ca678; animation-delay:0.3s; animation-duration:5.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:80%; width:8px; height:8px; background-color:#ff70a6; animation-delay:0.8s; animation-duration:6.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:83%; width:7px; height:7px; background-color:#63e6be; animation-delay:1.3s; animation-duration:4.8s;"></div> <div class="confetti" style="left:86%; width:9px; height:9px; background-color:#91a7ff; animation-delay:1.8s; animation-duration:6.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:89%; width:6px; height:6px; background-color:#ffd8a8; animation-delay:2.3s; animation-duration:5.5s;"></div> <!-- Row 7 --> <div class="confetti" style="left:92%; width:7px; height:7px; background-color:#20c997; animation-delay:2.8s; animation-duration:5.2s;"></div> <div class="confetti" style="left:95%; width:10px; height:10px; background-color:#22b8cf; animation-delay:3s; animation-duration:6.2s;"></div> <h1><center>Ende Teil 3 - Quiz </h1></center></br> <iframe src="https://app.lumi.education/api/v1/run/eES8uO/embed" width="100%" height="580" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="geolocation"></iframe> <div id="weiter-link" style="text-align: center; margin-top: 50px;"> [[Ende Band<-WEITER]]sound.effect.achievement.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3ODA1NzRf/achieved" sound.effect.achievement.description: "achievement" -- {sound effect: "achievement"} <!-- 40 Konfetti-Stücke --> <!-- Row 1 --> <div class="confetti" style="left:2%; width:6px; height:6px; background-color:#f94144; animation-delay:0s; animation-duration:4s;"></div> <div class="confetti" style="left:5%; width:10px; height:10px; background-color:#f3722c; animation-delay:0.5s; animation-duration:4.5s;"></div> <div class="confetti" style="left:8%; width:7px; height:7px; background-color:#f8961e; animation-delay:1s; animation-duration:5s;"></div> <div class="confetti" style="left:11%; width:9px; height:9px; background-color:#f9844a; animation-delay:1.5s; animation-duration:6s;"></div> <div class="confetti" style="left:14%; width:8px; height:8px; background-color:#f9c74f; animation-delay:2s; animation-duration:5.2s;"></div> <!-- Row 2 --> <div class="confetti" style="left:17%; width:6px; height:6px; background-color:#90be6d; animation-delay:0.3s; animation-duration:6.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:20%; width:10px; height:10px; background-color:#43aa8b; animation-delay:0.8s; animation-duration:4.7s;"></div> <div class="confetti" style="left:23%; width:7px; height:7px; background-color:#4d908e; animation-delay:1.3s; animation-duration:5.5s;"></div> <div class="confetti" style="left:26%; width:9px; height:9px; background-color:#577590; animation-delay:1.8s; animation-duration:6s;"></div> <div class="confetti" style="left:29%; width:8px; height:8px; background-color:#277da1; animation-delay:2.3s; animation-duration:5.1s;"></div> <!-- Row 3 --> <div class="confetti" style="left:32%; width:10px; height:10px; background-color:#ff6b6b; animation-delay:0.2s; animation-duration:4.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:35%; width:6px; height:6px; background-color:#ffd43b; animation-delay:0.7s; animation-duration:5.7s;"></div> <div class="confetti" style="left:38%; width:12px; height:12px; background-color:#ff922b; animation-delay:1.2s; animation-duration:6.4s;"></div> <div class="confetti" style="left:41%; width:5px; height:5px; background-color:#ff87ca; animation-delay:1.7s; animation-duration:5.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:44%; width:9px; height:9px; background-color:#845ef7; animation-delay:2.2s; animation-duration:5.9s;"></div> <!-- Row 4 --> <div class="confetti" style="left:47%; width:8px; height:8px; background-color:#cc5de8; animation-delay:0.4s; animation-duration:5.4s;"></div> <div class="confetti" style="left:50%; width:10px; height:10px; background-color:#339af0; animation-delay:0.9s; animation-duration:5.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:53%; width:7px; height:7px; background-color:#22b8cf; animation-delay:1.4s; animation-duration:6.2s;"></div> <div class="confetti" style="left:56%; width:6px; height:6px; background-color:#12b886; animation-delay:1.9s; animation-duration:4.9s;"></div> <div class="confetti" style="left:59%; width:9px; height:9px; background-color:#40c057; animation-delay:2.4s; animation-duration:5.8s;"></div> <!-- Row 5 --> <div class="confetti" style="left:62%; width:5px; height:5px; background-color:#a5d8ff; animation-delay:0.6s; animation-duration:6.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:65%; width:8px; height:8px; background-color:#e599f7; animation-delay:1.1s; animation-duration:4.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:68%; width:10px; height:10px; background-color:#fab005; animation-delay:1.6s; animation-duration:6.8s;"></div> <div class="confetti" style="left:71%; width:6px; height:6px; background-color:#dee2e6; animation-delay:2.1s; animation-duration:5.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:74%; width:9px; height:9px; background-color:#c92a2a; animation-delay:2.6s; animation-duration:5.7s;"></div> <!-- Row 6 --> <div class="confetti" style="left:77%; width:10px; height:10px; background-color:#0ca678; animation-delay:0.3s; animation-duration:5.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:80%; width:8px; height:8px; background-color:#ff70a6; animation-delay:0.8s; animation-duration:6.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:83%; width:7px; height:7px; background-color:#63e6be; animation-delay:1.3s; animation-duration:4.8s;"></div> <div class="confetti" style="left:86%; width:9px; height:9px; background-color:#91a7ff; animation-delay:1.8s; animation-duration:6.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:89%; width:6px; height:6px; background-color:#ffd8a8; animation-delay:2.3s; animation-duration:5.5s;"></div> <!-- Row 7 --> <div class="confetti" style="left:92%; width:7px; height:7px; background-color:#20c997; animation-delay:2.8s; animation-duration:5.2s;"></div> <div class="confetti" style="left:95%; width:10px; height:10px; background-color:#22b8cf; animation-delay:3s; animation-duration:6.2s;"></div> <center><h1>Herzlichen Glückwunsch!</h1></center></br> <div class="css-slideshow2"> <!-- SLIDESHOW --> <figure><img src="https://i.postimg.cc/mkWZWkgL/mein_neues_leben_blue_end2_q.jpg" width=100%; alt="mein_neues_leben_blue_end2_q"/></figure> <figure><img src="https://i.postimg.cc/zvBKsxtS/mein_neues_leben_gitarre_Farbig_q.jpg" alt="mein_neues_leben_gitarre_Farbig_q"/></figure></div> Du hast die Geschichte "Anja spielt in der Schulband" zu Ende gelesen und Anjas Song "Mein neues Leben" freigeschaltet!!<br><br> Du kannst ihn dir nun jederzeit auf Youtube anhören: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DzupkMrThoY" target="_blank">Song: Mein neues Leben</a>.<br> Es warten noch zwei weitere tolle Geschichten auf dich. "Anja arbeitet beim Schulradio" und "Anja gründet eine Mädchenfußballmannschaft". Gehe zurück zum Start und entdecke die anderen Geschichten.<br> Vielen Dank fürs Mitmachen. Wir hoffen, du hattest Spaß beim Lesen.<br> Wir würden uns sehr über <a href="https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeQ-Xz9YmnxFRxb4tHFHpJDKJloqf9tks5ts3Nl0kTHi0NXqw/viewform?usp=dialog" target="_blank">dein Feedback</a> freuen. <div id="weiter-link" style="text-align: center; margin-top: 80px;"> <center>[[Mein neues Leben<-ZURÜCK ZUM START]] </center> sound.effect.endingconcert1.playing: false sound.ambient.anjassong.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2NjA5NjVf/Mein%20neues%20Leben%20-%20Titelsong.mp3" sound.ambient.anjassong.description: "anjassong" -- {sound effect: "anjassong"} Das Lied erzählt von ihrem Jahr in Hoppenburg, einem Jahr, das nicht immer leicht war, nicht immer schön, das sie aber näher zu sich selbst geführt hat.</br> <i>Jetzt stehe ich hier</br> Wie ein Tier im Zoo</br> Alle Augen auf mich</br> Wie heißt du, was machst du denn so?</br> Wie redest du bloß</br> Wo kommst du denn her?</br> Das wird mir alles zu viel</br> Ich glaube, ich kann nicht mehr</br> </br></i> Die Leute unten sehen zu ihr hinauf und Anja <a class="aciklama" href="#0" data-title= "spüren: fühlen" > <u>spürt</u></a>: Sie ist genau da, wo sie sein will. Anja singt lauter. </br><i> Doch, nein! Ich <a class="aciklama" href="#0" data-title="sich einlassen auf etwas: etwas neues erstmal ausprobieren" > <u>lass mich einfach darauf ein</u></a></br>Auf mein neues Leben </br> Und bau es - Stein für Stein</br> Es siegt die <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Neugier: das Interesse an etwas Neuem"> <u>Neugier</u></a>, nicht die <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Furcht: die Angst" > <u>Furcht</u></a></br> Lebensfreude trifft mich mit voller <a class="aciklama" href="#0" data-title= "mit voller Wucht: mit voller Kraft/Energie" > <u>Wucht</u></a></i></br></br> <center>[[Credits Band<-WEITER]] </center> sound.ambient.title2.playing: false sound.ambient.endsong.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNDNf/Endsong" sound.ambient.endsong.description: "endsong" -- {ambient sound: "endsong"} <!-- 40 Konfetti-Stücke --> <!-- Row 1 --> <div class="confetti" style="left:2%; width:6px; height:6px; background-color:#f94144; animation-delay:0s; animation-duration:4s;"></div> <div class="confetti" style="left:5%; width:10px; height:10px; background-color:#f3722c; animation-delay:0.5s; animation-duration:4.5s;"></div> <div class="confetti" style="left:8%; width:7px; height:7px; background-color:#f8961e; animation-delay:1s; animation-duration:5s;"></div> <div class="confetti" style="left:11%; width:9px; height:9px; background-color:#f9844a; animation-delay:1.5s; animation-duration:6s;"></div> <div class="confetti" style="left:14%; width:8px; height:8px; background-color:#f9c74f; animation-delay:2s; animation-duration:5.2s;"></div> <!-- Row 2 --> <div class="confetti" style="left:17%; width:6px; height:6px; background-color:#90be6d; animation-delay:0.3s; animation-duration:6.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:20%; width:10px; height:10px; background-color:#43aa8b; animation-delay:0.8s; animation-duration:4.7s;"></div> <div class="confetti" style="left:23%; width:7px; height:7px; background-color:#4d908e; animation-delay:1.3s; animation-duration:5.5s;"></div> <div class="confetti" style="left:26%; width:9px; height:9px; background-color:#577590; animation-delay:1.8s; animation-duration:6s;"></div> <div class="confetti" style="left:29%; width:8px; height:8px; background-color:#277da1; animation-delay:2.3s; animation-duration:5.1s;"></div> <!-- Row 3 --> <div class="confetti" style="left:32%; width:10px; height:10px; background-color:#ff6b6b; animation-delay:0.2s; animation-duration:4.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:35%; width:6px; height:6px; background-color:#ffd43b; animation-delay:0.7s; animation-duration:5.7s;"></div> <div class="confetti" style="left:38%; width:12px; height:12px; background-color:#ff922b; animation-delay:1.2s; animation-duration:6.4s;"></div> <div class="confetti" style="left:41%; width:5px; height:5px; background-color:#ff87ca; animation-delay:1.7s; animation-duration:5.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:44%; width:9px; height:9px; background-color:#845ef7; animation-delay:2.2s; animation-duration:5.9s;"></div> <!-- Row 4 --> <div class="confetti" style="left:47%; width:8px; height:8px; background-color:#cc5de8; animation-delay:0.4s; animation-duration:5.4s;"></div> <div class="confetti" style="left:50%; width:10px; height:10px; background-color:#339af0; animation-delay:0.9s; animation-duration:5.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:53%; width:7px; height:7px; background-color:#22b8cf; animation-delay:1.4s; animation-duration:6.2s;"></div> <div class="confetti" style="left:56%; width:6px; height:6px; background-color:#12b886; animation-delay:1.9s; animation-duration:4.9s;"></div> <div class="confetti" style="left:59%; width:9px; height:9px; background-color:#40c057; animation-delay:2.4s; animation-duration:5.8s;"></div> <!-- Row 5 --> <div class="confetti" style="left:62%; width:5px; height:5px; background-color:#a5d8ff; animation-delay:0.6s; animation-duration:6.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:65%; width:8px; height:8px; background-color:#e599f7; animation-delay:1.1s; animation-duration:4.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:68%; width:10px; height:10px; background-color:#fab005; animation-delay:1.6s; animation-duration:6.8s;"></div> <div class="confetti" style="left:71%; width:6px; height:6px; background-color:#dee2e6; animation-delay:2.1s; animation-duration:5.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:74%; width:9px; height:9px; background-color:#c92a2a; animation-delay:2.6s; animation-duration:5.7s;"></div> <!-- Row 6 --> <div class="confetti" style="left:77%; width:10px; height:10px; background-color:#0ca678; animation-delay:0.3s; animation-duration:5.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:80%; width:8px; height:8px; background-color:#ff70a6; animation-delay:0.8s; animation-duration:6.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:83%; width:7px; height:7px; background-color:#63e6be; animation-delay:1.3s; animation-duration:4.8s;"></div> <div class="confetti" style="left:86%; width:9px; height:9px; background-color:#91a7ff; animation-delay:1.8s; animation-duration:6.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:89%; width:6px; height:6px; background-color:#ffd8a8; animation-delay:2.3s; animation-duration:5.5s;"></div> <!-- Row 7 --> <div class="confetti" style="left:92%; width:7px; height:7px; background-color:#20c997; animation-delay:2.8s; animation-duration:5.2s;"></div> <div class="confetti" style="left:95%; width:10px; height:10px; background-color:#22b8cf; animation-delay:3s; animation-duration:6.2s;"></div> </div> <h1><center>Mein neues Leben</strong></center></h1> <!-- Slideshow + Credit-Bereich --> <div class="css-slideshow"> <!-- SLIDESHOW --> <figure><img src='https://i.postimg.cc/ydbNSytb/neu-in-der-klasse.jpg' border='0' alt='neu-in-der-klasse'/></figure> <figure><img src='https://i.postimg.cc/DzkTbYxD/Im-Radio.jpg' border='0' alt='Im-Radio'/></figure> <figure><img src='https://i.postimg.cc/Dzh4253Q/Anja-und-xander-konfrontation.jpg' border='0' alt='Anja-und-xander-konfrontation'/></figure> <figure><img src='https://i.postimg.cc/NfrKmZg7/INterview-mit-Ezgi.jpg' border='0' alt='INterview-mit-Ezgi'/></figure> <figure><img src='https://i.postimg.cc/QtxB7ttH/Ausflug.jpg' border='0' alt='Ausflug'/></figure> <figure><img src="https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg" /></figure> <figure><img src='https://i.postimg.cc/vBxfSTrD/Theaterprobe.jpg' border='0' alt='Theaterprobe'/></figure> <figure><img src='https://i.postimg.cc/G26CRL44/Ende-mit-Melanie-ohne-xander.jpg' border='0' alt='Ende-mit-Melanie-ohne-xander'/></figure> <div id="credit-text"> <center> <h2>Credits</h2> <p><strong>Mein neues Leben</strong></p> <p>Eine interaktive Geschichte für junge Deutschlernende</p> <p><strong>Copyright:</strong> Goethe-Institut Ankara, 2024</p> <p><strong>Projektleitung:</strong> Andreas Volk</p> <p><strong>Text:</strong> Urs Luger</p> <p><strong>Illustrationen:</strong> Onur Kutluoğlu</p> <p><strong>Redaktion:</strong> Andreas Volk, Eda Pak-Gökcebağ, Gizem Uludağ</p> <p><strong>Technische Umsetzung:</strong> Andreas Volk, Urs Luger</p> <p><strong>Song „Mein neues Leben“:</strong></p> <p>Text: Andreas Volk, Urs Luger</p> <p>Musik/Produktion: Jan Beinling, StarWay Musikproduktion</p> <p><strong>Dank an:</strong> Philip Schmeußer, Jan Nigges, Dr. Ahmet Terkivatan, Marlis Hey-Dincer, Isil Volk, Liina Taalberg</p> <p><strong>Entstanden im Rahmen von:</strong></p> <p> <img src="https://i.postimg.cc/PJvBjy5W/PASCHlogo.png" width="120" alt="PASCH" /> <img src="https://i.postimg.cc/mrQY0H4P/Logo-Goethe-Institut.png" width="120" alt="Goethe-Institut" /> </p> <p><strong>Veröffentlicht durch:</strong></p> <p><img src="https://i.postimg.cc/pLygZzfg/TLU-DAAD-LOGO.png" width="260" alt="TLU-DAAD-LOGO"/></p> <p><strong>Gefördert durch:</strong></p> <p><img src="https://i.postimg.cc/fRSjfPgj/aamt.png" width="160" alt="AAmt" /></p> <p><strong>ENDE</strong></p></center> </div> </div> <!-- WEITER-LINK --> <div id="weiter-link" style="text-align: center; margin-top: 50px;"> [[Ende Radio<- WEITER]] </div> sound.effect.achievement.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3ODA1NzRf/achieved" sound.effect.achievement.description: "achievement" -- {sound effect: "achievement"} <!-- Row 1 --> <div class="confetti" style="left:2%; width:6px; height:6px; background-color:#f94144; animation-delay:0s; animation-duration:4s;"></div> <div class="confetti" style="left:5%; width:10px; height:10px; background-color:#f3722c; animation-delay:0.5s; animation-duration:4.5s;"></div> <div class="confetti" style="left:8%; width:7px; height:7px; background-color:#f8961e; animation-delay:1s; animation-duration:5s;"></div> <div class="confetti" style="left:11%; width:9px; height:9px; background-color:#f9844a; animation-delay:1.5s; animation-duration:6s;"></div> <div class="confetti" style="left:14%; width:8px; height:8px; background-color:#f9c74f; animation-delay:2s; animation-duration:5.2s;"></div> <!-- Row 2 --> <div class="confetti" style="left:17%; width:6px; height:6px; background-color:#90be6d; animation-delay:0.3s; animation-duration:6.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:20%; width:10px; height:10px; background-color:#43aa8b; animation-delay:0.8s; animation-duration:4.7s;"></div> <div class="confetti" style="left:23%; width:7px; height:7px; background-color:#4d908e; animation-delay:1.3s; animation-duration:5.5s;"></div> <div class="confetti" style="left:26%; width:9px; height:9px; background-color:#577590; animation-delay:1.8s; animation-duration:6s;"></div> <div class="confetti" style="left:29%; width:8px; height:8px; background-color:#277da1; animation-delay:2.3s; animation-duration:5.1s;"></div> <!-- Row 3 --> <div class="confetti" style="left:32%; width:10px; height:10px; background-color:#ff6b6b; animation-delay:0.2s; animation-duration:4.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:35%; width:6px; height:6px; background-color:#ffd43b; animation-delay:0.7s; animation-duration:5.7s;"></div> <div class="confetti" style="left:38%; width:12px; height:12px; background-color:#ff922b; animation-delay:1.2s; animation-duration:6.4s;"></div> <div class="confetti" style="left:41%; width:5px; height:5px; background-color:#ff87ca; animation-delay:1.7s; animation-duration:5.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:44%; width:9px; height:9px; background-color:#845ef7; animation-delay:2.2s; animation-duration:5.9s;"></div> <!-- Row 4 --> <div class="confetti" style="left:47%; width:8px; height:8px; background-color:#cc5de8; animation-delay:0.4s; animation-duration:5.4s;"></div> <div class="confetti" style="left:50%; width:10px; height:10px; background-color:#339af0; animation-delay:0.9s; animation-duration:5.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:53%; width:7px; height:7px; background-color:#22b8cf; animation-delay:1.4s; animation-duration:6.2s;"></div> <div class="confetti" style="left:56%; width:6px; height:6px; background-color:#12b886; animation-delay:1.9s; animation-duration:4.9s;"></div> <div class="confetti" style="left:59%; width:9px; height:9px; background-color:#40c057; animation-delay:2.4s; animation-duration:5.8s;"></div> <!-- Row 5 --> <div class="confetti" style="left:62%; width:5px; height:5px; background-color:#a5d8ff; animation-delay:0.6s; animation-duration:6.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:65%; width:8px; height:8px; background-color:#e599f7; animation-delay:1.1s; animation-duration:4.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:68%; width:10px; height:10px; background-color:#fab005; animation-delay:1.6s; animation-duration:6.8s;"></div> <div class="confetti" style="left:71%; width:6px; height:6px; background-color:#dee2e6; animation-delay:2.1s; animation-duration:5.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:74%; width:9px; height:9px; background-color:#c92a2a; animation-delay:2.6s; animation-duration:5.7s;"></div> <!-- Row 6 --> <div class="confetti" style="left:77%; width:10px; height:10px; background-color:#0ca678; animation-delay:0.3s; animation-duration:5.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:80%; width:8px; height:8px; background-color:#ff70a6; animation-delay:0.8s; animation-duration:6.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:83%; width:7px; height:7px; background-color:#63e6be; animation-delay:1.3s; animation-duration:4.8s;"></div> <div class="confetti" style="left:86%; width:9px; height:9px; background-color:#91a7ff; animation-delay:1.8s; animation-duration:6.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:89%; width:6px; height:6px; background-color:#ffd8a8; animation-delay:2.3s; animation-duration:5.5s;"></div> <!-- Row 7 --> <div class="confetti" style="left:92%; width:7px; height:7px; background-color:#20c997; animation-delay:2.8s; animation-duration:5.2s;"></div> <div class="confetti" style="left:95%; width:10px; height:10px; background-color:#22b8cf; animation-delay:3s; animation-duration:6.2s;"></div> <center><h1>Herzlichen Glückwunsch!</h1></center></br> <div class="css-slideshow2"> <!-- SLIDESHOW --> <figure><img src="https://i.postimg.cc/mkWZWkgL/mein_neues_leben_blue_end2_q.jpg" width=100%; alt="mein_neues_leben_blue_end2_q"/></figure> <figure><img src='https://i.postimg.cc/FzbrrvYj/mein-neues-leben-cover-farbig-radio-ohne-textq.jpg' border='0' alt='mein-neues-leben-cover-farbig-radio-ohne-textq'/></figure></div> Du hast die Geschichte "Anja arbeitet beim Schulradio" zu Ende gelesen!<br> Es warten noch zwei weitere tolle Geschichten auf dich. "Anja spielt in der Schulband" und "Anja gründet eine Mädchenfußballmannschaft".<br> Gehe zurück zum Start und entdecke die anderen Geschichten.<br><br> Vielen Dank fürs Mitmachen. Wir hoffen, du hattest Spaß beim Lesen.<br>Wir würden uns sehr über <a href="https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeQ-Xz9YmnxFRxb4tHFHpJDKJloqf9tks5ts3Nl0kTHi0NXqw/viewform?usp=dialog" target="_blank">dein Feedback</a> freuen. <div id="weiter-link" style="text-align: center; margin-top: 50px;"> <center> [[Mein neues Leben<-ZURÜCK ZUM START]] </center> sound.ambient.title2.playing: false sound.ambient.endsong.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE2ODcwNDNf/Endsong" sound.ambient.endsong.description: "applaus1" -- {ambient sound: "endsong"} <!-- 40 Konfetti-Stücke --> <!-- Row 1 --> <div class="confetti" style="left:2%; width:6px; height:6px; background-color:#f94144; animation-delay:0s; animation-duration:4s;"></div> <div class="confetti" style="left:5%; width:10px; height:10px; background-color:#f3722c; animation-delay:0.5s; animation-duration:4.5s;"></div> <div class="confetti" style="left:8%; width:7px; height:7px; background-color:#f8961e; animation-delay:1s; animation-duration:5s;"></div> <div class="confetti" style="left:11%; width:9px; height:9px; background-color:#f9844a; animation-delay:1.5s; animation-duration:6s;"></div> <div class="confetti" style="left:14%; width:8px; height:8px; background-color:#f9c74f; animation-delay:2s; animation-duration:5.2s;"></div> <!-- Row 2 --> <div class="confetti" style="left:17%; width:6px; height:6px; background-color:#90be6d; animation-delay:0.3s; animation-duration:6.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:20%; width:10px; height:10px; background-color:#43aa8b; animation-delay:0.8s; animation-duration:4.7s;"></div> <div class="confetti" style="left:23%; width:7px; height:7px; background-color:#4d908e; animation-delay:1.3s; animation-duration:5.5s;"></div> <div class="confetti" style="left:26%; width:9px; height:9px; background-color:#577590; animation-delay:1.8s; animation-duration:6s;"></div> <div class="confetti" style="left:29%; width:8px; height:8px; background-color:#277da1; animation-delay:2.3s; animation-duration:5.1s;"></div> <!-- Row 3 --> <div class="confetti" style="left:32%; width:10px; height:10px; background-color:#ff6b6b; animation-delay:0.2s; animation-duration:4.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:35%; width:6px; height:6px; background-color:#ffd43b; animation-delay:0.7s; animation-duration:5.7s;"></div> <div class="confetti" style="left:38%; width:12px; height:12px; background-color:#ff922b; animation-delay:1.2s; animation-duration:6.4s;"></div> <div class="confetti" style="left:41%; width:5px; height:5px; background-color:#ff87ca; animation-delay:1.7s; animation-duration:5.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:44%; width:9px; height:9px; background-color:#845ef7; animation-delay:2.2s; animation-duration:5.9s;"></div> <!-- Row 4 --> <div class="confetti" style="left:47%; width:8px; height:8px; background-color:#cc5de8; animation-delay:0.4s; animation-duration:5.4s;"></div> <div class="confetti" style="left:50%; width:10px; height:10px; background-color:#339af0; animation-delay:0.9s; animation-duration:5.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:53%; width:7px; height:7px; background-color:#22b8cf; animation-delay:1.4s; animation-duration:6.2s;"></div> <div class="confetti" style="left:56%; width:6px; height:6px; background-color:#12b886; animation-delay:1.9s; animation-duration:4.9s;"></div> <div class="confetti" style="left:59%; width:9px; height:9px; background-color:#40c057; animation-delay:2.4s; animation-duration:5.8s;"></div> <!-- Row 5 --> <div class="confetti" style="left:62%; width:5px; height:5px; background-color:#a5d8ff; animation-delay:0.6s; animation-duration:6.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:65%; width:8px; height:8px; background-color:#e599f7; animation-delay:1.1s; animation-duration:4.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:68%; width:10px; height:10px; background-color:#fab005; animation-delay:1.6s; animation-duration:6.8s;"></div> <div class="confetti" style="left:71%; width:6px; height:6px; background-color:#dee2e6; animation-delay:2.1s; animation-duration:5.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:74%; width:9px; height:9px; background-color:#c92a2a; animation-delay:2.6s; animation-duration:5.7s;"></div> <!-- Row 6 --> <div class="confetti" style="left:77%; width:10px; height:10px; background-color:#0ca678; animation-delay:0.3s; animation-duration:5.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:80%; width:8px; height:8px; background-color:#ff70a6; animation-delay:0.8s; animation-duration:6.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:83%; width:7px; height:7px; background-color:#63e6be; animation-delay:1.3s; animation-duration:4.8s;"></div> <div class="confetti" style="left:86%; width:9px; height:9px; background-color:#91a7ff; animation-delay:1.8s; animation-duration:6.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:89%; width:6px; height:6px; background-color:#ffd8a8; animation-delay:2.3s; animation-duration:5.5s;"></div> <!-- Row 7 --> <div class="confetti" style="left:92%; width:7px; height:7px; background-color:#20c997; animation-delay:2.8s; animation-duration:5.2s;"></div> <div class="confetti" style="left:95%; width:10px; height:10px; background-color:#22b8cf; animation-delay:3s; animation-duration:6.2s;"></div> <center><h1>Mein neues Leben</strong></h1></center> <!-- Slideshow + Credit-Bereich --> <div class="css-slideshow"> <!-- SLIDESHOW --> <figure><img src='https://i.postimg.cc/VknbQppL/anja-und-melanie-telefonieren.jpg' border='0' alt='anja-und-melanie-telefonieren'/></figure> <figure><img src='https://i.postimg.cc/90szsYB7/Fu-ball-laufen.jpg' border='0' alt='Fu-ball-laufen'/></figure> <figure><img src='https://i.postimg.cc/SNXMVJG9/Anja-closeup-unsecure.jpg' border='0' alt='Anja-closeup-unsecure'/></figure> <figure><img src='https://i.postimg.cc/wM1QhFvy/xander-and-anja-first-meeting.jpg' border='0' alt='xander-and-anja-first-meeting'/></figure> <figure><img src='https://i.postimg.cc/nzFx2R6L/Xander-und-Anja-treffen.jpg' border='0' alt='Xander-und-Anja-treffen'/></figure> <figure><img src="https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg" /></figure> <figure><img src='https://i.postimg.cc/vBxfSTrD/Theaterprobe.jpg' border='0' alt='Theaterprobe'/></figure> <figure><img src='https://i.postimg.cc/sfLBB3Rg/Fu-ball-tor.jpg' border='0' alt='Fu-ball-tor'/></figure> <div id="credit-text"> <center> <h2>Credits</h2> <p><strong>Mein neues Leben</strong></p> <p>Eine interaktive Geschichte für junge Deutschlernende</p> <p><strong>Copyright:</strong> Goethe-Institut Ankara, 2024</p> <p><strong>Projektleitung:</strong> Andreas Volk</p> <p><strong>Text:</strong> Urs Luger</p> <p><strong>Illustrationen:</strong> Onur Kutluoğlu</p> <p><strong>Redaktion:</strong> Andreas Volk, Eda Pak-Gökcebağ, Gizem Uludağ</p> <p><strong>Technische Umsetzung:</strong> Andreas Volk, Urs Luger</p> <p><strong>Song „Mein neues Leben“:</strong></p> <p>Text: Andreas Volk, Urs Luger</p> <p>Musik/Produktion: Jan Beinling, StarWay Musikproduktion</p> <p><strong>Dank an:</strong> Philip Schmeußer, Jan Nigges, Dr. Ahmet Terkivatan, Marlis Hey-Dincer, Isil Volk, Liina Taalberg</p> <p><strong>Entstanden im Rahmen von:</strong></p> <p> <img src="https://i.postimg.cc/PJvBjy5W/PASCHlogo.png" width="120" alt="PASCH" /> <img src="https://i.postimg.cc/mrQY0H4P/Logo-Goethe-Institut.png" width="120" alt="Goethe-Institut" /> </p> <p><strong>Veröffentlicht durch:</strong></p> <p><img src="https://i.postimg.cc/pLygZzfg/TLU-DAAD-LOGO.png" width="260" alt="TLU-DAAD-LOGO"/></p> <p><strong>Gefördert durch:</strong></p> <p><img src="https://i.postimg.cc/fRSjfPgj/aamt.png" width="160" alt="AAmt" /></p> <p><strong>ENDE</strong></p></center> </div></div> <!-- WEITER-LINK --> <div id="weiter-link" style="text-align: center; margin-top: 50px;"> [[Ende Fußball<- WEITER]] </div> sound.effect.achievement.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3ODA1NzRf/achieved" sound.effect.achievement.description: "achievement" -- {sound effect: "achievement"} <!-- 40 Konfetti-Stücke --> <!-- Row 1 --> <div class="confetti" style="left:2%; width:6px; height:6px; background-color:#f94144; animation-delay:0s; animation-duration:4s;"></div> <div class="confetti" style="left:5%; width:10px; height:10px; background-color:#f3722c; animation-delay:0.5s; animation-duration:4.5s;"></div> <div class="confetti" style="left:8%; width:7px; height:7px; background-color:#f8961e; animation-delay:1s; animation-duration:5s;"></div> <div class="confetti" style="left:11%; width:9px; height:9px; background-color:#f9844a; animation-delay:1.5s; animation-duration:6s;"></div> <div class="confetti" style="left:14%; width:8px; height:8px; background-color:#f9c74f; animation-delay:2s; animation-duration:5.2s;"></div> <!-- Row 2 --> <div class="confetti" style="left:17%; width:6px; height:6px; background-color:#90be6d; animation-delay:0.3s; animation-duration:6.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:20%; width:10px; height:10px; background-color:#43aa8b; animation-delay:0.8s; animation-duration:4.7s;"></div> <div class="confetti" style="left:23%; width:7px; height:7px; background-color:#4d908e; animation-delay:1.3s; animation-duration:5.5s;"></div> <div class="confetti" style="left:26%; width:9px; height:9px; background-color:#577590; animation-delay:1.8s; animation-duration:6s;"></div> <div class="confetti" style="left:29%; width:8px; height:8px; background-color:#277da1; animation-delay:2.3s; animation-duration:5.1s;"></div> <!-- Row 3 --> <div class="confetti" style="left:32%; width:10px; height:10px; background-color:#ff6b6b; animation-delay:0.2s; animation-duration:4.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:35%; width:6px; height:6px; background-color:#ffd43b; animation-delay:0.7s; animation-duration:5.7s;"></div> <div class="confetti" style="left:38%; width:12px; height:12px; background-color:#ff922b; animation-delay:1.2s; animation-duration:6.4s;"></div> <div class="confetti" style="left:41%; width:5px; height:5px; background-color:#ff87ca; animation-delay:1.7s; animation-duration:5.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:44%; width:9px; height:9px; background-color:#845ef7; animation-delay:2.2s; animation-duration:5.9s;"></div> <!-- Row 4 --> <div class="confetti" style="left:47%; width:8px; height:8px; background-color:#cc5de8; animation-delay:0.4s; animation-duration:5.4s;"></div> <div class="confetti" style="left:50%; width:10px; height:10px; background-color:#339af0; animation-delay:0.9s; animation-duration:5.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:53%; width:7px; height:7px; background-color:#22b8cf; animation-delay:1.4s; animation-duration:6.2s;"></div> <div class="confetti" style="left:56%; width:6px; height:6px; background-color:#12b886; animation-delay:1.9s; animation-duration:4.9s;"></div> <div class="confetti" style="left:59%; width:9px; height:9px; background-color:#40c057; animation-delay:2.4s; animation-duration:5.8s;"></div> <!-- Row 5 --> <div class="confetti" style="left:62%; width:5px; height:5px; background-color:#a5d8ff; animation-delay:0.6s; animation-duration:6.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:65%; width:8px; height:8px; background-color:#e599f7; animation-delay:1.1s; animation-duration:4.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:68%; width:10px; height:10px; background-color:#fab005; animation-delay:1.6s; animation-duration:6.8s;"></div> <div class="confetti" style="left:71%; width:6px; height:6px; background-color:#dee2e6; animation-delay:2.1s; animation-duration:5.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:74%; width:9px; height:9px; background-color:#c92a2a; animation-delay:2.6s; animation-duration:5.7s;"></div> <!-- Row 6 --> <div class="confetti" style="left:77%; width:10px; height:10px; background-color:#0ca678; animation-delay:0.3s; animation-duration:5.6s;"></div> <div class="confetti" style="left:80%; width:8px; height:8px; background-color:#ff70a6; animation-delay:0.8s; animation-duration:6.1s;"></div> <div class="confetti" style="left:83%; width:7px; height:7px; background-color:#63e6be; animation-delay:1.3s; animation-duration:4.8s;"></div> <div class="confetti" style="left:86%; width:9px; height:9px; background-color:#91a7ff; animation-delay:1.8s; animation-duration:6.3s;"></div> <div class="confetti" style="left:89%; width:6px; height:6px; background-color:#ffd8a8; animation-delay:2.3s; animation-duration:5.5s;"></div> <!-- Row 7 --> <div class="confetti" style="left:92%; width:7px; height:7px; background-color:#20c997; animation-delay:2.8s; animation-duration:5.2s;"></div> <div class="confetti" style="left:95%; width:10px; height:10px; background-color:#22b8cf; animation-delay:3s; animation-duration:6.2s;"></div> <center><h1>Herzlichen Glückwunsch!</h1></center></br> <div class="css-slideshow2"> <!-- SLIDESHOW --> <figure><img src="https://i.postimg.cc/mkWZWkgL/mein_neues_leben_blue_end2_q.jpg" width=100%; alt="mein_neues_leben_blue_end2_q"/></figure> <figure><img src='https://i.postimg.cc/VvGBvxrV/mein-neues-leben-fussball-bunt-q.jpg' border='0' alt='mein-neues-leben-fussball-bunt-q'/></figure></div> Du hast die Geschichte "Anja gründet eine Mädchenfußballmannschaft" zu Ende gelesen!<br> Es warten noch zwei weitere tolle Geschichten auf dich. "Anja spielt in der Schulband" und "Anja arbeit beim Schulradio".<br> Gehe zurück zum Start und entdecke die anderen Geschichten.<br><br> Vielen Dank fürs Mitmachen. Wir hoffen, du hattest Spaß beim Lesen.<br> Wir würden uns sehr über <a href="https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeQ-Xz9YmnxFRxb4tHFHpJDKJloqf9tks5ts3Nl0kTHi0NXqw/viewform?usp=dialog" target="_blank">dein Feedback</a> freuen. <div id="weiter-link" style="text-align: center; margin-top: 50px;"> <center>[[Mein neues Leben<-ZURÜCK ZUM START]] </center> sound.effect.typing.playing: false sound.effect.notification1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3NzkwNTJf/Chat%20mit%20Ezgi" sound.effect.notification1.description: "notification1" -- {sound effect: 'notification1'} <h1><center>Chat mit Ezgi</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/HLBMBKVZ/Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich.jpg' border='0' alt='Anja-am-Schreibtisch-mit-Handy-ungl-cklich'/> <p id="msg1"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg1").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Hallo Ezgi, meine Eltern machen total Stress.</div>'; }, 600); [continue] <p id="msg2"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg2").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Warum?</div>'; }, 5000); [continue] <p id="msg3"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg3").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Weißt schon, meine Schulnoten.</div>'; }, 9400); [continue] <p id="msg4"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg4").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Na, die sind ja wirklich nicht so toll in letzter Zeit 😉.</div>'; }, 12900); [continue] <p id="msg5"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg5").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Bist du jetzt auch gegen mich?</div>'; }, 16400); [continue] <p id="msg6"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg6").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Ich bin doch nicht gegen dich. Das weißt du doch.</div>'; }, 19900); [continue] <p id="msg7"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg7").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Sorry. Ich habe bloß keine Ahnung, was ich tun soll.</div>'; }, 23400); [continue] <p id="msg8"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg8").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Wegen der Eltern?</div>'; }, 26900); [continue] <p id="msg9"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg9").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Wegen Xander. Ob ich ihn treffen soll … warte mal.</div>'; }, 30400); [continue] <p id="msg10"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg10").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Was ist los?</div>'; }, 33900); [continue] <p id="msg11"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg11").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Ich konnte kurz nicht schreiben. Meine Mutter war hier.</div>'; }, 37400); [continue] <p id="msg12"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg12").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Was wollte sie?</div>'; }, 40900); [continue] <p id="msg13"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg13").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Sie wollte schauen, ob ich wirklich lerne. Dafür kommt sie extra zu mir ins Zimmer!!!</div>'; }, 44400); [continue] <p id="msg14"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg14").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Die macht ja wirklich Stress.</div>'; }, 47900); [continue] <p id="msg15"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg15").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Deshalb ist es gerade schwierig mit Leute treffen. Ich glaube, ich muss Xander absagen.</div>'; }, 51400); [continue] <p id="msg16"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg16").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Wirklich?</div>'; }, 54900); [continue] <p id="msg17"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg17").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Vielleicht kann ich es ja verschieben.</div>'; }, 58400); [continue] <p id="msg18"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg18").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Und nächste Woche hast du mehr Zeit?</div>'; }, 61900); [continue] <p id="msg19"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg19").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Nein.</div>'; }, 65400); [continue] <p id="msg20"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg20").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Übernächste?</div>'; }, 68900); [continue] <p id="msg21"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg21").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Immer sind irgendwelche Tests oder Klassenarbeiten.</div>'; }, 72400); [continue] <p id="msg22"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg22").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Er wird es sicher verstehen.</div>'; }, 75900); [continue] <p id="msg23"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg23").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Nein, wird er nicht.</div>'; }, 79400); [continue] <p id="msg24"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg24").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Anja? Bist du noch da? War deine Mutter wieder im Zimmer?</div>'; }, 82900); [continue] <p id="msg25"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg25").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Anja?</div>'; }, 86400); [continue] <p id="msg26"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg26").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);"> Nein, diesmal war es nicht meine Mutter.</div>'; }, 89900); [continue] <p id="msg27"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg27").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Was dann?</div>'; }, 93400); [continue] <p id="msg28"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg28").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Ich habe Xander gerade abgesagt ☹️</div>'; }, 96900); [continue] <p id="msg29"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg29").innerHTML ='<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Waaaas? Echt jetzt?</div>'; }, 100400); [continue] <p id="msg30"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg30").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Mit den Eltern ist es so schon schwierig genug. Ich brauche nicht noch mehr Streit.</div>'; }, 103900); [continue] <p id="msg31"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg31").innerHTML = '<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Was hat er gesagt?</div>'; }, 107400); [continue] <p id="msg32"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg32").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Ich glaube nicht, dass er es verstanden hat. Wahrscheinlich glaubt er, ich WILL ihn nicht treffen.</div>'; }, 110900); [continue] <p id="msg33"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg33").innerHTML ='<div style="background:#ffffff; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-right:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">☹️ ☹️ ☹️</div>'; }, 114400); [continue] <p id="msg34"></p> [JavaScript] setTimeout(()=> { document.getElementById("msg34").innerHTML = '<div style="background:#dcf8c6; padding:12px 16px; border-radius:18px; max-width:75%; margin-left:auto; font-family:sans-serif; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,0.1);">Ich muss jetzt leider Schluss machen. Englisch Hausaufgabe wartet ☹️ Und ich höre meine Mutter, die kommt schon wieder die Treppe herauf.</div>'; }, 117900); [continue] [after 120 seconds] [[1.14. Ich weiß nicht, was ich will<-Weiterlesen]]sound.effect.school2.playing: false sound.effect.party1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ0NjVf/partysound" sound.effect.party1.description: "party" -- {sound effect: "party1"} <img src='https://i.postimg.cc/nr9hKQtc/Schulfest-MIt-Ezgi.jpg' border='0' alt='Schulfest-MIt-Ezgi'/> Später steht Anja in einem vollen Zimmer, ein Glas in der Hand, und bewegt sich zur Musik. </br> Ezgi hat ihr wirklich viele Leute vorgestellt: Milan, Ina, Kilian, Frieda … und wie sie alle heißen. Sie hat sich gar nicht alle Namen gemerkt. </br> <i>Jetzt kenne ich fast die halbe Schule.</i></br> Aber einer ist nicht hier. Xander.</br> „Was ist los, Anja?“ Ezgi kommt gerade vorbei. „Ist dir langweilig?“</br> „Mir geht’s gut.“</br> „Super!“</br> Und Ezgi ist auch schon wieder weg und quatscht mit den Leuten von der Schulband.</br> <i>Soll ich noch bleiben?</i></br> Da steht er plötzlich vor ihr.</br> „Hallo, Anja.“</br> „Hallo Xander … du bist auch hier?“</br> <i>Blöde Frage. Das sieht man ja.</i></br> „Ezgi hat mir gesagt, dass du auch bei der Party sein wirst. Da musste ich einfach kommen.“</br> „Schön, dass du hier bist!“</br> „Möchtest du etwas trinken? Soll ich dir etwas bringen?“</br> Anja zeigt auf das Glas in ihrer Hand.</br> „Ach so, du hast schon was. Dumm von mir.“</br> <i>Das war nicht dumm. Das war sehr nett.</i></br> „Möchtest du vielleicht tanzen?“, fragt Anja.</br> „Sehr gern.“</br> Anja schließt die Augen und lässt sich von der Musik führen.</br> <i>Ich glaube, ich werde mich hier in Hoppenburg sehr wohl fühlen.</i></br> <center> [[B1Quiz2a_Radio<-WEITER]]</center>sound.effect.school2.playing: false sound.effect.party1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ0NjVf/partysound" sound.effect.party1.description: "party" -- {sound effect: "party1"} <img src='https://i.postimg.cc/nr9hKQtc/Schulfest-MIt-Ezgi.jpg' border='0' alt='Schulfest-MIt-Ezgi'/> Später steht Anja in einem vollen Zimmer, ein Glas in der Hand, und sieht die anderen Leute an. </br> Ezgi hat ihr wirklich viele vorgestellt: Kilian, Ina, Jörn, Frieda … und wie sie alle heißen. Sie hat sich nicht mal alle Namen <a class="aciklama" href="#0" data-title= "merken: memorisieren" > <u> gemerkt</u></a> </br> <i>Jetzt kenne ich fast die halbe Schule.</i></br> Aber einer ist nicht hier: Xander.</br> „Was ist los, Anja?“ Ezgi kommt gerade vorbei. „Ist dir langweilig?“</br> „Mir geht’s gut.“</br> „Super!“ Und Ezgi ist auch schon wieder weg und redet mit den Leuten von der Schulband.</br> <i>Soll ich noch bleiben?</i></br> Da steht er plötzlich vor ihr.</br> „Hallo, Anja.“</br> „Hallo Xander … du bist auch hier?“</br> <i>Dumme Frage. Das sieht man ja.</i></br> „Ezgi hat mir gesagt, dass du auch bei der Party bist. Da musste ich einfach kommen.“</br> „Das freut mich.“</br> „Möchtest du etwas trinken? Soll ich dir etwas bringen?“</br> Anja zeigt auf das Glas in ihrer Hand.</br> „Ach so, du hast schon was. Dumm von mir.“</br> <i>Das war nicht dumm. Das war sehr nett.</i></br> „Möchtest du vielleicht tanzen?“, fragt Anja.</br> „Sehr gern.“</br> Anja schließt die Augen und hört nur noch die Musik.</br> <i>Ist eigentlich sehr schön hier in Hoppenburg …</i></br> <center> [[A2Quiz2b_Radio<-WEITER]]</center> sound.effect.knock.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTUxNTFf/Knock.mp3" sound.effect.knock.description: "knock" -- {sound effect: "knock"} Anja antwortet nicht.</br> „Ich bin’s, Mama“, sagt ihre Mutter durch die Tür.</br> „Ich will nicht mit dir reden. Mit niemandem.“</br> „Ich weiß, du bist böse, weil du deine Freunde nicht treffen kannst.“</br> Anja sagt nichts..</br> „Ich habe dir eine Bananenmilch gemacht. Damit das Lernen ein bisschen leichter fällt.“</br> Bananenmilch ist Anjas Lieblingsgetränk. Die gibt es nur selten.</br> <i>Das ist eigentlich sehr nett von ihr.</i></br> Anja öffnet die Tür ein kleines bisschen. Sie nimmt die Bananenmilch.</br> „Danke“, sagt sie und macht die Tür wieder zu.</br> Sie setzt sich zum Schreibtisch und trinkt ein bisschen. Es geht ihr direkt besser.</br> {reveal link: 'Sie schreibt Xander eine Nachricht', passage: 'msgA2_3'} sound.effect.knock.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTUxNTFf/Knock.mp3" sound.effect.knock.description: "knock" -- {sound effect: "knock"} Anja antwortet nicht.</br> „Ich bin’s, Mama“, sagt ihre Mutter durch die Tür.</br> „Ich will nicht mit dir reden. Mit niemandem.“</br> „Ich weiß, du bist böse, weil du nicht mit deinen Freunden ausgehen kannst.“</br> Anja schweigt.</br> „Ich habe dir eine Bananenmilch gemacht. Damit das Lernen ein bisschen leichter fällt.“</br> Bananenmilch ist Anjas Lieblingsgetränk. Die gibt es nur selten.</br> <i>Das ist eigentlich sehr nett von ihr.</i></br> Anja öffnet die Tür ein kleines bisschen. Sie nimmt die Bananenmilch.</br> „Danke“, sagt sie und macht die Tür wieder zu.</br> Sie setzt sich zum Schreibtisch und trinkt ein bisschen. Gleich wird ihre Laune ein bisschen besser. </br> {reveal link: 'Sie schreibt Xander eine Nachricht', passage: 'msg13'} sound.effect.applaus1.playing: false sound.effect.laugh.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ2MTVf/laugh" sound.effect.laugh.description: "laugh" -- {sound effect: "laugh"} Anja öffnet die Tür zum Schulhof, da …</br></br> <i>Das kann nicht sein. Werde ich jetzt verrückt?</i></br> „Melanie!“</br> „Anja.“</br> „Was …?“ „Willst du deine beste Freundin nicht umarmen?“, fragt Melanie.</br> „Doch. Ich …“</br> Es ist wirklich Melanie, die vor ihr steht. Und die sie jetzt umarmt.</br> „Ich habe gar keine Familienfeier“, sagt Melanie. „Ich wollte dich bloß überraschen.“</br> „Na, das ist dir wirklich gelungen.“ Anja lacht. </br> „Also, los komm, zeig mir alles. Die Schule, das Theater, deine Freunde, das Studio des Schulradios und diesen berühmten Romeo-Xander.“</br> Beide lachen. Anja ist überglücklich, dass Melanie da ist.</br> „Und außerdem habe ich Hunger. Großen Hunger. Ich habe den ganzen Tag im Zug gesessen und nichts gegessen.“ </br> „Dort drüben ist das Büfett, ich hoffe es ist noch nicht alles weg.“ <br><br> [[1.27.1.1. Alle meine Freunde 3<-Weiterlesen]]sound.effect.laugh.playing: false sound.effect.atmosummer.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4ODYxOTFf/atmosummer" sound.effect.atmosummerh.description: "atmosummer" -- {sound effect: "atmosummer"} <h1><center>Alle meine Freunde</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/VvsjY82c/freunde-mit-xander.jpg' border='0' alt='freunde-mit-xander'/> Es wird langsam dunkel, aber es ist noch warm. Sie sitzen zusammen auf der Wiese beim Fußballplatz: Anja, Ezgi, Melanie, Jens und Lena. Sogar Xander ist noch gekommen.</br> <i>Alle meine guten Freunde an einem Ort.</i> </br> Das Konzert war toll, Anja hat viele Lieder mitgesungen. Sie haben lange geklatscht.</br> <i>Jetzt kennt ihr euch endlich alle.</i></br> Es ist ein komisches, aber schönes Gefühl: Beide <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Hälfte: das Halbe von einem Ganzen, 50%" > <u>Hälften </u></a> von ihr sind wieder eins geworden. Melanie wird ihre Freundin bleiben, egal, wo sie wohnt. Genauso Ezgi, Jens und Lena. </br> Und Xander? </br> <i>Das werden wir schon sehen.</i></br> „Wer möchte eine Limo?“, fragt Anja. „Ich hole uns welche.“</br></br> <center> [[B1_A2_Quiz4_Radio<-WEITER]] </center>sound.effect.applaus1.playing: false sound.effect.laugh.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ2MTVf/laugh" sound.effect.laugh.description: "laugh" -- {sound effect: "laugh"} Sie öffnet die Tür, da …</br></br> <i>Das kann nicht sein. Werde ich jetzt verrückt?</i></br> „Melanie!“</br> „Anja.“</br> „Was …?“</br> „Willst du deine beste Freundin nicht umarmen?“</br> „Doch, ich …“</br> Es ist wirklich Melanie, die vor ihr steht.</br> „Deine Freundin Ezgi hat mich angerufen.“, sagt Melanie jetzt. „Sie hat gesagt, du freust dich sicher, wenn ich zu eurem Schulfest komme. Wir wollten dich überraschen.“</br> „Wow, das ist euch wirklich gelungen.“ Anja lacht. </br> „Also, los komm, zeig mir alles. Die Schule, das Theater, deine Freunde, das Studio des Schulradios und diesen berühmten Xander-Romeo.“</br> Beide lachen. Anja ist überglücklich.</br> „Außerdem habe ich Hunger. Ich habe den ganzen Tag im Zug gesessen und nichts gegessen.“</br> „Dort ist das Büfett, ich hoffe es ist noch genug da“</br> </br> <center> [[1.27.1.2. Beide Hälften 3<-WEITER]] </center> sound.effect.laugh.playing: false sound.effect.atmosummer.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4ODYxOTFf/atmosummer" sound.effect.atmosummerh.description: "atmosummer" -- {sound effect: "atmosummer"} <h1><center>Beide Hälften</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/VvsjY82c/freunde-mit-xander.jpg' border='0' alt='freunde-mit-xander'/> Es wird langsam dunkel, aber es ist noch warm. Sie sitzen zusammen auf der Wiese beim Fußballplatz: Anja, Ezgi, Melanie, Jens und Lena. Sogar Xander ist noch gekommen.</br> <i>Alle meine guten Freunde an einem Ort. </i></br> Das Konzert war toll, Anja hat viele Lieder mitgesungen. Sie haben lange geklatscht.</br> <i>Jetzt kennt ihr euch endlich alle.</i></br> Es ist ein komisches, aber schönes Gefühl: Beide <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Hälfte: das Halbe von einem Ganzen" > <u>Hälften </u></b></a> von ihr sind wieder eins geworden. Melanie wird ihre Freundin bleiben, egal, wo sie wohnt. Genauso Ezgi, Jens und Lena. </br> Und Xander?</br> <i>Das werden wir schon sehen.</i></br> „Wer möchte eine Limo?“, fragt Anja. „Ich hole uns welche.“</br><center> [[B1_A2_Quiz4_Radio<-WEITER]] </center>sound.effect.applaus1.playing: false sound.effect.laugh.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ2MTVf/laugh" sound.effect.laugh.description: "laugh" -- {sound effect: "laugh"} Sie öffnet die Tür, da …</br></br> <i>Das kann nicht sein. Werde ich jetzt verrückt?</i></br> „Melanie!“</br> „Anja.“</br> „Was …?“</br> „Willst du deine beste Freundin nicht umarmen?“</br> „Doch, ich …“</br> Es ist wirklich Melanie, die vor ihr steht.</br> „Ich habe gar keine Familienfeier“, sagt Melanie jetzt. „Ich wollte dich bloß überraschen.“</br> „Das ist dir wirklich gelungen.“ Anja lacht. „Ich kann es gar nicht glauben, dass du hier bist.“</br> „Also, los komm, zeig mir alles. Die Schule, das Theater, deine Freunde, das Studio des Schulradios und diesen berühmten Xander-Romeo.“</br> Beide lachen. Anja ist überglücklich.</br> „Außerdem habe ich Hunger. Ich habe den ganzen Tag im Zug gesessen und nichts gegessen.“</br> „Dort ist das Büfett, ich hoffe es ist noch genug da“</br> </br> [[1.27.2.1. Meine Freunde 3<-Weiterlesen]] sound.effect.laugh.playing: false sound.effect.atmosummer.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4ODYxOTFf/atmosummer" sound.effect.atmosummerh.description: "atmosummer" -- {sound effect: "atmosummer"} <center><h1>Meine Freunde</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/G26CRL44/Ende-mit-Melanie-ohne-xander.jpg' border='0' alt='Ende-mit-Melanie-ohne-xander'/> Es wird langsam dunkel, aber es ist noch warm. Sie sitzen auf der Wiese beim Fußballplatz: Anja, Ezgi, Melanie, Jens und Lena.</br> <i>Alle meine guten Freunde an einem Ort.</i></br> Das Konzert war toll, Anja hat viele Lieder mitgesungen. Sie haben lange geklatscht.</br> <i>Jetzt kennt ihr euch endlich alle.</i></br> Es ist ein komisches, aber schönes Gefühl: Beide <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Hälfte: das Halbe von einem Ganzen" > <u>Hälften</u></b></a> von ihr sind wieder eins geworden. Melanie wird ihre Freundin bleiben, egal, wo sie wohnt. Genauso Ezgi, Jens und Lena. </br> Und Xander?</br></br> {reveal link: 'Anja schreibt ihm eine Nachricht.', passage: 'msg5'} sound.effect.applaus1.playing: false sound.effect.laugh.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ2MTVf/laugh" sound.effect.laugh.description: "laugh" -- {sound effect: "laugh"} Anja öffnet die Tür zum Schulhof, da …</br></br> <i>Das kann nicht sein. Bin ich verrückt geworden?</i></br> „Melanie!“</br> „Anja.“</br> „Was …?“</br> „Willst du deine beste Freundin nicht <a class="aciklama" href="#0" data-title= "umarmen: die Arme um eine Person schließen" > <u> umarmen</u></a>?“, fragt Melanie.</br> „Doch. Ich …“</br> Vor ihr steht wirklich Melanie. Und umarmt sie jetzt.</br> „Ich habe gar keine Familienfeier“, sagt Melanie. „Ich wollte dich nur überraschen.“</br> „Na, das hat wirklich gut funktioniert.“ Anja lacht. </br> „Also los, komm, zeig mir alles. Die Schule, das Theater, deine Freunde, das Studio des Schulradios und diesen süßen Romeo-Xander.“</br> Beide lachen. Anja ist glücklich, dass Melanie da ist.</br> „Und außerdem habe ich Hunger. Großen Hunger. Ich habe den ganzen Tag im Zug gesessen und nichts gegessen.“ </br> „Dort drüben ist das Büfett, ich hoffe, es ist noch nicht alles weg.“ </br></br> [[A2 1.27.1.1. Alle meine Freunde 3<-Weiterlesen]]sound.effect.laugh.playing: false sound.effect.atmosummer.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4ODYxOTFf/atmosummer" sound.effect.atmosummerh.description: "atmosummer" -- {sound effect: "atmosummer"} <center><h1>Alle meine Freunde</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/VvsjY82c/freunde-mit-xander.jpg' border='0' alt='freunde-mit-xander'/> Es wird langsam dunkel, aber es ist noch warm. Sie sitzen zusammen auf dem Fußballplatz: Anja, Ezgi, Melanie, Jens und Lena. Sogar Xander ist noch gekommen.</br> </i>Alle meine guten Freunde an einem Ort.</i></br> Das Konzert war toll, Anja hat viele Lieder mitgesungen. Sie haben lange geklatscht.</br> <i>Jetzt kennt ihr euch endlich alle.</i></br> Es ist komisch und schön: Beide Teile von ihr sind eins geworden. Melanie bleibt ihre Freundin, egal wo sie wohnt. Genauso Ezgi, Jens und Lena. </br> Und Xander? </br> <i>Das sehen wir schon noch.</i></br> „Wer möchte eine Limo?“, fragt Anja. „Ich hole uns welche.“</br> <center> [[B1_A2_Quiz4_Radio<-WEITER]] </center> sound.effect.applaus1.playing: false sound.effect.laugh.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ2MTVf/laugh" sound.effect.laugh.description: "laugh" -- {sound effect: "laugh"} Sie öffnet die Tür nach draußen, da …</br></br> <i>Das kann nicht sein. Bin ich verrückt geworden?</i></br> „Melanie!“</br> „Anja.“</br> „Was …?“</br> „Willst du deine beste Freundin nicht <a class="aciklama" href="#0" data-title= "umarmen: die Arme um eine Person schließen" > <u> umarmen</u></b></a>?“</br> „Doch, ich …“</br> Vor ihr steht wirklich Melanie. Und umarmt sie jetzt.</br> „Deine Freundin Ezgi hat mich angerufen.“, sagt Melanie dann. „Sie hat gesagt, du freust dich sicher, wenn ich zu eurem Schulfest komme. Wir wollten dich überraschen.“</br> „Wow, das hat wirklich gut funktioniert.“ Anja lacht. </br> „Also, los komm, zeig mir alles. Die Schule, das Theater, deine Freunde, das Studio des Schulradios und diesen berühmten Xander-Romeo.“</br> Beide lachen. Anja ist überglücklich.</br> „Außerdem habe ich Hunger. Ich habe den ganzen Tag im Zug gesessen und nichts gegessen.“</br> „Dort ist das Büfett, ich hoffe, es ist noch genug da.“</br> </br> [[A2 1.27.1.2. Beide Hälften 3<-Weiterlesen]]sound.effect.laugh.playing: false sound.effect.atmosummer.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4ODYxOTFf/atmosummer" sound.effect.atmosummerh.description: "atmosummer" -- {sound effect: "atmosummer"} <center><h1>Alle meine Freunde</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/VvsjY82c/freunde-mit-xander.jpg' border='0' alt='freunde-mit-xander'/> Es wird langsam dunkel, aber es ist noch warm. Sie sitzen zusammen auf der Wiese beim Fußballplatz: Anja, Ezgi, Melanie, Jens und Lena. Sogar Xander ist noch gekommen.</br> <i>Alle meine guten Freunde an einem Ort. </i></br> Das Konzert war toll, Anja hat viele Lieder mitgesungen. Sie haben lange geklatscht.</br> <i>Jetzt kennt ihr euch endlich alle.</i></br> Es ist komisch, aber auch schön: Beide Teile von ihr sind wieder eins geworden. Melanie bleibt ihre Freundin, egal wo sie wohnt. Genauso Ezgi, Jens und Lena. </br> Und Xander?</br> </i>Das sehen wir schon noch.</i></br> „Wer möchte eine Limo?“, fragt Anja. „Ich hole uns welche.“</br> <center> [[B1_A2_Quiz4_Radio<-WEITER]] </center>sound.effect.applaus1.playing: false sound.effect.laugh.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ2MTVf/laugh" sound.effect.laugh.description: "laugh" -- {sound effect: "laugh"} Sie öffnet die Tür nach hinaus, da … <br><br> <i>Das kann nicht sein. Werde ich jetzt verrückt?</i></br> „Melanie!“</br> „Anja.“</br> „Was …?“</br> „Willst du deine beste Freundin nicht umarmen?“</br> „Doch, ich …“</br> Es ist wirklich Melanie, die vor ihr steht.</br> „Deine Freundin Ezgi hat mich angerufen.“, sagt Melanie jetzt. „Wir wollten dich überraschen.“</br> „Wow, das ist euch wirklich gelungen.“ Anja lacht. </br> „Also, los komm, zeig mir alles. Die Schule, das Theater, deine Freunde, das Studio des Schulradios und diesen berühmten Xander-Romeo.“</br> Beide lachen. Anja ist überglücklich.</br> „Außerdem habe ich Hunger. Ich habe den ganzen Tag im Zug gesessen und nichts gegessen.“</br> „Dort ist das Büfett, ich hoffe es ist noch genug da“</br> [[1.27.2.2. Meine beiden Hälften 3<-Weiterlesen]] sound.effect.laugh.playing: false sound.effect.atmosummer.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4ODYxOTFf/atmosummer" sound.effect.atmosummer.description: "atmosummer" -- {sound effect: "atmosummer"} <center><h1>Meine beiden Hälften</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/G26CRL44/Ende-mit-Melanie-ohne-xander.jpg' border='0' alt='Ende-mit-Melanie-ohne-xander'/> <i>Alle meine guten Freunde an einem Ort.</i></br> Es wird langsam dunkel, aber es ist noch warm. Sie sitzen zusammen auf der Wiese beim Fußballplatz: Anja, Ezgi, Melanie, Jens und Lena. </br> Das Konzert war toll, Anja hat viele Lieder mitgesungen. Sie haben lange geklatscht.</br> <i>Jetzt kennt ihr euch endlich alle.</i></br> Es ist ein komisches, aber schönes Gefühl: Beide <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Hälfte: das Halbe von einem Ganzen, 50%" > <u>Hälften</u></b></a> von ihr sind wieder eins geworden. Melanie wird ihre Freundin bleiben, egal, wo sie wohnt. 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Die Schule, das Theater, deine Freunde, das Studio des Schulradios und diesen berühmten Xander-Romeo.“</br> Beide lachen. Anja ist überglücklich.</br> „Außerdem habe ich Hunger. Ich habe den ganzen Tag im Zug gesessen und nichts gegessen.“</br> „Dort ist das Büfett, ich hoffe es ist noch genug da“</br> </br> [[A2 1.27.3 Meine Freunde 3<-Weiterlesen]]sound.effect.laugh.playing: false sound.effect.atmosummer.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4ODYxOTFf/atmosummer" sound.effect.atmosummerh.description: "atmosummer" -- {sound effect: "atmosummer"} <center><h1>Meine Freunde</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/G26CRL44/Ende-mit-Melanie-ohne-xander.jpg' border='0' alt='Ende-mit-Melanie-ohne-xander'/> Es wird langsam dunkel, aber es ist noch warm. Sie sitzen auf der Wiese beim Fußballplatz: Anja, Ezgi, Melanie, Jens und Lena.</br> <i>Alle meine guten Freunde an einem Ort.</i></br> Das Konzert war toll, Anja hat viele Lieder mitgesungen. Sie haben lange geklatscht.</br> <i>Jetzt kennt ihr euch endlich alle.</i></br> Es ist komisch, aber auch schön: Beide Teile von ihr sind wieder eins geworden. Melanie wird ihre Freundin bleiben, egal, wo sie wohnt. Genauso Ezgi, Jens und Lena. </br> Und Xander?</br></br> {reveal link: 'Anja schreibt ihm eine Nachricht.', passage: 'msgA2_12'} sound.effect.applaus1.playing: false sound.effect.laugh.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE3OTQ2MTVf/laugh" sound.effect.laugh.description: "laugh" -- {sound effect: "laugh"} Sie öffnet die Tür nach draußen, da …</br></br> <i>Das kann nicht sein. Bin ich verrückt geworden?</i></br> „Melanie!“</br> „Anja.“</br> „Was …?“</br> „Willst du deine beste Freundin nicht <a class="aciklama" href="#0" data-title= "umarmen: die Arme um eine Person schließen" > <u> umarmen</u></a>?“</br> „Doch, ich …“</br> Vor ihr steht wirklich Melanie.</br> „Deine Freundin Ezgi hat mich angerufen.“, sagt Melanie jetzt. „Wir wollten dich überraschen.“</br> „Wow, das hat ja wirklich gut geklappt.“ Anja lacht. </br> „Also, los komm, zeig mir alles. Die Schule, das Theater, deine Freunde, das Studio des Schulradios und diesen süßen Xander-Romeo.“</br> Beide lachen. Anja ist glücklich.</br> „Außerdem habe ich Hunger. Ich habe den ganzen Tag im Zug gesessen und nichts gegessen.“</br> „Dort ist das Büfett, ich hoffe, es ist noch genug da.“</br> [[A2 1.27.2.2. Meine beiden Hälften 3<-Weiterlesen]] sound.effect.laugh.playing: false sound.effect.atmosummer.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4ODYxOTFf/atmosummer" sound.effect.atmosummerh.description: "atmosummer" -- {sound effect: "atmosummer"} <center><h1>Meine beiden Teile</h1></center></br> <img src='https://i.postimg.cc/G26CRL44/Ende-mit-Melanie-ohne-xander.jpg' border='0' alt='Ende-mit-Melanie-ohne-xander'/> Es wird langsam dunkel, aber es ist noch warm. Sie sitzen zusammen auf der Wiese beim Fußballplatz: Anja, Ezgi, Melanie, Jens und Lena. </br> Alle meine guten Freunde an einem Ort. </br> Das Konzert war toll, Anja hat viele Lieder mitgesungen. Sie haben lange geklatscht.</br> <i>Jetzt kennt ihr euch endlich alle.</i></br> Es ist komisch, aber auch schön: Beide Teile von ihr sind wieder eins geworden. Melanie bleibt ihre Freundin bleiben, egal, wo sie wohnt. 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Beim schwarzen Brett.</i></br> „Ja, finde ich auch“, sagt Anja. „Er sieht nett aus.“</br> Es ist eine tolle Aufführung, und Anja hat <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Träne: wenn man weint, hat man sie in den Augen" > <u>Tränen</u></b></a> in den Augen, als am Ende des Stücks Romeo und Julia tot sind und sie das Theater verlassen.</br> „So, und jetzt gibt es eigentlich nur noch einen Programmpunkt“, sagt sie.</br> „Zwei.“</br> „Wieso zwei?“</br> „Na ja, zuerst ist das Konzert der Band“, sagt Iris. „Und danach, habe ich gehört, tritt noch eine andere Sängerin auf.“</br> „Was? Wer?“</br> <i>Ach so, Iris meint mich. Aber ich glaube, ich warte noch ein bisschen.</i></br> „Ich habe mich jetzt entschieden“, sagt Anja. „Ich werde nicht auftreten. Noch nicht. Im nächsten Jahr dann.“</br> [[3.26.2. Nur für mich<-Weiterlesen]]sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.applaus1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMyMjhf/applaus" sound.effect.applaus1.description: "applaus1" -- {sound effect: "applaus1"} <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> Romeo und Julia.</br> <i>Ich habe doch irgendwann mal mit einem Typen geredet, der beim Theater mitspielt. Wann war das bloß? Und wie heißt er?</i></br> Da kommt Romeo schon auf die Bühne.</br> "Xander macht das eigentlich sehr gut“, <a class="aciklama" href="#0" data-title= "flüstern: leise reden" > <u>flüstert</u></b></a> Iris neben ihr.</br> <i>Xander, genau, das war es. Ganz am Schulanfang. Beim schwarzen Brett.</i></br> „Ja, finde ich auch“, sagt Anja. „Er sieht nett aus.“</br> Es ist eine tolle Aufführung, und Anja hat <a class="aciklama" href="#0" data-title= "die Träne: wenn man weint, hat man sie in den Augen" > <u>Tränen</u></b></a> in den Augen, als am Ende des Stücks Romeo und Julia tot sind und sie das Theater verlassen.</br> „So, und jetzt gibt es eigentlich nur noch einen Programmpunkt.“</br> „Zwei“, sagt Iris.</br> „Wieso zwei?“</br> „Na ja, zuerst ist das Konzert der Band. Und danach, habe ich gehört, tritt noch eine andere Sängerin auf.“</br> „Was? Wer?“</br> <i>Ach so, Iris meint mich. Und sie hat recht. Ich muss es einfach versuchen.</i></br> „Stimmt“, sagt Anja. „Danach kommt noch eine Sängerin.“</br> [[3.26.1. Mein Lied<-Weiterlesen]] sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.applaus1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMyMjhf/applaus" sound.effect.applaus1.description: "applaus1" -- {sound effect: "applaus1"} <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> Romeo und Julia. Von William Shakespeare.</br> <i>Ich habe doch irgendwann mal mit einem Typen vom Theater geredet. Wann war das nur? Und wie heißt er?</i></br> Da kommt Romeo auf die Bühne.</br> "Xander macht das eigentlich sehr gut“, <a class="aciklama" href="#0" data-title= "flüstern: leise reden" > <u> flüstert </u></b></a> Iris neben ihr.</br> <i>Xander, genau, das war es. Ganz am Schulanfang. Beim schwarzen Brett.</i></br> „Ja, finde ich auch“, sagt Anja. „Er sieht nett aus.“</br> Das Theater ist sehr gut, und Anja muss am Ende ein bisschen weinen, weil Romeo und Julia tot sind.</br> „So, das ist heute unser letzter Programmpunkt“, sagt Anja.</br> „Nein, es gibt noch einen.“</br> „Warum noch einen?“</br> „Na ja, zuerst ist das Konzert der Band. Und dann, habe ich gehört, kommt noch eine andere Sängerin.“</br> „Was? Wer?“</br> <i>Ach so, Iris meint mich. Aber ich glaube, ich warte noch ein bisschen.</i></br> „Nein, ich spiele heute nicht“, sagt Anja. „Noch nicht. Im nächsten Jahr dann.“</br> [[A2 3.26.2. Nur für mich<-Weiterlesen]] sound.effect.fussball.playing: false sound.effect.applaus1.url:"https://od.lk/s/ODVfNzE4MTMyMjhf/applaus" sound.effect.applaus1.description: "applaus1" -- {sound effect: "applaus1"} <img src='https://i.postimg.cc/d0xGBrTz/Theaterauff-hrung.jpg' border='0' alt='Theaterauff-hrung'/> Romeo und Julia. Von William Shakespeare.</br> <i>Ich habe doch irgendwann mal mit einem Typen vom Theater geredet. Wann war das nur? Und wie heißt er?</i></br> Da kommt Romeo auf die Bühne.</br> "Xander macht das eigentlich sehr gut“, flüstert Iris neben ihr.</br> <i>Xander, genau, das war es. Ganz am Schulanfang. Beim schwarzen Brett.</i></br> „Ja, finde ich auch“, sagt Anja. „Er sieht nett aus.“</br> Das Theater ist sehr gut, und Anja muss am Ende ein bisschen weinen, weil Romeo und Julia tot sind.</br> Sie verlassen das Theater und gehen zum Konzert der Band.</br> „So, das ist heute unser letzter Programmpunkt“, sagt Anja.</br> „Nein, es gibt noch einen.“</br> „Warum noch einen?“</br> „Na ja, zuerst ist das Konzert der Band. Und dann, habe ich gehört, kommt noch eine andere Sängerin.“</br> „Was? Wer?“</br> <i>Ach so, Iris meint mich. Und sie hat recht. Ich muss es einfach versuchen.</i></br> „Stimmt“, sagt Anja. „Dann kommt noch eine Sängerin.“</br> [[A2 3.26.1. Mein Lied<-Weiterlesen]]